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Olivia Green
Clarissa, die würd ich natürlich auch nicht stören wollen. Mir tun schon immer meine Asselchen leid wenn sie die Panik kriegen.
Waykow, das beruhigt mich geringfügig, weil ich dachte daß ich ganz schön lange liegenlassen hab, aber der Zeitraum erscheint mir zu lang. Je nach Temperatur und Häufigkeit mit der Du ihn umsetzt kann das auch schneller gehen. ev.. machts ja vor.
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WAYKOW
Lies den verlinkten Beitrag oben.
Zu verwechselt schon wieder Rohkompost und Reifekompost. Zerfallen wird das Laub schnell - auch wenn du es eingräbst. Reifekompost entwickelt sich in der Erde eingegraben extrem langsam.
Wenn du aber mit Rohkompost mulchst, dann wird deine Pflanze nicht nur gegen Unkraut geschützt und die Erde bleibt feuchter, es wirkt auch als Düngung. Daher ist es kein Fehler, den Rohkompost oberflächlich auszubringen.
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Gast13609
Moin moin,
diese Aussage kann ich dick und fett unterschreiben.
Streng durchgesiebter Kompost kann zweierlei bewirken:
1. er kann, bei Trockenheit, zu Staub werden.
2. bei Nässe kann er verschlämmen.
Beides ist unerwünscht. Etwas grobes Material fördert auch die Durchlüftung des Bodens, es wird von mir mit dem Grubber oberflächlich eingearbeitet, wobei ich die ursprüngliche Frage "Warum verlassen die Würmer den Kompost?" wieder aufgreifen möchte.
Die Würmer verlassen den Kompost bei Sauerstoffmangel, da hilft es den Haufen umzusetzen und zu durchlüften, denn nur bei genügend Sauerstoff können die Microorganismen ihre gewollte Zersetzungstätigkeit fortführen.
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Olivia Green
unter anderem.
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Gast10013
Falsch - deine Internetseite dieses Gartenmagazines tut das. Auch ist das die mir bekannte einzige Seite die behauptet, dass ein Kompost noch 1-3 Jahre nachreifen muss. Wie schon angedeutet - man kann alles übertreiben; einen Garten z.B. pseudowissenschaftlich zerquatschen und andererseits die Pflanzen im Sommer vertrocknen lassen.
Der Kompostprozess ist normalerweise nach einem Jahr abgeschlossen, so dass ein "nachreifen" keine Vorteile bringt. Wenn dann eher Nachteile, dass Nährstoffe etc. durch Regen ausgeschwemmt werden.
Ansonsten kann ich Engelberts Aussage nur bestätigen.
Gruss
falccone
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cami
wenn ein Kompost drei Jahre nachgereifgt ist, kannst du in gleich wegschmeissen. Da ist dann so gut wie nichts mehr an Düngewirkung vorhanden, weil alles rausgewaschen oder zersetzt ist.
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WAYKOW
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Olivia Green
Tja, da ist man dann hin und hergerissen zwischen der Verfügbarkeit und seinem Geiz, aber von der Theorie hat der Garten auch nicht viel.
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Gartensummse
WAYKOW,
ich habe das schon richtig verstanden aber ich beziehe mich auf dieses Zitat von Dir:" Zitat! .....Wenn der Kompost oberflächlich ausgebracht wird, dann ist dagegen nichts einzuwenden. Vor allem wenn es schon im Hebst geschieht. Dann kompostiert dieser nach (Flächenkompostierung).
Wird er jedoch eingegraben dann wird die Nachkompostierung gehemmt.....Zitat Ende!
Du sprichst da nämlich von Kompost und unterscheidest nicht zwischen Roh- und - Reifekompost!
Ich versuche dir das mal zu erklären!
Die Natur selbst unterscheidet nicht welcher Kompost, sprich welche Pflanzenteile, zur Verwertung durch Bodenorganismen (Tier/Pilze) usw.
Natur kennt keinen Kompost!
In der Natur fallen abgestorbene Pflanzenreste, der Schwerkraft zu Folge, auf den Boden. Dort beginnt ihr Zersetzungsprozess indem Tiere oder Pilze ihr Werk tun.
Dort werden sie dann durch, hier z.B. die angesprochenen Würmer, zersetzt und ausgeschieden. Von diesen Ausscheidungen leben dann wieder Andere usw. usw.
Es kann aber auch sein das durch öberflächliche Erdverlagerungen unzersetzte Stoffe unter die Erdoberfläche gelangen.
So lange diese nicht in tiefere Erdschichten gelangen, zersetzen sie sehr wohl.
In tieferen Erdschichten kann eine Zersetzung mitunter recht lange Dauern oder nur langsam erfolgen, das hast du richtig erkannt!
Das liegt an der fehlenden Sauerstoffzufuhr und daran, das mit zunehmender Erdtiefe die Bodenlebewesen abnehmen.
Wer gräbt aber seinen Garten tiefer als einen gewöhnlichen Spaten oder Grabegabelstich um?
Fakt ist, es ist egal ob du fertigen oder unfertigen Kompost untergräbst oder ausbringst!
Wichtig ist das er nicht fault!
Gröbere Kompostbestandteile können übrigens eine gute Hilfe zur Auflockerung des Bodens sein denn mit dem Kompost verteilst du auch Mikroorganismen im Beet .
Allerdings sollte man beachten das man evtl. noch Keimfähige Samen mit dem unfertigen Kompost im Garten verteilt.
Ich habe während meiner Lehrzeit in der Gärtnerei Kubikmeterweise Kompost verarbeit da wir viele Erden selbst gemischt haben.
Allerdings wurde dort der Kompost geradezu getötet denn er wurde in einem Erddämpfer erhitzt, um Tiere, Pilze und Samen abzutöten.
Wir als Hobbygärtner sollten nicht immer alles so kompliziert machen!
Die Natur weiß schon was sie macht und es ist ihr auch wurscht ob der Kompost reif oder halb reif ist oder ob wir Menschen ihn ausstreuen oder einbuddeln!
Wichtig ist das er nicht ungenutzt in irgendwelche Biotonnen verschwindet denn er ist ein Rohstoff!
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WAYKOW
Nenn mir eine seriöse Seite die etwas anderes behauptet.
Ferner werden die wenigsten Nährstoffe ausgewachen. Hauptsächlich ist der Stickstoff davon betroffen, der ist aber auch schon beim abgesiebten Kompost kaum enthalten, weil dieser nicht nur bereits ausgewaschen ist, sondern auch für den Kompostierprozess verbraucht wird.
Soweit ich weiß wird auch der lösliche Teil des Kaliums ganz oder teilweise ausgewaschen. Aber auch hier gilt, dass ohnedies nicht ausreichend Kalium im Kompost enthlaten ist, daher sind mineralische Dünger auch zusätzlich empfehlenswert.
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Gartensummse
Nee cami so ganz stimmt das nicht!
Das gilt vielleicht für die ersten zwei , drei Zentimeter aber ganz so schnell wäscht das nicht aus wenn der Kompost, auch der Reife, immer mit Grasschnitt oder Laub abgedeckt ist.
Das Problem in manchen Gärten ist ja, das nur wenig Platz zum Kompostieren vorhanden ist.
Das Umsetzen eines Kompost wird ja empfohlen damit schnellstmöglich der Kompost benutzt werden kann.
Das beschleunigt den Zersetzungsvorgang weil Sauerstoff so besser den Bodenlebewesen zur Verfügung gestellt wird.
Ich komme garnicht dazu meinen Kompost schnell zu verbrauchen weil ich viel zu viele Grünabfälle habe.
Am Wald zu wohnen heiß ja auch leider viel Laub.
Allerdings "impfe" ich meinen neuen Kompost immer mit altem Kompost, ich schichte in richtig auf.
Selbst hartnäckige Staudenstengel sind da meist nach einem Jahr weg.
@all Ich halte übrigens von diesen schwarzen Thermokomposter überhaupt nichts weil sie meist viel zu trocken sind!
Eine offene Kopostierung ist allemal besser!Geändert von Gartensummse (16.01.2013 um 10:40 Uhr)
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The Constant Gardener
Hallo Gartensummse, danke für die ausführliche Erklärung!
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WAYKOW
Wenn man ein 3 Kammernssystem hat, wo eine Kammer 1 Jahr lang liegt und 3-4 mal um gehoben wird. Dann soll der optimale Reifekgrad nach 1 Jahr Gesamtkompostierdauer erriecht werden.
Versucht habe ich das jedoch noch nicht selber.
Wir Zuhause verwenden die Kompostmiete im Schichtaufbau welches zusätzlich mit Holzstücken zur besseren durchlüftung durchsetzt wird. Diese soll ebenfalls den Kompostierprozess erheblich steigern, da zu jedem Zeitpunkt die optimalen Bedingungen herschen, welche man angeblich mit Kompostern nicht erreichen kann.
Ich weiß dass das Thema sehr umstritten ist - auch in der Fachpresse.
Ich kann nur sagen wir wir seit 20 Jahren vorgehen und dass wir immer tolle Ernten erzielen. Wenn auch ihr tolle ernten erreicht, dann ist doch alles in Ordnung.
Aber ich möchte mal wieder um etwas mehr Sachlichkeit mit weniger Emozionalität bitten.
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Gast13609
Darf ich mal schildern, wie ich meinen Kompost seit ca. 50 Jahren herstelle?
Vom halbreifen Kompost lege ich eine Schicht von ca. 5-10cm als erste Lage.
Darauf kommen dann die gerade anfallenden Abfälle, Kraut, kleine Zweige usw. Alles ziemlich zerkleinert.
Aber auf gar keinen Fall Essensreste.
Aus der Küche kommen nur rohe Gemüseabfälle (keinesfalls Zitrusfrüchte), Kaffeesatz und zerkleinerte Eierschalen darauf.
Wenn diese Schicht so ungefähr 20 – 30 cm dick ist, streue ich wiederum etwas halbreifen Kompost darüber usw.
Des Weiteren achte ich darauf, dass der Komposthaufen immer genügend Feuchtigkeit hat, dass er einen schattigen Platz haben sollte ist allgemein bekannt.
Gelegentlich stecke ich eine dünne Eisenstange hinein und prüfe, wie er sich entwickelt, die Eisenstange wird nämlich sehr warm. Wird sie sogar heiß gebe ich Wasser zu, denn zu warm ist auch nicht gut.
Wird er nicht mehr warm, oder ist etwa einen Meter hoch, setze ich ihn um und lege einen neuen an.
Ich achte beim Umsetzen darauf, dass das Obere nach unten und das Äußere nach innen gelangt.
Das Grobe harke ich aus und verwende es als Unterlage und Startmaterial für den neuen Haufen.
Ich siebe nur aus, wenn ich etwas für Blumenerde oder als Saaterde benötige.
Das alles ganz aus eigener Erfahrung und ohne Wissenschaft.
Probleme habe ich damit noch nie gehabt.
Nachdenkliche Grüße
Florian
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Gast13564
So einfach gehts...bei mir sogar ohne Eisenstange
Anhang 84462
Schön beschattet an der Südseite von der Hecke.
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WAYKOW
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Gartensummse
Sag mal WAYKOW,
du kannst es nicht akzeptieren das auch andere mal Recht haben können oder?
Irgendwie scheinst du immer Recht haben zu wollen und kannst einfach nicht akzeptieren wie andere es machen!
@Florian, genau so sollte es sein!
Mir wäre es viel zu Mühsam ständig irgend ein Gehölzschnitt aus dem Kompost aus zu sortieren denn es geht auch ohne!
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cami
Wenn ein Thermokomposter zu trocken ist, ist er einfach nicht richtig aufgeschichtet. Dann genügt es, wenn man mal ne Giesskanne Wasser reinschüttet. Ich arbeite, in Ermangelung von Platz für ein drei Kamernsystem schon immer mit Thermokomposter, und hatte noch nie Probleme damit.
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The Constant Gardener
Ich habe auch zwei Thermokomposter und - man glaubt es nicht - erhalte auch ich Kompost
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