Umfrageergebnis anzeigen: Was unternehmt Ihr gegen Blattläuse?
- Teilnehmer
- 78. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
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Gekaufte synthetische Spritzmittel
17 21,79% -
Selbst produzierte Spritzmittel
34 43,59% -
Bestäuben mit pudrigen Materialien
1 1,28% -
Gezielter Einsatz von Nützlingen
14 17,95% -
Mechanische Kontrolle
32 41,03% -
lausabwehrende Beipflanzung
11 14,10% -
Nichts – die Natur regelt das schon von allein
23 29,49% -
Anderes
4 5,13%
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Gast1021
Was unternehmt Ihr gegen Blattläuse?
Hallo miteinander,
wie ich am letzten Wochenende im Garten feststellen musste, sind nicht nur die Pflanzen mit dem Austrieb früher dran - leider fängt genauso verfrüht auch schon wieder die Schädlingssaison an (und wird heuer vermutlich besonders schlimm, da weniger Schädlinge im Winter erfroren sind). Ein jährlich wiederkehrendes Ärgernis in diesem Zusammenhang sind die Blattläuse, die insbesondere Gartenneulinge noch oft verunsichern. (Was kann/soll man dagegen tun?)
Daher meine Frage an Euch: Was unternehmt Ihr gegen Blattläuse – egal ob in grün, schwarz oder orange?
- Gekaufte synthetische Spritzmittel aus dem Fachmarkt (egal ob auf Rapsölbasis oder Chemie pur)
- Selbst produzierte Spritzmittel wie Schmierseife- oder Brennesselauszug oder Teebaumöl-Emulsion
- Bestäuben mit pudrigen Materialien wie Gesteinsmehl, Algenkalk oder Holzasche
- Gezielter Einsatz von Nützlingen wie Florfliegen- oder Marienkäferlarven
- Mechanische Kontrolle wie abstreifen, abspülen oder herausschneiden von besonders stark befallenen Trieben
- lausabwehrende Beipflanzung wie Bohnenkraut, Wermut oder Ysop
- Nichts – die Natur regelt das schon von allein
- Anderes
Ihr könnt mehrfach ankreuzen – schließlich können ja auch in einem Garten in Abhängigkeit der Pflanze unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen. Es würde mich freuen, wenn Ihr auch posten, von welchen Faktoren Ihr Eure Entscheidung für eine bestimmte Methode abhängig macht. Das ist sicher eine gute Orientierung für unsere Gartenneulinge.
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Gast1021
Gleich als Ergänzung einmal meine "Lausstrategie":
Vor Jahren habe ich beim massiven Lausbefall noch gezielt Florfliegenlarven ausgesetzt - in der Zwischenzeit haben wir aber im Garten soviele Nützlinge, dass ich im Normalfall überhaupt nichts mehr unternehmen muss. Maximal streife ich den ärgsten Erstbefall (also bevor die Nützlinge so richtig zuschlagen können) mit den Fingern ab. Hie und da gehe ich gezielt auf Marienkäferlarven-Suche und bringe sie händisch zu den am stärksten befallenen Stangenbohnen - aber meist finden sie die besten Pflanzen eh von allein.
Eine Zeitlang hatte ich auch recht gute Ergebnisse mit dem Einsatz von Kaffeesud - allerdings in Form von Dünger, der noch vor dem Austrieb bei den Rosen eingeharkt wurde. Man hat mir zwar ständig erklärt, dass das nicht funktionieren kann - aber auf den Neutrieben der so gedüngten Rosen waren eindeutig weniger Blattläuse als auf anderen Pflanzen. (Meine Vermutung geht in die Richtung, dass die frischen Rosentriebe Aromastoffe vom Kaffee mit aufnehmen und daher für die Blattläuse weniger schmackhaft erscheinen.)
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Bio
Moin !
Wenn, dann hatte ich bisher nur Blattläuse im GWH. Vor 2 Jahren massiv an den Schlangengurken. Die habe ich dann täglich mit einer 5l Druckspritze abgespritzt.
Jaa und dann die Marienkäfer einsammeln und ins GWH setzen.
Gruß Dieter
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cami
Hallo, ich mache, wie schon seit 20 Jahren... nichts. Ich nehme meine Finger und streife sie ab. Ist zwar manchmal eklig
, aber bis jetzt gings meistens so. Dann hatte ich meine Helfer in Form von Marienkäfern, Florfliegen und was sich sonst noch gerne Blattläuse schmecken lässt.
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Gast10153
Wo bleibt denn der Wasserstrahl in deiner Auflistung federmohn? oder hattest du das unter "mechanische Kontrolle" zusammengafsst

Der Wasserstrahl und die Finger sind immer noch meine liebsten Waffen gegen die Läuse. Später setze ich auch mal Emulsionen ein, aber die Hauptarbeit übernehmen bei mir in letzter Zeit die Marienkäferlarven.
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gelöe
ich verlasse mich da auf die Nützlinge im Garten.
bei einem hartnäckigen Schildlausbefall vor ein paar Jahren habe ich Globuli verwendet...
ich hab aber noch nicht soviele Pflanzen, wo mich Läuse stören würden. für dieses Jahr hab ich viel Kapuzinerkresse vorgezogen, wenn da die Nützlinge schon fett gefressen sind, werde ich es wieder mit Globuli probieren.
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aseg24
Kommt darauf an welche Pflanze befallen ist. Obstbäume z.B. Sprühe ich mit nem harten Wasserstrahl ab. Gemüse wird mit Brennesseljauche behandel tfür alles andere gibt es auch mal die Chemische Keule.
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Gast1021
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Kalleleo
Hallo
Ich verwende eine Lauge aus Schmierseife wenn nur wenig Marienkäfer da sind.
Das hilft recht gut.
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Tamina
Ich hatte im letzten Jahr die weisse Fliege im Gewächshaus, hauptsächlich an den Tomaten.
Eingesetzt hab ich Raubwanzen, die mir mein Gärtner besorgt hat. Ausserdem pflanze ich 2-3 Nicandra.
Schildläuse von meinem Zitronenbäumchen, konnte ich im frühen Stadium mit Schmierseife und Bürste entfernen.
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Primelchen
In diesem Jahr habe ich schon sehr früh Läuse an den Beetrosen entdeckt. Nun, Nützlinge gab es noch nicht, den jungen und noch weichen Austrieb wollte ich nicht mit einem Wasserstrahl zerstören, deshalb kam die Chemie zum Einsatz. Ansonsten sammel ich aber gerne Marienkäfer ein und zeige ihnen, wo sie sich satt fressen können.
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Nachtschattengewächs
Wenn die Blattläuse kommen ist der Marienkäfer und seine Spießgesellen gerne noch nicht ganz in den Pötten.
Ich beobachte das Ganze und spritze bei Bedarf (also massivem Befall) eine Kernseifenlauge. Die hilft m.E. sehr gut. Notfalls (Rosen, Hibiskus....) kommt dann auch der Wasserstrahl zum Einsatz.
ein zwei Wochen später ist dann der Nützling da und hält die Waage.
Da die Mottenschildlaus (weiße Fliege) angesprochen wurde:
Die bekämpfe ich mit Kernseifenlauge und Unterpflanzung.
Hat im letzten Jahr ganz passabel geklappt.
Gruß
Andi
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Dawn
Prinzipiell überlasse ich das Feld den Marienkäfern und deren Larven. Sind die etwas zu spät dran und der Befall zustürmt, helfe ich EINMAL vorsichtig mit einem kleinen Minisprayer punktuell mit Schmierseife und Spiritus nach.
Jetzt, wo düs sagst, Federmohn, die Sache mit dem Kaffeesud.... Ich hab einige Rosen in Hausnähe, die hier immer wieder die Ladung abbekommen, und die eine, die früher IMMER übervoll war, hat seit so 2 Jahren so gut wie nix mehr gehabt? Vielleicht beides zusammen, Mariekäfer und Kaffee.....
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*Sony*
Zuerst muss ich sagen,ich hatte voriges Jahr fast keine Läuse an den Pflanzen.Wenn,dann spritze ich die mit dem Wasserschlauch weg.
Sollten sie aber hartnäckig sein,dann nehme ich eine mittlere Sprühflasche gefüllt mit Spüli und bischen Öl.
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shogun
Ich spritze Blattläuse mit einem Wasserstrahl ab oder streif sie beim Vorbeigehen mit den Fingern ab. Heuer hab ich schon sehr früh viele Marienkäfer gesehen, allerdings bisher noch keine Läuse.
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Leamar
Ich verwende Brennnesseljauche ... funktioniert wunderbar ... und jeder hat irgendwo im Garten Brennnesseln stehen denke ich mal.
Ich habe extra eine kleine Brennnesselecke im Garten stehen lassen schon weil sie Schmetterlinge anziehen. Das ist noch ein angenehmer Nebeneffekt.
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roland
Ich nehme auch Brennesseljauche.
Das ist meiner Meinung nach das beste.
Habe es sogar einmal auf dem Balkon angewendet.
Die Nachbarn waren aber nicht sehr erfreut.
Die wissen aber bis heute nicht woher der Gestank kam.
LG Roland
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Krokus
Ich benutze immer fertige Mischungen zum Sprühen, bin damit immer am Besten gefahren. Gerade bei meinen Obstbäumen ist es wichtig, damit ein ungestörtes Wachstum gewährleistet werden kann und noch dazu weil die Läuse Krankheiten übertragen können.
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TigerEye
Ich mache es wie cami: Abstreifen und zerquetschen und die Marienkäfer um Hilfe bitten. Die Käfer kriegen bei mir besten Bedingungen, es sind auch schon viele unterwegs und bis die wirklich startklar sind, streife ich die befallenen Triebe eben ab.
Die Schmierseifen-Laugen-Lösung ist mir zu eklig - ich finde das Gebräu und dessen Rückstände ekliger als die zerquetschten Läuse.
Ausserdem habe ich begonnen, alle Pflanzen im Garten (besonders die Rosen) mit 'Vitanal Kombi Sauer' einzuspritzen (empfohlen von dem Rosenverband, weiss nicht, wie der genau heisst). Ob das was hilft, kann ich wahrscheinlich erst Ende des Sommers sagen.
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Schattenfee
Ich setze auf Anlocken von Nützlingen und wenn es sehr schlimm ist, wird mit scharfem Wasserstrahl runtergeschubst.
Ich habe hier diverse Nistmöglichkeiten für Meise, Rotkehlchen, Mönchsgrasmücke,
in den Beeten sind Rosenkugeln auf dünnen Stäben und mit Stroh locker gestopft,
als Insektenquartiere, genau wie Laubhaufen überall.
Meist bin ich ab Mitte Mai- Anfang Juni nicht mehr von den Läusen genervt,
weil die Nützlinge das im Griff haben.
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haduwy18.04.2014, 11:45
Bisher hatte ich zu wenig Garten bzw. in dem wenigen Garten keine Probleme mit Läusen.
Zimmerpflanzen werden bei Befall mehrmals in der Woche in der Badewanne mit der Brause gründlich von allen Richtungen abgebraust.
Ich stimme deswegen noch nicht ab. -
Curly-Wurly18.04.2014, 13:12
Ich streife die auch nur mit den Fingern ab. Hab schon ne Menge Marienkäfer gesehen, die sitzen immer gerne in den Beerensträuchern. Die werden die Läuse schon finden und ihren Nachwuchs dort deponieren.
Übrigens ist es ein Irrglauben, dass in milden Wintern die Schädlinge besser überleben. In Mitteleuropa müssen alle Tierarten an Frost angepasst sein, sonst würde es sie schon lange nicht mehr geben. Frost ist normal bei uns, auch ab und zu mal tiefer Frost. Schlimmer sind milde regenreiche Winter, weil dann oft Verpilzung droht. -
haduwy20.04.2014, 00:10
Der eben vergehende Winter war aber nicht nur sehr warm, sondern, zumindest in meiner Gegend, auch sehr trocken. Die Schädlinge sind genauso wie die Pflanzen einen Monat zu früh da und manche konnte ich den ganzen Winter über beobachten. Vor allem haben scheinbar viele "Alttiere" überlebt, wo sonst nur die Eier oder so überwintern.
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shogun20.04.2014, 00:13
Aber genauso ist es mit den dazugehörigen Nützlingen - das gleicht sich dann wieder etwas aus. Ich hab heuer z.B. schon sehr früh viele Marienkäfer entdeckt und bis jetzt auch noch kein Blattlausproblem.
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CK_eins20.04.2014, 02:05
Wir haben es ja sehr schnell aufgegeben, den Ackerschachtelhalm zu bekämpfen. Mittlerweile darf ich den auch gar nicht mehr mit rausrupfen. Der wird wachsen gelassen, geerntet und ein Sud gekocht. Den bekommen auch die Blattläuse und sie scheinens nicht zu mögen. Vereinfachend kommt hinzu, dass die sich ohnehin vor allem auf der überall wuchendern Kapuzinerkresse ansiedeln, so muss man nicht alles absuchen.
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Curly-Wurly20.04.2014, 09:16Genau so ist es.
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CK_eins, das ist sicher die richtige Strategie. Weniger bekämpfen sondern sich damit arrangieren und die positiven Aspekte nutzen.
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