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Lupo
Ohne das zu entschuldigen zu wollen, muss man aber sagen, dass die Weinbauern das unerlaubte Mittel nicht selber gespritzt haben, sondern ein Mitglied der Winzergenossenschaft beauftragt wurde.
Da ausserdem dieser Wein zusätzlich an verschieden Winzer verkauft und zugemischt wurde, sind sehr viel mehr Winzer betroffen und auch die Menge ist dadurch weitaus größer geworden, die nun kplt entsorgt werden musste.
Nicht zuletzt die ewiglange Untersuchungszeit des Landesamt für Gesundheits- und Veterinärwesen > 1 Monat hat zu dem grossen Verlusten und der Unsicherheit beigetragen. Private Labore erledigen das in wenigen Tagen. Auch die teilweise dilletantische "Aufklärungsarbeit" der Winzergenossenschaft hat nicht unbedingt für Vertrauen gesorgt - um es mal sehr vorsichtig auszudrücken.
Wie so oft im Leben gibt es immer zwei Seiten und längst nicht alle Winzer sind Betrüger und Ganoven; auch wenn es einzelne davon mit Sicherheit gibt
Lupo
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Barbati
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shogun
Na ja, nur ums nicht mögen von Brombeersträuchern geht es da auch nicht. Wenn eine Fläche aufgeforstet werden soll, müssen die Brombeeren weg, weil sonst junge Bäumchen nicht hochkommen. Wir haben dieses Problem auch, gehen es allerdings nur mit Handarbeit an und nicht mit Gift.
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dornröschen5
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Gast1349
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shogun
Bekämpft werden Brombeeren hauptsächlich in Aufforstungen von Wäldern. Mit schwerem Gerät geht da gar nichts - schließlich sollen die neu gepflanzten Bäumchen ja erhalten bleiben. Wenn man das händisch bearbeiten will, bleiben nur Motorsense oder Astschere übrig. Auch Niedertreten des Gestrüpps ist hilfreich. Es wachsen dort übrigens nicht nur Brombeeren, sondern auch anderes lästiges Zeug; z.B. Springkraut, das wir vor der Blüte raus zu ziehen versuchen.
Wenn die Bäumchen größer geworden sind, verschwindet das Problem zusehends.
Beim Pflanzen von jungen Bäumchen bekommt jede Pflanze einen Pfahl gesetzt, um sie nicht versehentlich zu vernichten.
Es ist ziemlich mühsam, so einen Wald in die Höhe zu bringen und vermutlich werden auch noch andere Methoden angewendet - aber wir machen das so.
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Gast1349
an meinem sehr steilen Hang ( 300 m2) sind das keine Brombeeren, sondern Nebelbeeren, ein ähnlich stacheliges Zeug. Da kann ich auch nur mit einer Handhacke mit scharfer Schneide rangehen, so 2 - 3 x im Jahr. Und es funktioniert. man muß halt dranbleiben, ein oder zwei jahre gar nichts machen, das geht nicht.
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Nachtschattengewächs
Ein Artikel in der Technology Review zum Thema Glyphosat.
Nicht ganz uninteressant und teilweise auch schon hier behandelt:
https://www.heise.de/tr/artikel/Glyp...n-3465482.html
Gruß
Andi
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Barbati
@Nachtschattengewächs: Ein guter Artikel, der im letzten Absatz auch ein gutes Argument für ein Verbot (mit Ausnahmen) bereithält. So, wie das Mittel heute verwendet wird, sorgt es dafür, dass die "Unkräuter" bald dagegen resistent sind. Wie wär es mit einem prinzipiellen Verbot, mit Ausnahmegenehmigungen für Härtefälle? Also keine Anwendung in den Gärten und kein Verkauf im Freien Handel.
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dornröschen5
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Gast1349
Direkt vor meinem Gartentor liegt ein Stück Grünland, ca 70 m2, das der Gemeinde gehört. Es war vor 2 Jahen voll mit Jakobskreuzkraut. Ich habe die Fläche ein paar mal kurz gemäht und dann die Rosetten mit der Hacke ausgehackt ( auch weil der Nachbar dort für seine Ziegen Futter holt). Im heurigen Sommer hatte ich keine einzige JKK-Pflanze mehr. Es geht also durchaus mit Muskelkraft.
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jackcursor
Mein Nachbar hat auf seiner Seite der Grenze die Unkräuter mit Round Up tot gespritzt. Weil er damit so "erfolgreich" war, hat er meine Seite weiter unten auch damit behandelt. Das ist normalerweise eine strafbare Handlung, zumal dort meine weißen, rosanen und roten Pfingstrosen standen;- jetzt ist dort alles braun und leer. Ich habe ihn zur Rede gestellt, er hat nur die Aktion auf seiner Seite eingeräumt und eine Wiederholung ausgeschlossen. Ich bin bisher gut mit ihm ausgekommen, zögere noch wegen der Giftspritzung "ein größeres Fass aufzumachen", obwohl es eine bodenlose Unverschämtheit ist, ein Nachbargrundstück mit Gift zu spritzen. Die Trennlinie, bis zu der der Gifteinsatz stattfand, ist natürlich klar zu sehen. Wenn ich weitere Maßnahmen ergreife, dann ist die >Nachbarschaft< dahin. Was tun - sprach Zeus -?
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Frau Hitt
Wow - da wüsste ich auch nicht, wie ich reagieren würde...

Ich musste bei deiner Schilderung gleich an eine Geschichte denken, die sich vor ein paar Jahren zugetragen hatte, da hat der Ex-Partner einer Frau aus Frust über die beendete Beziehung ihren kompletten Garten mit RoundUp eingesprüht. Der muss echt nachts über den Gartenzaun gestiegen sein und hat das Gift literweise versprüht. Neben dem ideellen und materiellen Schaden hat die Umwelt auch noch gut was abgekriegt. Na herzlichen Dank auch!
In deinem Falle, Jack...
Ich kann verstehen, dass du kein Drama draus machen möchtest, aber so etwas verletzt das Vertrauensverhältnis empfindlich.
Selbst wenn du weiterhin lächelst... ein gewisses Restmisstrauen bleibt.
Boah, und ich ärgere mich schon über meine Nachbarin, die meine Ziergräser immer kappt, wenn sie 1cm über den Zaun ragen.
Das ist ja noch gar nicht im Gegensatz dazu...
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Mr.Ditschy
Einen guten Nachbar erkennt man, wenn er den Schaden anstandslos ersetzt.
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Lupo
Ist es denn sicher dass er Fläche auf Deinem Grundstück mit RoundUp eingesprüht hat und kannst Du ihm das auch nachweisen?
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tree12
Such ihm doch gutes Infomaterial zusammen, wo die dramatische Wirkung des Mittels auf die Umwelt gut dargestellt wird und klär ihn kurz darüber auf, daß der Gifteinsatz viel mit dem Bienesterben und dem Artensterben allgemein zu tun hat und daß jegliches Gift unweigerlich in den Nahrungskreislauf zurückgelangt. Du kannst ihn auch darüber aufklären, daß z. B. Frankreich den Verkauf an solchen Giften für den Privatmann ab 2019 verbietet und daß andere Länder wie Belgien oder die Niederlande nachziehen wollen.
Vielleicht er einsichtig und Du mußt so Euer Verhältnis auch nicht belasten.
Oder denkst Du vielleicht darüber nach, daß er Deine Erde in dem verseuchten Bereich auf seine Kosten austauschen lassen soll?
Auf jeden Fall ist sein Verhalten ungeheuerlich.
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jackcursor
Ich werde noch einen befreundeten Nachbarn einschalten und ihm die Stelle zeigen. Ich werde das Landwirtschaftsamt morgen anrufen, um deren Meinung zu ergründen. Hier gab es im Dorf einen ähnlichen Fall, der vor dem Amtsgericht verhandelt wurde und mit einem Strafbefehl und Schadensersatzurteil endete. Der Nachbar ist pensionierter Studienrat, der das Disziplinarrecht ebenfalls befürchten muss.
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jackcursor
Er hat den Einsatz von >Round Up< auf seiner Seite eingeräumt. Der Nachbar unten dran ist durch eine ca. 2,5 m schroffe Böschungsstufe von meinem Grundstück getrennt. Es kommt nur der Studienrat infrage. Die Erde mit dem Gift werde ich auf jeden Fall entfernen lassen. Sollte er nicht dazu bereit sein die Kosten zu übernehmen, dann geht's >in die Vollen<. Das Regierungspräsidium KA dürfte hier dann tätig werden.
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Gast16744
Da muss man sich wirklich fragen ob so a bissel Unkraut das alles wert war *kopfschüttel*
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Meiner ist in diesem Jahr auch sehr spät, die Austriebe sind jetzt ca. 10 cm lang,