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WAYKOW
Du hast gut aufgepasst *lach*
Nein hab ich nicht - obwohl das bei dem billigen Holz dringend angeraten wird.
Begründung:
Die Hochbeete sind nicht auf eine lange Haltbarkeit ausgelegt, sondern nur als Provisorium gedacht, um die vielen Holzreste der Äste der gefällten Bäume elegant zu verkleiden und darin vorkompostieren zu lassen.
Die Ritzen zwischen dem Holz sorgen dafür, dass mehr Luft für den Kompostierprozess zur Verfügung steht und tragen zugleich zum schnelleren kompostieren bei. Dies bedeutet natürlich auch, dass die Erde noch schneller absinken wird als dies bei normalen Hochbeeten ohnedies der Fall ist.
Die Wärme welche durch die Kompostierung erzeugt wird tritt (leider) auch an diesen Seiten aus und dadurch fehlt der gewünschte Hochbeeteffekt für die Pflanzen. Demnach darf ich dies eigentlich nicht als Hochbeet, sondern nur als hohes Beet bezeichnen *lach*
Eigentlich müsste man die Palettenhochbeete von außen mit einer Schutzfarbe einstreichen und von innen mit Teichfolie auskleiden. So würde man eine Haltbarkeit von 10 Jahren ++ erreichen.
Mein Gartenbudget war aber bereits stark überstrapaziert und das billige Holz frisst die Farbe förmlich auf und auch Teichfolie ist nicht billig. ICh hätte demnach mindestens das doppelte investieren müssen und das war mit für dieses Provisorium nicht wert. In 3 Jahren wird es abgerissen und durch ein Hochbeet aus Douglasie ersetzt oder alternativ wieder zum Beet rückverwandelt.
Ziel meines hohen Beetes ist es:
- Holzreste verschwinden lassen
- Sichtschutz und Lärmschutzwand zur Straße (Sichtschutz funktioniert von der Terasse aus - nicht aber vom Balkon)
- bequemes gärtnern
Wenn mir das Hochbeet gärtnern gefällt wird es wie erwähnt langfristig ersetzt werden.
---------- Automatische Beitragszusammenführung ----------
---------- Beitrag hinzugefügt: 15.05.2012 um 09:52 Uhr ----------
Oh Mann .... ich habe den wichtigsten aller Gründe völlig vergessen
Schneeeeeeeeeeeeeeeken
Vögel und austrocknen kann man einem Flies noch ganz gut verhindern, aber dann kommen die Schnecken nur umsomehr
Da unser Schneckenproblem in den letzten 10 Jahren auf fast Null zurückgegangen ist, ist dieser Grund auch nicht mehr aktuell und es wird Zeit umzustellen (im nächsten Jahr) und direkt auszusäen.Geändert von WAYKOW (15.05.2012 um 09:47 Uhr)
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Marion27
So, und da geb ich auch noch meinen Senf dazu...und sag nur MULCHEN....
Die "Mulchüberzeugung" erhiet ich durch die Bücher "Permakultur für alle (Margit und Sepp Brunner) und "Permakultur (Sepp Holzer...jaja...ich weiß eh...ich bin halt a bisserl permakultur- und naturgartendeppert...
Aber sehr gut beschrieben ist das Mulchen (Pro/ Kontra) im Buch "altes Gärtnerwissen" (Inga- Maria Richberg- € 17,50)....wenn du willst kann ich dir die 2 Seiten als priv. Nachricht schicken...
Liebe Grüße und in der Hoffnung, dass es bald mal wieder wärmer wird... (i glab i werd deppat...hots do obaschniebn....)
Marion
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Mirj
so unser letzter Zwetschgensaft ist nun leer getrunken
nun müssen wir wieder bis in den Herbst warten... freu mich schon wieder drauf, der war so lecker und so süüüß!
Aber nun beginnt ja die Sirupzeit
warten schon bis endlich der Holunder blüht...
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WAYKOW
@Marion27 Ich bin auch ein Freund vom Mulchen. Leider fehlt mir meist das Material dafür.
In Meinem Möchtegernwald habe ich auf den betonharten Lehmboden im Jahr 2010 15 Tonnen Häcksel verlegt und habe dort jetzt recht lockere aber Stickstoffarme Erde.
Die Erde ist mittlerweile sehr gut bearbeitbar. Aber leider ist der Häcksel mittlerweile zersetzt und ich kann nicht alle 2 Jahre 15 Tonnen Häcksel anfahren lassen
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WAYKOW
Mittlerweile haben fast alle Pflanzen ihr Zuhaus im Garten gefunden. Teilweise musste ich recht erfinderisch sein, um noch Platz für die PFlanzen zu finden.
Manchmal ist es schon mehrkwürdig wieviel PFlanzen noch übrig sind, wenn die Beete bepflanzt sind
Neben den Gurken, die noch nicht in Ihr Zuhause dürfen, stehen noch ca. 15 weitere Saatschalen aus, welche nun noch irgendwo dazwischen Platz finden müssen. Insbesondere Ringelblume, Kapuzinerkresse, Petersilie, Basilikum aber auch einige Zierpflanzen.
Damit hat die 2. Phase des Gartenjahres begonnen.
Ferner ist nun das 2 Kopfsalatbeet endlich kurz vor der Ernte. Im ersten Beet sind einige Köpfe doch noch ausgewachsen und werden nun auf den Kompost kommen müssen.
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heutesonne
mit ausgewachsenem salat kann man auch gut mulchen
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WAYKOW
du kennst meinen Garten nicht. Ich habe doch keinen Zentimeter mehr frei zum mulchen.
zwischen den Tomaten und Paprika wächst Salat. Zwischen dem Salat und den Tomaten Basilikum und Peterling.
Zwischendurch schaut auch mal ein Dill heraus (falls ich ihn endlich mal ansäe).
Und unter dem Kopfsalat wächst Voglemiere und treibt mich in den Wahnsinn.
Kopfsalatblätter würde ich auch nicht zum mulchen nehmen, denn dies lockt Schnecken an.
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heutesonne
vogelmiere ist sehr gesund - enthält kieselsäure - kannst du direkt mit in den salat schnibbeln

ich lege den geschossenen salat GERADE neben die schneckenempflindlichen pflanzen, denn die schnecken fressen dann erstmal den welken salat (schmeckt wohl besser als alles andere) verschonen meine andere pflanzen und ich kann sie dort leicht absammeln
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Gast10153
Ich hab mal gehört das man nicht zu viel Vogelmiere essen soll da sie wohl eine Substanz enthält die Magen und Darm reizt.... Ansonsten esse ich die auch in geringen Mengen. Genauso wie die Wildkräuter im Rasen und viele Blühpflanzen wie Kapuzinerkresse, Veilchen, Gänseblümchen.....
Wilder Portulak, der seit einigen Jahren bei mir im Garten wuchert wandert nach dem jäten auch in den Salat.
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WAYKOW
Meine Schwester ißt auch gerne Vogelmiere. Ich eher weniger. Bei uns ist die Vogelmiere Feind Nr.1 noch vro der Acker - und Zaunwinde. Grund: Er blüht sehr schnell und versamt sich extrem. Wir werden sie wohl nie los bekommen.
vergammelte Salatblätter oder Rasenschnitt das vergammelt mögen Schnecken in der Tat gerne. Deine Idee ist wirklich gar nicht so schlecht. Meine Mutter hat mir das auch empfohlen.
Ich glaube ich werde meine Gurken heute doch in den Garten setzen. Mir geht die Schlepperei auf die Nerven
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Runkel
Vogelmiere bekommen, wie der Name schon sagt , nur Vögel.
Für Hühner ist es top, aber auch der "australische Spatz" frisst sie sehr gerne.
Lories und Papageien mögen es auch.
Wenn du Überschuß hast, ab in den nächsten Tierpark damit.
Ich hatte eine Bauernscheune voller Mäuse.
Die Mäuse hab ich lebend gefangen und im nächsten Tierpark als Futtertiere abgegeben, der Lohn war eine Jahreskarte für die ganze Familie.
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bummelhummel
Frag doch mal die Kaninchenhalter in deiner Gegend, ob sie nicht Vogelmiere wollen, Kaninchen mögen dieses auch ganz gern, lässt sich sicher noch Geld mit machen
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WAYKOW
Mein Problem ist eher das rausrupfen
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bummelhummel
Wenn sich Geld mit machen lässt, einfach mit der Sense dran
So viel Aufwand würde ich mir da nicht machen, frag rum, wer gefallen dran hat, wers gebrauchen kann und geh mit der Sense bei.
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Marion27
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WAYKOW
Die Frage stelle ich mir manchmal auch *lach*
28 Gurkenpflanze
40 Tomaten
200 Kopfsalate
min. 100 Rettiche
400 Karotten
7 große Kürbisse (Hokaido und Feigenblattkürbis)
= der ganz "normale" Gemüsegärtner
- 11 Gurken sind Essiggurken zum einlegen
- 5 Vespergurken
- 5 Schlangengurken
- 3 veredelte
der Rest ist Überschuss - hätte ja was beim Anziehen schief gehen können
In der Hauptsaison kann ich eine Gurkenschlacht machen und fast täglich einen Eimer essen. Damit versorge ich meine Nachbarschaft kostenlos.
In der Nachsaiason habe ich dann aber immer noch soviel, dass es für uns ausreicht. Dabei muss ich täglich mind. 1 Schlangengurke oder 2-3 Vespergurken für meine Schwester zum Vesper bereithalten.
200 Kopfsalate - wir essen am liebsten die Herzen und der Rest bekommt das Kanninchen der Mieterin oder der Kompost.
20 Tomaten wären normal (=Eigenbedarf + Einlegen)
10 sind Spaßtomaten die ich nur aus Jux und Tollerei anbaue bzw. zum austesten. Unter anderem die Carnica (7 m. Tomate)
die restlichen sind eigentlich für unsere Nachbarin angezogen, die hat aber im letzten Moment als meine schon 15cm hoch waren selber noch angefangen Tomaten zu ziehen.
100 Rettiche sind zum Vesper für meine Mutter
Karotten, sellerie, Lauch, Rosenkohl ... = Wintervorrat
Die Kürbisse sind hauptsächlich als Bodendecker für unseren "Möchtegernwald" gedacht. Falls er uns schmecken sollte, dann wird er zur Bereicherung des Wintervorrates genutzt.
Ich verschenke jedes Jahr eine Unmenge in der Nachbarschaft. Im Gegenzug bekomme ich z.b. meine Bäume beschitten, Obst geschenkt und so weiter.
Aber eigentlich pflanze ich nur alles in Übermengen, damit wir selber auch in schlechten Jahren kein Gemüse dazu kaufen müssen.
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Gast4451
Warum machst du keinen Hofladen auf ?
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Gast10184Das haut mich jetzt um. Ein Arbeitskollege hat mal zwei Wäschewannen mit in die Firma gebracht, komplett voller Einlegegurken. Die waren gerade mal von 3 (!!) Pflanzen. Selbst wenn du Schlangengurken hast (oder gerade dann) kannst du doch unmöglich dagegen anessen, oder? Einlegen führt vermutlich zu Platzproblemen im Keller ...
Zitat von WAYKOW
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roswitha63
Hallo WAYKOW,
da hast Du aber eine Menge Gemüse gepflanzt. Bei den Gurken habe ich nur 1 vereldelte und 5 selbstgezogene Schlangengurken. Ich denke das wird ein bischen zuviel, aber der Rest wird wieder zu Schmorgurken verarbeitet. 40 Tomatenpflanzen habe ich auch, das können auch ein paar mehr sein. Der größte Teil ist schon ausgepflanzt, der Rest bekommt einen Platz im Topf.
Da warten bei mir noch einige Mangoldpflanzen auf das auspflanzen, aber 20 Stück sind zu viele. Dafür habe ich kein Platz zu auspflanzen und auch leider nicht zum einfrieren. Mal sehen wem ich die noch geben kann, die Gartennachbarn sind schon versorgt.
Möhren habe ich nur 2 kleine Reihen ausgesät, ich habe noch genug eingemachte vom letzten Jahr.
Kürbis, gibt es in diesem leider keinen, der brauch einfach zu viel Platz, aber eine Zuccini habe ich gepflanzt.
Liebe Grüße roswitha
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rainerm
ich zähle morgen mal aber ich denke 35 tomaten habe ich eingebudelt und 20 paprika und 10 gurken 4 kürbise 5 melonen 3 Zuchini 5 aubergine und Möhren gesät und viele zwiebeln. Wir werden einiges zu ernten haben.
gute nacht
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