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Loopexpert
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Gast19118
Die eine oder andere Flasche wird definitiv nicht aufgemacht (ich habe da z.B. einen Glen Grant 1963/2011), sondern als Wertobjekt gesammelt.
Wollte ich mich tatsächlich mal "betanken", oder möchte ich, dass mir schwindelig im Kopf wird, würde ich eventuell auf eine Flasche Cola und einen Beam für 9,89€ zurückgreifen.
Manche Leute, du natürlich ausgenommen, drängen einen gerne pauschal in die Säuferecke, wenn man ihnen Teile der eigenen Whiskysammlung zeigt und damit seine Leidenschaft zum Nosing und Tasting kundtut.
Das verstehen halt einige Leutchen nicht, was mir allerdings auch irgendwie völlig egal ist.
Darauf einen Dujardin!
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Tiara
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Loopexpert
Das geht mir mit meinem Weinkeller genauso.
Ich sammle eher Weine, habe derzeit rund 400 Flaschen im Keller, die meisten sind Raritäten, die man nicht so ohne Weiteres im Handel (Supermarkt um die Ecke) erhält. Die Weine kommen wirklich aus der ganzen Welt.
Allerdings, ich habe keine Hemmungen, auch z.B. einen 86er Chateau Lafite-Rothschild 1er Cru mal zu köpfen. Oder einen Rioja Ontanol Riserva Privada, oder ..... einen guten "Gumpoldskirchner" (Weinregion südlich von Wien) aus eben Österreich.
Aber das mit der "Säuferecke" kenne ich, obwohl ich oft wochenlang keinen Wein trinke, weil es sich einfach nicht ergibt. Und nur für "so zwischendurch" ist mir der Wein zu schade - das muss schon wirklich Genuss sein.
Was den Wert anlangt, so habe ich einen oben erwähnten Rothschild, aber 2011 um über 1.000,-- im Netz gefunden. Das halte ich aber, ehrlich, für massiv übertrieben.
Im Einkauf war für mich (mit ganz wenigen Ausnahmen) so rund um die 50,--/Flasche die Schmerzgrenze.
Ich habe schon mehrfach festgestellt, dass ab einer gewissen Klasse der Preis über die Qualität kaum mehr was aussagt. Verkosten - und dann entscheiden.
In diesem Sinne - Prost
und ganz liebe Weihnachtsgrüße
Alfred
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Michi1
Alfred, ich habe zu meinen 50. Geburtstag eine Flasche Wein aus meinem Jahrgang von meiner Mutter geschenkt bekommen. Er war bestimmt nicht billig und schwer zu beschaffen. Es war nur noch Essig.
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Tiara
Michi das kenne ich er war ungenießbar geworden und wir dachten wunder was wir für einen "Schatz" da haben
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Gast19118
Um solche Überraschungen auszuschließen, empfiehlt es sich, vorher eine sogenannte Trinkreifetabelle zu befragen oder sich beispielsweise den kleinen Johnson zu besorgen.
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*Sony*
Trinkreifetabelle - was es da alles gibt!
Aber gut zu wissen, wir hatten auch schon mal so einen Fall, der Wein war nicht mehr genießbar....
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Kalle007
Beim Weinhändler meines Vertrauens bekomme ich immer so eine Tabelle dazu, damit ich sehen kann zu welchen Zeitpunkt der gelieferte Wein am Besten schmeckt.
Sehr alt werden sie bei mir sowieso nicht
!
mfg Kalle007
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Gast19118
Ich habe neben der Whisk(e)y- auch eine Weinsammlung.
Da passiert es mir ab und zu mal, dass mir eine Flasche durch die Lappen geht.
Den edlen Tropfen hier habe ich leider verpennt.
Der ist bereits hinüber.
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Loopexpert
Besonderes Weihnachtsgeschenk
Hallo!
Zum Thema Wein:
das ist mir erst sehr selten passiert, dass ein alter Wein (insbesondere natürlich Rote) nicht mehr gepasst hat.
Ich halte persönlich nicht so viel von diesen Tabellen und Hochrechnungen. Zu viele Faktoren spielen bei der langen Lagerung ein Rolle.
Wenn ich einen sehr alten Wein (z.B. ein 80er-Jahrgang) öffne, rechne ich natürlich auch damit, das er die Ansprüche nicht mehr erfüllen kann. Also habe ich schlimmstenfalls Pech gehabt. Ich habe ja noch die eine oder andere Flasche im Keller - und alle werden ja nicht hinüber sein.
Ich habe auch schon die eine oder andere sehr positive Überraschung erlebt.
Und Lucius, was den 97er Romanee betrifft, so würde ich zumindest mal einen Schluck probieren. Entsorgen kann ich den Wein ja dann immer noch, falls erforderlich.
Aber ganz was anderes:
Ein tolles Weihnachtsgeschenk für die Familie gab es von meinem jüngeren Sohn (22).
Am 23.12. erhielt er nach sehr langem Warten - es lebe die Bürokratie
- den offiziellen Bescheid, dass er sich ab jetzt
"Magister der Rechtswissenschaften"
nennen darf. Damit ist er somit offiziell in den Kreis der Akademiker aufgenommen.
Schlimm war die Bürokratie während des Studiums, die ihm geschätzt mindestens ein ganzes Semester gekostet hat. Ansonsten wäre er zwei Semester vor der normalen Mindestzeit fertig gewesen - jetzt ist er nur mehr ein Semester vor der Zeit.
Job hat Sohnemann schon länger, nun darf er offiziell als Konzipient in der Anwaltskanzlei auftreten. Da ist der akademische Grad Voraussetzung.
Aber dieser Bescheid war ein wirklich tolles Weihnachtsgeschenk, an das keiner mehr geglaubt hat.
Dementsprechend gut war die Stimmung.
Und der Weinkeller wurde um einige Flaschen Sekt reduziert ....
Liebe Grüße
Alfred
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Michi1
Wir hatten einmal lange Zeit Samstags eine Sendung im Radio in der man Anrufen konnte und seine "Weinschätze" die im Keller lagern einmal einschätzen lassen konnte. Ganz selten war eine Flasche dabei die man zur Spitzenklasse zählen konnte. Wir sind da einfach viel zu einfach gestrickt um das einzuschätzen. Ich finde es ist Geschmacksache und hat nicht viel damit zu tun was er kostet.
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Loopexpert
Hallo!
Ich habe mich vor und im Zuge des Aufbaus meines Weinkellers intensiv mit der Theorie rundherum auseinandergesetzt, habe mir Bücher beschafft (und auch gelesen
), sodass ich mir nach einigen Jahren Wissen und Erfahrung schon eine gewisse Kompetenz zutraue, um zumindest eine grobe Schätzung vornehmen zu können.
Allerdings, da bin ich ganz bei Dir, ab einer gewissen Klasse sagt der Preis über die Qualität nichts, oder fast nichts, mehr aus.
Ich habe einige sehr preiswerte Weine im Keller, die hervorragende Tropfen sind und teure, die zwar jetzt nicht schlecht sind, aber das Preis-/Leistungsverhältnis nicht mehr so gut ist.
Und durch die Lagerung kann sich ein einfacher Wein plötzlich zur Spitzenklasse entwickeln - und auch der teuerste Wein kann sich in Essig wandeln.
Liebe Grüße
Alfred
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flexi3
Lieber Alf, das war ganz sicher eine ganz besondere Freude für deine Familie und dich zu Weihnachten. Du kannst auf deine Kinder wirklich ganz stolz sein.
Hagestolz und ich, wir haben uns an Heiligabend auch sehr gefreut. Als wir von der Arbeit kamen, stand an unserer Eingangstür ein ganz wunderbarer und sehr aufmerksamer Weihnachtsgruß .
Ist es nicht schön, dass man Freunde hat, die uns unverhofft so überraschen!
Vielen Dank!
Schaut!
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Gast19118
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Gast19118
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Michi1
So ein Genießer bin ich nicht. Ich kaufe mir halt Weine im Weingut, dazu fahre ich nach Franken, probiere und die mir schmecken werden Kartonweise gekauft und auch immer wieder wird einer aufgemacht. Übrig ist noch keiner geblieben.
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Loopexpert
Hallo, guten Morgäähhn!
Michi, ich habe auch viele Weine von guten Weingütern in Österreich.
Brauche ja mitunter auch Weine zum Kochen - und da muss es ja nicht unbedingt ein alter Franzose oder Kalifornier etc. sein. Wobei, ein guter Wein schadet der Qualität der Speise genauso wenig wie die gute Qualität aller Zutaten. Aber man kann's sicherlich auch übertreiben
Und ansonsten - das mit Weinen oder Whisk(e)y oder .... ist eben ein Hobby, das sich sowieso nicht mit rationalen Maßstäben bewerten lässt.
Ich habe früher als Hobbyfotograf auch mit Hasselblad fotografiert - und wenn das Motiv schlecht war, war auch hier das Bild dann Mist
Oder HiFi, oder .....
Danke an Alle für die Glückwünsche zur Sponsion meines Jüngsten.
Jetzt fehlt nur mehr "die kleine Schwester", aber die hat gerade erst mit ihrem Studium an der Wirtschaftsuni begonnen. Da werden wir also noch ein wenig Geduld haben müssen.
Flexi, ein solches Geschenk freut natürlich besonders.
Ein Zeichen, dass es doch noch "Freunde" gibt. Da gibt es bei mir Gottseidank auch einige Personen, zu denen ein solcher Kontakt besteht. Das möchte ich nicht missen.
Liebe Grüße
Alfred
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Michi1
Du wirst mich jetzt zwar belächeln aber zur Zeit trinke ich Abens vorm TV immer ein Glas "Blauer Zweigelt". Ich hatte sonst immer Sodbrennen wenn ich Abends Wein getrunken habe aber bei diesem nicht. Hat der nicht soviel Säuere ??
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E ist eine Stapelia! Wahrscheinlich eine St. gigantea, aber das könnte man erst nach dem Blühen genauer sagen. MfG. Wolfgang