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Astarte
Braucht Chinaschilf eine Wurzelsperre? Wuchert es?
Hallo!
Ich habe einen Miscanthus sinensis (Hermann Müssel) gekauft.
In der Beschreibung steht: Horst bildend.
Wuchert das Gras?
Soll ich es lieber in einen Kübel setzten?
Oder ist es ein solches "Edelgras", was nicht wuchert???
Danke für jeden Tipp
Astarte
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Gast1021
Hi,
das M. sinensis wuchert nicht - das würde nur auf das Riesenchinaschilf M. giganteus zutreffen.
Die Horste werden zwar im Laufe der Zeit grösser, können aber bei Bedarf problemlos abgestochen werden.
In einen Kübel würde ich es nicht setzen; es bleibt dann nämlich auch um einiges kleiner und ist viel stärker trockenheitsanfällig.
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Astarte
Hallo federmohn,
Danke für die schnelle Antwort!
Ich hatte schon ein schlechtes Gefühl beim Containerkauf, wegen der Einengung einer Pflanze, die sich doch so gern "präsentiert".
Aber bei dem, was ich hier im Forum schon gelesen habe über Gräser, die wie eine Seuche wuchern und nicht mehr los zu werden sind .... da hatte ich schon ein wenig Sorge um meine mühsam geschaffene Anlage.
Ein schönes Wochenende!
Astarte
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Gast1021
Ja - einige lästige Kandidaten gibt es bei den Gräsern wirklich. Das Chinaschilf gehört aber (bis auf die eine Ausnahme) nicht dazu.
Ich habe 4 verschiedene Sorten - teilweise schon seit 8 Jahren - im Garten ohne Sperre ausgepflanzt und es bis jetzt noch nicht bereut.
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Astarte
Hallo federmohn,
und darf ich fragen vor wem man sich "hüten" sollte?
Schließlich habe ich jetzt einen Kübel übrig
Wie ist es mit Rutenhirse? Freund oder Feind?
Beim Händler sehe ich viele hellbunte Seggen. Die sehen hübsch - aber böse aus (nach Kübel).
Stimmt das?
In den Beschreibungen steht leider immer nur die Schönheit beschrieben, selten was über die Invasionsfreudigkeit einiger Pflanzen.
Dabei haben diese, aus fremden Ländern eingeführt, schon viel Ärger verursacht.
Nochmal schönes Wochenende
Astarte
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Gast1021Das oben erwähnte Riesenchinaschilf (also M. gigantheus nicht jedoch M.sinensis)
Zitat von Astarte
Die Hoste werden zwar noch ein bißchen schneller grösser als beim Chinaschilf - lassen sich aber auch leichter abstechen.
Zitat von Astarte
Habe ich ebenfalls schon 9 Jahre ohne Schutz und Probleme ausgepflanzt.
Von den Seggen habe ich nur zwei Sumpf-Arten im Gartenteich und die vermehren sich über Samen ziemlich gut - aber solange man die Jungpflanzen gleich ausrupft, kann man sie halbwegs gut im Griff halten.
Zitat von Astarte
Die Gattung der Seggen ist so breit gestreut, dass ich da keine allgemeinen Aussagen treffen kann/will.
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Astarte
Danke federmohn!
Ich muss also, im großen und ganzen aufpassen auf die lieben Gräser.
Wer zu groß wird, muss ein wenig in seine Schranken gewiesen werden.
Aber es gibt auch Gräser, die sich rasant über Wurzelrhizome ausbreiten und in Nullkommanix auf der anderen Seite des Beetes frech herausgucken und grinsen. Ich weiß nur nicht mehr, wer das war. Es hatte einen hellen Mittelstreifen oder weiße Räder.
Aber nun bin ich auf der Hut.
Nur... gestern las ich einen Wortwechsel mit, von jemandem mit diesem Alang-Gras 'Red Baron' Imperata cylindrica .... da ist mir Angst und Bange geworden, wo ich doch auch ein kleines Pflänzchen vor die Rosen gesetzt habe.
Ich hole es da wohl besser erst mal raus - oder?
Ich finde den Beitrag nicht mehr ... egal.
Astarte
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Gast1021Ich weiss, ich hab's eh gelesen.
Zitat von Astarte
Ich habe dieses Gras zwar erst seit einem Jahr - aber Wuchertendenzen zeigt es bei mir überhaupt nicht. (Und ich hätte auch noch nie gehört, dass es zu den "Problemkindern" gehört; ich tippe ja eher auf eine Namensverwechslung.)
Grundsätzlich kann man vielleicht sagen, dass Gräser, die auf sandigen Böden gern mal mit Ausläufern glänzen, meist auf lehmig-schweren Böden kaum Ärger machen. Und panaschierte Arten sind meist auch schwachwüchsiger als ihre rein grüne Verwandtschaft, da einfach das Chlorophyll für die Fotosynthese fehlt.
Mit den größten Schwierigkeiten muss man vielleicht wirklich noch am ehesten beim Bambus rechnen - vor allem bei den Pyllostachys-Arten.
So gesehen würde ich Ziergräser auf jeden Fall erst einmal einfach im Garten aussetzen und schauen, wie sie sich am jeweiligen Standort entwickeln. Die Chance, ein "Problemkind" zu erwischen ist nicht wirklich groß.
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Astarte
na, dann gehe ich jetzt mit ruhigem Gewissen in meinen Garten und pflanze das neue Chinaschilf in sein vor ein paar Tagen vorbereitetes Loch und der Rote Baron bleibt auch erst mal stehen (unter täglicher Überwachung).
Ich freue mich, heute so viel Neues erfahren zu haben.
Bis bald
Astarte
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Gast347
[quote="federmohn"]
Hallo Federmohn,
Zitat von Astarte
du hast "vielleicht" geschrieben. Ich habe wirklich einen anderen Eindruck. Bei uns ist reiner Lehmboden und alles, egal ob rhizombildende Grasarten oder sonstige rhizombildenden Pflanzen, fühlen sich hier besonders wohl. Ich habe schon zwei lange Samstage damit verbracht, Rhizome vor ehemals schön aussehenden Beeten herauszuholen. Aber ich konnte beim besten Willen nicht mehr bis zum Herbst warten.
Auf dem Sandboden meiner Mutter hingegen bilden die gleichen Pflanzen keine oder wenig Rhizome.
Mit was es auch immer zusammenhängen mag (vielleicht liegt es auch am Klima?) Ich bin soweit, dass ich jedes Gras unabhängig davon, ob es als horstbildend verkauft wird oder nicht , in einer "Betonwanne" in der Erde versenke. Das mache seit mir ein Phyllostachys als Fargesia verkauft wurde.
LG
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Gast1021Es kommt natürlich auch darauf an, in welchen Böden sich die Pflanze ursprünglich entwickelt haben.
Zitat von Maldika
War die Wildform des Grases auf Lehmböden zu Hause, wird sie dort besser gedeihen und auf Sandböden eher mickern - bzw. das Ganze natürlich auch umgekehrt.
Und Bambus habe ich davon sowieso ausgenommen - das ist ein Sonderfall.
Antworten
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Auch von mir zum heutigen Tag Blumen für die Mütter. :sonnenblumen: