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Aloha
Verwilderte Weinrebe instand setzen
Hallo,
vor Jahren hatte ich 2 Weinreben gepflanzt; die letzten Jahre haben sie, trotz dem desolaten Zustand, Trauben produziert, und da sie Richtung Süden stehen und es die letzten Jahre viel Sonne gab, sind sie auch reif geworden.
Allerdings sind sie nächtens, wenn sie gerade reif waren, gestibizt, oder vielmehr angeknabbert worden. Da es kein Mensch sein konnte, habe ich meine Tierkamera aufgestellt und die hat einen Marder beim Naschen erwischt. Aber das ist ein anderes Thema, dem ich mit einem Zaun beizukommen hoffe.
Primär geht es mir darum, falls das noch möglich ist, sie in einen besseren Zustand, mit frisch anbinden und vor allem schneiden zu bringen
Wie soll ich diese Rebe schneiden? Und die Brennesseln müssen natürlich auch weg, außer sie sind vorteilhaft für die Rebe?
Mit freundlichen Grüßen
Aloha
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urmel
Tut mir leid, der ist so verwildert, da findet man keinen Haupttrieb, keinen Jahrestrieb, nur Gestrüpp.
Diesen Stock (Stöcke??) müsste man komplett neu aufbauen.
Wie willst Du die Brennnesseln da rauskriegen? Die bilden einen dichten Wurzelfilz mit langen Ausläufern.
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AlohaMit Kraft geht allesWie willst Du die Brennnesseln da rauskriegen?

Gestern habe ich einen Baumstamm aus der Erde gebuddelt und mit einem Flaschenzug gezogen, da werde ich doch wohl mit den Brennesseln fertig werden. Außerdem brauche ich welche, um eine leckere Brennesseljauche anzusetzen.
Die Frage ist auch, ob die der Rebe überhaupt schaden, oder vielleicht sogar nützen!
Gewusst wie!Diesen Stock (Stöcke??) müsste man komplett neu aufbauen.
Auf dem Bild ist ein Stock abgebildet.
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Sicker
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AlohaVerständlich, besonders bei solch einem Gestrüppdas Schneiden kann anhand eines Fotos so nicht entschieden werden.
aber, da bin icch armer Tor so klug als wie zuvor
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fisole
Hat der Stock überhaupt was zum dran Ranken? Soll der an der Hütte im Hintergund hochwachsen oder was ist der Plan dafür? Auf dem Foto sieht das so aus, als würden die Zweige alle nur am Boden liegen …

Wenns noch keines gibt, würde ich erstmal ein Gerüst/Spalier bauen, dann das Ganze vorsichtig entwirren und schauen, was wo hinwachsen könnte, ohne dass was abbricht. Da könntest du ja dann nochmal Fotos posten, auf denen man evtl ein bisschen mehr erkennt.
Meines Wissens schneidet man Wein aber eher im Winter, während der Wachstumspause … ob die bei dir schon vorbei ist, kann ich auf dem Foto nicht erkennen.
Die Brennesseln würde ich rausmachen, allein schon deshalb, weil sie mir an so einer Stelle zu nervig wären. Ich laß die immer hinten in den Ecken wachsen, da haben sie ihre Ruhe und ich meine =)Geändert von fisole (22.04.2021 um 22:12 Uhr)
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Aloha
Nein, momentan hat er nichts mehr zum ranken, da die Pfosten zwischen denen Draht gespannt war irgendwann abgebrochen sind. aber ich hatte ja geschrieben, er müsse auch festgebunden werden, das ist klar.
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Zaller
Das wird Dich zwar nicht betreffen, im folgendem Link geht es um den Überträger der Schwarzholzkrankheit bei Reben.
http://www.vitipendium.de/Hyalesthes_obsoletus
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Aloha
aber das hat ja nichts mit den Brennesseln zu tun, die ich soeben weg gemacht habe, sodass ich etwas klarer sehe.
Ich glaubte es seien 2 Rebstöcke aber es ist nur einer und ein Ast oder wie das bei den Reben heißt, der den Boden berührte, hat Wurzeln geschlagen (ich habe sie auf einen Ziegelstein gelegt, siehe Bild), aber so kann eine Rebe sich wohl nicht vermehren oder? Muß ich ihn wegschneiden?
Ich habe mal verschiedene Aeste weggeschnitten, ob die richtigen oder die falschen weiß ich nicht.
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fisole
Die sollte sich auf keinen Fall so vermehren -- die Wurzeln europäischer Stöcke sind reblausanfällig. Siehe zB hier: https://www.lwg.bayern.de/weinbau/re...5702/index.php
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urmel
Das vernünftigste wäre den Rebstock zu roden, Brennnessel und anderes zu entfernen, ein Rankgerüst für den Wein zu bauen und dann, erst dann, eine gute Tafeltraube zu pflanzen.
https://www.rebschule-schmidt.de/de/
oder
https://www.ebay.de/sch/antonino-de/...1&_ipg=&_from=
Danach sollte man sich entscheiden welche Form die Rebe bekommen soll um sie von Anfang an richtig zu erziehen.
https://www.fassadengruen.de/uw/wein...weinstock.html
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Zaller
Also ich würde die Rebe nicht Roden, sondern schneiden, was Aloha eigentlich auch vor hatte.
Es scheint ja so, dass der Stock noch keine Anzeigen macht auszutreiben, dadurch wäre ein später Schnitt noch möglich. Verbluten wird sie nicht.
Wenn Du magst kannst ja noch ein Bild nach dem Schnitt einstellen.
Fisole's Link zeigt ja die Bayrische Weinbauverordnung, und die würde mich als Ruxenburger/in nicht interessieren. Gleichzeitig möchte ich auch nicht wissen wollen was alles an unverdelten Reben in Deutschen Gärten UND auch Weinbaugebieten steht.
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fisole
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Aloha
Was ist eine veredelte Rebe? Vielleicht ist diese, die ich vor weit mehr als 10 Jahren gepflanzt habe, eine gewesen.
Ich werde sie radikal zurückschneiden, vor allem das Teil, das Wurzeln hat.
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Rotgold
Kurz gesagt;
Eine Rebe mit einer reblaus-resistenten Unterlage, auf die eine europäische Edelsorte aufgepfropft ist.
Diese Edelsorten sollte auf keinen Fall eigene Wurzeln bilden, weil sie nicht reblaus-resistent sind.
Gegen dieses Prinzip wird leider immer wieder mal verstoßen.
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Dass das leider immer wieder von einigen unverantwortlich so gemacht wird, ist keine Entschuldigung.
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Michi1
In Weinbaugebieten ist das sogar verboten, während man privat das machen darf. Hier sogar eine Anweisung wie man Weinstöcke vermehren kann.
https://www.hausgarten.net/gartenpfl...vermehren.html
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