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jeri
Wenn's um Ratten geht, bin ich gern ein bisschen naturentfremdet.

Ratten haben schon zahlreiche Krankheitserreger an sich, die dem Menschen nicht guttun - angefangen von Salmonellen, Hantavirus und werweißnochwas ...
Ein bisschen Vorsicht schadet da nicht.
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Olivia Green
Die Möglichkeit besteht, aber eine Gesetzmäßigkeit würd ich draus nicht ableiten.
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Grünspan
He cami,
nein, ich würd mir keine Ratten halten, war das sarkasmus?
Ich hab DICH doch nicht als Naturentfremdet angesprochen.
Wer Ratten iiih, Spinnen bäääh, Mäuse pfui findet und meint
die musste man vergiften, in Fallen meucheln oder sonstwas tun,
ohne eigentlich zu wissen warum, finde ich seltsam.
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Gast13564
Einfach besser informiert sein:
http://www.nds-voris.de/jportal/?que...=true&aiz=true
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cami
nein, das war kein Sarkasmus. Wer hat denn von Vergiften gesprochen?
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Grünspan
Hallo EngelBert,
übertragen Ratten ihre Krankheiten auf uns, oder kommen unsere Krankheiten
zu uns zurück? Wäre es nicht sinnvoller über unsere Kontaminierungen nachzudenken
und Lösungen zu finden?
@cami
das war eher eine Metapher. Hab nichts persönlich gemeint.
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Limbo
Zum eigentlichen Thema:
Weil mein aktuell zu befüllender Komposter fast voll war, und wir heute nochmal mildes Wetter hatten, hab ich meine beiden anderen Komposter umgesetzt.
Zuerst den, mit dem reiferen Kompost. Die beiden Komposter hatte ich erste Mitte Oktober umbesetzt, bzw die Befüllung abgeschlossen.
Aus dem reiferen 400 l Komposter habe ich oben eine Schicht Fallobst-Äpfel entnommen, die ich aus Gründen der besseren Durchmischung nicht komplett in den Aktuellen Komposter kippen wollte, in diesem Komposter zwischengelagert hatte. Die gammeligen Äppel (ca 40 l)habe ich jetzt als Abschluss auf den jetzt vollen aktuell zu befüllenden Komposter getan. Danach habe ich fast 280 l fertigen Kompost ausgesiebt. Etwa 80 l unfertigen Kompost hab ich wieder in dieses Silo eingefüllt.
Danach habe ich den vor etwa 7 Wochen geschlossenen Kompost gesiebt. Daraus habe ich aber nur etwa 120 l fertigen Kompost ausgesiebt, den unreifen Kompost habe ich zu den 60 l in den Komposter zur Endreife umgefüllt.
Unter dem nun leeren Komposter habe ich den Boden aufgelockert, ein wenige trockenes, gehechseltes Gehöltz und ca 30l unreifen Rest wieder in den leeren Behälter getan.
Nun kann die Frostperiode kommen. jetzt habe ich etwa 350 l Platz im angefangenen Komposter.
Für den Winter hatte ich die Komposter an den Seiten und oben mit Stroh isoliert. Von diesem Stroh aus den beiden Behältern konnte ich den einen, jetzt wieder vollen Behälter nochmal isolieren. unten war das Stroh nass, und teilweise war es auch schon angefault. Das nasse und faule Stroh habe ich zwischen den halbreifen Kompost gemischt. Jetzt sieht die Mischung aus wie Stallmist.
Den neu angesetzten Komposter habe ich auch wieder, soweit er befüllt ist, mit frischem Stroh ausgekleidet.
Das mit der Strohisolierung mache ich aber nur im Winter.
LimboGeändert von Limbo (13.12.2013 um 20:28 Uhr)
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Olivia Green
Fleißig fleißig! Was machst Du jetzt noch mit dem reifen Kompost?
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haduwy
Die einzigen Tiere, die ich bisher dauerhaft in einem Kompost wohnen gesehen habe, sind Spitzmäuse.
Spitzmäuse sind, wie wir alle wissen, aber gar keine Mäuse, nicht mal Nagetiere. Spitzmäuse sind Insektenfresser.
Diese kleinen Tierchen wohnen seit Jahrzehnten in den Kompostern meiner Mutter.
Meine Mutter kompostiert alles, was verrotten kann. Also auch die (selten anfallenden) Essensreste.
Stinken tut da gar nichts. Zum einen, weil Material aus dem Garten und aus der Küche immer gut durchmischt sind, zum anderen, weil ein Rest schließlich nicht ein Topf voll sondern mal ein paar Esslöffel voll sind.
Vögel holen sich vom offenen Kompost gerne die Haarwuschel aus der Haarbürste und polstern damit ihr Nest aus.
Ca. 20 Jahre lang wohnten in einem Stall im Garten 2 Kaninchen. Deren Mist und Futterreste kam auch auf den Kompost. Das Futter der Tiere (Wochenbedarf) wurde im oberen Stallteil aufbewahrt.
Illegale Mitesser gab es da zu keiner Zeit.
Ich kompostiere seit 3 Jahren den Inhalt der Kloschüsseln meiner Farbratten und das (angepinkelte) Küchenpapier aus ihren Schlafhäusern und die Futterreste zusammen mit den sonstigen "Kompostzutaten".
Illegale Bewohner oder Esser? Keine.
Meine Schwester wohnte jahrelang in einer sehr großen Großstadt. Kein einziger Kompost weit und breit. Die Mülltonnen alle gut geschlossen.
Mäuse gehörten zum täglichen Leben!
Am hellichten Tag liefen die Tiere durch die gesammte Wohnung. War ein Loch gefunden und verschlossen, nagten sie sich anderswo ein neues. Es gab für die Tiere nichts zum Essen in der Wohnung und auch bei den direkten Nachbarn nicht. Alle Lebensmittel lagerten in Gläsern, Blechdosen oder in mäusesicheren Hängeschranken oder im Kühlschrank. Es gab auch keine Brösel am Boden. Meine Schwester stellte anfangs Fallen auf, doch die Mäuse interesierten sich gar nicht dafür.
Es scheint, es gibt Gegenden, da sind einfach Mäuse und Ratten vorhanden und anderswo nicht.
Achja, bei meiner Mutter, Dorfrand, Felder und Landwirtschaft in der unmittelbaren Nähe. Mäusebussarde auch in der nähe. Die kann man über die Felder fliegen beobachten und auch, wie sie sich überm Feld runter stürzen.
Nicht überm Garten.
Das sind meine Beobachtungen und Erfahrungen.
Und so werde ich weiterhin meinen Kompost mit allem füttern, was mir gefällt, auch wenn manches manchen hier nicht gefällt.
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Gast1349
Was ich immer wieder mal beim Umsetzen finde, und worüber ich mich sehr freue, das sind Blindschleichen. Dabei muß man höllisch aufpassen, daß man sie mit der Gabel nicht verletzt.
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Limbo
Der wird erst einmal unter einer wasser und lichtdichten Plane zwischengelagert, weil ich ihn erst im Frühjahr gezielt im Garten einsetzen möchte. Sonst hätte ich ihn jetzt entweder direkt auf den Beeten verteilt, oder - mit Erde vermischt- in die Senken im Rasen gefüllt.
Du Ärmer, bei mir sind Regenwürmer und Engerlinge, bzw fette Raupen im Kompost. Manchmal auch ein paar Schnecken, die kriechen aber nur von innen am Behälter, so richtig im Kompost sitzen Die eigentlich nie.Die einzigen Tiere, die ich bisher dauerhaft in einem Kompost wohnen gesehen habe, sind Spitzmäuse.
Wegen der Spitzmäuse stelle ich im offenen Schuppen nur eine Lebendfalle auf, dann kann ich die Maus am Ortsrand wieder aussetzen.
In den Kompost kommen die Mäuse nur wenn sie tot sind. Oberirdisch ist der Kompost geschlossen und die Behälter zu glatt, unterirdisch würde ich Löcher- und beim Umsetzen Gänge sehen.
Limbo
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Murmel
Spitzmäuse sterben im Lebenfalle innerhalb 2-3 Stunden. Warum müssen die gefangen werden?
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haduwy
Spitzmäuse brauchen gar nicht gefangen werden... Sind ja keine Vorratsschädlinge. Naja, außer man hat eine Mehlwurm- oder Heimchenzucht im Schuppen. Wissen wir ja nicht. Manche Arten stehen sogar unter Schutz.
Allerlei Insekten (Larven) und Würmer tummeln sich in meinem und Mutters Kompost natürlich auch. Mit den einzigen Tieren meinte ich, einzige Säugetiere.
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Limbo
Ich will die Spitzmäuse nicht fangen, deshalb ja die Lebendfalle, und die ist so groß, dass die Mäuse noch leben, wenn ich die Falle täglich kontrolliere. Da die Falle direkt am Haus steht, kann ich sie auch täglich kontrollieren.
Fangen will ich ja die anderen Mäuse. Diesen Herbst waren es insgesamt 3 Mäuse, wovon ich 2 draußen in der Lebendfalle gefangen habe, und Eine wieder ausgesetzt habe.
Auch die Spitzmäuse sollen nicht auf die Idee kommen, die Würmer in meinem Kompost zu fressen.
Limbo
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Megalitiker
Tja, so viele Gärtner es gibt, so viele Arten zu kompostieren gibt es wohl. Ich habe nicht mal eine Box. Es wird eben alles auf einen großen Haufen geschmissen. Früher haben meine Eltern den nicht mal umgesetzt. Die Mühe habe ich mir aber grade gemacht. Verrottet denn ja doch besser.
Ich habe auch gerade meine chilenische Honigpalme umgetopft. Ich hatte dazu einen angefangenen Sack Blumenerde der aber nicht reichte. Also mußte ich auf eigenen Kompost zurück greifen. Es war im Gegensatz zur gekauften eine herrlich würzig duftende Erde.
Über einen Schnellkomposter werde ich diese Saison auch nachdenken.
Was haltet ihr von Holzasche? Soll die auch auf den Kompost, oder direkt auf`s Feld? Und ist Kohleasche ungeeignet?
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Olivia Green
Mit Asche wär ich vorsichtig wegen Dioxinbelastung und pH-Wert.
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Limbo
Hättest besser "Hobbygärtner" geschrieben, Profigärtner experimentieren nicht mit den Grünabfällen. Die verarbeiten leicht vergängliches Material zu hochwertigem Kompost, wie sie es gelernt haben. Schwer verrottbares Material entsorgen sie gleich. Frische Substrate und Dünger beziehen sie von Zulieferern.
Ja wenn Du viel Zeit und Platz hast.
Es gibt viele Arten zu kompostieren und es gibt Unterschiede in der Qualität des Komposts.
So ein offener Haufen wird vom Regen durchspült, den Würmern ist es zeitweise zu nass und die Nährstoffe werden in den Boden gespült.
Nimm Zwei, Einen zum Befüllen und Einen zum Reifen, - geht besser.
[QUOTE=Megalitiker;590726]Was haltet ihr von Holzasche? Soll die auch auf den Kompost, oder direkt auf`s Feld?/QUOTE]
Geht Beides. Ich würde den Weg über den Kompost vorziehen, um den PH-Wert durch vermischen herabzusetzen.
Dioxin ist weniger ein Problem, das trifft mehr auf behandelte Hölzer zu und geht mit Rauch und Ruß in die Luft.
Kommt auf die Menge an. Aus einem Kokskessel ständig in einem kleinen Garten verteilt sicherlich zuviel.
Solange der Ascheanteil im Kompost im einstelligen Prozentbereich bleibt, sehe ich kein Problem. Mehr gehört in die Aschentonne.
Limbo
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Megalitiker
Okay, danke für die Tipps. So eine normale Kompostbox ist aber oben auch nur offen.
Hab es früher mal so gelernt mit dem Haufen anlegen. Sollte auch immer Schichten von Erde dazwischen.
Das mache ich auch nicht. Zumindest äußerlich sieht der Humus sehr gut aus.
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Olivia Green
Megalitiker, ich hab das auch so. Außenrum sind bei mir Äste.
Funktioniert sehr gut, nur die Verdunstung ist halt höher, besonders an den Ecken.
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Limbo
Und wie lange dauert die Kompostierung ?
Ich habe 3 Kunststoffkomposter a 360l. Einen zum Sammeln, einen zum ersten Reifen, und einen für die letzte Reifung.
Hab ich einen Behälter nach ca 8 Wochen voll, siebe ich aus dem letzten Behälter etwa 2/3 herrlichen Kompost aus. Mit dem Rest und dem, was im Behälter der ersten Reifung noch nicht ausgesiebt wurde, befülle ich wieder den letzen Behälter. Der gerade voll gewordene Behälter bleibt weitere 8 Wochen stehen. Den vorher mittleren Behälter habe ich für neue Grünabfälle frei.
So habe ich alle 8 Wochen zwei Behälter umzuschichten und zu sieben, etwa 300l herrlichen Kompost, und einen leeren Behälter für neuen kompostierbare Abfälle.
Der erste Kompost ist nach 16- der nächste nach 24 Wochen reif. Nur ein kleiner Rest bleibt länger im letzten Silo.
Dank Strohauskleidung im Winter läuft die Kompostierung das ganze Jahr.
Schichten, mischen und umsetzen ist wichtig für den Reifeprozess.
Nie zuviel Material von einer Sorte einfüllen. Das erfordert ein wenig Planung mit Grasschnitt, Fallobst, Laub und Geäst.
Lieber mal etwas neben dem Komposter zwischenlagern, untergraben oder entsorgen, statt den Komposter mit einer Sorte zu überfüllen.
Solche 360l Kunststoff-Komposter mit Deckel kosten 30€ zB bei Eb**y oder sind auch außerhalb der Saison vor Ort günstig zu bekommen.
Limbo
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Wenn bei mir mal was nicht funktioniert, lasse ich es liegen und probiers am nächsten Tag wieder. Meistens hilft es. Und wir sind ja auch morgen noch da. :)