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EntiMcDuck
Schachtelhalm
Hallo,
ich habe in meinem Garten ein riesiges Problem mit Schachtelhalm. Anfangs hab ich ihn immer rausgerissen, inzwischen aber bevölkert er mein komplettes Blumenbeet und ich komme nicht mehr gegen an..........HILFE............was kann ich tun um dem Zeugs endlich zu Leibe zu rücken?????
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Gast1021
Hi,
Ackerschachtelhalm ist vor allem eine Zeigerpflanze für verdichtete, zur Staunässe neigende Böden und dann noch ziemlich hartnäckig.
Wenn Du den wirklich los werden willst, hilft nur zuerst das ganze Beet ausgraben und das Wurzelwerk so gründlich wie nur irgendwie möglich entfernen und anschließend vor einer Neupflanzung den Boden so aufbessern, dass die Grundbedingungen (verdichtet, Nässe) beseitigt werden. Bleibt man dann mit Jäten noch ordentlich dahinter, um jeden auflaufenden Rest sofort wieder zu beseitigen, bekommt man ihn halbwegs in den Griff.
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EntiMcDuck
Oh je....umgraben kommt nicht in Frage, dann müßte ich alle Stauden und Pflanzen killen und die diversen
Bodendecker, die sich gerade so schön ausgebreitet haben, würden der Graberei auch zum Opfer fallen....also
doch wieder ausrupfen....seufz...
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CK_eins
Dann mach es doch einfach wie wir: Erst ein bisschen Sorgenfalten ziehen und rumfluchen. Dann akzeptieren, dass er da ist und das Negative ins Positive umwandeln.
Konkret heißt das: Wir betrachten die Sache jetzt einfach so, dass unser Garten uns das liefert, wofür andere im Garten-Center Geld ausgeben - womöglich noch für nich natürliche Sachen. Wenn unser Ackerschachtelhalm so hoch wird, dass er gegenüber dem gewünschten Bewuchs klar zu sehen ist, wird er geerntet. Anschließend machen wir einen Sud draus. Dieser hilft gegen diverse Pilzerkrankungen wie Mehltau, gegen Milben und wir setzen ihn auch gegen Blattläuse ein. Immer regelmäßig sprühen und die Kolonien halten sich spürbar in Grenzen.
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Gitta
Bei meiner Tochter hat sich Schachtelhalm zwischen den Gehwegplatte eingenistet. Das kriegt man nicht raus. Letztes Jahr haben wir es abgeflämmt (Ihr wisst schon, dises Unkrautbekämpfungsdinger). Das hat geklappt. Machen wir dies Jahr wieder, sobald er sich zeigt.
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poldstetten
Ich reisse ihn aus und werfe ihn in die erste einer in Reihe (4) geschalteter Gießwassertonnen (a200 L)
Das gleiche mache ich mit Brennessel und Beinwell. Dadurch ist das Gießwasser immer leicht gedüngt. Ich glaube wenigstens daran!!!!.
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Manfred K
Hallo
Wichtig wichtig wichtig, Es gibt viel zu wissen, hier in Europa sind seit mindestens 50 Jahren einige Kräuterarten
darunter auch so gemeinte Unkräuter ausgerottet worden und einige sind jetzt schon gefärdet.
Gefärdete Ackerschachtelhalm, Gänsefingerkraut, Giersch, Vogelmiere, darunter auch die Brennesel, Brunnenkresse,
Pimpinelle, Blutwurz, und andere.
Woher kommt das ? Unkraut Vertilgungsmittel, Gedankenloses ausgraben.
Last die Wiese eine Wiese sein, mit allerlei Gräsern.
ManfredGeändert von Manfred K (14.04.2014 um 21:35 Uhr)
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Gast8763
wenn du unbedingt Giersch vor dem "Untergang"retten möchtest,dann kannst du von mir und bestimmt auch von einigen anderen Eimerweise zum Selbstkostenpreis geschickt bekommen,ich habe z.Z. ganz frisch ausgegrabenen im Angebot......und glaube mir,er wird dadurch nur bedingt weniger....
......kann auch nur einer schreiben,dert das Zeug nicht im Garten hat....
Gräser in der Wiese ja,Giersch nein!
Gruß DaturaGeändert von Gast8763 (14.04.2014 um 21:56 Uhr)
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Manfred K
Hallo Datura
Habe in meinem Garten auch Giersch und das sogar in 2 Gärten, hast du mal Giersch probiert ?,
der ist Essbar und schmeckt wunderbar nach frischen Karotten.
Vor unserer Geburt
gab es den Giersch in der Küche als Salat ( Mittelalter ).
Es gibt Gegenden da gibt es den Giersch überhaupt nicht mehr.
Manfred
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Trüffel
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Manfred K
Hallo Petra
Moosflechten kommen da aber, anstatt Giersch.
Also, was dem anderem nicht passt, gefällt dem anderem.
Manfred
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Gast8763
@ Manfred
da du auf mein Angebot nicht eingegangen bist,werde ich die Gierschwurzeln entsorgen müssen,auch wenn ich ihn jeden Tag essen müsste,habe ich noch genug davon!
ich zähle den Giersch auch nicht zu den schützenswerten "Kräutern" und schon gar nicht zu den Gräsern auf einer Wiese,ich halte ihn für ein invasives Gewächs,das eher andere schwachwachsende Pflanzen unterdrückt und somit sogar deren "Ausrottung"beschleunigt,und auch wenn es nur eine Vermutung von mir ist,ich werde nicht der "Retter"des Gierschs werden,bevor du uns nicht erklärst,warum ausgerechnet Giersch eine schützens- und erhaltenswerte Pflanze sein soll!
Gruß DaturaGeändert von Gast8763 (16.04.2014 um 22:15 Uhr)
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Trüffel
Ackerschachtelhalm ist auch eine Zeigerpflanze. Dort wo sie wächst, ist wenig Bodenlebewesen (Regenwürmer), wenig Humus und damit kein vitaler Boden. Bei mir wächst er gerne auf magerem lehmigen Boden.
Viele Grüße
Petra
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Manfred K
Hallo Datura
Ich habe schon gelesen das der Giersch zu den Pflanzen gehört die vor dem aussterben sind.
Okay, du hast Giersch im Garten gebe in doch zur Gasanlagen Förderung, ist vielleicht sinnvoll.
Kennst du dein Land, schau dich genau um viele Wiesen und Reine Straßenränder du siehst nicht viel Giersch.
Manfred
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Trüffel
Wenn eine Pflanze wie Giersch vom Aussterben bedroht ist, dann fehlt wohl der entsprechende Raum und geeigneter Boden zum Wachsen.
Viele Grüße
Petra
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Elyria
Oh ja der Schachtelhalm. Fängt so süß harmlos an.
Und 300 Meter weiter am Wald habe ich dann gesehen was aus so einem Miniding werden kann. Man war ich platt.
Schachtelhalm hab ich zwischen den Gehwegplatten udn vorm Gartentor ohne Ende.
Ein bißchen was haben wir entfernt, beim Garten umgraben. aber der kommt halt vom Nachbargrundstück immer wieder.
Also ich habs aufgegeben, reiße den nur ab oder rupf so gut es geht, rest ist mir ehrlich gesagt mittlerweile egal.
Aber hier lernt man nie aus. Jetzt bin ich mir zumindest sicher, dass wir Staunässegegend haben
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Trüffel
Weisst Du denn, welche Art bei Dir wächst? Sumpfschachtelhalm oder Ackerschachtelhalm, das sind zwei völlig unterschiedliche Pflanzen, auch wenn sie sehr ähnlich ausschauen.
Viele Grüße
Petra
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Elyria
Hallo Petra, mal so aus Interesse: Spielt das bei der Entfernung eine Rolle?
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Trüffel
Bei der Entfernung nicht.
Aber wenn Du weißt, warum die Pflanze da wächst, kannst Du anders vorgehen. Wenn der Boden für eine bestimmte Pflanze ideal ist, wird sie immer wieder kommen bzw. es versuchen.
Viele Grüße
Petra
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Elyria
Ja stimmt macht Sinn. Naja bei uns z B wird es wohl der Sumpfgefährte sein, haben ja auch massive Staunässe, da hilft nur Drainage, aber das zahlt der Vermieter nicht, ergo, rupfen
und sich freuen, wenns nicht so schlimm wird.
Nachtrag: ich sehe gerade, so als Laie auf Anhieb unterscheiden wird schwer.
Zumal ich die immer abschneide oder rupfe, wenn sie noch ganz klein sind.Geändert von Elyria (24.04.2014 um 11:51 Uhr)
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Trüffel24.04.2014, 12:39
Ja, Staunässe ist ziemlich blöd, der Boden vermutlich eher sauer.
Was passiert an Stellen, wo ein wenig Dünger oder Humus hin kommt?
Ich meine wir hatten den in Feldern, die nass UND sehr nährstoffarm waren sog. Streuwiesen.
Viele Grüße
Petra -
Elyria24.04.2014, 12:44
Hi Petra,
ich habe den Boden innerhalb meines gemieteten Minigartens bisher nicht getestet. Ob er sauer ist weis ich daher nicht.
Nur bis auf 50 cm umgegraben und damals teilweise mit Quarzsand, neuer Muttererde, Streusand, Blumenerde und was nicht alles vermischmengt.
Unkraut hält sich hier wirklich in Grenzen
Kein einziger LÖwenzahn, keine Gänseblume...
Aber jetzt wieder Giersch und "KLeinscheiss", dem man noch zu Leibe rücken kann.
Gedüngt wird hier mit Rasendünger und dann hab ich noch nen Rest Gehölzdünger.
Auf meiner Seite sind noch keine Knöteriche, Brennnesseln oder Schachtelhalme. Nur im "Rundumshaussteinbeet" da stechen sie von unten durch die schwarze Folie, die unter den Steinen liegt, aber da rupft ich so weit es geht immer wieder weg.
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Hier (Brandenburg) treibt der Wein von nur geschwollenen Knospen (an den sehr alten Reben) bis wollig und ein Blatt eingerollt!