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Preston Rose
Clematis Hybride
Hallo zusammen
Ich habe eine Clematis Hybride “Ninon” mit schönen weißen Blüten. Die ersten zwei Jahre im Beet, zusammen mit anderen Clematissen viticella. Für wurzelbeschattung sorgten andere Stauden, Süd ost Richtung, lehmige Gartenerde. Die Bedingungen sollten m.E. Stimmen für eine Clematis. Die viticellas blühen auch jedes Jahr schön und reichlich.
Im ersten Jahr hat die Clematis ninon schön weiß geblüht, ist dann aber verwelkt. Ich nehme an, dass es die welke war ( habe kein Foto gemacht). Im 2. Jahr kam nicht mal eine Blüte und der Stengel ist wieder verwelkt. Dann habe ich sie letzten Herbst raus und in einen Topf gesetzt ( zusammen mit einem Gartenhibiskus). Die Clematis ninon hat diesen Frühjahr ausgetrieben und ist leider wieder verwelkt. Diesmal bereits vor der Blüte.
Ich überlege, ob ich die Clematis ninon einfach im Topf lasse (und abwarte ohne groß auf Blüten zu hoffen) oder ob ich sie auf den Kompost geben soll? So schön die Blüten auch sein können, bringt es ja nichts, wenn es nicht (oder selten/kaum) blüht und immer verwelkt.
Wie sind eure Erfahrungen mit Clematis Hybriden, speziell im Topf?
Danke vorab.
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Sicker
Hallo,
also mit C. Hybriden haben wir es hier schon lange aufgegeben!
Gibt es denn keine weißblühende(n) C. viticella?
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Preston Rose
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cami
wie hast du die denn geschnitten und gepflegt bisher? Wurde sie tief genug gepflanzt, gewässert und wie gedüngt? Wurde im Pflanzjahr im Herbst ein Grundschnitt gemacht?
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Preston Rose
Hallo Cami,
Danke für deine Rückmeldung:
Ich habe sie ungefähr so tief gepflanzt wie sie vorher im Topf stand ( vllt. War das noch nicht tief genug?).
Wie gewässert? Kann ich leider nichts mehr dazu sagen.
Ich dünge im Beet grundsätzlich mit zweimal Kompost ( Frühjahr und Herbst) und hornspäne im Herbst/Winter ( damit der Stickstoff im Frühjahr bereit steht). Im Topf dünge ich von März/ April bis August/September mit flüssigdünger.
Einen Grundschnitt habe ich nicht gemacht bzw. Ich weiß nicht, was damit gemeint ist. Ich schneide alle clematisse immer im März auf handbreite runter (nur nicht die Clematis Montana).
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cami
o.k danke! Also, Clematis wollen, mit nur wenigen Ausnahmen, sehr viel tiefer gepflanzt werden, als sie im Topf standen. So können sie, falls die Welke auftrifft und sie bodennah zurückgeschnitten werden müssten, aus dem Wurzelstock neu austreiben. Dann müssen sie mindestens ein Jahr gut gegossen werden und das durchdringend damit das Wasser bis runter zu den so tief liegenden Wurzeln reicht. Dazu macht man unabhängig von der Sorte einen Pflanzschnitt in ersten! Herbst (ich nenne es Grundschnitt, weil ein Pflanzschnitt nomalerweise beim Pflanzen passiert). Dazu wird bis auf ca. 20 cm über dem Boden geschnitten.
Sie brauchen also viel Wasser, (heißer Sommer!), wollen gut gedüngt werden und man muss auch immer darauf achten, dass die Triebe nicht geknickt werden.
Wenn du sie jetzt im Topf hast, muss der also tiiief sein, keine andere Pflanze mit drin sein (sie wollen keine Wurzelkonkurrenz!) und muss genug Erde und Platz haben.
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Zu späte Düngung ist natürlich auch nicht gut. Bis September würde ich die nicht düngen. Dafür aber vielleicht mal mit einem Rosendünger statt Kompost. (Mache ich auch so).
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Sicker
C. Hybriden, C. viticella, C. texensis und C. Staudenformen pflanzt man so tief, dass ein bis zwei Augenpaare mit in die Erde hinein kommen - das sind ca. 5 - 7 cm tiefer tiefer als sie vorher im Topf kultiviert wurden. Clematis der alpina-, montana- und orientalis- Familie können etwas höher gepflanzt werden.
Thema Clematis und schattige Füße (gilt diese Binsenweisheit noch?):
Häufig werden Kleingehölze oder Stauden als Vorpflanzung zur Clematis empfohlen. Dies kann zu Wurzelkonkurrenz führen, wobei Wasser und Nährstoffe entzogen werden! Eine Fußpflanze bietet zudem Schnecken am Tage eine gute Versteckmöglichkeit aus denen sie des Nachts hervorkommen und an der/den Clematis erheblichen Schaden anrichten können.
Grundsätzlich begründet sich eine Bodenbeschattung damit, dass eine Austrocknung oder einen übermäßige Erwärmung der oberen Bodenschicht vermieden werden soll. eine Mulchschicht von einigen cm verhindert eine Verdunstung von Wasser und bietet Wildkräutern kaum eine Chance.
Welches Mulch-Material zum Einsatz kommt ist nicht von entscheidender Bedeutung. Es könnte Pinienrinde, Stroh, Steine, Steinplatten oder Zierkies sein. Nach Möglichkeit kein Mulchmaterial das aus Laubholzrinde oder Mischwaldrinde besteht.
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Preston Rose
Danke an Sicker und Cami.
Ich werde die Clematis Ninon in einen anderen Topf einpflanzen, diesmal tiefer pflanzen und auch die anderen Tipps berücksichtigen. Vllt. berappelt sie sich wieder. Künftig werde ich aber keine Clematis Hybride mehr kaufen.
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Hero49
Ich habe die Clematis "Huldine" seit vielen Jahren im Garten. Hatte noch nie Probleme mit der Welke.
Die wächst wie Unkraut und kann 3 bis 4 Meter hoch klettern. Bei mir fehlt die Kletterhilfe und so wächst sie über mehrere Sträucher hinweg. Sie blüht auch ohne Sommerschnitt noch ganz gut nach.
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shogun
die Huldine ist ja eine Viticella Sorte, die kaum welkeanfällig sind - von den großblumigen Hybriden hab ich auch schon einige Welke-Kandidaten entsorgt.
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Die Wände eines Fertigteilbungalows bestehen aus zwei Spanplatten, dazwischen ein Dämmstoff. Wenn das alles naß ist, entstehen Gerüche. Das wünsche ich Dir nicht, aber geprüft werden sollte es...