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*Sony*
Das ist schon richtig shogun, dagegen können wir User hier im Forum ja nichts tun, auch die Gemeinden haben da keinen Einfluss darauf, was der Bauer auf seinem Feld macht....
Aber hier im Forum haben User oft mit Unkraut zu kämpfen und da können wir sehr wohl was dagegen tun, außer endlos diskutieren - nähmlich auf andere alternativen hinweisen.
Mir fehlen bei solchen Diskussionen immer Vorschläge wie es anders auch ginge.
Nur dagegen sein hilft ja nicht weiter.
Aber halt ein schwieriges Unterfangen, dass so schnell nicht zu lösen sein wird......
Aber damit bin ich auch schon wieder raus aus dem Thema.
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cami
ich glaube, es wird in sehr vielen Trööt´s hier immer wieder darauf hingewiesen, von allen möglichen UserInnen hier, wie es anders geht. ..... Aber darum geht es hier im Trööt ja nicht.
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*Sony*
Ja, hast recht, wenn man die letzten Beiträge liest, da geht es tatsächlich um anderes als um die Problematik Glyphosat....
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Schneddel62
Verwenden tun das hier praktisch alle Bauern und die leeren Flaschen liegen dann einfach so rum, werden teils mit untergepflügt. Im Fernsehen wird sogar in den Wettermeldungen dazu aufgefordert zu spritzen, da heißt es dann jetzt muß diese Kultur gespritzt werden und dann diese und so fort. Serbien ist für viele Dinge einer der größten Exporteure in die EU, so z.B. Pflaumen, Himbeeren, Mais u.a. Wer weiß schon was auf Deutschen und Österreichischen Tellern landet, ohne das man etwas davon ahnt, weil es nicht deklariert werden muß wenn es verarbeitet ist.
LG Schneddel
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Michi1
Ich habe jetzt die Beiträge gelesen die Gestern neu erstellt wurden und mir ist Dornröschen aufgefallen. Du behauptest "früher gab es nicht so viel Gift" woher nimmst du diese Aussage. Ich bin auf einem großen Bauernhof aufgewachsen. Das Gift das sie verwendet haben ist zwar Mengenweise nicht so viel gewesen aber der Wirkstoff war erheblich konzentrierter. Das ist in der heutigen Zeit bei uns schon lange verboten. Denk mal darüber nach und schau mal im Internet nach was für Landwirte noch erlaubt ist aber normale Gärtner überhaupt nicht mehr kaufen können.
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shogun
Ja, da geb ich dir Recht, Michi - vieles von dem was früher ausgebracht wurde, ist heutzutage verboten und hoffentlich nicht mehr im Umlauf. Ich denke da mal an Lindan und DDD.
Trotzdem oder gerade deshalb sollte heutzutage mehr Sorgfalt für Umwelt und Gesundheit selbstverständlich sein.
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Marel
Gestern fahre ich eine Straße, zum Nachbarort und entdecke lauter braune vertrocknete Sträucher am Straßenrand.
Zuerst dachte ich auch noch, vertrocknet. Aber nur die späte Traubenkirsche und auf so einer langen Strecke...
Ich weiß nicht, was dort gespritzt wurde und kann nicht behaupten, dass es Glyphosat war, aber das die Sträucher am Rande des Kiefernwaldes vergiftet wurden, das war offensichtlich.
Es ist klar, das die Forstbetreiber die auch " Waldpest" genannten Sträucher nicht wollen. Aber das so drastische Maßnahmen nötig sind bezweifele ich. Wie weit in den Wald hinein gespritzt wurde kann ich nicht sagen. Nur das dieser Teil des Waldes zum städtischen Naherholungsgebiet gehört.
Da hat Gift doch nun wirklich nichts zu suchen.
Maria
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shogun
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Sharandra
Unkrautvlies wäre auch noch ne Möglichkeit. Manche verwenden doch auch Pappe, Zeitungen oder alte Teppiche um Flächen unkrautfrei zu bekommen.
@Schneddel, Bei euch muß sich halt alles erst noch entwickeln, auch das Umweltbewußtsein. In meiner Kindheit haben die Leute bei euch in den Dörfern noch gelebt wie hier hundert Jahre früher.
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Wassergärtner
Hi
Ich bin der Meinung, dass wir hier über Luxusprobleme diskutieren, weil wir wirkliche entweder nicht haben oder nicht sehen wollen. Wenn einer eine praktikable Idee hat, wie man derzeit 7 Milliarden Menschen und künftig wesentlich mehr mit Bioanbau ernähren soll, der soll damit herausrücken. Sicher wird nicht jede chemische, technologische oder biologische Neuerung der Weisheit letzter Schluss sein. Zu Verbessern wird es immer was geben. Aber die Angriffe auf unsere Ernährungsindustrie, z.Zt. auf den Diesel, hat etwas von dem Hexenwahn des Mittelalters.
Ich habe es zwar schon öfters gepostet: wir leben so gesund und werden so alt wie keine Generation vor uns, und das dank des Levels unserer Nahrungsmittel oder dank der Fortschritte in Chemie und Pharmakologie. Was die kleinen Fehler unserer Zeit betrifft: immerhin erfrieren oder verhungern wir nur noch ganz selten, Mietstreitigeiten mit Höhlenbären haben auch aufgehört, wir müssen unsere Nahrung nicht mehr im weiten Umkreis sammeln oder erjagen. Und der Nomade in uns reist mit Auto, Bahn oder Flugzeug. War es die "german angst", warum wir es so weit gebracht haben?
MfG.
Wolfgang
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*Sony*
Danke Wolfgang für diesen Beitrag, du bringst es wie so oft in solchen Diskussionen auf den Punkt, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
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Schneddel62
Und da wollen Wir von der DDR und den großen Kolchosen gar nicht reden! Die Felder waren Riesig und man mußte ständig aufpassen, dass man von dem Zeug nicht getroffen wurde wenn die Agrarflieger über Einen hinweg flogen. Wenn Wir in den Ferien auf der Kolchose gearbeitet haben, konnte Wir die Großen Lagerhallen ja in Augenschein nehmen, wo das ganze Zeug offen herum lag.
LG Schneddel
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dornröschen5
Da reden wir einfach von unterschiedlichen "Früher". Ich dachte eher so an "vor 100 Jahren". wobei mir durchaus bewusst ist, dass es auch da schon Gifte gab. Meines Wissens nach aber nicht so flächendeckend und eher gegen spezielle Schädlinge und nicht gegen Unkraut oder für pünktliche Reife.
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dornröschen5
Hmm ich sehe das anders. Zwar glaube ich durchaus, dass wir so lange und gut leben wie nie zuvor. Aber ich glaube gleichzeitig, dass wir uns den Planeten ruinieren. Irgendwann wird ein Punkt erreicht sein, wo die Natur das nicht mehr kompensieren kann.
Keiner hier wird ein Konzept für die Ernährung der Weltbevölkerung liefern können. Hier ist ja keiner von uns Wissenschaftler mit entsprechendem Forschungsgebiet. Aber es gibt doch Studien / Untersuchungen / Konzepte.
Deren Ergebnisse können wir auch nur glauben und nicht beurteilen. Und es bleibt auch Spekulation, denn niemand kann wirklich das Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Völkerwanderung, Besiedelungsdichte etc.pp. voraussagen.
Aber es gibt doch einige Studien die eben genau die kleinteilige, biologische Landwirtschaft für die einzige Möglichkeit halten. Die kleine Landwirtschaft vor Ort ist viel weniger in Gefahr zusammen zu brechen. Man kann viel besser auf Veränderungen reagieren. Es gibt mehr Sorten etc.
Und biologisch, weil es immer ehr Bodenprobleme gibt. Das Gift tötet mit der Zeit ja das Bodenleben und es gibt immer mehr Flächen, auf denen quasi nicht mehr angebaut werden kann.
Wenn man sich zB die Mandelplantagen in den USA anguckt... Da werden mittlerweile jedes Jahr per Flugzeug Bienen hingebracht, um die Bäume zu bestäuben. Die Bienen dort überleben nicht, weil es nach der Mandelblüte nichts mehr für sie gibt.
Oder die Banane, die mittlerweile nur noch eine Grundsorte hat. Da gibts nun einen Schädling der die weltbananenproduktion bedroht.
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Dyshof-Jo
Liebes Dornröschen
Ja, wir sind vermutlich immer noch grossen Teils auf dem Weg unseren Planeten zu ruinieren, aber in der Subkultur sind doch schon viele gute, erfreuliche Ansätze erkennbar....
Dedoch woher willst du denn wissen dass hier keine Wissenschaftler unterwegs sind?
Mandelplantagen? In den USA gibt es auch viele gute Beispiele. Weite Gebiete wo man schon heute fast nichts anderes als Bio Gemüse bekommt.
Und das mit der Banane stimmt so natürlich nicht. Es gibt sehr wohl noch ca 30 species von musa. Wenn auch die heutige Produktion sich auf die sp acuminata und Hybriden verlässt, gibt es doch noch einen grossen Genpool fpr zukünftige Züchtungen.
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*Sony*
Dornröschen sorry, zu deinen Beiträgen fällt mir nichts mehr ein, ich weiß nicht was du uns sagen willst mit diesen deinen Beiträgen...
Informiere dich mal vorher über die Problematik an den richtigen Stellen dann könnte man vernünftig diskutieren....
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cami
Wolfgang, sicher werden WIR so alt wie noch nie zuvor. Aber was ist mit all den Insekten, Bienen, Hummeln, die sterben, weil wir sie vergiften? Es geht doch nicht nur um die Menschen. Oder doch? Denkt doch mal daran, was Monsanto mit dem Glyphosat angerichtet hat auf der Welt bisher. Und wo das ganze hinführt! Denkt doch mal daran, dass die ganze Saatgutvielfalt kaputtgemacht und eingeschränkt wird. ....
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tree12
Wie weit haben wir es denn gebracht? "Kleine Fehler" unserer Zeit? Ich sehe da mehr große als kleine Fehler.
So wie Du alles beschreibst, klingt es so positiv, Du vergißt die Schattenseiten, die jeden Fortschritt unweigerlich begleiten. Wir müssen unsere Nahrung zwar nicht mehr ersammeln oder erjagen - wissen sie deswegen aber auch viel weniger zu schätzen. Tonnen der kostbaren Nahrung landen im Müll.
Wir reisen nicht mehr zu Fuß, sondern per Auto, Bahn und Flugzeug. Und so entsteht akuter Bewegungsmangel mit den Folgen Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck etc. Es stimmt, daß wir immer älter werden, jedoch nicht unbedingt gesünder. Es muß ein enormer Aufwand betrieben werden, um die "neuen" Alten bis an ihr Lebensende zu versorgen und um die Zivilisationskrankheiten der Jüngeren zu behandeln.
Wie kann man die Weltbevölkerung ernähren? Das Thema gab es schon in den 80er Jahren, als die ersten Bioläden entstanden, ich meine die "echten", mit einer Ideologie dahinter. Schon damals hieß es, daß das Getreide nicht den Umweg über die Fleischerzeugung nehmen müßte, sondern direkt der Ernährung der Weltbevölkerung dienen sollte.
Wenn man dann noch all die Lebensmittel nicht wegwerfen, sondern aufessen würde und gleichzeitig durch kluge Konzepte die Weltbevölkerung am Explodieren hindern würde (durch mehr Bildung und einer Absicherung im Alter), wären das lauter Schritte in die richtige Richtung.
Und eigentlich gäbe es ja auch weitere Flächen für Bio-Anbau von Getreide und Gemüse. Nur, wir bauen da lieber Raps und Mais an oder versiegeln diese Flächen oder erlauben unseren Landwirten ihre Äcker unfruchtbar zu machen durch viel zu schwere Maschinen und durch Gifteinsatz.
Nicht überall, wo "Fortschritt" draufsteht, ist wirklich einer drin.
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cami
tree, ich wollte dir ein Danke verpassen, ging aber scheinbar nicht! Dann halt so
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Meiner ist in diesem Jahr auch sehr spät, die Austriebe sind jetzt ca. 10 cm lang,