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ultraviolett
Öko-soziales Bachelor-Projekt: Gemüse-Partner
Hallo liebes Gartenforum,
ich bin ganz neu hier und leider auch blutige Anfängerin, was das Thema Gärtnern und Selbstversorgung betrifft.
Ich lebe in Düsseldorf, ohne Balkon und ohne die Möglichkeit mein Gemüse selbst anzubauen, deshalb habe ich ein Projekt ins Leben gerufen, das am Ende vielleicht nicht ganz uneigennützig ist
Ich möchte Menschen mit Garten mit Menschen wie mir - ohne Garten, zusammen bringen.
Das ist die schnörkellose Kurzversion.
Das Projekt soll generationsübergreifend sein, das bedeutet, dass im Idealfall eine ältere Person, die nur noch wenig Anschluss an soziales Umfeld hat, ihren Garten zur Verfügung stellt um ihn mit einer jungen Familie zu teilen, die in einer Stadtwohnung lebt, ohne die Möglichkeit einen Garten zu nutzen, geschweige denn Gemüse anzubauen.
Im dörflichen Umfeld ist das Thema wahrscheinlich nicht akut, aber in der Großstadt, wo alles zunehmend anonymer wird und zugleich das Angebot an nutzbaren Grünflächen klein ist - könnte so eine Art "Partnervermittlung" angenommen werden.
Es ist quasi "Garden-Shareing" hat allerdings den Fokus Gemüseanbau - ein Thema, das immer mehr auch junge Menschen interessiert, die weg wollen von industriell überzüchtetem Gemüse, mit riesigem Co²-Rücksack und das nie einen Krümel Erde gesehen hat - hin zu Selbstangebautem.
Ich habe mein Projekt schon vorgestellt und es bekam eine Menge Resonanz.
Eine Familienzeitung und die NRZ haben über das Projekt berichtet. Aus Zeitmangel, weil ich viel arbeiten musste neben meinem Studium, konnte ich nicht weiter an meinem Herzensprojekt arbeiten, was wirklich schade ist, denn ich bekomme immer noch Zuschriften, bei denen sich Menschen melden, die gerne an dem Projekt teilnehmen möchte.
Seit letzter Woche bin ich "scheinfrei" und kann mich nun voll und ganz auf mein Projekt konzentrieren.
Da mir viel daran liegt, habe ich es zum Thema meiner Endarbeit erkoren, so kann ich ungehindert daran arbeiten und erhalte Unterstützung von zwei sehr engagierten Professoren.
Jetzt fragt ihr euch sicher, warum ich euch das alles erzähle:
Ich habe zwar absolut Lust zu Gärtnern aber ich bin blutige Anfängerin und ich bin mir sicher da bin ich nicht alleine mit.
Deshalb möchte ich denjenigen, die bei dem Projekt mitmachen ein Starterpaket mitliefern.
Quasi eine Anleitung zum Gärtnern für Anfänger - sowie eine Auswahl an Utensilien die man dafür braucht, Samen zum Beispiel.
Dazu brauche ich dringend Hilfestellung von Menschen wie euch, die sich auskennen.
Ich hätte gerne eine Anlaufstelle wo ich evtl. aufkommende Fragen stellen kann und auch Erarbeitetes vorzeigen kann, damit ich konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge bekomme.
Es ist schwer als Neueinsteiger - anderen Neueinsteigern etwas beizubringen, ich brauche Euch, damit da auch etwas Sinnvolles transportiert wird.
Diese Anleitung soll so präzise wie möglich so knapp wie nötig ausfallen.
Zum Starterpaket:
Ich hatte angedacht, verschiedene Samen anzubieten, welche? - dazu brauche ich euch.
Am liebsten natürlich vergessene, leckere, robuste Sorten, die eine Abwechselung zu dem bieten, was man heute so im Supermarkt bekommt.
Erst hatte ich überlegt, ob man ein Startpaket vorgibt, zum Beispmit den "Top 5 Gemüsesorten", aber jeder Garten ist anders, deshalb würde ich wahrscheinlich die Wahl lassen und ein Paket anbieten, das sich die Interessenten selbst zusammen stellen, bzw das beliebig erweiterbar ist.
Hier im Forum habe ich gelesen, dass es Samenbänder gibt, die Idee ist auch nicht ganz uninteressant.
Zu jedem Gemüse soll es einen Jahreszeitenkalender geben,
ggf. möchte ich eine App entwickeln
Über das Jahr werde ich eine Gemüse-Partnervermittlungs-Plattform sowie die komplette Kommunikation entwickeln. Ich habe mir eine Menge vorgenommen, wie ihr seht
Es würde mich freuen, wenn ich bei Euch hilfreiche Tipps bekommen könnte.
Das reicht mit der Beschreibung für´s Erste.
Viele Grüße
Jen
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Nachtschattengewächs
Schick' die Menschen hierher und ihnen wird geholfen werden

Im Ernst, ein Starterpaket an Samen und/oder auch an Wissen gibt es nicht.
Erfahrung ist vermittel- und lernbar, aber nicht in Kurzform herunterladbar. Leider.
Gruß
Andi
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ultraviolett
das dachte ich mir schon, deswegen werde ich versuchen das nach und nach zu erarbeiten.
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Gast9683
Ultra, wo genau willst du (praktisch) die Leute zusammen bringen? Ok, du hast eine Plattform erwähnt.
Du willst also Leuten, die keine Ahnung und keinen Garten haben Wissen und Saatgut zur Verfügung stellen und dazu halt auch einen Garten, oder ein Stück, bei jemand, der das hat und es alleine vielleicht nicht schafft oder Kontakt zu anderen sucht und sein Wissen vllt. auch weitergeben möchte. Richtig soweit?
Ich glaube, hier findest du alles an Wissen, das du brauchst, z. B. womit Anfänger am ehesten los legen, was ja üblicherweise im Frühjahr los geht mit Salat und der Anzucht in Folienzelten und Gewächshäusern. Du kannst z. B. mal auf die Saatgutpäckchen in den Supermärkten sehen, wann was passiert und einfach nach deinem Gefühl gehen, was man so wohl am liebsten abauen würde. Ich finde die Idee ansonsten gut, die Leute selbst wählen zu lassen, aber gerade das macht uns Spaß, z. B. selbst danach zu suchen, oder auch zu tauschen.
Allerdings wäre in diesem ZH auch wichtig in welchem Garten das nachher genau passieren soll, denn Gärten sind so unterschiedlich vom Boden her und von den Möglichkeiten. Das hast du ja auch geschrieben. Ich geh davon aus, dass die Interessenten sich die Gärten dann nicht selbst suchen sollen, oder doch? Über die Plattform?
Die meisten Leute mögen wohl am liebsten Salat, Tomaten, Paprika, Gurken, Kartoffeln, auch Kräuter sind interessant.
Viel Glück mit deinem Projekt!Geändert von Gast9683 (02.02.2014 um 17:12 Uhr)
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ultraviolett
Hallo Sandwood

ich fürchte, dass ich das nicht anhand bestimmter, schon verfügbarer Gärten festmachen kann, sondern eher versuchen muss, zu klassifizieren und anhand der Klassifikationen der Gärten und Wünsche dann ein Angebot habe.
Das klingt jetzt erst mal extrem kompliziert, ist es wahrscheinlich auch.
Ich spinne das mit meinem jugendlichen Wahnsinn mal frei aus:
Welche Gartenarten gibt es grob umrissen:
1. sehr sonnig gelegene
2. eher schattige
3. sonnig/schattige
(Von Erdbeschaffenheit fange ich jetzt erst mal gar nicht an, davon hab ich noch keine Ahnung und ich muss ja möglichst allgemein anfangen. Wenn die Allgemeinsten abgedeckt sind, kann man auf spezifischere nachher auch noch eingehen, bei mir gehts jetzt erst mal ums Grobe
)
Nehmen wir mal die drei Gartenfälle
1. Für sehr sonnig gelegene kommen diese und diese Gemüsearten in Frage, und andere gar nicht.
2. eher schattige Gärten sind geeignet für ..... Gemüsesorten, oder evtl sogar gar nicht geeignet
usw.
Aber ich verstehe deinen Einwand, dass man nicht allgemeingültig für alle etwas entwickeln kann,
sondern dass man für verschiedene Ansprüche, bzw. Ausgangspunkte jeweils unterschiedliche Angebote haben muss.
Ich hatte eben die Idee, dass ich evtl. beginne, zu klassifizieren, welches Gemüse welche Ansprüche hat und dass ich dann erst einmal unterteile, was wo sinnvoll ist.
Und dass sich der User dann anhand der Gegebenheiten sein für sich geeignetes Starterpaket zusammen stellt.
Welche groben Unterscheidungen von Böden zum Beispiel muss ich beachten, hast du da einen Tipp?
Ich habe mir am Freitag 2 Bücher bestellt, in der Hoffnung dort auch etwas zu dem Thema zu erfahren, die wurden aber noch nicht geliefert.
Irgendwo muss ich halt anfangen.. und es nachher ausbauen kann man immer
Geändert von ultraviolett (02.02.2014 um 17:26 Uhr)
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Gast1021
Hi,
also wenn ich richtig verstanden habe, willst Du Gartenbesitzer, die ihren Garten nicht mehr bewirtschaften können mit Leute zusammenbringen, die keinen Garten haben.
Warum willst Du nicht auch das Wissen der Gartenbesitzer auch nutzen? Die wissen doch am besten, was auf ihren Boden gut gedeiht und was nicht. In dem Du sie einbindest, förderst Du Kommunikation und ein friedliches Zusammenleben.
Sonst kann ich es mir schwerlich vorstellen, dass Du überhaupt jemanden findest, der seinen Garten für solche Aktionen zur Verfügung stellt. (Immerhin muss man wildfremde Leute aufs eigene Grundstück lassen - das wird vielen nicht gefallen.)
Und Du hast gleich jemanden bei der Hand, der Neulingen die Grundlagen zeigt. Nicht jeder Handgriff lässt sich als "App" herunterladen und oft genug scheitert es anfangs an Banalitäten.
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ultraviolett
Hallo Federmohn,
also hier zählt der Spruch, alles kann, nichts muss..
Natürlich ist es am Besten, wenn sie untereinander kommunizieren. Das wird hoffentlich auch so sein
Allerdings, wenn da jemand dabei ist, der sich nie damit beschäftigt hat, dann wärs doch super, wenn sie wenigstens einen Anhaltspunkt von der GemüsePartner Plattform bekommen.
Das mit der App sollte eher als Kalender fungieren, nicht als Wissen, das man sich herunter läd, vielleicht lösche ich das aus der Beschreibung, das könnte man auch falsch verstehen. Apps scheinen einen schlechten Beigeschmack zu haben.
Du sprichst aber eine Sache an, an der ich noch arbeite: Sicherheit!
Das ist ein Aspekt, der abgeklärt sein muss. Ich weiß noch nicht, wie ich das genau löse, aber mir ist bewusst, dass so eine Vermittlung definitiv auch Verbrecher anlocken kann , die unser Vorhaben dazu nutzen könnten, Menschen auszuspionieren oder sich ihr Vertrauen zu erschleichen. Das löst man denke ich mit strenger Registrierung und Überprüfung und so was geht auch über Sympathie, nicht jeder kann mit jedem. Daran arbeite ich.
Das sind aber Rahmenbedingungen, die ich noch weiter ausarbeite, darüber müssen wir uns hier keine Sorgen machen.
Hier möchte ich Lösungen für mein Projekt im Rahmen des Gärtnerns finden.
Also ich freue mich, wenn Bedenken geäußert und neue Fragestellungen kommen, die ich vielleicht noch nicht bedacht habe, ich würde mich aber auch echt über Hinweise freuen, die ich ja explizit erfragt habe.Geändert von ultraviolett (02.02.2014 um 18:06 Uhr)
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Gast9683
Daran hatte ich auch gedacht. Gerade wenn es um ältere, vielleicht sogar allein lebende Leutchen geht ... Obacht!
Böden sind sehr unterschiedlich. Wo ich z. B. lebe, haben wir sehr schweren, fetten Boden, aber um die Ecke ist eine Sandader, da bauen sie sogar Spargel an, was hier bei mir aussichtslos ist. Der, der den Garten bearbeitet, weiß am besten was wo gut geht. Nicht so oft gibt es einen rein schattigen Garten, meist ist es wohl gemischt mit sonnigen, schattigen und halbschattigen Stellen.
Ich würde vielleicht auch mehr über die Kommunikation gehen, wobei ein Problem sein dürfte, dass gerade ältere Menschen nicht so Internet-affin sind. Da hast du dir etwas ausgesucht, das nicht so einfach sein dürfte.
Was die von dir angeschriebenen Lösungen angeht, da findest du hier sehr viele Infos. Gib den Begriff Tomaten ein und nimm dir eine Woche Zeit. Dann dürftest du alles wissen! (als Beispiel)
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Gast1021
Deine Fragen sind aber so allgemein gehalten, dass über das Thema schon dicke Wälzer geschrieben wurden.

Denk jedenfalls bei Deinem "Kalender" auch daran, die lokale Klimazone zu berücksichtigen.
Egal bei was - wo man im Weinbauklima schon anfangen kann, dauert es in kälteren Regionen noch locker 4 Wochen.
Und dieses grobe Schema
kannst Du auch gleich erweitern:Welche Gartenarten gibt es grob umrissen:
1. sehr sonnig gelegene
2. eher schattige
3. sonnig/schattige
Sonnige Böden mit sandiger Erde
Sonnige Böden mit lehmiger Erde
Sonnige Böden in trockener Lage
Sonnige Böden in feuchter Lage/mit ausreichend Wasserversorgung
usw.
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ultraviolett
hehe

ich bin so ein absoluter rooky
aber ich versuche mich rantzuarbeiten..
danke für die erweiterung
damit kann ich echt schon etwas anfangen. wie gesagt, ich muss klein anfangen und kann dann weiter ausarbeiten
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Muecke
Also, sorry, so ganz kapiere ich dein Projekt noch nicht..

Ich habe es so verstanden, dass du ältere Leute, die einen Garten haben, die ihn aber vielleicht nicht mehr selbst bewirtschaften können, mit jüngeren zusammenbringen möchtest, die ihr Gemüse im Garten der älteren anbauen dürfen, richtig?
Finde ich eine gute Idee. Was ich jetzt nicht verstehe, ist, warum du da auf der Suche nach Samen oder Bodenbeschreibungen bist.
Meines Erachtens ist dabei doch erst mal vorrangig, die passenden Partner zu finden, denn die älteren und die jüngeren sollten sich ja verstehen, damit das klappt.
Wenn man sich gefunden hat, dann denke ich, dass die älteren ja gerne ihr Wissen über ihren Garten an die jüngeren weitergeben, und die wiederum wollen ja lernen, sonst würden sie bei diesem Projekt ja nicht mitmachen.
Sollen die Samen und die Grundsatzfragen zu Boden und Lage und der Kalender so eine Art Starter-Kit für die Neugärtner sein? Oder was möchtest du damit machen?
Ich denke, dass jeder Garten anders ist, und somit auch alle Neugärtner andere Problemstellungen haben, bei denen ihnen eben die Äkteren am besten helfen können.
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ultraviolett

aber älter zu sein heißt doch noch lange nich, dass man jemals gemüse angepflanzt haben muss, oder sehe ich das falsch? gibt doch auch leute, die haben höchstens zierpflanzen oder lassen nen gärtner den kram machen, oder wie auch immer. oder bei denen hat sich die frau immer darum gekümmert, die is aber nun leider verstorben oder so...
das mit dem starter-kit is die richtige definition.
und ich verstehe mittlerweile, dass ich etwas zu optimistisch an die sache ran gehe und dachte, man kann evtl. was finden, was vielleicht in jedem falle funktionieren könnte - ich habe die hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass man evtl was findet, also eine auswahl an von mir aus robusten oder nicht sehr anspruchsvollen gemüsen, die man quasi als idiotensicher anpreisen könnte. je nachdem was jetzt fürn boden vorhanden ist. voraussetzung ist halt, dass auch boden da ist.. natürlich wächst nix auf beton oder schutt.. also was was ALLES abdeckt gibts nicht, aber etwas, was einen großteil bedient.... ach man, is das kompliziert
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Gast1021
Selbst da ist "gärtnern" nicht ausgeschlossen.
Schließlich kann man auf solchen Flächen noch immer Hochbeete aufbauen oder simple Mörtelwannen mit Wasserabzug zum Pflanzen von sehr vielen verschiedenen Gemüsesorten nutzen.
Wobei ich auch eher glaube, dass das Hauptproblem im Auffinden von Gartenflächen sein wird, die für dieses Projekt zur Verfügung gestellt werden.
(Die Generation, die jetzt vor Gärten steht, die sie nicht mehr bewirtschaften können, ist nicht unbedingt jene, die auf Internet-Plattformen nach Alternativen suchen.)
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Gast10013
Hallo,
ich glaube Du solltest Dich auf die menschliche und rechtliche Sache konzentrieren. Ich glaube das diejenigen, welche sich mit dem Gedanken an einen Garten tragen, schon in etwa wissen, was sie überhaupt mit/im Garten wollen. Denn hier gehen die Ansichten von Jung und Alt IMHO oft auseinander.
Hier klare Rahmenbedingungen zu schaffen, sollte vorrangig sein - allerdings ist dies auch der Grund sein, weswegen ich dem Projekt nicht viel Chancen ausrechne.
Fragen die mir auf die Schnelle einfallen:
- Gibt es einen Vertrag?
- Wie werden Wasser- und Stromkosten berechnet?
- Wem gehört die Ernte?
- Wer darf den Garten betreten und wer darf sich wann, wo aufhalten?
- Wer darf was benutzen? (Geräte, Schuppen etc)
- Wie ist die evtl. Schädlings- und Krankheitsbekämpfung geregelt?
Diese Fragen könnte man bestimmt noch erweitern und jede einzelne kann so ein Projekt scheitern lassen.
Tut mir leid
Gruss
falccone
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ultraviolett
das stimmt.
auch eine sache, mit der ich mich parallel noch beschäftige, entwickele gerade einwurf"mailings" handgemachte, die man via post zustellt, und die internetplattform ist auch nur ein teil des ganzen.. und zielt eher auf die jungen ab.
ganz gut in meinem sinne waren die pressemeldungen, darauf hin hatten sich viele gemeldet.
aber ich werde, wenn alles steht, mich an pfarreien wenden usw. das is noch alles in planung.
was ich gut finde, hier werden echt die dinge angesprochen, die auch wirklich noch hürden darstellen, die aber nicht unüberwindbar sind.
die aquise der generation, die nicht an den neuen medien hängt
sowie absolut unabdingbar der aspekt sicherheit.
zum glück habe ich noch dieses jahr um an meine lösungen zu kommen
ihr merkt, es isn großes vorhaben.. und wenn sich nur 5 leute dadurch finden, ist es für mich ein erfolg
ist ja quasi erst mal ein pilotprojekt
---------- Automatische Beitragszusammenführung ----------
---------- Beitrag hinzugefügt: 02.02.2014 um 20:20 Uhr ----------
das ist untereinander zu regeln.
vertrag, gute frage. denke eher nicht. wenn es untereinander nicht passt und der gartensteller keine lust mehr hat, ist das seine entscheidung, dann ist das projekt gescheitert.
ernte wird wird geteilt.
aber du hast recht.. das sind tatsächlich alltagsfragen, die streitigkeiten bergen können.
es sollte sicherlich klare regeln geben, wie sich im garten verhalten wird.
muss dir nicht leid tun, sind berechtigte fragen
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Gast1021
Also in DIE Falle solltest Du den künftigen Neugärtner auch nicht laufen lassen.
Da richtet er mühsam bei jemand anderen den Gemüsegarten her und wird vielleicht kurz vor der Erntezeit hinausgeworfen??
Ich glaube, Du solltest Dich mehr um solche Rahmenbedingungen kümmern als darum, ob jetzt Tomaten oder Bohnen die geeignetere Wahl für ein Starterpaket wären.
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ultraviolett
sehe ich ein..
da muss eine regelung her.....
so weit, dass jemand pünktlich rausgeekelt wird, habe ich gar nich gedacht
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Gast10013
Hallo,
ohne Dein Projekt kaputtreden zu wollen - aber wie wäre es, wenn du es ändern/erweitern/verbessern; nenne es wie Du willst, würdest. Ich hab mal irgendwo gelesen (hier?), dass Bauern brachliegende Felder oder Landstücke davon, an Interessenten vermieten. Man bekommt paar qm die man begärtnern kann wie man will und wenn man nach einem Jahr merkt: "das ist nix" dann geht der Bauer mit dem Pflug drüber und es ist wieder Feld.
Hier könnte man vielleicht besser ansetzen, weil nichts vorhanden ist, auf das man Rücksicht nehmen muss. Und falls es nicht in unmittelbarer Umgebung ist - viele Gärtner nehmen Fahrtwege gern in Kauf.
Gruss
falccone
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Muecke
Das ist auch das, was falccone geschrieben hatte, und was ich auch meine.
Abgesehen von den rechtlichen Geschichten, ich würde mir zuerst Gedanken darüber machen, wie du die passenden Paare findest. Quasi eine Partnerbörse mal anders. Denn es sollte die Chemie schon von Anfang an stimmen, sonst ist es sehr wahrscheinlich, dass es daneben geht (nicht-klappen kann es trotzdem immer).
Du kannst zum Anwerben der Älteren auch Aushänge in Seniorenheimen machen, da kommen ja auch viele Senioren zu Besuch, die ihre Grünfläche vielleicht gerne teilen würden.
Dann würde ich einen allgemeinen Fragebogen erstellen, den die älteren und die jüngeren ausfüllen müssen, um zu sehen, ob die Erwartungen auch in etwa die gleichen sind (z.B. sind Kinder erlaubt? Hunde? Wie groß ist die zu bepflanzende Fläche? Wie oft kommt jemand zum Gärtnern vorbei? Wann? Gibt es Ruhezeiten?)
Das als grobes Gerüst. Dann kann es auch
Huch, jetzt hat es mit den halben Text weggeschnitten.......
Samen als Starterkit findest du am Ende immer, das wäre auf meiner Prioritätenliste aber ganz am Ende.....
Falccone, wenn sie das mit den brachliegenden Feldern mache.n würde, wäre es eine klasse Idee, Fläche für Leute ohne eigenes Grundstück zu finden - aber ich befürchte, dass dann die studienarbeit am Thema vorbeiginge. Ich dachte, dass gerade der Aspekt Äktere - Jüngere Thema dieser Arbeit sein soll....Geändert von Muecke (02.02.2014 um 20:55 Uhr)
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ultraviolett
so in diese richtung sollte es auch gehen.
deswegen heißt es ja auch gemüse-partner.
die parteien sollen sich kennen lernen und schauen ob es passt. es ging nicht darum, dass blind vermittelt wird.
ein garten ist schon etwas sehr persönliches. das ganze projekt stelle ich mir auch sehr persönlich vor.
dachte auch an karteikarten bzw fragebögen,
die einen mögen vielleicht keine kleinkinder, die anderen fänden gerade das schön. usw.
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ev..02.02.2014, 22:36hae?
"Öko-soziales Bachelor-Projekt"
fuer welche Uni? welcher Studiengang?
wie lautet das Thema?:
seit wann gibt's bei den Deutschen Bachelor's Degrees?
und wenn Du nicht an einer Uni studierst, die ein Bachelor's Degree anbietet,
was willst Du?
wieso diese Fassade?
sollte der Tippfehler etwa freudsch sein?
oder faellt das sonst niemandem auf,
oder weiss hier keiner, was 'to rook' bedeutet? -
Gast1001302.02.2014, 22:45
@ev...
Manchmal täte es nicht schaden, Du würdest mal Deine eigene Signatur lesen...
falccone -
Antje02.02.2014, 23:38
Hallo Ultraviolett,
Also nach to rook musste ich jetzt auch googeln, bin des Englischen nicht so mächtig.
ich finde dein Projekt sehr interessant.
Mich täte mal interessieren, welche Fachrichtung du studierst. Udn welchen Titel soll diese Bachelor Arbeit denn genau tragen? Bekommen wir die dann auch mal zu lesen?
Persönlich halte ich es auch für äußerst wichtig, zuerst einmal gewisse grundlegende Regeln festzulegen. Wie z.B. dass die (individuell) wichtigsten Punkte vertraglich geregelt werden. So, wie es die vielen anderen hier ja auch schon angesprochen haben.
Vertraglich geregelt, weil ich es für wichtig halte, sich gegenseitg abzusichern. Der Gartenbesitzer, der vielleicht körperlich gar nicht mehr in der Lage ist, Gemüsebeete zu versorgen, möchte sich sicherlich gerne absichern, dass er nicht nach 2 Monaten sitzen gelassen wird. Der Gartenneuling fühlt sich sicherlich auch wohler, wenn er weiß, dass er nicht irgendwann zwischendurch rausgeworfen werden kann.
Individuell deshlab, weil jeden Gartenbesitzer und Gartenneuling andere Punkte für wichtig hält. Das fängt an bei der Nutzung der Gartengeräte: Gemeinsam oder getrennt, geht über die Zeiten, wann gearbeitet werden darf (Sonntags Gartenarbeit?, Mittagsruhe?) und den Einsatz von Unkraut- bzw. Schädlingsbekämpfungsmitteln (welche dürfen angewendet werden) bis hin zur Kompostierung (offener Kompost oder einen der modernen Schnellkomposter). Erfahrene Gärtner haben da oft ihre ganz eigenen Vorstellungen und lehnen vielleicht manche Dinge (wie z.B. Roundup) in ihrem Garten konsequent ab. Gartenneulinge sehen manche Dinge vielleicht nicht so eng oder möchten gerne neue Wege ausprobieren. Manch einer kann sich z.B. ein Insektenschutznetz auf seinem Grundstück nicht vorstellen, dem Gartenneuling ist es aber nicht möglich oder aber einfach zu mühsam, täglich die Kohlweißlingsraupen abzusammeln.
Auch sinst kann es bei so einer Sache schnell zu Konflikten kommen. Der Gartenbesitzer möchte gerne einen ordentlichen sauberen Garten haben, der Nutzer schafft es aber zeitlich nicht regelmäßig zu jäten. er möchte vielleicht mulchen, dem Gartenbesitzer sieht das zu unordentlich aus. Der Neuling kann verschiedene Unkräuter noch nicht auseinanderhalten und schmeißt vielleicht Quecken, Ackerwinden oder sowas auf den Kompost.... oh oh, viel Konfliktpotential.
Auch das ganze Thema persönliche Sicherheit/Schutz vor Betrügern etc. müsste geklärt werden. Beide Seiten müssen sich da absichern um nicht in Gefahr zu geraten. Der Gartenbesitzer, damit der Gast den er sich eingeladen hat, sich nicht sein vertrauen erschleicht, um ihn danach zu hintergehen. Eine z.B. junge weibliche Studentin, die gerne ein wenig gärtnern würde, und das Angebot erhät, auf dem (vielleicht sogar etwas abgelegenen) Grundstück eines alleinstehenden Herren zu gärtnern fühlt sich sicherlich auch sicherer, wenn sie weiß, dass dieser Herr gewisse Grenzen einhät und nicht plötzlich anfängt, sie zu bedrängen.
Es wäre z.B. auch zu überlegen, ob man soweit gehen kann, ein polizeiliches Führungszeugnis einzufordern. Beiderseits wohlgemerkt.
Das sind glaube hunderte von zwischenemnschlichen Punkten, die zuallererst einmal geregelt werden müssten. Ich weiß ja nicht, inwieweit du in deinem Bachelor-Projekt auf sowas eingehen müsstest, aber das wären zuallererst einmal Punkte im nicht Gärtnerischen Bereich die mir einfallen würden.
Zu den ganzen Gartenfragen werden Dir deine Bücher, sofern es die richrigen sind, sicherlich viel weiterhelfen können. Oder bei konkreten Fragen das Forum.
Ich bin noch ziemlicher Neuling, weiß nicht inwieweit dir meines weiter hilft und gärtnerisch überhaupt korrekt ist. Meine Fehler mögen die Gartenerfahrenen hier bitte korrigieren.
Bei den Gemüseempfehlungen gibt es sehr viele gartenspezifische Einzelheiten zu beachten. Ich glaube jedes Gemüse was ich Dir empfehlen könnte, hätte ein ABER.
Zucchini oder Tomaten kann man z.B. im Schatten oder Halbschatten vergessen, die brauchen viel Sonne. Chili oder Paprika gehen nur, wenn man eine Möglichkeit hat, sie vorzuziehen oder fertige Jungpflanzen kauft.
Du fragtest nach einfachen Pflanzen:
Kartoffeln würden mir einfallen, die sind für Anfänger ganz gut geeignet. Vor allem auch für welche, die nicht täglich Zeit für Gartenarbeit haben. Aber sie gehen nicht im Schatten, brauchen mehr als 6 Stunden Sonne, besser glaube mehr als 8. Kartoffeln mögen auch keinen schweren Lehmboden. Wenn Lehmboden, dann sollte er schon länger bearbeitet und sehr humos sein. Und zu feuchten Boden mögen sie auch nicht. Problematisch wären auch frisch umgebrochene Wiesen, weil es da viele Drahtwürmer gibt, die die Ernte schädigen könnten. in Gegenden wo industriell viel Kartoffel angebaut wird gibts acuh den Kartoffelkäfer.
Salat, eigentlich auch einfach und anspruchslos. Aber bei Schädlingen beliebt und so kanns schnell für Anfänger frustrierend werden. Drahtwürmer, die eine Salatwurzel nach der anderen wegfressen. Schnecken, wo der Salat über Nacht gleich mal komplett weg ist. Gegen Blattläuse gibt es da wiederum relativ resistente Sorten, wie ich gelesen habe.
Buschbohnen - eigentlich auch ganz gut für Anfänger. Aber nur wenn der Boden nicht zu schwer oder zu feucht ist. Gehen auch im Halbschatten, sind aber frostempfindlich. Bohnenfliege könnte zum Problem werden, Schnecken auch, gegen die Bohnenblattlaus soll Mischkultur mit Bohnenkttaut helfen.
Du fragtest nach vergessenen Sorten:
Da würde mir Pastinake einfallen. Aber die mögen keinen schweren Boden, keinen steinigen Boden. Nicht zu viel Feuchtigkeit. Besser durchlässiger, ev. leicht sandiger Boden, aber mit gutem Humusgehalt. In Regionen wo die Möhrenfliege viel schädigt, könnte sie aber auch zum Problem werden. Mischkultur mit Zwiebel wäre ev. empfehlenswert. Pastinaken sind aber auch nicht so jedermanns Sache. Manchen schmecken sie, manchen nicht.
Mangold: auch vergessen, auch nicht jedermanns Sache. Geht auch im Halbschatten. braucht auch guten humosen Boden. Gedeiht bei mir wie Unkraut. Die Rübenfliege könnte aber ev. zum Problem werden, also in Gegenden wo viele Zuckerrüben angebsaut werden, könnte Mangold ein Reinfall sein.
So könnte man jetzt bei vielen Sachen weiter machen. Da müsstest du einfach mal Gemüse für Gemüse durchgehen und die Ansprüche einzeln abgleichen. Jedes ist da anders. Ich glaube man kann die Gemüsesorten nicht in Kategorieen einordnen.
Wie gesagt, da ich Anfänger bin keine Garantie auf Richtigkeit der Infos.
Das mit dem Jahreszeitenkalender ist zwar auch ne schöne Idee, aber es gibt regional so viele Unterschiede. Wird glaube ich sehr schwierig.
http://www.dict.cc/englisch-deutsch/rook.html
Ich hoffe mal nicht dass das "ich bin rooky" etwas in diesem Sinne zu bedeuten hat.
hmmm... .vielleicht irgendein neumodischer Ausdruck unter der Jungend? Wenn die reden verstehe ich teilweise nichts. Oh gott... ich bin Anfang 30 und schreib so was... ich glaub ich werd alt
Wenn du mit Bachelor degrees - Bachelor Abschüsse meinst: Ja de gibt es wohl mittlerweile an Deutschen Unis.
Mein Mann hat noch seinen Dipl. Ing. gemacht, der Studiengang nach ihm hat den Titel Bachelor bekommen.
Vor einigen Jahren wurden europaweit die traditionellen Langzeitstudiengänge (in Deutschland: Diplom, Magister etc.) durch Kurzzeitstudiengänge wie Bachelor und Master ersetzt. -
Muecke03.02.2014, 08:19Sie wird Rookie - der Anfänger gemeint haben...
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gienchen03.02.2014, 08:39
Also ich finde die Idee an sich super! Es gibt mehr als genug ältere Menschen, die niemanden haben und sich über Gesellschaft oder Mithilfe beim Gärtnern freuen würden. Natürlich muss die Chemie stimmen. Stell mir grad vor, wie so ein neunmalkluger Jungspund, der Oma, die schon seit 50 Jahren gärtnert, erklären will, wie sie dieses oder jenes anzubauen hat

So was ähnliches gibt es ja bereits im Kinderbetreungssektor: Leih-Omas! Vielleicht kannst du dir hier Infos holen was die rechtlichen Rahmenbedingungen bzw. die Vermittlung betrifft?! -
ultraviolett03.02.2014, 11:37
OMG
Selbstverständlich bekommt ihr es zu lesen, ich werde das Forum auch als Quelle angeben.
ROOKIE - Du Erbsenzähler. man kann auch alles drehen wie man es will.
Und da du fragst:
FH Düsseldorf - Kommunkationsdesign - Bachelor of Arts
New Civic Design
Weiter gehe ich auf dein Antiposting nicht ein. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was das soll.
Mit den Informationen kannste dich weiter informieren, falls es dich interessiert.
Ich wüsste nicht, wo ich ein Betrüger sein sollte.
---------- Automatische Beitragszusammenführung ----------
---------- Beitrag hinzugefügt: 03.02.2014 um 11:50 Uhr ----------

Da es anscheinend von Interesse ist, hier etwas über den Kurs Civic Design:
http://design.fh-duesseldorf.de/k_pe...mann/Forschung
Ich studiere Design, genauer gesagt Kommunikationsdesign, also Design das Kommuniziert.
Wir sind nicht nur "Grafik-Designer" sondern kreieren Werbung, Marken usw.
New Civic Design
Kurzbeschreibung
Das Lehr- und Forschungsgebiet behandelt die gesellschaftliche Rolle von Design in einer vernetzten Bürgergesellschaft, die ihre Lebensräume und Projekte über Partizipation und Kollaboration zunehmend selbst gestaltet.
Vertiefung
Self direction/self employment als Paradigma eines nicht fremdbestimmten Designers; Globalisierung und Digitalisierung als Gestaltungswende von top-down zu bottum-up Prozessen; ganzheitliche Gestaltung als Einheit des ökonomischen, ökologischen, sozialen und ästhetischen Nutzens; Design und gesellschaftliche Nutzenbilanz; Prozessdesign; Kollaborationsdesign.
Methoden und Ziele
Lehre und Forschung werden über Projekte kombiniert. Die Studierenden erhalten Einblick in die Vielfalt weltweiter Projekte bürgerlich-städtischer Gestaltung, entwickeln eigene Projekte und nehmen an übergreifenden Projekten des Fachbereiches Design zu diesem Thema teil. Die Anschlußfähigkeit der Studierenden an das junge, aber wachstumsstarke Arbeitsgebiet Civic Design soll hergestellt werden, um unternehmerische und selbständige Optionen in der beruflichen Orientierung zu öffnen.
Siehe zu den New Civic Design Projekten und studentischen Arbeiten die Dokumentation des FB Design 'Aus Lehre und Forschung' ALUF Band 5 -
ultraviolett03.02.2014, 12:16
Liebe Antje,
hey, danke fpr den Hinweis, dem werde ich gleich auch einmal nachgehen
du hast mir wirklich schon sehr weiter geholfen!
Für mein Projekt muss ich an zwei Fronten weiter arbeiten. Da ich es für einen Kursabschluss in Typografie brauche, werde ich zum Einen an meinem Starterpaket weiter arbeiten. In diesem Kurs lege ich quasi das Corporate Design von GemüsePartner fest.
Da kommen dann so Dinge wie Logo, Schriften und Design des Jahreszeitenkalender rein. Da sich das Projekt erst mal nur auf Düsseldorf bezieht, halte ich mich an unsere Gegend hier. Diese Dinge muss ich bis März fertig haben, dann ist Präsentation.
Aber dank eurer Hilfe hier im Forum ist mir klar geworden, dass das Konzept noch nicht rund ist, und dass die zwischenmenschlichen Dinge schnell aus dem Ruder laufen können und dass es da für beide Seiten Absicherung braucht.
Daran werde ich parallel noch arbeiten. Das sind für mich allerdings 2 Dinge die parallel laufen müssen - Da es ja einen Fahrplan gibt, den ich für mein Studium einhalten muss.
Ich trage ab jetzt Dinge zusammen, die geklärt werden müssen und versuche anhand der Punkte einen Fragebogen auszuarbeiten, den die Teilnehmer vorher auszufüllen haben.
Anhand der Punkte die übereinstimmen kann man so Teilnehmer zusammen bringen - das hatten wir schon einmal hier im Thread angesprochen, quasi eine Partnerbörse der anderen Art.
Ich habe mir folgende Dinge notiert:
Dauer der Nutzung
Absicherung für beide Seiten
Nutzung der Gartengeräte
gemeinsam/ getrennt
Falls nicht vorhanden
dürfen Gartengeräte untergestellt werden, oder müssen sie mitgenommen werden.
Arbeitszeiten/Ruhezeiten
wann darf gearbeitet werden
Sonntags Gartenarbeit?, Mittagsruhe?)
Kompost
offener Kompost/ Schnellkompostierer
Schädlingsbekämpfung
Roundup Frage..
Gartenpflege
Sicherheitsschutz
polizeiliches Führungszeugnis
____
die Sache mit dem polizeilichen Führungszeugnis finde ich super!
Bis jetzt hatte ich an handfeste Registrierung nur mit gültigem Personalausweis usw. gedacht, das polizeiliche Führungszeugnis geht noch einen Schritt weiter, und für das Vorhaben finde ich es angemessen!!
Roundup
Ich bin absoluter Monsanto-Chemie-Gegner und überlege sogar, dass ich als Philosophie von GemüsePartner solche Dinge von vorneherein ausschließe. Ich hoffe doch, dass die jenigen, die bei diesem Projekt mitmachen aus Überzeugung solche Roundup Geschichten kategorisch ablehnen!!
Ich denke in meinem Projekt nicht groß - mir reicht es, wenn ein paar Wenige zusammen finden.
Vielleicht hänge ich es in Bioläden aus - ich hoffe doch fest, dass so ein Hammer wie Roundup nicht im Interesse der Menschen liegt.[COLOR="Silver"]
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---------- Beitrag hinzugefügt: 03.02.2014 um 12:24 Uhr ----------
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Muecke03.02.2014, 13:13
Wo du gerade die Fragen für den Fragebogen erarbeitest, da fällt mir auch noch was ein:
Wasser/Stromnutzung vorhanden? Wer zahlt es?
Sind Kinder und/oder Hunde erlaubt?
Wie viele Leute dürfen den Garten pflegen (kann sein, dass manche ältere etwas dagegen haben, wenn die jüngeren mit Freunden und Bekannten zum Ernten kommen...)
Ist ein freier Zutritt zum Garten vorhanden?
Können die jüngeren eine Toilette/Waschbecken irgendwo nutzen?
Gibt es Allergien wegen der bestimmte Pflanzen nicht angebaut werden dürfen?
Welche Vorstellungen haben die älteren vom optischen Eindruck des Ganzen? Könnte ja sein, dass sie gerne bunten Mangold, etc hätten, aber etwas gegen einen Kartoffelacker haben.
Dann: wie viel Mitspracherecht dürfen/sollen die älteren bei der Auswahl der Pflanzen haben?
Wer bekommt die Ernte?
Zum Thema roundup: das würde ich vorher schon schriftlich festlegen, wenn es nicht gestattet sein soll. Es wissen einfach nicht genug Menschen darüber bescheid. -
ultraviolett03.02.2014, 13:28Die Punkte nehme ich direkt mit auf

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---------- Beitrag hinzugefügt: 03.02.2014 um 13:35 Uhr ----------
Wichtige Punkte zur Abklärung, der Vertragspartner - Weitere Punkte folgen
Dauer der Nutzung
Absicherung für beide Seiten
Nutzung der Gartengeräte
gemeinsam/ getrennt
Falls nicht vorhanden
dürfen Gartengeräte untergestellt werden, oder müssen sie mitgenommen werden.
Wasser/Stromzugang vorhanden?
Kostenbeteiligung in Höhe von ___
Kinder, Hunde, Freunde erlaubt?
nach Absprache
Mitnutzung sanitärer Anlagen
ja/nein, welche Voraussetzung
zu den Pflanzen:
evtl. Allergien gegen bestimmte Pflanzenarten
Vorstellung optischer Eindruck
Möchte Gartensteller Mitsprache bei der Auswahl der Pflanzen haben
Arbeitszeiten/Ruhezeiten
wann darf gearbeitet werden
Sonntags Gartenarbeit?, Mittagsruhe?)
Kompost
offener Kompost/ Schnellkompostierer
Schädlingsbekämpfung
Roundup Frage.. NEIN!!!!
Gartenpflege
Sicherheitsschutz
polizeiliches Führungszeugnis -
ElCa03.02.2014, 13:39
Ich bin schon sehr neugierig, wie sich das Projekt entwickelt. Wenn ich daran denke, wie schwierig eine Gartenübergabe von Generation zu Generation selbst in der eigenen Familie ist, denke ich, das ist echt ein großes Vorhaben. Meistens ist es doch so, daß die jüngere Generation erst einmal Seite an Seite mithelfen darf, bevor so viel Vertauen vorhanden ist, daß der eine oder andere Quadratmeter abgegeben wird. Und selbst dann will der Opa schon noch mitreden......Und was passsiert, wenn das Projekt zu Ende ist ? Ich stelle mir vor, da habe ich ein Gärtlein 50 und mehr Jahre lang liebevoll gepflegt, kenne jedes einzelne Blümchen, aber dann bin ich alt und die Knie tun mir weh, und dann erfahre ich von dem Projekt....Schön, denke ich, das ist eine gute Sache. Und dann kommen die jungen Leute und graben meinen Rasen um, weil sie dort ein Gemüsebeet anlegen wollen. Ist gut, denke ich. Und dann will ich natürlich mit denen reden und sage ihnen, wie sie es am besten anpacken. Aber da kommt dann die Antwort, nein, da gibt es eine Agentur, von denen haben wir die Samen und das machen wir jetzt. Noja,....denke ich. Und dann wird gesät. Und ich stehe daneben und schaue wehmütig zu. Und dann haben die Jungen aber keine Zeit zum Gießen, weil sie ja arbeiten oder studieren müssen. Und dann stehe ich daneben und sehe, wie in meinem Garten alles zugrunde geht. Und weil das mit dem Gemüse doch nicht ganz so einfach ist, wie das gedacht wurde, werden die Wochenenden, wo etwas anderes auf dem Programm steht immer mehr. Dieses Wochenende geht nicht, weil da machen wir was anderes. Und jenes geht auch nicht....und am Ende hat die Gemüsebauerei dann doch keinen Spaß geemacht. Und überhaupt mit der alten Oma sind sie auch nicht zurecht gekommen......und im Herbst bleibt ein verwüsteter Garten, weil auch niemand mehr den ursprünglichen Zustand wieder herstellt.....
In der Hoffnung, daß es dann ganz anders läuft zu beiderseitigem Nutzen freue ich mich auf dementsprechende Berichte......
LG/ Elisabeth -
ultraviolett03.02.2014, 13:44
hehe

ich bin ja keine agentur..
und es wird hoffentlich ein miteinander.. -
ElCa03.02.2014, 18:17
Jaja, ich weiß,.....aber Du verstehst schon was ich meine, oder ? Wenn ich das Projekt richtig verstehe, dann ist Deine Aufgabe durch die Werbung, die Aushänge etc. die Geschichte ins Rollen zu bringen. Und dann das ganze für Deine Arbeit beschreiben.....Aber abgesehen davon übernimmt man mit so einem Projekt doch eine gewisse Verantwortung, das solltest du nicht vergessen. Ich bin schon sehr neugierig, wie die Geschichte läuft......
LG/ Elisabeth -
Muecke03.02.2014, 18:26
Was mich nur etwas nachdenklich stimmt, ist, dass es ja eigentlich eine Arbeit in Komm.Design ist, und nicht in Soziologie o.ä.
Und bei diesem Projekt liegt für mich als Laie der Schwerpunkt zu 95 Prozent im sozialen und nicht in der grafischen Ausarbeitung von Werbung, Kalendern, etc.
Sorry, ich möchte es Dir nicht schlecht reden, ich hätte nur Bedenken einer Themaverfehlung, da du bei dem Projekt einfach den Hauptaugenmerk auf das soziale richten musst, wenn es wirklich zur Zufriedenheit aller (und vor allem der Gärtner) gelingen soll. Wie das Starter Kit gestaltet ist, spielt für das Projekt an sich (für Deine Arbeit aber schon) eigentlich keine Rolle.
Vielleicht solltest du falccones Idee mit dem Acker, den man sich teilen und selbst bewirtschaften kann, nochmal überdenken.
Da kannst du dich dann auf Werbung, Grafik, Kalender, Starter Kits konzentrieren, weil so eine Anbaufläche eher gefunden ist, als das, was du jetzt vor hast. -
ultraviolett03.02.2014, 18:59
das thema ist NICHT Werbung, sondern Civic Design,
das Endthema ist von meinem Prof genau so abgenommen worden. Es geht halt nicht um Werbung sondern eher um Konzepte. Ich hatte einen Link zum Thema CivicDesign gepostet
Es geht um das Konzept, nicht darum durch Werbung irgendwas undurchdachtes bekannt zu machen
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---------- Beitrag hinzugefügt: 03.02.2014 um 19:05 Uhr ----------
Kennt ihr Couchsurfen?
Da haben sich Menschen auch ein Konzept ausgedacht, und es funktioniert!
Und dabei spielen auch sicherlich 100000 Punkte rein, warum das Konzept scheitern könnte, und es gibt noch mehr Gefahren, die da lauern, weil man Fremde in sein Haus lässt, aber das Konzept wird weltweit angenommen und läuft, täglich.
Wenn ich es nicht angehe und mich direkt unterkriegen lassen würde, von allen Eventualitäten dann kann ich direkt einpacken. Aber durch nur einen Zeitungsartikel kamen direkt interessiere Zuschriften.
Ich weiß nicht, wieso ich hier über Themaverfehlung sprechen muss.
Ich glaube an das Projekt und Hürden, die hier angesprochen wurden sind nicht unüberwindbar. -
Muecke03.02.2014, 21:16
Ich kann mir auch vorstellen, dass das Projekt funktioniert, ich hatte es nur eben nicht so sehr mit Design in Verbindung gebracht...
Bin auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht, halt uns bitte auf dem Laufenden! -
Gast968304.02.2014, 13:29
Ich kann mir auch vorstellen, dass es funktioniert. Es sind ja noch "Babyschuhe". Wo wären wir wenn man immer nur skeptisch wäre?
Es fließt halt sooo vieles mit ein und macht letztendlich wahrscheinlich viel mehr Arbeit, als anfangs gedacht.
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