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Wassergärtner
Hi
Ich denke auch, dass mit dem Alkohol und östrogen-ähnlichen Stoffen im Bier größere Gefahren lauern als durch Gylphosatrückstände.
MfG.
Wolfgang
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shogun
...das mag wohl sein - trotzdem gehört Glyphosat weder in Bier noch in sonstige Lebensmittel.
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Schneddel62
Klar, wünschenswert wäre es wenn in Lebensmitteln gar keine Rückstände wären, egal was. Aber das wird wohl Wunschdenken bleiben. Da macht es die Politik den Konzernen viel zu leicht, indem sie die Grenzwerte den wünschen der Industrie anpassen und diese Werte einfach als unbedenklich einstufen.
LG Schneddel
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cami
leider wahr!
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shogun
...trotzdem bin ich nicht bereit, das als unabänderlich hinzunehmen, bzw. das zu akzeptieren.
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Jürgen1
Im Prinzip sind wir allesamt Schuld als Konsumenten.
Ich habe noch nie gehört: lass uns zu diesem Wirten gehen - der ist so schön teuer...!
Ich betone, das ich mich dabei nicht ausschliesse.
Durch dieses unbewusste Preisdumping, geht dies nat. bis hinunter zum Erzeuger. Ihm wird nur abgekauft, wenn er billigst verkauft....
Hoffe halt das wir einen Weg aus der Teufelsspirale finden.
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tree12
Man geht doch in kein Restaurant oder in keinen Lebensmittelladen, nur weil dieser so "teuer" ist, Jürgen. Wenn dagegen bekannt ist, daß die hohen Preise dadurch bedingt sind, daß jemand nur ganz frische Lebensmittel verwendet, regional oder aus ökologischem Anbau, dann werden die hohe Preise auch akzeptiert.
Und da das Bewußtsein für gesunde Lebensmittel immer mehr an Bedeutung gewinnt, gibt es auch immer mehr Leute, die auch bereit sind, dafür auch mehr Geld auszugeben. Nicht jeder denkt noch, daß Geiz so schrecklich geil ist.
Wenn ich da an meine Ölmühle denke, wo ich weiß, daß der Inhaber die meisten seiner Olivenbauern persönlich kennt und schon lange deren Erzeugnisse kauft, dann zahle ich gerne den hohen Preis für eine Flasche Olivenöl. Das bekomme ich eben nicht zum Discounterpreis, aber ich weiß genau, daß die Qualität stimmt und ich keine bedenklichen Stoffe im Öl habe. Und geschmacklich sind diese Öle sowieso spitzenmäßig.
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Schneddel62
Aus dieser Spirale gibt es kein entrinnen. Das werden Wir durchexerzieren bis zum bitteren Ende. Die Gier nach schnellen Geld ist einfach zu groß. Und die Politiker machen nun mal nicht Politik für das Volk, dass sie gewählt hat sondern nur für die Industrie, dafür sorgen schon die ganzen Lobbyisten. Das sieht man schon daran, dass noch kein Politiker arm gestorben ist sondern nach seiner Politik Karriere einen gut bezahlten Job als Berater in der Industrie bekommt.
Das Volk wurde schon immer als Dumm verkauft. Die Große Masse von uns hat so ein bisschen Wohlstand und möchte den nicht verlieren und damit haben die uns in der Hand. Wir dürfen alle 4 Jahre wählen zwischen Teufel und Beelzebub und dann machen die was sie wollen.
LG Schneddel
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tree12
Leider hast Du recht, Schneddel. Jeder kann nur für sich im kleinen dazu beitragen, daß "gute" Lebensmittelerzeuger unterstützt werden. Der Kampf gegen die Profitgier der Großen und der Kampf gegen die vielfältige Lobbyarbeit ist schwierig bis aussichtslos. Trotzdem gibt es immer wieder ganz kleine Erfolge und daran muß man sich festhalten, sonst wird man völlig mutlos.
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dornröschen5
Schneddel, warum sollte es kein entrinnen geben? Theoretisch könnte man einfach aussteigen.
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cami
aussteigen? Wer soll wo aussteigen?
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dornröschen5
Schneddel schrieb ja, dass es kein Entrinnen aus der Spirale gibt.
Aber ich glaube schon, dass man als Verbraucher so viel Macht hat, dass man massiv etwas bewegen kann. Nicht sofort aber langfristig eben doch.
Ich möchte nun nicht behaupten, dass jeder das immer kann. Wir hatten das Thema "Selbstversorgung" für jeden ja schon im anderen Thread. Aber ich glaube durchaus, dass man massiv Druck aufbauen könnte, wenn die Verbraucher sich einig wären und sagen würden "Wir wollen kein Glyphosat im Essen".
Insgesamt denke ich, dass der Konsument irre viel Macht hat. Was wäre denn, wenn alle nur noch Bio kaufen würden? Ich weiß, dass Bio keinen Heiligenschein trägt aber der Einsatz von Giften wäre auf jeden Fall immens reduziert. Was wäre, wenn einfach Deutschland keine Nastleprodukte mehr einkaufen würde? Was wäre, wenn jeder Haushalt seinen Fleischkonsum um 50% reduzieren würde?
Natürlich sind wir nicht völlig unabhängig. Aber als Gefangener irgendeiner Spirale sehe ich mich nicht.
Aber Glyphosat erfreut sich ja auch im Hobbygarten noch immer großer Beliebtheit. Die Verbraucher wollen es vielleicht gar nicht anders?
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cami
manche sicher nicht, aber ein Teil der Verbraucher kämpft schon ganz schön, (auch hier!) für glyophosatfreie Zonen und Essen....
Ein schöner Gedanke, aber stell dir mal vor, ganz Deutschland wollte wirklich nur noch Bio kaufen. Wo soll denn das alles plötzlich herkommen?
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Schneddel62
Das war ja in den Medien auch schon oft Thema, dieses EU Bio, also Bio mit "abgespeckten" Standard. Praktisch alle Bioware in den Supermärkten. Bei aller Kritik, die es dafür gibt denke ich aber, besser so als gar kein Bio und immerhin schon für viele erschwinglicher als Bioland oder Demeter u.ä., dass sich ja doch viele nicht leisten können.
LG Schneddel
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dornröschen5
Ja, viele kämpfen und es werden tendenziell immer mehr.
Ich sehe natürlich auch all die Probleme und glaube auch, dass es ein Kampf gegen Windmühlen ist. Und auch ich bin oft zu bequem und zu faul für den Kampf. Aber ich finde man sollte die positiven Trends würdigen.
Ich sehe hier in der Gegend (Hamburg) immer mehr Bioläden, mehr verpackungsfreie Läden, mehr vegetarische Angebote auf den Speisekarten. Mehr Leute mit Stoffbeuteln beim Einkaufen.
Ich glaube nicht, dass es so aussichtslos ist. Wenn die Verbraucher in Bioläden und Hofläden gehen, dann ändert das schon etwas. Und auch die großen Supermärkte haben den Trend ja schon erkannt.
Ob sich Deutschland ausschließlich von Bioprodukten ernähren kann, wurde ja schon öfter mal untersucht. Ich kann die jeweiligen Studien nicht einschätzen. Aber warum nicht? Früher gab es die Chemie ja auch nicht. Und heute gibt es zwar mehr Menschen aber auch viel mehr Technik, die auch in der biologischen Landwirtschaft funktioniert. Außerdem muss der Import ja nicht komplett auf Null gefahren werden. Ich mag auch weiterhin Bananen essen.
Und von "plötzlich" ist ja keine Rede. Die jetzige Situation ist ja auch nicht plötzlich entstanden. Es wird nicht plötzlich nur noch faire, Bioware konsumiert werden. Aber je mehr Leute darauf achten, desto größer wird der Anreiz für die Produzenten. Desto normaler wird es, ordentliche Bioqualität anzubieten und desto leichter verfügbar wird sie. Und dann werden mehr Leute Bio kaufen, weil es einfacher ist. Und so lässt sich durchaus eine Positivspirale in Gang setzen.
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meise
Jeder kann etwas dazu beitragen, aber, ob das in der Masse funktioniert?
Beispiel Banane: Es wird sicher nicht alle Obstsorten aus dem Ausland biologisch geben. Unter zurückdrehen, verstehe ich z.B. nur DAS zu konsumieren was regional ist und der Jahreszeit angepasst. Früher gabe es mal zum Nikolaus 2 Mandarinen und eventuell eine Banane. Wer will heute darauf verzichten??
Ein Singlehaushalt kann sicher nur im Bioladen einkaufen. Eine Familie mit 3 Kindern kann es sich kaum leisten, gerade für Kinder wäre es wünschenswert.
Gerade dort greift man zu billigen Lebensmitteln, die eben leider "behandelt" sind.
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dornröschen5
Hm, ich sitze natürlich hier bequem auf meinem hohen Ross herum, denn ich bin Single und habe gar keine finanziellen Sorgen. Von daher hoffe ich, dass sich niemand angegriffen fühlt.
Aber ich kann einfach nicht glauben, dass es so viele Leute geben soll, die sich keine vernünftigen Produkte leisten können.
Nahrung ist so billig wie nie zuvor. Es werden Unmengen an Nahrung weggeworfen. Es wird unfassbar viel Fleisch gekauft, obwohl das eigentlich teurer ist als Gemüse.
Gleichzeitig explodiert der Konsum von Artikeln wie Kleidung und Technik.
Ich weiß, dass es in Deutschland Armut gibt. Ich weiß, dass Archen wichtig und nötig sind.
Aber ich glaube nicht, dass der Anteil an Menschen die sich keine gute Qualität leisten können, wirklich so groß ist. Und wenn man saisonales Gemüse kauft und weniger Fleisch isst, spart man ungemein.
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Rosenengel
Das ist eben das Problem, es kann sich nun mal nicht jeder Bio leisten!!! Es gibt genügend Familien, die sich und ihre Kinder mit ihrer schlecht bezahlten Arbeit mal gerade so über die Runden bringen können... und das sind beileibe nicht alles Menschen ohne oder mit geringer Bildung. Ganz zu schweigen von den unzähligen allein erziehenden (meist) Müttern und Vätern, die gewiss nicht selbstverschuldet in diese Situation geraten sind.
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cami
dornröschen, es gibt ja diesen Trööt hier nicht umsonst schon so lange
Ich bin froh darüber, dass immer mehr Menschen ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass Glyphosat schädlich ist! Und sich mehr dafür interessieren, was mit ihrer Umwelt passiert! Aber solange uns die Megakonzerne vorschreiben (wollen), was wir zu essen haben und selber anbauen dürfen (Monsanto, demnächst wohl Bayer), ist das wohl noch ein sehr langer Weg!
Sicher haben es die Supermärkte erkannt, womit jetzt Gewinn zu machen ist....es ist ja auch inzwischen ein Megatrend geworden, sich bio und damit hoffentlich gesünder zu ernähren Und der wirft Milliarden ab! Es geht doch den Supermärkten nicht um die Gesundheit der Verbraucher, sondern darum, möglichst viel zu verdienen! Wenn es übermorgen Trend wäre, alle Lebensmittel grün zu färben und damit Geld zu verdienen, würde der Handel das auch machen...
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cami
du hast Recht! Solange es wichtiger ist, erstmal das neueste Smartphone zu haben, das siebzehnte paar Schuhe im Schrank, den Coffe-to-go möglichst in hippen Klamotten auf der Straße zu trinken und alle paar Jahre ein anderes Auto. zu fahren... solange wird gute Ernährung und damit bessere Wachstumsbedingugen nicht nur für Obst und Gemüse, sondern auch für Tiere utopisch bleiben!
Aber es gibt eben auch die, die all das nicht haben und sich trotzdem kein besseres Essen leisten können...!
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Meiner ist in diesem Jahr auch sehr spät, die Austriebe sind jetzt ca. 10 cm lang,