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Kalle007
@Dawn
Ich sehe meist immer solche Karnickel-Draht-Konstruktionen (2cm) davor als Vogelschutz.
mfg Kalle007
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Dawn
Danke euch, dann hab ich richtig gedacht, machs mit 2 Seitenlatten! So 2 cm weit weg sollte reichen, nicht?
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das-baerchen
@Roland: Super Tipp, Danke dafür. Dann wird ich gleich nochmal in den Supermarkt gehen.
@Dawn: Ich habe auch Draht angetackert, allerdings einen wo die Löcher nicht so groß sind. Hatte Ich noch in meiner Bastelkiste liegen
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Olivia Green
Ich denke, daß das Gitter schon etwas weiter von den Röhrchen weg sein sollte als ein Vogelschnabel lang ist
und die Röhrchen angeleimt oder mit Lehm da reingesetzt sein sollten, damit die die Vögel nicht rausziehen können.
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Kalle007
@Olivia
Da habe ich mich ein bischen falsch ausgedrückt, mit den 2cm meinte ich die Lochgröße vom Draht.
mfg Kalle007
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Chris Arndt
Hallo Olivia,
der Gedanke mit den angeleimten Röhrchen ist richtig. Ich habe selbst schon gesehen, wie
die einfallsreichen Vögel mit ihren Schnabel nacheinander mehrere Röhrchen herauszogen
und am Boden daran herumgepickten. Seitdem sorge ich dafür, dass das nicht mehr
passieren kann.
Ein Gedanke noch zum Schutz von Bienenhäusern oder ähnlichen im Hochsommer.
Ich habe da bei hohen Temperaturen ein weißes Tuch über die Behausung gehängt
um einen Kühl Effekt zu erreichen. Wenn selbst Himbeeren manchmal Sonnenbrand
haben, kann der Hitze Stau im Bienenhaus auch nicht gut sein.
Viele Grüße von Chris
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Trüffel
Danke Chris für den Hinweis!
Genau das habe ich mich nämlich schon länger gefragt. Die Häuschen stehen ja oft auf einer Südseite. Bei mir zum Beispiel ist das so. Dahinter eine dunkel gestrichene Wand, wenn dann noch Windstille ist und ein heißer Sommertag...
Könnte doch zu warm für die Tierchen werden. Also ich stell es mir da einfach ZU HEISS vor.
Viele Grüße
Petra
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Chris Arndt
Wenn man ein Bienen- oder Insektenhaus besonders günstig lackieren will,
dann nimmt man weiße Farbe dazu. Die weiße Farbe reflektiert die
Wärmestrahlung am besten. Ich kann mir vorstellen, das zwischen der
weißen, anders farbigen und schwarzen Farbe mehrere Grad Unterschied
sind. Ein paar Grad mehr oder weniger kann entscheidend sein über Leben
oder Tod der Wildbienen Brut.
Viele Grüße von Chris
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Olivia Green
Gestern im Schulumweltzentrum war ein langjähriger Imker
und um sein Bienenhaus herum waren auch verschiedene Insektenhotels.
Die waren nicht gestrichen. Alles Naturholz.
Am Interessantesten fand ich eins, das gläserne Röhrchen hatte und seitlich zu öffnen war.
Da konnt man in den einzelnen Röhrchen die Brutkammern sehen.
Jede Brutkammer mit Futtervorrat und Trennwand.
Der meinte übrigens die Bienen stellten die Trennwände und die Verschlüsse selber her
und bräuchten dazu kein Material wie z.B. Lehm.Geändert von Olivia Green (04.05.2014 um 23:16 Uhr)
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Chris Arndt
Deine Information ist interessant, muss sie aber etwas anzweifeln.
Durch Farbe wird das Holz beständiger. Die Reflexion der Wärmestrahlen
ist wahrscheinlich auch besser.
Ich habe mich über das Innenleben der Röhrchen kundig gemacht.
In Schilf Röhrchen mit abgestorbener Brut fand ich
lebende Maden der Konkurrenz oder abgestorbene Eier.
Schilf Röhrchen mit lebender Brut haben ich auch untersucht.
Du machst mich neugierig, woraus die Trennwände und Verschlüsse nun
wirklich sind.
Im Internet steht jedenfalls bei "Lebensweise der Wildbienen".
Im Allgemeinen schafft die Biene eine Brutzelle pro Tag. In Folge baut die
Mauerbiene weitere Brutzellen, die untereinander durch senkrechte
Lehmwände abgegrenzt sind. Je nach Länge des Nestganges
entstehen so Liniennester mit bis zu 20 Brutzellen.
Viele Grüße von Chris
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simbi
Ich habe mal eine Frage, wir haben hier alte Bienenkörbe gefunden. Kann man die auch für Wildbienen verwenden?
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Olivia Green
Simbi, meines Wissens sind die nicht schwarmbildend sondern Solitärbienen, die auch keine Vorräte anlegen.
Du könntest aber vielleicht versuchen, beim nächsten Imkerverein weitere Infos oder sogar ein kleines Volk zu bekommen.
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Chris Arndt
Hallo simbi,
wie die alten Bienenkörbe beschaffen sind kann ich mir nur aus den Bienenbuch
veranschaulichen. Mein Vater hatte selbst nur Holzkästen (Beuten) mit kleinen Rahmen,
wo an Drähten Wachsplatten angeschmolzen wurden.
Die Wildbienen benötigen einen freien Zugang zu ihren Niste Röhren.
Dreht man die Bienenkörbe um 90°, dass die große Bodenöffnung frei zugänglich ist und bringt
dort Röhrchen hinein. So sind die Bienenkörbe auch für Wildbienen verwendbar.
Viele Grüße von Chris
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simbi
Danke Chris, sieht so aus, dass wir es mal versuchen könnten.
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Trüffel
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*Sony*
Superfoto.

Petra, heuer unverändert, die gehen in das gekaufte Röhren Bienenhaus nicht hinein.
Nach wie vor der beliebteste Platz ist die grüne Schlauchtrommel, da sind fast alle Löcher schon zu.
Mein Mann hat aber auch ein neues gemacht, ein Holzblock - da hat er Löcher reingebohrt - da gehen sie auch hinein...
Schlauchtrommel und Bienenhotels hängen nebeneinander und da summt und schwirrt es, daß es eine Freude ist.
Muß mal wieder Fotos machen....
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Trüffel
...die gute alte Schlauchtrommel

Auja, Fotoooooos!!!!!!
Hast Du bei dem gekauften die Löcher etwas glatter abgeschliffen? Das Holz wird innen faserig sein, ob es was hilft, wenn man nochmal mit dem Bohrer glatt bohrt, weis ich nicht. Die Löcher sollten ja rund sein und bleiben.
Viele Grüße
Petra
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Chris Arndt
Heute hatte ich eine spontane Idee für ein Bienenhaus. Das ist erst einmal eine vereinfachte
Ausführung. Ich nutzte dazu einen Schaumbad-Behälter und 2 Halterungen für Fallrohre, die
ich ein wenig veränderte. Als Füllmaterial verwendete ich feuchten Lehm. Der wurde etwas
gestampft und die Löcher mit einen Glasfaser-Stab hinein gedrückt. Ich muss jetzt schauen,
ob die Nist-Möglichkeit von den Wildbienen angenommen wird. Um die Röhren zu verschließen
ist das Material schon da.
Viele Grüße Chris
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*Sony*
Hatte ich glatt übersehen Petra!
Fotos - schau mal habe ich ja gemacht, aber vergessen einzustellen...
Alle drei Stationen..
Da tut sich nicht viel...
Fast alles zu....
Sobald die Schlauchtrommel draußen hängt, sind die Bienen drin...
Aber warum die das erste Häuschen nicht nutzen - keine Ahnung....
Chris - auch eine Superidee!Geändert von *Sony* (26.04.2015 um 20:13 Uhr)
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Trüffel
Ja Chris, da hattest Du mal wieder einen außergewöhnlichen Einfall.

Edith, einige sind im ersten Häuschen schon besetzt, aber es sind halt viele Wohnungen völlig ungeeignet. Die Löcher unten - habt ihr die mal sauber nachgebohrt? Die waren ziemlich ausgefranst letztes Jahr. Durchgängig, also hinten offen sind die aber nicht?! Ansonsten sind es relativ große Öffnungen, kann aber auf dem Foto auch täuschen.
Die zerdrückten ovalen Stäbe kannst Du alle raus nehmen - ich würde mir auch die nicht bewohnten Hülsen genauer angucken. Vielleicht stimmt da was am Ende nicht ganz.
Viele Grüße
Petra
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Hier (Brandenburg) treibt der Wein von nur geschwollenen Knospen (an den sehr alten Reben) bis wollig und ein Blatt eingerollt!