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babayaga
Wir haben auch zwei Kammern (a' ca. 6m³), eine wird immer befüllt (Rasenschnitt, Laub, Staudenabfall, Eierschalen etc) dauert etwa 3-4 Jahre bis die voll ist, danach wird die leere Kammer genommen. Im Jahr drauf die oberste Schicht der vollen Kammer umschaufeln und der kompostierte Rest reicht etwa auch wieder 3-4 Jahre, dann ist wieder eine Kammer frei und das Spiel beginnt von vorn

lg baba
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roswitha63
Ich habe 2 Komposthaufen. Einer wird befüllt, der andere ruht. Den vom letzten Jahr habe ich in den letzten Tagen auf das Gemüsebeet verteilt. Der wird im Frühjahr untergegraben.
Ich schichte den Kompost nicht um, da der auch so gut verrottet.
Da die beiden etwas zu klein sind, werden im Frühjahr zwei neue größere Komposter gebaut.
Liebe Grüße roswitha
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Gast10153
Ich setze meine Häufen auch nicht um, ist mir zu stressig und wenn man etwas darauf achtet das die nicht zu sehr verdichten (genügend grobes Material und Erde untermischt) dann verrotten die auch ohne umsetzen sehr rasch.
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Kapha
Wir haben 3 grosse Silos. So ist immer einer fast fertig während der andere am verrotten ist und der dritte gefüllt wird.
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blümeli1
Wir haben 2 Kammern. Im Frühjahr wird der Vorjahreskompost gesiebt und verteilt, in die leere Kammer wird dann der noch nicht verrottete umgeschichtet, die freie Kammer neu befüllt usw usw usw.
Aber da das Material im Laufe eines Jahres stark zusammenrutscht und ich den Platz brauche gebe ich im Herbst teilweise das ganze Laub auf den fertigen Kompost.
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WAYKOW
Wir haben nur einen Komposthaufen

auch wenn der wie im Bild oben gerade viergeteilt ist.
Wir arbeiten ohne Kompostcontainer sondern bauen den Kompost klassisch trapezförmig auf.
Kommt neues Kompostmaterial hinzu wird dieses sofort mit der Erde des bestehenden Haufens abgedeckt.
So setzt sich der Komposthaufen quasi von alleine um.
Dabei wandert der Komposthaufen immer hin und her.
Diese Technik ist aber nur dann möglich wenn man sehr viel Raum zur Verfügung hat und/oder sehr viel Kompostiermenge hat.
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Gast10153
Wenn ich dafür meinen Salat in Eimerbeeten am Parkplatz ziehen muss verzichte ich lieber auf diese Platzintensive Variante. Außerdem gefällt mir die Missere im Garten nicht. Wenn ich eine kleine Landwirtschaftsfläche oder eine Gärtnerei hätte würde ich wohl auch so arbeiten. Aber im Hausgarten? Ich weiß nicht.
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WAYKOW
*lol* gut gekontert
Aber in dem Schatten der großen Bäume würden meine Salate wohl nicht gut wachsen
In den nächsten Jahren werde ich wohl auch die Kompostmengen deutlich reduzieren.
Schon dieses Jahr ist der Komposthaufen im Herbst auf "magere" 4 Meter geschrumpft.
Die Erde im Garten ist mitterlweile gut genug und neue Beete leg ich nur noch wenige an.
Aber selbst wenn ich auf die Komposttonnen umsteige - werde ich auf meine Salatkübel auf keinem verzichten. Ich liebe nähmlich schneckenfreien Kopfsalat über alles.
Wenn dann die restlichen hohen Bäume gefällt und durch kleinere Nutzbäume ersetzt sind kann ich den Platz für Kartoffel nutzen.
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Gast10153
ich hoffe du nimmst mir das nicht übel
Für einen Hausgarten sind diese Mengen einfach nicht notwendig (zumindest auf Dauer). Ich brauche jährlich etwa 1qm Kompost für 25qm Gartenfläche, dann kann ich pro Jahr 4cm Kompost aufbringen. Das sollte mehr als ausreichend sein wenn der Boden schon ausreichend humös ist. Zusätzlich wird gemulcht. Überdüngen bringt auch nichts.
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WAYKOW
Wie beschrieben brauchte ich den Kompost um neue Beete anzulegen.
Im Moment muss ich noch 300qm Fläche sanieren, daher werde ich och 2 - 3 Jahre größere Mengen brauchen. Der Kompost wird dann unter die bestehende Erde untergepfügt und lockert die Erde und düngt diese.
Im Hauptgarten bringe ich nur noch sehr wenig Kompost aus. Dort habe ich bereits 20 cm ++ Humusboden mit Lehm durchmengt.
Aber mit Haushaltsgerechten Mengen werde ich wohl nie auskommen bei 1000 qm Nutzgarten.
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Gast10153
Klar. Wenn du neue Beete anlegst brauchst du mehr, wenn du ungeduldig bist und umgehend einen lockeren Boden willst. Oder du gehst schrittweise vor und nimmst in Kauf dass der Boden anfangs noch schwer ist. Es kann auch ein Vorteil sein schwere wenig humöse Böden zu haben auf denen Kraut, Kohl und Zwiebel gut gedeiht. von Jahr zu Jahr wird dem boden dann schrittweise immer wieder org. Material untergemischt. So hab ich das gemacht. Mein Boden ist aber sehr sandig. Eventuell funktioniert diese Variante bei lehmigen Böden nicht so gut.
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Kapha
Als wir unseren Garten vor 6 Jahren übernahmen , hätte man mit der Erde jemanden erschlagen können.

Er ist stark lehmhaltig und um den Boden nicht zu überfordern , gingen wir auch langsam vor . Von Jahr zu Jahr etwas besser.
Trotzdem konnten wir schon im ersten Sommer Salat und Gemüse ernten.
Besonders die Starkzehrer bekommen während dem Sommer immer mal Kompostgaben. Besonders Kürbiss und Co. brauchen extra Gaben.
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WAYKOW
Mehrfach Kompost im Jahr geben halte ich für zuviel. Hängt natürlich auch von der Menge ab.
Wenn ich ein neues Beet anlege mehme ich 1:1 alte Erde und Kompost. Aber normalerweise sollte alte Erde zu Kompost 10:1 völlig ausreichend sein, damit es nicht zur Überdüngung kommt. Ferner kann es sein (je nach Zusammensetzung und alter des Kompost) dass dieser auch Pflanzen schädigen kann.
Evt kannst du etwas Sand aus dem Baumarkt unterpflügen, damit der Boden besser zum bearbeiten ist.
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buebchen
Hallöchen, ich siebe im Frühling meinen Kompost durch und verteile ihn auf meine im Herbst umgegrabenen Beete gleich mäßig. Dann gehe ich mit einem Grubber durch die Beete und arbeite alles ein. Anschließend wird mit einer Harke alles glatt gezogen und schon kann es mit Aussäen und Pflanzen los gehen. Im Sommer gebe ich noch mal eine kleine Gabe Kompost auf alle Beete, das hat sich bis jetzt gut bewährt.
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Gast10153
Ich arbeite den frischen Kompost nie ein, außer bei den Beeten wo direkt ausgesäht wird. Der Kompost zieht dann schön langsam ein und wird erst im Herbst (das was übrig ist) untergestochen. Hat sich bis jetzt auch bewährt. Bei starken Regenfällen verkrustet so die Oberfläche nicht so stark, da der Kompost schön durchlässig ist und nicht verdichtet. Das Jäten geht auch viel leichter.......
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blümeli1
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Gast10153
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shogun
Oder wenn man seine Gartenabfälle im Grüngutcontainer des Wertstoffhofs entsorgt anstatt zu häckseln und zu kompostieren.
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WAYKOW
Ich bin noch gar nicht gefragt worden woher ich soviel Material bekomme um in einem Jahr solch einen Riesenkomposthaufen aufzubauen.
Dies sind 2 Gründe
- Sanierung des "Möchtergern-Waldes". Dort habe ich um die 100 Büsche entfernt.
- Grüngut sammeln im Supermarkt und auf dem Recyclinghof
Sobald ich nicht mehr soviele neue Beete anlegen muss, fällt demnach automatisch weniger Grüngut an. Ferner sammle ich dann kein zusätzliches Grüngut mehr und komme so langfristig auf eine Haushaltsübliche Menge Kompost.
Schon heute bringe ich den größten Teil von niedergemachten Bäumen und Büschen auf den Recyclinghof, da der Holzanteil in meinem Kompost ohnedies bereits bedenklich zu hoch ist. In diesem JAhr ist mein Komposthaufen entgegen der Abbildung oben demnach nur noch 1/4 so groß.
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KaphaEs kommt auf die Menge an und auf die jeweiligen Pflanzen.Mehrfach Kompost im Jahr geben halte ich für zuviel. Hängt natürlich auch von der Menge ab
Kürbisse z.B. brauchen doch , will man recht grosse haben , eine gewisse Menge a Kompost .
Genau wie Kohlarten , Gurken , Tomaten.
Besonders da ich keinen gekauften Dünger oder Kuhmist verwende.
Antworten
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Wenn bei mir mal was nicht funktioniert, lasse ich es liegen und probiers am nächsten Tag wieder. Meistens hilft es. Und wir sind ja auch morgen noch da. :)