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Lacera
Säulenförmiger Baum für Schlagschatten am Haus und Trockenheit gesucht
Ich suche quasi die eierlegende Wollmilchsau, wie so viele hier

Ich habe im Vorgarten eine große Thuja (oder sowas) stehen. Steht da schon so lange ich denken kann, zerfranst aber jetzt zunehmend bei jedem Sturm. Ich spiele mit dem Gedanken diese Pflanze zu entfernen und etwas neues zu pflanzen. Denn das Teil ist für die Umwelt ja quasi verlorener Platz. Keine Vögel, keine Insekten mögen das Teil.
Mir blutet etwas das Herz, weil sie eben schon so lange steht und irgendwie das Bild prägt (Der Vorgarten ist eher lieblos und pflegeleicht angelegt
)
Umso wichtiger wäre mir ein „würdiger“ Ersatz, immerhin wird eine neue Epoche eingeläutet. Mein Haus, mein Baum
Ich würde gerne den neuen Baum an die gleiche Stelle setzen. Das alte Wurzelwerk räume ich hoffentlich großflächig aus...
Leben müsste der Baum mit Trockenheit und Schatten (direkt am Haus, Nordseite)
Sollte nicht größer als 7-8m werden
Säulenförmig, damit ich nicht alle Fenster mit Blättern verhangen habe
Solltet ihr hier der Meinung sein, dass ich das alte Dingen stehen lassen soll, wäre das auch okay
vielleicht übertreibe ich es mit meinen Änderungsplänen nur wieder.
Ein Foto packe ich in den nächsten Post, dann könnt ihr besser sehen wovon ich spreche.
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Hier ist der Baum und der Vorgarten...
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Eva-Sophie Waechtersbach
Oh, das klingt heftig, ich glaube, man lässt es besser wie es ist. Sind keine Nester drin? Hat sie echt keinen Nutzen?
PS.: Nun habe ich mal gesucht, es scheint doch Möglichkeiten zu geben.
https://www.plantopedia.de/baeume-im-schatten/
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cami
als Säule würde mir da nur eine Eibe oder eine säulenförmige Felsenbirne einfallen! Aber, mit Verlaub und bitte nicht böse sein, Lacera, aber muss das unbedingt wieder eine Säule sein? Besonders hübsch finde ich das jetzt nicht. Sorry.
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shogun
In der Nachbarschaft sehe ich einige so einzeln stehende Thujen, in denen sehr gerne die Spatzen Unterschlupf suchen - aber die gibt es ja nicht überall.
Wenn der Baum wirklich weg soll, würde ich eher über ein Spalier und eine Wandbegrünung nachdenken.
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flammeri
Hallo,
kann mir da gut einen gelblaubigen Holunder vorstellen, die sind recht robust
und schnittverträglich, das müsste keine Säule sein, die kann man bei Bedarf super schlanker schneiden.
LG
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*Sony*
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Lacera
Also wir haben viele Spatzen, aber die sind alle nicht in diesem Baum/Stauch/was auch immer. Der ist wirklich von innen einfach tot. Die „Blätter“ sind pieksig und es gibt eben auch nur Äste die hoch gehen, es ist so dicht, da sind keine Nester möglich, es wird kein Futter geboten.... eine normale Thuja in der Größe würde wohl tatsächlich einigen Tieren eine Heimat bieten, aber dieses Ding eben scheinbar nicht.
Wenn der Baum etwas mehr auf die Rasenfläche müsste, wäre das nicht ganz so „schlimm“, es ist eben für das Rasenmähen sehr sinnvoll so am Rand.
Eine buschigere Krone fällt für mich deshalb raus, weil sie früher oder später vor die Fenster wachsen würde. Es ist auf der Nordseite schon dunkel genug. Wir hatten da (schon lange her) mal eine große Zeder stehen, das hat die Zimmer nochmal dunkler gemacht. (Auch wenn die Vögelchen vorm Fenster natürlich schön waren)
Außerdem möchte ich verhindern, dass irgendwann der Baum über das Grundstück hinaus wächst und ich dann bei jedem Wind aufpassen muss.
Es soll halt etwas sein, dass ich nicht schneiden muss (was ab 3m Höhe auch unmöglich wäre für mich)...
Ein Spalier find ich schwierig, ich müsste eine Konstruktion bauen und die pflegen etc., da komme ich einfach nicht zu. Ich habe (leider) jedes Jahr weniger Zeit für den Garten und besonders der Vorgarten kommt da deutlich zu kurz. Mehr als Rasenmähen ist da einfach nicht drin.
An eine Eibe dachte ich auch schon, aber die ist doch giftig? Also auch für Tiere, da weiß ich gar nicht, ob die angenommen würde?
Ich hätte eine säulenförmige Rotbuche ins Auge gefasst, bin mir aber nicht sicher, ob der Standort da passen würde. Die wird auch höher glaub ich... und Trockenheit etc. Keine Ahnung...
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cami
Die Thuja ist doch auch giftig!?
Eine Säulen-Rotbuchen wird aber lt. Baumschule sehr viel höher...
https://www.eggert-baumschulen.de/de...ca-dawyck.html
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reisenach
Ich würde da nichts Immergrünes pflanzen, sondern gegen die eh schon dunkle Hausfläche arbeiten, z.B. mit einer Felsenbirne;
im Winter keine Verschattung, dann einen wunderbaren Blütenflor im Frühjahr und dann noch rostroten Blattschmuck im Herbst (un Früchte) - wieder zur Farbe des Hauses passend.
LG
reisenach
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cami
das hab ich auch als erstes gedacht, reisenach. Nur als Säulenform.
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reisenach
Mir würde zur eh hohen Hausfront eine kleine Betonung der Waagrechten deutlich besser gefallen als eine weitere Betonung der Senkrechten
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cami
naja, sie will aber doch eine Säulenform.
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reisenach
... man kanns aber doch versuchen.....

Was meinst du, liebe @Lacera
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flammeri
Alles rotlaubige braucht mehr Licht und würde nur schmutzig braun ausschauen mit wenig Sonne, nicht wirklich schön...
Ich dachte an was gelblaubiges, das würde die dunkle Ecke aufhellen. Holunder Golden Tower z. B.
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Hartmut
Hallo Lacera,
schau einmal hier:/www.lve-baumschule.de
Thuja etc. soll demnächst verboten werden. Siehe hier. www.topagrar.com
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Lacera
So, da bin ich wieder.
Also ich würde mich ja von Säule noch zu "straff aufrecht" aufweichen lassen... oder eine Art Eiform...
Ich wusste gar nicht, dass rotlaubige Blätter mehr Sonne brauchen. Das ist eine gute Info... ich dachte, dass vielleicht gerade ohne Sonne die Farbe noch besser würde.
Schade, ich hab mich gerade etwas in die Blutbuche "Purple Fountain" verguckt... bei der Trockenheit und dem Boden würde sie auch sicher nicht ganz auf die 10m Endgröße kommen...
Oder "Dawyck Purple"... aber gut, Rotlaubig ist dann wohl nichts. Abends gibt es schon etwas Sonne, aber das ist vermutlich zu wenig?
Wie ist es denn mit der Felsenbirne "Obelisk"? Bei verhältnismäßig wenig Licht würde doch die Herbstfärbung fast ausfallen, oder? Wie ist es mit der Blütenbildung?
Edit: Hab gerade gelesen, dass sie eher feuchte Böden mag. Ich glaube feucht ist hier gar nichts... aber bei der Bodenbeschaffenheit bin und bleibe ich auch sehr unsicher.
Einen Holunder "Golden Tower" hab ich letztes Jahr gekauft und in den Garten gepflanzt... wie viele andere Gehölze in meinem Garten scheint auch er den Boden nicht zu mögen. Er ist nicht gewachsen und hat auch nicht viele Blätter. Er mickert vor sich hin. Ob es ihm im Vorgarten besser ginge kann ich natürlich nicht sagen.
Ich zeig euch mal noch Fotos von der vorhandenen Pflanze... vielleicht könnt ihr dann nachvollziehen, dass sie irgendwie für Tiere uninteressant ist
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Vielleicht ist es eine besonders "unattraktive" Art?Geändert von Lacera (14.05.2021 um 22:05 Uhr)
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cami
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Lacera
Also ich habe nichts gegen eine pflegeleichte Umgestaltung... ABER ich habe eben wirklich auch so schon Ecken im Garten, in denen ich mich nicht blicken lasse, weil ich keine Zeit habe.
Der Vorgarten zwischen den Häusern ist tatsächlich so pflegeleicht (und leider auch total nichtssagend), dass schon Jahre keiner mehr darin gearbeitet hat. Eine Zaubernuss und sonst Dickmännchen... dazwischen ein Farn. Absolut kein Pflegeaufwand. Ich hasse Dickmännchen, aber sie stehen da ebenfalls so lange ich denken kann und ich würde auch gar nicht dazu kommen, da irgendwas zu pflegen. Der Nachbar macht ebenfalls gar nichts mehr in seinem Teil (gut, der ist über 80), deshalb wachsen da jetzt auch vermehrt Kirschlorbeer (sät sich hier gut aus) und eine Eiche. Er findet es gut...
Ich muss halt im Moment sehr aufpassen, dass ich nicht noch mehr anfange was ich dann nicht bewältigen kann. Ich mag im Garten keine Beete weg machen, aber die vorhandenen zu pflegen ist im Moment schon mehr als ich dauerhaft stemmen kann (zumindest für meine Ansprüche).
Antworten
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Ja, Kräuter waren auch schon mal an der Reihe, zudem Lavendel. Letzter ist zwar zum Teil nicht eingegangen, wurde dann aber zu buschig und holzig in den Kästen. Vielen Dank erst einmal für die...