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  1. Übernahme eines Pachtvertrages # 41
    Michi1
    Ich finde halte gewisse Durchmischung für Sinnvoller. Wenn jüngere auch den Älteren ein bisschen Nachbarschaftshilfe leisten können ist das nicht schlecht. Wenn ich aber immer Gärten nach den System von euch, Alt zu Alt und dann noch Kinder zu Kinder wird alles zu einseitig. Ich habe bemerkt bei Gartenvergabe immer wieder einmal ein Paar mit Kinder dazwischen zu setzen bringt viel. Gestört davon hat sich noch niemand auser solche die den Garten nur genommen haben um zu feiern oder abzuhängen. Diese geben dann bald wieder auf..
    Wir haben bis jetzt in unserer Anlage von 80 Gärten immer noch 20 Pächter die schon dabei waren als der Garten vor 39 Jahren angelegt wurde. Es hatte fast schon jeder Nachbarn mit Kinder. Das wächst alles zusammen. Wichtig ist das sich Pächter in die Gemeinschaft einbringen können.

  2. Übernahme eines Pachtvertrages # 42
    Chris Arndt
    Ich finde den letzten Satz von Michi 1 ganz wichtig. Entscheidend ist, dass sich die Pächter
    in die Gemeinschaft einbringen. Gartenfreund, die ihren Garten gegenüber
    von meinen haben, beteiligen sich an keiner Veranstaltung. Sie kommen nicht mal in ihren
    Garten richtig rum. Das sind solche, die sich in ein fertig gesetztes Nest gesetzt haben und
    nun geht alles auf Sparflamme weiter.

    LG Chris

  3. Übernahme eines Pachtvertrages # 43
    Tulpe
    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Wir haben bis jetzt in unserer Anlage von 80 Gärten immer noch 20 Pächter die schon dabei waren als der Garten vor 39 Jahren angelegt wurde. Es hatte fast schon jeder Nachbarn mit Kinder. Das wächst alles zusammen. Wichtig ist das sich Pächter in die Gemeinschaft einbringen können.
    Auch wenn wir ein wenig drauf achten, wen wir wohin setzen - hat bei uns jeder auch schon eine Familie mit Kindern zum Nachbarn gehabt. Wenn die Kinder in der Nähe zusammen spielen können ist es besser. Wir haben z,B. ein großes Territorium. Bei den kleineren Kindern sollten, wie gesagt, der Weg nicht so weit sein. Durch die Besichtigungen der zu verkaufenden "Gärten" erscheinen auch die Interessenten.
    Eine Durchmischung ist gut, weil die Jungen von den Alten lernen und in anderen Sachen eben umgekehrt.
    Wir haben auch solche Pächter, die am Anfang viel machen und danach auf Sparflamme gehen - so wie bei Chris.

  4. Übernahme eines Pachtvertrages # 44
    Trüffel
    Wir haben inzwischen ca. 80 % Russlanddeutsche und finden keinen Schriftführer und Vorsitzenden. Häufiger Grund sind die mangelnden Sprachkenntnisse oder das Alter.
    Deswegen bevorzugen wir Bewerber, die der deutschen Sprache (und Schrift) mächtig sind. Es ist schon oft befremdlich, wenn die Russen unter sich quatschen und einander ansprechen, aber Deutschen eher verschlossen sind. Komme mir manchmal vor wie ein Außenseiter. Das ist nicht bei allen so, aber vorwiegend.

    Wodurch werden Eure Bewerber auf die KGA oder freie Gärten aufmerksam?

    Wir verlangen übrigens von allen das ausgefüllte Bewerberformular des BZVs und haben gute Erfahrungen damit gemacht.


    Viele Grüße aus der Puddingstadt
    Petra
    Geändert von Trüffel (13.05.2021 um 12:25 Uhr) Grund: Link eingefügt

  5. Übernahme eines Pachtvertrages # 45
    Chris Arndt
    Hier gibt es keine Warteliste. Die begehrten Gärten werden unter Bekannten oder Verwandten
    verschoben. Bei so viel Leerstand ist es noch besser als wenn die Gärten mit Inventar auch noch
    verkommen.

    LG Chris

  6. Übernahme eines Pachtvertrages # 46
    Michi1
    Bei uns gibt es einen schönen Internetauftritt. Es stehen dort zwar keine freien Gärten mehr, hat man eingestellt, weil wenn einer frei war er sofort wieder weg war. Aber es sind von den 25 Gartenanlagen in der Stadt alle Ansprechpartner angegeben.

  7. Übernahme eines Pachtvertrages # 47
    MySchlosshof
    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Ich finde halte gewisse Durchmischung für Sinnvoller. Wenn jüngere auch den Älteren ein bisschen Nachbarschaftshilfe leisten können ist das nicht schlecht. Wenn ich aber immer Gärten nach den System von euch, Alt zu Alt und dann noch Kinder zu Kinder wird alles zu einseitig. Ich habe bemerkt bei Gartenvergabe immer wieder einmal ein Paar mit Kinder dazwischen zu setzen bringt viel. Gestört davon hat sich noch niemand auser solche die den Garten nur genommen haben um zu feiern oder abzuhängen. Diese geben dann bald wieder auf..
    Wir haben bis jetzt in unserer Anlage von 80 Gärten immer noch 20 Pächter die schon dabei waren als der Garten vor 39 Jahren angelegt wurde. Es hatte fast schon jeder Nachbarn mit Kinder. Das wächst alles zusammen. Wichtig ist das sich Pächter in die Gemeinschaft einbringen können.
    Auch wir betreiben keine Ghettoisierung - schließlich teilen wir unsere 170 Gärten geografisch nicht nach Familien, Ruheständlerinnen, Single, etc. ein. Wir wählen einfach sehr sorgfältig aus. Es gibt Rentner, die haben (weil bereits Großeltern) überhaupt kein Problem mit Kinderlärm zur Mittagszeit oder am Sonntag. Aber es gibt bei uns ruhigere und lebhaftere Ecken in der Anlage.
    Ein guter Austausch und gegenseitige Unterstützung ergibt sich bei uns durch die Gemeinschaftsarbeit und durch unsere prima Fachberaterinnen.
    Allerdings können und wollen wir keine Beteiligung an Vereinsveranstaltungen erzwingen. Das ist zum einen eine Mentalitäts- und (manchmal auch) eine Kulturfrage. Aber der überwiegende Teil unserer Gartenfreunde ist gut untereinander vernetzt und gemeinsam haben wir noch immer große Aktionen (Weihnachtsmarktstände, Geländesanierungen, Spielplatzneugestaltung...) bravourös gemeistert. Darauf sind wir stolz.
    Wenn es vereinzelt Pächter gibt, die mit der Vereinsmeierei nichts anfangen können, sich aber sonst vorbildlich verhalten, dann ist auch das ok.
    Und zum Thema Alter: unsere Anlage ist über 110 Jahre alt. Es gibt über 70-jährige Gartenfreundinnen, die ihren Garten bereits von den Eltern! übernommen haben und sich prächtig mit den Youngstern verstehen. Toleranz und Hilfsbereitschaft sind die Basis für ein gutes Miteinander.

  8. Übernahme eines Pachtvertrages # 48
    Tulpe
    Zitat Zitat von Trüffel Beitrag anzeigen
    Wodurch werden Eure Bewerber auf die KGA oder freie Gärten aufmerksam?

    Wir verlangen übrigens von allen das ausgefüllte Bewerberformular des BZVs und haben gute Erfahrungen damit gemacht.
    Entweder über unseren Internetauftritt oder durch Bekanntschaft. Das Bewerberformular gefällt mir. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr wirklich gute Erfahrungen damit gemacht habt.

    Unsere Russlanddeutschen sind zwar auch unter sich, aber mit ihnen komme ich gut klar. Sie bleiben zwar unter sichm aber sie sind aufgeschlossen und fragen mich wenigsten, wenn sie Probleme haben. Sie tauen langsam auf und darüber bin ich froh. Wenn sie Russisch sprechen, bitte ich sie in Russisch Deutsch zu sprechen. Das hilft ungemein und mittler Weile akzeptieren sie es. Das gute ist, sie wissen nicht wie viel Russisch ich verstehe. Sie sind manchmal einfach überrascht, wenn ich auf Russisch antworte.

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