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cami
Olivia, die Betonung liegt eben auf "pflanzliche Essensreste"! Alles, was nicht pflanzlicher Natur ist, hat m.M. nach im Kompost nichts zu suchen. Ob das jetzt Hühnerknochen oder Nudeln, egal ob roh oder gekocht, Brot oder Rattengehegestreu ist.
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Limbo
Bei mir kommen gekochte Essenreste nicht auf den Kompost, wenn Ihr Eierschalen nicht mitzählt.
1. Weil bei uns so gekocht wird, dass jeder satt, aber nicht fett wird.
2. Die wenigen Essenreste von Haustieren gefressen werden, ohne dass die Menge einen relevanten Anteil der Tiernahrung bekommt.
Bei Essenresten auf dem Kompost, egal ob (für Menschen bekömmlich) gesalzen oder nicht kommt es sicherlich auf die Dosierung an. Mal ein wenig Kartoffelbrei oder der Inhalt eines überaltertes Einmachglas verträgt der Kompost. Ständig die Essenreste von einer Großfamilie oder gar einer Restaurantküche sind aber zuviel.
Geringe Mengen zerkleinerter Knochen müssen nicht stinken. Bei den Resten einer Grillparty hast Du wahrscheinlich Recht.
Wie haben hier definitiv keine Ratten, sonst würde ich auch keine Obstreste in den Kompost werfen.
Hier verirren sich höchsten zum Wintereinbruch wenige Mäuse in die Schuppen, Garagen oder ganz selten auch in die Keller. Zur Vorsicht stelle ich im Herbst 3 Fallen auf. Dieses Jahr habe ich eine Maus in der Garage gefangen. Zu fressen hätte sie dort aber nichts gefunden. Mir ist es aber lieber, die Mäuse zu fangen, bevor sie Schaden anrichten.
Limbo
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ev..
huch! Limbo? wir mal konform?
Essensreste gibt's wenig, mal einen angeschimmelten Bollilo,
oder ein aufgegangenes Glas Eingemachtes
ansonsten bleiben wenn Reste, dann absichtlich und 'fuer morgen'
nicht fuer den Kompost
wieso ungesalzen?
gleiche Argumentation wie zu den gespritzeten Obstschalen,
die Menge macht's
und die Menge fehlt bei mir,
ist ein 2-Leute-Haushalt und kein Restraurant
Knochen im Essen mag ich nicht, also gibt es keine,
bin dich kein Hund, dass ich mein Essen abnagen muss *brrrschuettel*
Ratten? RATTEN?

nein ich werfe auch keine Ratten auf den Kompost,
weder tot noch lebendig
ich hab naemlich keine Ratten
wir hatten Flughoernchen unterm Dach,
das ist so lustig wie Marder unter der Haube
aber bisher hab ich nirgends tot oder lebendig Maeuse, Ratten oder Spuren/Hinterlassenschaften gefunden
und ganze 2 (in Worten ZWEI) Wuehlmaeuse in 8 Gartenjahren springen sehen
wahrscheinlich moegen meine 'possums und 'coons keine Konkurrenz
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Joes
ev..
mit "Kleinfleisch-Knochen" wird bei uns die beste Bratensoße gemacht. Ebenfalls werden bei
manchen Suppen auch sogenannte "Suppenknochen" verwendet.
Schmeckt einfach besser als Fertiglösungen, wobei es da auch ganz gute Produkte gibt.
Ist natürlich auch Geschmackssache.
Die Knochen kommen dann in den Restmüll; nicht auf den Kompost.
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saja
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cami
Brot und Nudeln locken Mäuse und Ratten an. Rattengehegestreu nehme ich an, genau so. Ich glaube, die wenigsten kaufen Nudeln aus rein pflanzlicher Produktion und werfen sie dann ungekocht auf den Kompost.
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Limbo
Kann ich nicht bestätigen.
Wir haben hier keine Ratten.
Mäuse ziehen zum Winter gern in Schuppen, Keller oder Garagen ein. Einfach weil es sich dort geschützter lebt, und erst recht, wenn sie da Nistmaterial und Saatgut finden.
Mit Brot oder Nudeln lockst Du keine Maus, die nicht kurz vor dem verhungern ist, in die Falle.
Eine Maus frisst übrigens nur 7 Gramm, und die findet sie leicht unter jedem Vogelhäuschen. Also müssten Vogelhäuschen Mäuse anziehen.
Ratten brauchen entsprechende Rückzugsräume, wo sie ungestört sind, und wo man sie nicht bejagen kann. Dazu noch ein wenig Müll mit Essenresten.
Wir haben hier halbwegs gepflegte Gärten und keine Dreckecken. Die Bauern haben entweder Katzen oder vor anderen Tieren geschützte Rattenköderkisten. Die Bauernhöfe sind aber alle weit genug weg von mir.
Mülltonnen sind für Ratten erheblich anziehender als Kompost- oder Misthaufen. Wo es Misthaufen gibt, da gibt es aber auch Futterplätze und Futterlager. Wenn das Futter nicht in sicheren Silos lagert, ist so ein Sacklager natürlich ein Magnet für ungebetene Nager.
Als wir noch Pferde hatten, hat mein Vater vor dem Schlafengehen die Futtertröge entleert, und notfalls darunter auch nochmal den Boden gekehrt, um nachts den Nagern keine Gelegenheit zu bieten.
Zur Abwehr stelle ich jeden Herbst Mausefallen auf. Im Keller und in der Garage tötende Fallen, und im Schuppen eine Lebendfalle. Aus der Lebendfalle kann ich geschützte Arten an anderer Stelle wieder aussetzen. Im Haus ist mir ein toter Nager lieber, als ein zerfressenes Zelt oder Gartenstuhlkissen.
Limbo
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cami
na, dann ist das wohl ein Fake....
http://www.suedkurier.de/region/schw...372502,5925094
schön für dich, dass du keine Ratten hast. Das heißt aber nicht, dass es anders wo auch so ist! Warum werden wohl Komposter mit Mäuseschutzgittern versehen?
Du scheinst in einer Stadt zu wohnen. Auf dem Land ist es vielleicht anders. Da sind nun mal Bauernhöfe. Wühlmäuse und ja, auch Mäuse und Ratten. Erzähl mir nicht, dass es in einer Stadt keine Dreckecken gibt!
Wenn du da eine Ratte siehst, ist es wirklich schlimm.....
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Gast8763
was soll uns denn der Link aufzeigen????? Mäuse im Futterhäuschen....hat Limbo doch geschrieben,das sie durch Füttern angezogen werden und sonst hat dein Link gar nichts mit Ratten im Komposthaufen zu tun.........
und Komposter mit Mäuseschutzgitter sind Unfug,daran verdient nur der Hersteller,wenn die Mäuse oder Ratten da rein wollen dann kommen sie auch rein,ob ohne oder mit Gitter!
erstaunte Grüße
Datura
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ev..
als Maus wuerd's mir im Vogelfuetterer auch besser gefallen als im Kompost
speziell bei mir im Kompost waer mir zu viel Unruhe
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Murmel
Ratten sind überall, auch wenn man die nicht immer sieht. Und wenn man eine sieht, hat man schon Plage.
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Kalle007
Essensreste, außer altes Gemüse und Obst, gehören nicht auf den Kompost!
Darüber freuen sich Nachbar's Hühner.
mfg Kalle007
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cami
Limbo schrieb... also "müssten" Vogelhäuschen Mäuse anziehen". Deshalb mein Link. Ich hab nicht gschrieben, dass der was mit Ratten im Kompost zu tun, hat! Wie kommst du darauf?. Ob die Mäuseschutzgitter Unfug sind, mag deine Meinung sein. Es schützt vor Wühlmäusen. Natürlich kommen Mäuse und Ratten auch von oben rein.
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Limbo
Was Reporter schreiben muss man immer mit etwas Vorsicht genießen. Reporter sind keine Experten, sie schreiben die Dinge so auf, wie Sie die Experten verstanden haben. Sogar Fachbuchautoren haben manchmal gegensätzliche Meinungen, wonach also mindestens eine Seite falsch liegt.
Ich lebe auf dem Land, die nächste Pferdekoppel ist 150m entfernt, die nächste Bauernhöfe vielleicht 500m.
In der Stadt gibt es, flächenmäßig betrachtet, mehr Ratten als auf dem Land. In der Stadt leben zu viele rücksichtslose, oder gedankenlose Menschen auf engem Raum und werfen viele Dinge achtlos und rücksichtslos in Dreckecken und auf Grünflächen, -leider-.
Nein, Ratten gibt es hier trotzdem nicht.
Mäuse ja, aber keine Plage und Marder haben wir hier auch.
Ich könnte hier Fleischreste in den Garten legen. Außer Hunden, Katzen und ein paar Vögeln würde sich daran niemand vergreifen.
Den Ratten fehlt hier einfach der ungestörte Rückzugsraum und von den Landwirten weis ich, dass Sie vorbeugend etwas gegen die Ratten tun.
Limbo
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shogun
Da kann schnell mal was kippen - ich lebe auch auf dem Land; und hier in der Nähe hat ein verschlampter Komposthaufen einer Gaststätte eine üble Rattenplage für die gesamte Nachbarschaft hervorgerufen.
Das kommt halt vor, wenn man einen Komposthaufen als Müllhalde und nicht zum Sammeln von wertvollem Gartenmaterial benutzt.
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Limbo
Das war dann aber kein Komposthaufen mehr, sondern eine illegale Mülldeponie.
Also auf meinen Komposthaufen kommt nichts Wertvolles, sondern organische Abfälle mit Ausschluss schwer verrottbaren Materialien.
Was schwer verrottbare Materialien sind, kann jeder auslegen, wie er möchte und wie viel Zeit er dem Material im Kompost zur Zersetzung lassen möchte.
Bei mir sind es zB Tierhaare, Knochen, Steinobstkerne, Nussschalen oder eine Überdosis Gehölze, Speisereste oder Filtertütenpapier.
Was ich unter Überdosis aufgezählt habe, zersetzt sich in kleinen Mengen in angemessener Zeit in unserem Kompost.
Nach abgeschlossener Kompostierung habe ich ein mit 6mm Maschenweite ausgesiebtes Substrat, dass wertvolle Pflanzennährstoffe und möglichst keine keimfähigen Samen enthält.
Solches Substrat kostet in Deutschland 30€/t und in Litauen 13€/t, deshalb sind die 400l aus meinem Komposter nicht unbedingt wertvoll.
Limbo
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shogun
Mit wertvoll meine ich auch keinen finanziellen Wert - im Garten gibt es auch noch andere Werte.
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Olivia Green
Glückliche Würmchen!
Meine sind derzeit wieder überall, hab ich beim Laubfegen heute gemerkt.
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Limbo
Schon klar, es sind wertvolle Nährstoffe darin. Nur vor der Kompostierung sind es halt nur Gartenabfälle.

Jeder vernünftige Freizeitgärter sollte versuchen die gesunden Gartenabfälle möglichst vollständig selbst zu receyclen, und sowenig wie möglich fremde, oder gar belastete Substrate in seinem Garten auszubringen.
Bei uns sehe ich leider, dass viele Einfamilienhausbesitzer ihren Grünschnitt von der Müllabfuhr abholen lassen, oder ihn selbst zur Kippe bringen. Entweder haben die Leute keinen Platz, keine Zeit oder keinen Erfolg zur eigenen Kompostierung.
Bei Bedarf an mehr Kompost würde ich aber lieber auf solchen reinen Grasschnitt aus der Nachbarschaft zurückgreifen, als fertigen Kompost von der Kippe zu holen. Bei dem Zeug von der Kippe weist Du nicht, was die ahnungs- oder rücksichtslosen Anlieferer da abgekippt haben, und auf der Kippe mischen sie Asche aus der Müllverbrennung in den Kompost.
Limbo
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Olivia Green
Limbo, ich denke es liegt auch an den vielen Vorurteilen gegenüber Kompost und am mangelnden Wissen.
Meine Nachbarn sind auch nur zu einem sehr geringen Teil fähig, sich da einzubringen.
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