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Gast13609"Im Wald entsorgen"??????Murmel Ich meinte, einäschern und in die Wand am Friedhof einbauen oder im Wald entsorgen?
Nein nein, Murmel, nicht entsorgen! Bestatten!
So eine Friedwaldbestattung, wir haben eine richtige und auch eine Demobestattung gesehen, geht genau so würdevoll vor sich, wie jede andere auch.
Du hast nur mehr Freiheiten sie zu gestalten. Das geht von der üblichen Pastorenbegleitung bis zur Livemusik.
Meine Floriane hat sich z.B. zwei Lieder gewünscht:
"Die Ode an die Freude" aus Bethovens 9. Sinfonie und "Time to say goodbye"
Beides live gesungen und gespielt von Profimusikern.
Man kann aber auch jede andere Art wählen, solange sie der Würde des Augenblicks gerecht wird.
Grüße
vom FlorianGeändert von Gast13609 (19.05.2013 um 16:01 Uhr)
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Murmel
Es ist für mich schwer zu verstehen wozu man Musik braucht, wenn man tot ist. Sollen Angehörige sich Musik selber aussuchen, schließlich werden die es anhören müssen.
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Gast13609
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löschblatt
Ich finde, die Menschen die am Grab wo auch immer stehen, die leiden schon genug, da muss man nicht noch mit traurigen Liedern nach helfen.
Aber das ist Ansichtssache.
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ev..
eine Ausnahme, aber grauslich
der naeheste sonstige Friedwald waere 350Km weit weg gewesen
da kaeme meine Mutter alleine sicherlich kaum jemals hin
---------- Automatische Beitragszusammenführung ----------
---------- Beitrag hinzugefügt: 19.05.2013 um 12:52 Uhr ----------
man muss nicht alles verstehen
aber die Musik ist weniger zur Ergoetzung des Verstorbenen
als um ihn/sie - sch... jetzt gehen mir wieder mal die deutschen Woerter aus -
zu ehren passt nicht ganz, anzuerkennen auch nicht,
egal 'to hohor the deceased'
wir haben meinen Vater mit Musik verschont,
ihm aber eine Flasche 57er Châteauneuf-du-Pape gegoennt
jeder spinnt nach seine Facon
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Gast13609Wie wäre es mit : "Um seinen letzten Wunsch zu respektieren"?ev.. man muss nicht alles verstehen
aber die Musik ist weniger zur Ergoetzung des Verstorbenen
als um ihn/sie - sch... jetzt gehen mir wieder mal die deutschen Woerter aus -
zu ehren passt nicht ganz, anzuerkennen auch nicht,
egal 'to hohor the deceased'
Vollkommen richtig.ev.. eine Ausnahme, aber grauslich
der naeheste sonstige Friedwald waere 350Km weit weg gewesen
da kaeme meine Mutter alleine sicherlich kaum jemals hin
Unsere Entscheidung beruht auf zwei Urlaubserlebnissen.
Auf Nordstrand lernten wir eine Familie kennen, deren Angehöriger in der Nordsee eine Seebestattung bekommen hatte. Einmal im Jahr fahren sie zu einem bestimmten Datum über 600km dorthin, treffen sich mit anderen und fahren, für eine Andacht, mit dem Schiff ins Bestattungsgebiet.
Das zweite Erlebnis hatten wir bei einer Radtour in der Heide, bei der wir auch durch einen Friedwald kamen. Wir kamen mit einem Witwer ins Gespräch. Da reifte in uns der Gedanke, uns intensiver damit auseinander zu setzen.
Das haben wir über ein Jahr lang gemacht und dann unsere Entscheidung getroffen.
Für uns war es die richtige, aber bei jedem liegen andere Gegebenheiten vor, von denen er seine Entscheidung abhängig machen muss.
Wenn jemand sagt: mir ist das egal, wenn ich tot bin und mir ist auch egal wie die Angehörigen damit umgehen, ist das auch seine eigene Entscheidung.
Grundsätzlich aber sollte man, auch wenn man selbst total anderer Meinung ist, die Entscheidung anderer respektieren.
Grüße
vom Florian
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ev..
nicht den letzten Wunsch, den ganzen Menschen
brrr, wollte mitnichten Deine Entscheidung in Zweifel ziehen,
nur CWKs Aussage
mit einbinden
zu einem 350km entfernten Friedwald wuerde meine Mutter nie und nimmer einfach so fahren,
da waere jeder Besuch ein Drama
so kommt sie zwar auch nur einmal im Jahr hin,
weiss aber, dass sich jemand kuemmert und Kerzen anzuendet
und dass es meinem Vater da zu Lebzeiten schon gefallen hat
manchmal muss man schwerwiegende Entscheidungen ganz schnell und unter Belastung treffen
und dann mit der Entscheidung leben
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Gast13609Nein ev, das habe ich auch nicht so aufgefasst.ev.. brrr, wollte mitnichten Deine Entscheidung in Zweifel ziehen,
nur CWKs Aussage
Ich glaube bei dem Thema haben wir ziemlich die gleiche Meinung.
Einen schönen Abend
wünscht Florian
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TineB.
Vor sehr kurzer Zeit ist meine Mutti im Alter von fast 88 Jahren verstorben. Sie wünschte sich, auf dem Friedhof ihres Dorfes beerdigt zu werden. Sie hatte ganz klare Vorstellungen von ihrem Grab. Und genauso haben wir es auch gemacht. Die Beisetzung war sehr bewegend, mit Posauenchor, Glockengeläut, Rede vom Pfarrer usw. Eben eine schöne kirchliche, feierliche Beisetzung.
Ich habe mir vorher den Friedhof meines Dorfes, wo ich aufgewachsen bin, angesehen. Sehr gepflegt. Aber sehr viele freie Liegeflächen. Wie ich dann in Erfahrung bringen konnte, wählen in der heutigen Zeit viele Leute Urnengräber, meist Gemeinschaftsgräber auf großen Friedhöfen.
Der dortíge Friedhof bietet seit Jahren sogenannte Wiesengräber an. Das sind Gräber mit einer Steinplatte auf einer Wiese. Man kann an der Platte Blumen abstellen. Man muss kein großes Grab pflegen. Das kann auch zum Problem werden, wenn man als Angehöriger alt ist und weit entfernt wohnt.
Ich hatte mich vor Jahren mit dem Gedanken Friedwald auseinandergesetzt. Aber keinen im meiner Wohnortnähe gefunden.
Die hier beschriebene Gestaltung des Kindergrabes finde ich ganz toll. Eine gute Idee.
Antworten
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