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WAYKOW
ich halte bei den Zwiebel keine Abstände ein und hab auch kein richtiges Beet.
Ich pflanze allerdings zwischen den Möhren immer eine Reihe Zwiebeln, weil die Möhre die Zwiebel und die Zwiebel die Möähre schützt.
Zu Tomaten Gurken Erdbeeren darf die Zwiebel immer gerne, natürlich auch zu den Verwandten Kürbis, Aubergine, andere Beerensträucher, Paprika.
Mit den Blumen wird sich diese sicher auch gut verstehen. wir hatte bis vor kurzem Zierzwiebeln im Blumenbeet.
Sie gehört aber nicht zu
- Bohnen
- Erbsen
- Kohl
- Radischen/Rettiche
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shogun
wenn du zwischen den Möhren eine Reihe Zwiebeln pflanzst, wirst du doch zwischen den Zwiebeln Abstand halten, oder?
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Marion27
Servus Llewwella!
Also ich setzte/ setze sie auch zu den Erdbeeren (weiß eh...sind keine Blumen... *g*) und habe sier auch bei den Rosen.
Ich dneke, dass es am Einfachsten ist, wenn du es einfach ausprobierst....
Zwiebel- Möhren- Zwiebel (Reihen)....das meinte ich mit Mischkultur....es ergibt sich der Abstand von selbst...
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Marion27
Weißt eh WAYKOW...in dem Beitrag Tomatenanzucht 2012 habe ich es schon kurz beschrieben...und wurde auch gleich mal gelyncht...also laß ich sie so weiterwurschteln...

Wegen der Kräuterbäder...ich habe die Seiten aus dem Buch (Gärtnerwissen aus alter Zeit von Andrea Kern; € 10,30; ISBN-10: 3-8354-0571-3 ) eingescannt und wollte sie dir eigentlich via Mail schicken (hier im Forum kann ich dir auch eine private Nachricht senden), aber ich kann dir (find nix) keinen Anhang schicken...kannst du mir bitte eine Nachricht mit der Mailadresse von dir schicken?
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Miamara
Marion, ich finde in besagtem Thread nur einen Einwand bzgl. der Übertragbarkeit Erich Stekovics' Anbaupraktiken im burgenländischen Seewinkel auf andere Regionen. Ansonsten hat sich niemand zu deinen Beiträgen kritisch geäußert, geschweige denn dich gelyncht.
Geändert von Miamara (19.04.2012 um 12:59 Uhr)
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shogun
Das war wahrscheinlich ich - sollte auch überhaupt keine Kritik sein, ich finde das übrigens sehr beeindruckend, was Stekovics so macht und möchte mir das auch unbedingt mal vor Ort anschauen. Ich kenne den Seewinkel von einigen Besuchen dort und weiß halt, dass man dieses Klima mit unserem hier nicht vergleichen kann - da wächst so Einiges problemlos, was bei uns höchstens als Kübelpflanze geht.
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WAYKOW
Ich habe eben unter Kopfsalat
eingestellt wie ich Pflanzen pikkiere mit Bildern.
Gerade in kleineren Gärten wird gerne auf den Salat verzichtet, weil dieser angeblich zuviel Raum wegnimmt.
Da bei uns der Salat das ganze Jahr über vorgezogen wird, bleibt der Salat nur ca. 6-8 Wochen im Beet.
Da er sich in der Mischkultur mit fast allen anderen Pflanzen verträgt kann er auch einfach nur in ein Lücke oder in ein bereits abgeerntetes Beetteil gesäät werden.
Da er schon früh draußen gezogen werden kann ist er auch als Vorkultur gut geeignet.
Bei uns werden bis zum Herbst ca. 200 Kopfsalate groß gezogen. Da gibt es schonmal zum Essen 2 oder sogar 3 kleinere Köpfe oder aber nur 1/2 Kopf von einem großen Kopfsalat. Andere werden natürlich auch verschenkt.
Wir ziehen aber nicht nur aus reiner Nachbarschaftsliebe mehr Salate groß als wir Essen können, sondern vor allem, da je nach Witterungsbedigungen der Salat mal besser mal schlechter reift. So ist sichergestellt, dass es immer für uns reicht und wird es zuviel wird er eben verschenkt
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WAYKOW
Heute konnte ich endlich Bodenanlyse machen.
Ich habe 5 Bereiche prüfen lassen.
Aus jedem der Bereiche hab ich mindestens 3 Proben entnommen und zusammengemischt
Leider hab ich keine genaue Werttabelle bekommen
Wald: PH- Wert 6,9 Düngung am unterne Limit
Beeren: PH-Wert 6,8 Düngung knapp unter dem Minimum
großes GWH: PH-Wert 5,9 Düngung im Mittleren Bereich
kleines GWH: PH-Wert 5,9 Düngung im Mittleren Bereich
Hauptgarten: PH-Wert 6,9 Düngung im unteren Bereich
Sehr exakt sind diese Angaben nicht aber sie sind doch ein wichtiger Anhaltspunkt und meine Anahme, dass mein Garten grenzwertig überdüngt wäre trifft offenbar nicht zu. So wie ich das sehe hab ich nicht viel falsch gemacht.
Wieso aber ausgerechnet die beiden GWH eine relativ niedrigen PH Wert haben ist mir schleierhaft.
Mir wurde ein Bodenaktivator empfohlen, weis aber nicht mehr wie dieser heißt, werde ihn vermutlich nächste Woche kaufen und die GWH noch etwas verbessern.
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Mirj
bei und hätte man heut seinen Boden im Laden untersuchen lassen können,ich hatte sogar nen Zettel, und was mach ich ?
Ich hab gestern total vergessen ne Tüte Boden mitzunehmen
aber nur wegen den Boden fahr ich nicht extra 20km (einfach) in Garten.....
oh ich könnt mich so ärgern!
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WAYKOW
Das ist ärgerlich ....
hast du gefragt ob es nicht Morgen auch noch geht? Bei uns ist dies 3 Tage lang möglich Freitag, Samastag und am Verkaufsoffenen Sonntag.
Bei uns war es ähnlich meine Leute kamen gerade vom einkaufen zurück als ich per Telefon erfahren habe das heute Bodenproben untersucht werden. Dann bin ich mit meiner Schwester nochmal die 6 km in die Stadt gefahren.
Hat sich aber rentiert. Ich wollte meine Kartoffeln nicht düngen, weil ich annahm dass mein Hauptbeet überdüngt wäre und das Gegenteil ist der Fall.
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Pendejo
Waykow arbeitest du in den Gewächshäusern mit Düngern?
Also es gibt Dünger die reagieren basisch und solche die reagieren sauer im Boden, halt je nach dem an was für Verbindungen die Nährstoffe letztendlich hängen. Tendenziell reagieren aber die meisten käuflichen Dünger sauer. Mit zunehmender Düngung wird also der pH auch etwas gesenkt. Aber auch Kompost ist eher sauer. Das einzige was basisch ist, das mir einfällt sind etwa Eierschalen. Falls man also mit sowas Düngt, kann man ab und zu etwas Kalk (Meeresalgenkalk oder Gesteinsmehl) beigeben. Wobei bei 5.9 würde ich mir noch keine sorgen machen. Hauptsache nicht unter 5.5!
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JulianeS
Guten Morgen!
Um Garten/Gewächshausboden zu neutralisieren kann man auch Holzasche
(natürlich ohne Imprägnierung, Farbe usw.) verwenden.
In einem Artikel einer Landwirtschaftlichen Zeitung vom Febr. 2012 stand eine Anfrage dazu.
Dort wurde geantwortet:
"Saubere Holzasche enthält 25-40% Kalk, 3-6% Kalium und Magnesium, 2-3% Phosphor und etliche Metalle, die als Mikronährstoffe nötig sind.
10-20% der Inhaltsstoffe sind wasserlöslich und somit schnell den Pflanzen verfügbar. Stickstoff ist nicht enthalten, der ist bei der Verbrennung vollständig entwichen. Der ph-Wert liegt bei 11-13, somit für Rhododrendren, Azaleen und Heidelbeeren nicht geeignet.
Da sich Holzasche schnell auflöst, ist bei zu hoher Gabe schnell eine Überdüngung möglich. Gezielt eingesetzt sind 0,3Liter pro m² ausreichend. Ein Liter frische Asche wiegt ca. 0,3kg.
Auch in Komposthaufen kann man eine dünne Schicht einbringen."
Wir heizen nur mit Holz, somit ist immer welche vorhanden.
Schönen Tag wünscht Juliane.
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Nachtschattengewächs
Holzasche ist bei Zierpflanzen sicherlich machbar, bei Nutzpflanzen aber mit erhöhter Vorsicht zu geniessen!
Die Schwermetalle, die der Baum Zeit seines Lebens immittiert lagert sich im Holz ein und gehen nicht über den Schornstein von dannen, sondern sind in der Asche in konzentrierter Form noch vorhanden.
Das ist im Nutzgarten schwierig und hat, für mich, im GWH garnichts verloren, weil hier der Austausch noch schlechter vonstatten geht.
Gruß
Andi
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rainerm
das bedeutet dann auch das ich die Asche aus unseren Ofen nicht auf den Kompost kippen darf sondern extra lagere und für die Blumenbette benutzen kann.
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WAYKOW
Mir ist ein Dünger auf algenbasis empfohlen worden. Mit 12 € für einen 5 kg Sack sicherlich nicht der billigste Dünger, aber für die beiden GWH wäre es mir das schon wert.
Er soll zugleich den PH Wert ausgleichen, zhu hohen senken und zu tiefen anheben. Für mich klingen solche Wundermittel immer wie ein genialer Marketingstreich, wobei die Realität leider hinter den Erwartungen zurückbleibt.
Wisst Ihr da mehr?
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JulianeS
Hallo,
stand in der Land & Forst, die wissen worum es geht.
Wieviel man ausbringt sollte man sich vorher überlegen,
ich sehe das nicht als Entsorgung.
Holz aus heimischer Forst ohne Transportwege hat sicher eine bessere Ökobilanz
als alles andere.
LG von Juliane.
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WAYKOW
Das ist unumstritten so. Holzasche ist ein hervorragender Dünger, darf aber nicht überdosiert werden.
Was Nachtschattengewächs bzgl. Schwermetallbelastung sagt ist aber durchaus berechtigt. Wobei immer noch die Frage bleibt mit was gekaufter Dünger alles so nebenbei belastet ist.
Die beste Lösung ist nunmal die Fruchtfolge, indem der Dünger hauptsächlich über Gründüngung erfolgt - Richtig?
Der Aufbau unseres Gartens (Beetaufbau) und unser Bedarf in unterschiedlichen Mengen ... eigenen sich jedoch recht schlecht für eine geregelte Fruchtfolge. Ich werde mir nochmal meinen Bebauungsplan vornehmen und diesbezüglich prüfen.
Ich bin ganz deiner Meinung, Holzheizung hat eine verträgliche Ökobilanz und wenn ich könnte würde ich auch auf Holz umsteigen. Bei Erdwärme vergißt man immer wieder den enormen StrombedarfGeändert von WAYKOW (21.04.2012 um 17:27 Uhr)
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JulianeS
Bin Deiner Meinung.
Möglicherweise reicht Fruchtfolge allein nicht ganz.
Ich kenne es noch, das Nachbarn ihre Jauchgrube (menschlich)
über den Nutzgarten gekippt haben, eimerweise bis das Ding leer war.
So wurde in der Guten-Alten-Zeit gedüngt.
Wie vorsichtig sind wir dagegen geworden, zu Recht.
Zum Nachlesen ist sicher das Buch "Der Biogarten" von
Marie-Luise Kreuter (der Name ist Programm) super.
Schon recht alt aber immer wieder aktuell.
Das Nachschlagewerk schlechthin.
Auch sehr lesenswert:
"Biogarten unter Glas und Folie",
"Gesunde Pflanzen im Biogarten",
"So wird mein Garten zum Biogarten"
alles von Ingrid Gabriel, Falken-Verlag.
LG von Juliane
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Pendejo
Habe in einem Gartenbuch das ich in der Buchhandlung aufgeschlagen hatte eine Übersichtstabelle von verschiedenen Kalkarten. Für unsere Zwecke sind Urgesteinsmehl und Meeresalgenkalk am idealsten. IN der Übersichtstabelle fand ich den Meeresalgenkalk am geeignetsten für unsere Bedürfnisse, da das Bodenleben angeregt wird und keine negativen Effekte auftreten sollten...
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