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Gast10013
Hallo,
um das Thema Steuergelder mal zu konkretisieren bzw etwas klarer darzustellen - mir ist nicht bekannt, dass ein KGV Zuschüsse aus Steuergeldern erhalten hat.
KGV können Steuervergünstigungen für verschiedene Leistungen erhalten - und das ist ein kleiner aber feiner Unterschied, da dies Guthaben bzw. Einnahmen voraussetzt.
Vergünstigungen in Form von Steuervergünstigungen sind zum Beispiel:
• Zinsen aus Bank- und Sparguthaben
• die Erträge aus Wertpapieren
• die Einnahmen aus der Verpachtung der Kleingärten
• die Einnahmen aus der Verpachtung der Vereinsgaststätte, sofern diese nicht im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb genutzt wird
Eine, soweit vorhandene und wirtschaftlich betriebene, Vereinsgaststätte wird ganz normal besteuert. Ergo gibts für Vereinsgaststätten mit Wirt keinen Heller und Pfennig an Steuervergünstigungen.
Wie man also sieht, halten sich die hier angegebenen "Zuschüsse" für die normal steuerzahlende Bevölkerung doch sehr in Grenzen.
Gruss
falccone
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Olivia Green
Falccone, möglicherweise entsteht aber
- Verwaltungsaufwand
- Erschließungskosten
- Ausfall einer wirtschftlicheren Nutzung.
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Gast13609
Genau Olivia, Punktlandung wie immer.
Ausserdem werden Beschaffungskosten von Baumaterialien für Schulungsheime (Vereinsheime) durch Vermittlung der Stadt reduziert.
Im Gegenzug müssen diese Schulungsheime für Veranstaltungen, z.B. der Feuerwehr und dergleichen, zur Verfügung gestellt werden.
Desweiteren werden teilweise Bepflanzungen der Anlage, nicht der Einzelgärten wohlgemerkt, von der Stadt vorgenommen bzw. bezuschusst.
Das sind alles Leistungen die gelwerten Vorteil bringen.
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Gast10013
@Florian
Mehr an den Haaren herbei ziehen kann man nicht
Olivias Einwände kann ich zeilweise aktzeptieren; allerdings werden diese Punkte nicht aus dem Steuertopf finanziert, sondern u.a. durch die Pachtbeiträge der Mitglieder.
Im Übrigen sind ein grosser Teil der KGV gar nicht städtisch bzw an die Kommune/Stadt gebunden.
Gruss
falccone
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Gast13609
Wie Du meinst.
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Antje15
@ Florian 1: Entschuldige, wenn ich Dir auf den Schlips getreten bin. Ich weiß nicht, wo Du die persönliche Herabsetzung siehst. Es dürfte wohl offensichtlich sein, dass wir grundlegend verschiedene Ansichten zur Vereinsführung haben und es daher ständig zu Differenzen käme. Scheinbar habe ich mich nicht verständlich genug ausgedrückt!
Allerdings war Dein vorheriger Beitrag ("Das ist kein ernstzunehmender Sportverein, sondern ein Hausfrauenbewegungsverein.") auch wenig respektvoll um nicht zu sagen verletzend. Also bitte auch immer die eigene Formulierung überdenken. Und nun hoffentlich: Schwamm drüber!
Viele Grüße
Antje
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Gast13609
Neee Antje,
Du hast mir nicht auf den Schlips getreten.
Manchmal kommt es in Schriftform härter herüber als es gemeint ist.
Die Herabsetzung habe ich in diesem Satz von Dir gesehen: und bin froh, keinen Verein mit Dir teilen zu müssen
Differenzen in der Vereinsführung, und damit habe ich weiß Gott viel zu tun gehabt, wird es immer geben.
Sie sind auch das Salz in der Suppe und bringen einen Verein im Sinne der Mitglieder weiter, wenn es denn sachlich und demokratisch zugeht. Wenn dann alle an einer Lösung konstruktiv mitarbeiten, gibt es am Ende ein Ergebnis mit dem alle leben können.
Wenn aber einzelne meinen sie könnten ihren eigenen Willen gegen andere durchsetzen, ist es zum Scheitern verurteilt.
Das Leben ist schwer, warum sollen wir es uns noch schwerer machen
fragt Florian
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Muecke
Vorstand13, ich fände es auch nicht gut, wenn in einer meiner Sitzungen Leute einfach aufstehen und gehen würden.
Du hast zwei Möglichkeiten: entweder du stehst darüber und machst weiter wie bisher, oder du gehst der Sache auf den Grund.
Ich würde die Leute, wenn ich sie treffe, einfach ansprechen und fragen, warum sie gegangen sind.
Vielleicht ist das dann eine aufschlussreiche Rückmeldung oder auch Kritik an der Sitzung/dem Inhalt/ der Vortragsweise oder was auch immer.
Ich bin in keinem KGV, auch sonst in keinem Verein, aber ich empfinde es als Respektlosigkeit dem Vortragenden gegenüber, einfach so zu gehen. Und der Sache würde ich auf den Grund gehen, damit es das nächste Mal nicht nochmal passiert.
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TineB.
Ihr sollt nicht so gegen Florian wettern. Er macht auf die rechtliche Seite aufmerksam.
Kleingarten ist Kleingarten und Privatgarten ist Privatgarten.
Auch im Privatgarten kann ich nur solange machen, was ich will, solange ich die Rechte der anderen nicht verletzte. Und da gibt es bei der Heckenhöhe auch Vorschriften, geregelt im Nachbarschaftsrecht.
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Gast13609
Danke TineB.
In den Köpfen vieler ist die Meinung: "Ich kann machen was ich will!" sehr verbreitet.
Seit 15 Jahren habe ich, in der vorgerichtlichen Streitschlichtung, mit dieser Einstellung zu kämpfen.
Vielen ist nicht bewusst, oder sie setzen sich aus Ignoranz darüber hinweg, dass die eigene Freiheit dort endet, wo das Recht der Anderen beginnt.
Was soll`s.
Viele Grüße vom Florian
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bugscout
Hallo Vorstand,
1) ich werde mit Sicherheit in keinen Kleingartenverein gehen, weil ich meinen Garten einfach so machen will, wie ich es mir vorstelle. Meine Einstellung halt.
2) Ich bin jahrelang in verschiedenen Vereinen tätig gewesen
Weshalb ausgewählte Mitglieder? Weshalb nicht alle?
Was sagt die Satzung zu dem Thema Unkraut und Heckenhöhe?
Wer bestimmt das Ziel, was steht in der Satzung, sas sagten die ausgewählten Mitglieder zu euren Vorstellungen, wenns nicht drin steht, bestimmen alle anwesenden Vereinsmitglieder bei der Vereinsversammlung über Satzungsänderungen ab.
Meiner Meinung nach sollte es Ziel des Vorstands sein, die Mitglieder anzuregen, sich an der Entwicklung des Vereins zu beteiligen.
Merkwürdigen Vorstellung über Vereinführung: Ihr tragt die Lösung vor.
Den Wunsch nach Verlassen kann ich nachvollziehen, habe diverse langweilige oder ätzende Vereinsitzungen hinter mir, da bin ich auch manchmal gegangen - allerdings nicht ohne vorher den Grund zu nennen (ohne Worte find ich wenig hilfreich, darauf würde ich die Mitglieder mal ansprechen).
Du kannst als Vorstand einen Vorschlag machen, aber nicht allein entscheiden, wie das mit den Hecken laufen soll. Die Entscheidung treffen die Mitglieder.
Vielleicht macht Ihr mal einige moderierte Veranstaltungen zum Thema Versammlungen und Umgang miteinander machen.
Ich bin in der Transitionbewegung aktiv (in Training for Transition Kursen lernt man viel über Versammlungen und Umgang mit anderen), da gehört es bei Veranstaltungen (Open Space oder World Café) zum "guten Ton", dass man nur an Veranstaltungen teilnimmt, die einen interessieren und die Diskussionsrunde oder Veranstaltung verlässt, der man oder die einem nichts mehr "zu sagen" hat. Machen aber Wenige, weil es nachher immer gemeinsames Essen und Feiern gibt - jede Versammlung sollte einen guten Grund haben, der zum Bleiben anregt.
Der deutsche Verein sollte einfach mal seine Form der Zusammenkünfte überdenken.
Grüsse Walter
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bugscout
Hallo Florian,
leider fliesst ein grosser Teil meiner Steuergelder in diverse missliche Projekte: Agrarfabriken, Mobilität mit derm Auto, Ausspionieren der eigenen Bevölkerung, Bankenrettung.
Nach meiner Meinung bekommt ein KGV die Unterstützung nicht, damit die Kleingärtner für den Rest der Bevölkerung kostengünstig schöne Naherholungsgebiete herstellen. (Wikipedia: Kleingärten sollen der Erholung in der Natur dienen und Stadtbewohnern nach dem Vorbild alter Bauerngärten den Anbau von Obst und Gemüse ermöglichen.) Erholung für die Kleingärtner- nicht für die Besucher.
Die Besucher, denen die Hecken nicht passen, können ja woanders hingehen (Ironie)
Und auch zum Thema Hecken weiss Wiki etwas zu sagen. Wem es zu langweilig ist, wenn er beim Nachbarn nicht in den Garten schauen kann, kann sich ja mit seinen eigenen Lebensgefährten streiten oder im Kino Actionfilme schauen.
Grüsse Walter
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Gast13609
Moin bugscout,
nicht alles was im Wiki steht ist auch richtig. Es kommt immer auf den Einzelfall an, s. den Letzten Beitrag von Vorstand 13.
Ab jetzt verfolge ich das Thema auch nicht weiter, weil alles gesagt ist und jeder seine Meinung, mag sie richtig oder nicht ganz richtig sein, dargelegt hat.
Grüße
Florian
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Gast2055
Wer legt fest, was die richtige und was nicht die richtige Meinung ist? Jede Meinung ist aus der Sicht des sie Vertrenden "richtig" und aus der Sicht des "Gegners" eben "nicht richtig". Auch ein Gesetz muß nicht immer "richtig" sein (auch Diktaturen erlassen Gesetze, die ihnen selbst richtig, anderen - ggf. sogar der Mehrheit - aber falsch erscheinen)...
Freiheit ist immer auch die Freiheit des Andersdenkenden!
Und jetzt fahr' ich in meinen Garten!
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berliner pflanze
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Nachtschattengewächs
Frei nach dem Spruch:
wenn ich Deiner Meinung wäre, dann lägen wir beide falsch.
Nein, Ihr wisst genau, wie Florian das gemeint hatte!
Er hat uns auch klar und deutlich gesagt, welchen Background er in der Hinsicht und auch in rechtlichem Sinne hat.
Auch glaube ich nicht, daß er Einzelne beleidigen wollte!
Wahrscheinlich war es nur eine etwas unglückliche Wortwahl.
Bitte lasst uns einfach mal abwarten, was Vorstand13 noch dazu weiß.
Der Meinungsaustausch war ja rege genug.
Grüße
Andi
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vorstand13
Hallo an alle
Ich habe nun viele verschiedene Meinungen erfahren. Da auf dem Weg des Gespräches keine Einigung zu erzielen ist, werde ich eine Info Veranstaltung einberufen, in der ein Mitglied des Stadtverbandes einen Vortrag hält. Da soll noch einmal klar gestellt werden, das alle Pächter einen Vertrag eingegangen sind und sie sich an diesen zu halten haben. Und gleichzeitig sollen Konsequenzen aufgezeigt werden wenn dieser Vertrag nicht eingehalten wird.
Ich werde zu gegebener Zeit berichten wie sich alles Entwickelt.
Bis dahin
Vorstand13
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Olivia Green
Finde ich jetzt nicht so günstig.
Du schaffst ein Szenario, in dem Druck von oben ausgeübt werden soll, und delegierst das auch noch.
Sowas kommt nicht gut an. Schaff Dir eine Lobby, die ihre Hecken schonmal in Arbeit nimmt.
Schreib einen Wettbewerb für den besucherfreundlichsten Garten aus oder tu sonstwas, um den Mitgliedern die Initiative in die Hand zu geben.
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bugscout
Hallo Vorstand,
ich würde eine Infoveranstaltung machen, in der ich meine Vorstellungen vom KleinGarten darlegen würde und um Rückmeldung der Vereinsmitglieder bitten. (Ein guter Vorstand schafft es, dass am Ende alle denken, die Idee käme von Ihnen selbst
)
Nebenbei auf die derzeitige Rechtslage hinweisen, kann man nebenbei natürlich auch noch.
Aber so bekommst du Krieg und wirst nicht viel Freude an deinem Job haben.
Weshalb bist du eigentlich gewählt worden?
Grüsse Walter
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vorstand13
Hallo Walter
Ich war in meiner ersten Funktion 4 Jahre Bauwart. Unser 2. Vorsitzender ist wegen Krankheit zurückgetreten. Da ich mich auch stellvertretend schon mit der Vorstandsarbeit beschäftigt hatte, habe ich mein Amt als Bauwart aufgegeben und habe bei der Wahl als 2. Vorstand kandidiert.
LG Frank
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Hier (Brandenburg) treibt der Wein von nur geschwollenen Knospen (an den sehr alten Reben) bis wollig und ein Blatt eingerollt!