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Palmyra2
Neuer Apfelbaum abgefressen ?
Haben heute mit Entsetzen festgestellt dass unser im letzten Jahr gepflanzter Apfelbaum - umgeben von einem Zaun - am aus dem Boden ragenden Teil abgefressen wurde.
Was könnnte dies für ein Tier gewesen sein und wie kann dies verhindert werden ?
Danke für eure Tips
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Krokus
Sieht mir nach Mausschaden aus. Wühlmäuse fressen hauptsächlich die Wurzeln bis zum Wurzelhals und Feldmäuse i.d.R. nur die Rinde im Bereich des Wurzelhalses, normal aber nicht so tief ins Holz.
Ich würde einen neuen Baum ausschließlich mit Wühlmauskorb (verzinktes Sechseckgefleckt, 13 mm Maschenweite) einpflanzen und den Teil, der oben etwas hinaus schaut, zum Stamm hin hoch falten, dann passiert soetwas nicht mehr.
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urmel
Da schließe ich mich Krokus an, typischer Wühlmausschaden, die Stämmchen sehen aus wie ein angespitzter Bleistift.
Da helfen nur Drahtkörbe und Wühlmausfallen.
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Chris Arndt
Der Befund ist richtig. Es handelt sich um Wühlmäuse, die den Baum im Wurzelbereich abgefressen haben.
Mit der Möglichkeit der Behebung kann ich mich nicht anfreunden. Die Wurzeln quälen sich durch den
Maschendraht. Ich hatte es auch schon, dass die Wurzeln sich im Drahtkorb einrollten.
Da muss man andere Lösungen anwenden.
LG Chris
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Krokus
Welche andere Lösungen gibt es denn?
Kaiserkronen, Knoblauch, Wolfsmilch und sonstiger Firlefanz, der gerne geraten wird, hilft null.
Wenn sich Wurzeln in der Erde einrollen, dann meistens weil der Baum schon zu lange im Topf stand und die Wurzeln so um die Topfwand gewachsen sind. Die Wurzeln von wurzelnackten Bäume kommen ohne Mühe durch ein Wühlmausgitter mit 13 mm Maschenweite und werden auch nicht eingeschnürt, die überwallen das einfach ganz problemlos. Wenn Containerbäume nicht zu lange im Topf standen, gibt es da auch keine Probleme.
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Chris Arndt
Es hat jeder seine Erfahrungen beim Drahtgitter um die Baumwurzeln. Vom Maulwurfgitter, wie es
im Internet steht, kann ich jedenfalls nur abraten. Was hilft ein Gitter aus Polyetylen? Das nehmen
die Wühlmäuse als Vorspeise. Ich hatte selbst eine Blumenzwiebel-Pflanzschale aus unverrottbarem Kunststoff, da
hat sich die Wühlmaus auf einer Seite rein gefressen und zur anderen Seite raus.
Die Lösung hat noch etwas Zeit.
LG ChrisGeändert von Chris Arndt (25.04.2021 um 09:47 Uhr)
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Chris Arndt
Eine Lösung zum Schutz der Baumwurzeln möchte ich mal vorstellen. Ich habe sie schon vor eingen
Jahren angewendet und es funktioniert immer noch. Damals hatte ich drei Weinreben eingebüßt
wegen Wühlmäusen. Da kam mir der Gedanke ein PVC Rohr DN 160 von 0.5 m Länge zu nehmen
und dort die Weinrebe einzusetzen. Der Hintergrund war, die Wühlmäuse halten sich knapp unter
der Erdoberfläche auf und kommen da nicht an die Wurzeln der Weinrebe ran. Es würde auch bei
Apfelbäumen gehen. Nur müsste da das Rohr halbiert und mit Klebeband oder Draht zusammen gehalten
werden. Wenn der Baum dann größer und unempfindlicher gegen Wühlmaus Verbiss ist, könnte
man die Halbschalen entfernen. Auf den Bildern ist die Weinrebe von 2014 und von heute zu sehen.
Derzeit arbeite ich an der Umsetzung einer weiteren Lösung.
LG Chris
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Sicker
@Chris Arndt,
als Wühlmaussperre genügt eigentlich auch ein 10 Liter Eimer (mit heraus gesägtem Boden).
o.t.
Mag dein Wein sauren Boden? Oder warum die trocknen Tannennadeln?
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Chris Arndt
Mit deinen 10 Liter Eimer kommst du aber nicht so tief, um die Apfelbäume ausreichend zu
schützen. Die Fichtennadeln ermöglichen mir ein leichtes Rasen mähen. Die Fichtennadeln
im Rohr stört die Wühlmäuse.
LG Chris
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urmel
Tut mir leid, aber Eure Vorschläge bringen Wühlmäuse nur zum Lachen.
Was soll eine Wühlmaus davon abhalten innerhalb eines unten offenen Eimers die Wurzeln eines Apfelbaumes abzufressen?
Oder unterhalb eines 50cm langen PVC Rohres?
Wer sagt der Wühlmaus dass sie nicht tiefer als 50 cm graben und fressen darf?
Außerdem habe ich noch nie einen Baum (Bäumchen) einen halben Meter tief eingegraben.
Wie Krokus schon schrieb ist die einzig sichere Methode ein ausreichend großer verzinkter Wühlmauskorb.Geändert von urmel (02.05.2021 um 07:44 Uhr)
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Sicker
Na ja, eigentlich kenne ich das Problem mit Wühlmäusen nicht. Aber es wurde geschrieben, dass Wühlmäuse nur knapp unter der Erde ihre Gänge haben - und deshalb mein Vorschlag der Schutz mittels eines Eimers.
Denn so ganz genau kann ich mir den Schutz vor Wühlmäusen mit einem Wühlmauskorb auch nicht vorstellen - denn Wurzeln wachsen ja auch und selbige dann ganz gewiss auch aus den Maschen des Wühlmauskorbes heraus.
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Chris Arndt
Man muss auf das Verhalten von Wühlmäusen reagieren. Bei mir im Garten ist der
Mutterboden etwa 40 cm tief (Bild). Darunter ist harter Lehm. Es dürfte schwierig
für eine Wühlmaus werden, da tiefer zu gehen. Wo liegt das Problem, einen Baum einen
halben Meter einzugraben. Ich hatte selbst schon einen Baum eingegraben und dann
die Erde waagerecht aufgefüllt und der Baum war einen halben Meter tiefer. Außerdem
kamen die Wurzeln der Weinrebe in das Rohr und nicht tiefer.
LG Chris
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Streuobstwiese98
Wenn ich das richtig verstanden habe ist dann aber die Veredelungsstelle weg. Oder hast du schräg aufgefüllt?
Wühlmäusgänge sind "meistens" in einer Tiefe von 5cm. Wenn es weiter unten was leckeres gibt macht die sich aber auch die Mühe tiefer zu graben. Baumwurzeln sind immer tiefer als 5cm abgefressen. Vermutlich ist ein Rohr oder Eimer schon besser als nichts, aber ein Drahtkorb ist schon das sicherste.
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Chris Arndt
Die Veredelungsstelle war dann weg. Der Pflaumenbaum (Top Gigant) ist dennoch weiter gewachsen.
Ich habe den Baum aber vor kurzem entfernt, weil er zu groß wurde und in manchen Pflaumen mehrere
Maden drin waren.
LG Chris
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urmel
Warum er wohl zu groß wurde?
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Chris Arndt
Der halb stämmige Baum war schon immer stark wüchsig.
LG Chris
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