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tree12
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Michi1
Was überhaupt noch nicht angesprochen wurd, Wolfgang, ist das versiegeln der Flächen mit Solarzellen. Ich bin erst vor kurzen mit der Bahn gefahren und habe mich schon ein wenig gewundert wie viele zu sehen sind. Hat zwar nichts mit Glyphosat zu tun aber mit Flächen die wir nicht mehr haben um BIO anzubauen. Dann muss auf den übriggebliebenen Flächen das optimale herausgeholt werden.
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Wassergärtner
Ich habe nie behauptet, dass der Fortschritt ohne Nachteile sei. Wir unterscheiden uns nur in der Einschätzung, ob ein Nachteil (noch) hinnehmbar oder nicht ist.
Seit der "Vertreibung aus dem Paradies" gibt es das absolut Gute oder Richtige nicht mehr. Es ist wie bei der Echternacher Springprozession, zwei Schritte vor, einer zurück! Aber auch so schreitet man fort.
Wenn du Bewegungsmangel beklagst, ist es das Modell Mensch, was den Fehler hat, nicht die Technik. Das Gleiche gilt für Verschwendung von Nahrungsmitteln.
Dass man mehr, aber auf keinen Fall ganz von tierischer Nahrung wegkommen sollte, meine ich auch. Aber das ändert nichts an der globalen Verteilung der Nahrungsmitteln.
Auch eine weltweite Geburtenkontrolle befürworte ich. Aber auch die relativ sichere Möglichkeit hierzu verdanken wir der modernen Pharmakologie. Die Schwachstelle ist auch hier der homo politicus oder religiosus.
Die Landwirtschaft hat sich seit ältesten Zeiten damit auseinandersetzen müssen, dass Nutzpflanzen keine Wildkräuter mehr sind. Schon zu biblischen Zeiten ließ man auf Feldern periodisch Vieh weiden, damit sie wieder gedüngt wurden. Zur Zeit Karls des Großen wurde die Dreifelderwirtschaft eingeführt. Vor mehr als hundert Jahren sagte man schon den weltweiten Kollaps bei steigender Bevölkerung voraus, weil mit Tierdung allein keine Produktionssteigerung mehr möglich war, denn für das Tierfutter brauchte man ja auch beträchtliche Anbauflächen.
Dann endeckte Liebig, dass man auch mit Mineralsalzen düngen konnte. Haber-Bosch-Mittasch fanden heraus, wie man Stickstoffverbindungen aus Luft herstellen kann, da natürlicher Salpeter ja ein endlicher Rohstoff war. Motoren machten viele Pferde unnötig, wodurch aus Weideflächen Anbauflächen für menschliche Nahrung frei wurden. Natürlich hat jeder dieser Fortschritte auch mal weniger mal mehr Nachteile mit sich gebracht. Nahrung wäre heute unbezahlbar, wenn ein Bauer soviel Knechte und Mägde beschäftigen müsste, um die Arbeit erledigen zu können. Alles, was personalintensiv ist und nicht maschinell gelöst werden kann, wird zunehmend sehr sehr teuer. Siehe das Krankenhauswesen. Aber auch da werden wohl bald intelligente Roboter einziehen (müssen).
MfG.
WolfgangGeändert von Wassergärtner (31.08.2017 um 10:50 Uhr)
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Schneddel62
Eigentlich muß man das Problem gar nicht so zerreden, es genügt schon vor allen die Menschen in den Industrienationen anfangen würden bewußter zu leben und nicht mehr so verschwenderisch auf Kosten der Armen Bevölkerung in der Welt!
Ich beleuchte mein ganzes Haus mittlerweile komplett mit LED, hab im Bad nur einen 50L Boiler und heize den nur mit Nachtstrom auf, fahre mit dem Auto grad nur noch 4000Km im Jahr. Ich heize im Winter Klimaneutral nur mit Holz, unseren fleischkonsum haben Wir schon stark reduziert und kaufen nur beim Metzger der hier aus den Dörfern beliefert wird und trotzdem ließe sich immer noch Einspar potenzial finden ohne auf Lebensstandard verzichten zu müssen.
LG Schneddel
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Michi1
Schneddel, das brauchst du nicht so betonen. LED ist fast schon Standard, andere Birnen gibt es nicht fast mehr. 4000 km ist ausreichend wenn man nicht pendeln muss. Ich hab sogar moch meinen Herd in der Küche durch einen mit Induktion ersetzt. Das spart auch. Nur das ich nicht Radfahren kann da ich kein Gleichgewicht habe, deswegen gehen wir wenn wir in die Stadt wollen alle zu Fuß. (ca. 25 Min)
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Frau Hitt
Team Michi.
Ich musste auch schmunzeln.
Die Amish People in Amerika dürften ähnlich ökologisch wertvoll leben.
Oder die Maori in Neuseeland.
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Marel
Siehst du Schneddel , so gehen die Meinungen auseinander!
Du schreibst, du heizt im Winter klimaneutral, nur mit Holz.
Und das hat man mir jetzt gerade untersagt, weil ich einen 95 KW Ofen im Keller habe, den ich ebenfalls nur mit Holz heize. Bis jetzt!
Denn Die Emissionswerte sind neu festgelegt worden und da fällt mein Ofen durch.
Entweder wieder mal tief in die Tasche packen und einen Filter in den Schornstein einbauen oder aus.
Filter, plus Messungen, plus zwei mal mehr fegen im Jahr durch den Schornsteinfeger, ergibt eine Sümmchen, das ich sogar bei kostenlosem Brennholz so schnell nicht wieder einsparen kann.
Maria
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Gast8982
Wir haben - 1986 eingebaut - einen Kachelofen im Wohnzimmer. Wird auch nur mit Holz beheizt. Den dürfen wir ab 2019 nicht mehr in Betrieb nehmen, wenn wir nicht
- sie von Marel schon erwähnt - einen Filter einbauen und
- zusätzlich (weil in der Küche daneben die Dunstabzugshaube ja zu gleicher Zeit in Betrieb sein könnte wie unser Kachelofen) eine automatische Sicherung bei einem der
FEnster im Wohnzimmer einbauen, die den "FEnster-Kipp-Modus" in Gang setzt.
Auf unseren Hinweise, dass unsere alten Holzfenster (ebenfalls 1986 eingebaut) geüngend Durchzug garantieren würden, zeigte der Schornsteinmeister durchaus Verständnis, gab uns Recht: aber er kann nicht entgegen der EU-Normen handeln.
urmel50
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Schneddel62
Zum einen möchte ich sagen, LED mag Standard in Deutschland sein, hier gibt es noch Glühbirnen in jeder Ausführung und das ist hier der Standard, Energiesparlampem kosten hier sehr viel Geld.
Was den Ofen angeht, so ist das eben wenn Theoretiker Gesetze machen und nicht die Praktiker und dann werden die Leute mit den Kosten allein gelassen, mich würde das wütend machen.
Wer von Euch ist z.B. Dieselfahrer und betroffen? Wie fühlt Ihr Euch wenn Ihr seht welche Rechte der Verbraucher in Amerika hat und wie Ihr in Deutschland behandelt werdet?
Mag sein Frau Hitt, dass Du schmunzeln musst aber in Wirklichkeit bin ich es der schmunzelt, zumindest im Moment noch. Ich hab mich 2010 mit 48 nach 32 Arbeitsjahren aus dem System verabschiedet darf aber immer noch die Vorteile nutzen, so bin ich bei meiner Frau kostenlos krankenversichert, Sie zahlt ja Krankenversicherungsbeitrag von Ihrer deutschen Rente. Ich kann hier zum Arzt gehen und auch in Deutschland, so besorgt mir immer noch mein Hausarzt in Deutschland ein Medikament was es hier nicht gibt. Auch meine Rente steigt noch jedes Jahr obwohl ich schon 7 Jahre nichts mehr einzahle, bis in 10 Jahren wenn ich in Rente gehen kann, kommt da schon noch schön was oben drauf. Es geht mir im Job keiner mehr auf den Sack, ich tue noch das was mir Spass macht. Eigentlich müßte ich nicht nur schmunzeln, sondern ich müsste direkt einen Lachkrampf bekommen!
LG Schneddel
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Michi1
Unnd da meckerst du über Deutschland ? Ich hoffe das du nicht eimal dein Haus verkaufen musst da alle nur Theorie ist was du da schreibst.
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Frau Hitt
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Schneddel62
Du verwechselst da was, nicht ich meckere über Deutschland sondern Ihr. Ich kann immer noch die Vorteile, die mir deutsche Gesetze ermöglichen in Anspruch nehmen, ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Und was ist wenn ich mein Haus verkaufen müßte, mußten Wir schon mal. Sonst hätten Wir damals die DDR nicht verlassen können und in unseren damaligen Haus steckte sehr viel eigene Arbeit drin, genau wie hier in meinem Haus. Aber was soll ich Dir sagen, es ist uns damals nicht schwer gefallen und auch jetzt würde mir das nicht schwer fallen. Das sind nur 4 Wände aus Stein. Irgendwann müssen Wir alle unsere 4 Wände verlassen, egal ob das nun die eigenen sind oder "nur" eine Mietwohnung. Man soll sein Herz nicht an so tote Dinge hängen, da sind andere Dinge, wie die Eigene Gesundheit, die Familie viel wichtiger!
Ich bin bis zu meinen 15 ten Lebensjahr auf`s Pumsklo ausserhalb der Wohnung gegangen, ein Badezimmer hatten Wir nicht, hab auch solange mit meinem Bruder und meinen Eltern in einem Raum geschlafen, mir ist nichts fremd. Und müßte ich wieder so leben wie damals, würde für mich nicht die Welt untergehen weil ich das alles kenne, ich sehe da eher Probleme für all die Leute, die sich seit frühester Kindheit den Popo mit Hakle feucht abgewischt haben, wenn Du verstehst was ich meine!
LG Schneddel
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Gast8982
Frau Hitt, ich kann mir wirklich nicht erklären, woher bei dir - als Beamtin - dieser Neid herkommt.
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Schneddel62
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waldopa
Ihr seid aber weit weg vom Thema.
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Gast8982
Musst dich doch nicht wundern, Waldopa! Ist doch immer so hier
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*Sony*
Ja, es wird immer wieder zum eigentlichen Thema im Thread nur von wenigen Usern was vernünftiges geschrieben, alle anderen kommen vom Glyphosat zum Rentensystem, und streiten herum, wie so oft bei Diskussionen...
Macht keinen Sinn hier den ''Thread" zu verfolgen bei solchen unnützen Beiträgen zu dem ernsten Thema.Geändert von *Sony* (31.08.2017 um 14:45 Uhr)
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Gast8982
@sony, ich bemüh ich ja wirklich, das zu schreiben, was zum Thema gehört, aber: wenn solche unsinnigen Darstellungen wie oben kommen, dann kann ich das auch nicht stehen lassen- Und- gib zu: wir alle bleiben nicht immer eng am Strang, dich eingeschlossen.

LG
urmel50Geändert von Gast8982 (31.08.2017 um 14:59 Uhr)
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Frau Hitt
Ich verwechsle da gar nichts.

Das hier habe ich dir bereits am 13.08. geschrieben:

Wie um Himmels Willen kommst du auf Neid?
Vielleicht, weil du selber keine Beamtin bist...?
Ja.
Wer es im Ausland sooo toll findet, dass er dauerhaft dort lebt, sollte seine Zuneigung zu dem fremden Land konsequent durchziehen.
Meine Forderung nach Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft bezieht sich übrigens auf alle, die zweigleisig fahren möchten.
Nicht nur auf die armen, armen Rentner.
So, und jetzt bin ich hier auch raus.
Und komme auch erst wieder, wenn es wieder um Monsanto/Bayer bzw. Glyphosat/RoundUp geht.
LG Frau Hitt
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TineB.
Es wurde das Thema Heizen mit Holz angesprochen. Hat schon mal jemand darüber nachgedacht, ob das Feuerholz für alle reichen würde? Wohl nicht.
---------- Automatische Beitragszusammenführung ---------- ---------- Beitrag hinzugefügt ----------
....und selbst der jetzige Holzverbrauch zeigt bald Grenzen.
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