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Gast13609
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Gast13015
Ich hab ja keine billige Plastikfolie sondern eine spezielle Gewächshausfolie. Die ist UV stabil und ziemlich dick. Die hält schon was aus. Und Wellplatten bzw Doppelstegplatten vergilben oder vermoosen auch irgendwann und müssen ausgetauscht werden. Halten zwar länger, aber auch nicht ewig
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Gast13609
Natürlich, wenn sie nicht gepflegt werden, vergilben sie.
Um den Schmutz aus den Hohlkammern abzuhalten gibt es spezielles "Antidustband". Das verhindert den Eintrit von Schmutzpartikeln in die Hohlkammern und gewährleistet gleichzeitig den Luftaustausch.
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Gast13015
Wie auch immer. Die Folie kostet etwa 1€/m² und ich hab 5 Jahre Garantie auf Schäden durch UV Strahlung. Sollte sie nicht durch einen Strurm beschädigt werden hält sie eine Weile. Doppelstegplatten kosten 10€/m². Und das sind dann auch nur die billigen dünnen 4mm Platten. Richtig hochwertige kosten schon mal 30€ oder mehr
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Simply a legend
Doppelstegplatten würde ich auch nicht nehmen. Bei nem Tomatendach nützen die ja eigentlich nichts.
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Gast13015
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Simply a legend
Also das erste Unwetter haben meine tadellos überlebt, und wie gesagt, hier sind Bäume und Äste abgeknickt
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Nachtschattengewächs
Die billigen Wellplatten taugen durchaus ausreichend!
Ein richtig kräftiger und großer Hagelschlag kann sie zwar mit Löchern versehen, aber sonst halten sie.
Folie im Preissegment von 1€/m² hält m.E. nicht ausreichend.
Sie ist zwar soweit wohl hagelfest, aber, wie Florian schon sagte, sie flattert/schlägt, macht ggf. einen unmöglichen Lärm und reißt ein. Eine Folie, die länger hält ist erst so ab 3-4€ aufwärts zu finden.
Zudem sieht ein Dach, das mit Folie so bedeckt wurde, daß sie nicht reißt (also Lattenklemmung etc.), echt sehr bescheiden aus!
Gruß
Andi
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Gast13609
Wieso nützen die nix?
Wenn Du natürlich auf die Wärmedämmung anspielst, hast Du Recht. Aber die Stabilität und die Lichtdurchlässigkeit, die ja auch eine gewisse Rolle Rolle spielt, ist unübertroffen.
Natürlich spielt der Preis, wie GreenGobblin zu Recht bemerkt, eine Rolle.
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Gast13015
Die billigen 4mm Doppelstegplatten sind bei einem ordentlichen Hagelschlag auch hinüber. Und bei einem ordentlichen Sturm könnten sie, wenn sie nicht richtig verschraubt sind, aus den Rahmen gedrückt werden. Ich hab schon so billige Gewächshäuser gesehen, wo 4mm Stegplatten einfach in Alu Profile geschoben wurden. Nach einem ordentlichen Sturm waren die Platten auf einer Seite eingedrückt und die Pflanzen dahinter matsch
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Gast13609
Hab ich bei meinem 15 Jahre alten GWH noch nicht erlebt und Sturm und Hagelschlag haben wir reichlich gehabt.
Allerdings habe ich letztes Jahr die 4mm Platten gegen 6mm ausgetauscht, wegen der besseren Wärmedämmung.
Die sind auch, wie die 4mm Platten, nur mit Klammern festgemacht.
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Simply a legend
Wärmedämmung ist ja bei einem Dach wie erwähnt unnötig, und stabil sind die Wellplatten aufgrund ihrer Struktur schon, wenn man sie ordentlich befestigt. Und die lichtdurchlässigkeit ist ja bei beiden gleich gut, weil selbes Material.
Daher als Fazit: Warum das teure, wenn das billige genau den selben Job genauso gut erfüllt.Geändert von Simply a legend (14.06.2013 um 18:44 Uhr)
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Gast13609
Ich schrieb ja bereits, dass es eine Preisfrage ist.
Ausserdem lassen sich glatte Platten besser reinigen als gewellte.
Es bleibt auch nicht soviel Schmutz drin hängen.
Dann ist es noch eine Frage des Aussehens, aber das ist meine ganz subjektive Meinung.
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Simply a legend
Ohoo, so nachdem es mir gerade sämliche Geranien vom Tisch gehaun hat und die Engelstrompete durch den WIndstoß einfach oben abgerissen ist, werde ich morgen mal berichten.
Noch steht das Dach, solide oO
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Smeedt
Ich warte jetzt seit über 6 Jahren. Du wolltest "morgen" was schreiben, kommt noch was? Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn Du Deine Erfahrung weiterhin teilst. Was macht der Tomatenunterstand? Hat er sich bewährt? Wie sehen die Wellplatten heute aus?
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Trüffel
Mal langsam, wenn Du auf sein Profil klickst, siehst Du, dass der User 3 Jahre nicht mehr hier war.
Vielleicht bist Du mit meiner Antwort zufrieden, ich habe auch einen Tomatenhäuschen mit Well-PVC Platten und das hält seit 3 oder vier Jahren tadellos. Kein Windschaden, keine nassen Tomaten.
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Smeedt
Oh, du hast recht, da habe ich gar nicht drauf geachtet. Vielleicht konnte ich ihn mit meiner Frage ja dazu animieren, hier mal wieder reinzuschauen. Schön wäre es jedenfalls, denn dieser Forenthread (gibt's dafür eigentlich kein deutsches Wort?) ist sehr interessant und gut zu lesen.
Mit Deiner Antwort bin ich natürlich genauso zufrieden, wie mit jedem anderen Erfahrungsbericht eines Tomaten- häuschens oder -daches.
Eigentlich wollte ich mir ein Gewächshäuschen bauen oder ein Gebrauchtes kaufen. Aber gebraucht konnte ich in der Nähe (100km Umkreis) noch nichts passendes finden und was das Bauen angeht, werde ich mir nicht mit mir selbst ein, wie und aus welchen Materialien es von statten gehen soll. Daher schiebe ich das GWH weiter auf und pflanze das Gemüse auch 2020 wieder ins Freie. Aber die Tomaten hätte ich kommendes Jahr gerne trocken stehen. Man steckt soviel Zeit in die Tomaten und im Herbst kommt die Fäule und viele grüne Tomaten landen auf dem Kompost, das muss ja nicht sein.
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eve
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wir haben so eines hier
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fisole
Ich hab mir heuer diese Kombilösung gebaut:

Zwischen die Pfosten passen so handelsübliche Doppelstegplatten, damit könnte ichs ab Herbst noch als Kalthaus nutzen (da bin ich bloß heuer noch nicht dazu gekommen -- ganz trivial ist es ja dann auch nicht, mit Türen und Fenstern/Belüftung etc).
Als Tomatendach hat das auf jeden Fall sehr gut funktioniert.
Als "Fundament" hab ich Einschlaghülsen gekommen und dann die Pfosten unten so zurechtgeschnitzt, dass sie am Ende wieder grade waren (die Hülsen sind 7x7, die Pfosten 8x8) -- wie oben glaub ich schon wer gesagt hat, ist es ziemlich unmöglich, die Dinger genau grade einzuschlagen, da muss man also Pfuschreserve einplanen.
Hier gibts noch ein paar Fotos zur Baugeschichte, da sieht man die Konstruktion ganz gut: http://fisole.at/2019/06/tomatenhausfinale
e: hier sieht man auch die Befestigung der Platten: http://fisole.at/2019/07/12-juli (runterscrollen) -- eine halbe hatte ich ja übrig vom Dach, die hab ich vorne an der kurzen Seite reingetan, als es mal sehr geregnet hat.Geändert von fisole (21.12.2019 um 20:47 Uhr)
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Trüffel
Genau aus diesem Grund hat mich mein Mann unterstützt und wir haben eins gebaut.
War so ziemlich ohne großen Plan und unser erstes Bauwerk.
Vier Bodenhülsen, vier Pfosten im Baumarkt gekauft und eingeschlagen. Auge mal Pi, ohne Wasserwaage, ohne Winkel...
Als Außenmaße dienten die Vorschriften der Kleingartenanlage. Nach Fertigstellung bemerkten wir, dass wir uns nach einer alten Angabe gerichtet hatten und es etwas höher und größer werden hätte dürfen. Die offene Seite ist gen Süden und hat 30-40 cm Dachüberstand. Im Hochsommer hänge ich da ein Beschattungstuch drüber/davor.
Die Wellplatten gab es im Angebot, aber das Kleinzeugs an Schrauben schlug zur Kasse und insgesamt gaben wir ca. 100,- Euro aus.
Die Sägerei der Wellplatten mit einer Stichsäge war kacke. Das Bröselzeug juckte, wo es auf die Haut kam. Also danach gründlich waschen...
Es wäre besser gewesen, die Maße des Unterstandes nach den Plattenmaßen zu richten. Wie gesagt, wir haben einfach auf's Blaue drauf losgezimmert.
Die Schrauben der Wellplatten hatten wir in die Senken geschraubt. Ein Nachbar hat uns dann auf den Fehler aufmerksam gemacht, aber leider war das halbe Zeug schon verschraubt.
Den Rest haben wir dann richtig verschraubt. Es ist aber nach den paar Jährchen noch nichts morsch.
Es ist etwas scheps und verzogen, aber das ist künstlerische Freiheit, sage ich dann immer.
Viele Grüße
Petra
Antworten
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Hier (Brandenburg) treibt der Wein von nur geschwollenen Knospen (an den sehr alten Reben) bis wollig und ein Blatt eingerollt!