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  1. Ist mein Garten verhext? # 21
    Tulpe
    Ja, ein paar Bilder von mit und um den Kompost wären von Vorteil. Was wächst unmittelbar am Komposter?

  2. Ist mein Garten verhext? # 22
    Michi1
    Direkt neben meinem Garten sind große Bäume und ich habe immer sehr viel Wurzelwerk in meinen Beeten. Da hilft nur ein jährliches Umgraben dann sind wenigstens Spatentief die Wurzeln heraussen. Es wächst trotzdem dann wieder alles.

  3. Ist mein Garten verhext? # 23
    Amseline
    Hallo Michi1,

    da hast du wahrscheinlich recht, direkt nebenan wachsen große Bäume wie Bergahorn, Linde und Eiche. Da muss ich dann doch jährlich umgraben.
    Danke nochmal an alle.

    Liebe Grüße
    Amseline

  4. Ist mein Garten verhext? # 24
    fisole
    Bei einem Beet/Gewächshaus direkt neben großen Bäumen würd ich mal überlegen, eine Wurzelsperre einzubauen. Die üblichen Gehwegplatten zB gibts oft geschenkt, in zwei Reihen senkrecht eingegraben sind die schon ganz tauglich.

  5. Ist mein Garten verhext? # 25
    Amseline
    Hallo fisole,

    das werde ich im Hinterkopf behalten. Vielleicht beim Frühbeet. Das wären ja dann in der Tiefe etwa 50 cm. Eine Menge zum Graben.

    Danke für den Tipp.

    LG
    Amseline

  6. Ist mein Garten verhext? # 26
    Tulpe
    Ich würde die Gehplatten aber dann versetzt in 2 Reihen setzen.

  7. Ist mein Garten verhext? # 27
    Michi1
    Ich habe 80cm Waschbetonplatten als Sperre senkrecht eingegraben. 30 cm stehen oben über. Die Wurzeln der Eiche nebenan haben die auch schon schräg gedrückt. Auch unen durch wachsen die Wurzeln. Immer die Wurzeln beim Umgraben entfernen ist immer noch das beste.

  8. Ist mein Garten verhext? # 28
    Gisli
    Aber Bäume würden die Nester nicht erklären und auch nicht, dass der Komposthaufen durchwurzelt ist.
    Ich finde, es wirkt wie Quallen, alles unterirdisch und nicht über der Erde. Wachstum nur unter der Erde macht doch keinen Sinn, irgendwo muß die Natur dem einen Lebenszweck gegeben haben... Doch Bäume? Wirklich rätselhaft.
    Es sei denn, Dein gesamtes Gartengelände ist unterminiert und die Wurzeln kommen von unten nach oben .
    Wenn sicher wäre, dass es von Bäumen oder Hecken herrührt, würde ich einen Minibagger engagieren und einen Schacht entlang der Grenze graben lassen. Per Hand ist das eine ziemliche Sache, zumal ich bei Baumwurzeln kaum glauben kann, dass eine 50cm tiefe Sperre viel bringt. Aber bevor man soetwas angeht, würde ich die Wurzeln vom Fachmann identifizieren lassen. Vielleicht weiß auch das zuständige Landwirtschaftsamt oder die Landwirtschaftskammer Rat, falls es sich um eine Krankheit oder invasive Pflanze handelt, haben die den überregionalen Überblick und auch sehr viel Fachwissen.

  9. Ist mein Garten verhext? # 29
    Amseline
    Hallo Michi,

    kannst du mir sagen, wie sich die Wurzeln der Eiche anfühlen? Sind die strohig oder eher weich und saftig? Welche Farbe haben sie? Das würde mir schon mal weiterhelfen.

    Liebe Gisli,

    danke für den Tipp. Ich muss das noch genauer beobachten. In diesem Beet, das eigentlich etwas entfernt von Komposthaufen und Gartengrenze liegt, ist es zum ersten Mal aufgetreten. Deshalb war ich auch so geschockt. Bagger geht überhaupt nicht in meinem Garten. Es ist eine Hanglage und da müsste ich durch Nachbarsgarten.
    Ich denke, es wird auf jährliches Umgraben rauslaufen. Oder ich baue mir ein paar Hochbeete.
    Irgendeine Lösung wird sich schon finden.

    LG Amseline

  10. Ist mein Garten verhext? # 30
    Tulpe
    Bergahorn und Linde haben eine Pfahl- und Herzwureln. Die Eiche hat Wurzel hat eine Phalfwurzel und die restlichen liegen 15 bis 30 cm tief. Man sagt so breit wie die Krone - so breit die Wurzeln. Hat die Krone einen Durchmesser von 5m - ist auch der Durchmesser der Wurzeln ebenfalls 5m.

    Es kommt nun darauf an, wie weit stehen die Bäume von der Grundstücksgrenze und vom Komoster ab? Sind die Bäume auf deinem Grundstück oder gehören sie dem Nachbarn?

  11. Ist mein Garten verhext? # 31
    Michi1
    Amseline, so genau habe ich mir die Wurzeln nicht angeschaut. Raus damit, im Herbst beim Umstechen, und es ist wieder ein Jahr Ruhe damit und ich kann Gemüse anbauen.

  12. Ist mein Garten verhext? # 32
    Gisli
    Mir ist noch eine Lösung eingefallen - falls es das gibt: Pilze.
    Pilze bilden Myzeln, die zuerst das ganze Material durchwurzeln und dann, danach, an die Oberfläche treten. Pilze können durchaus Nester bilden und den Komposter befallen. Es gibt enorm aggressive Pilze, wie z.B. den Hausschwamm oder Mauerschwamm. Der bildet meterlange Myzelstränge, bis zu 4m sagt man, dick wie ein Bleistift, in denen er Wasser transportiert. Erst wenn er damit fertig ist, bildet er einen Fruchtkörper aus, der rasend schnell wächst (1-4cm pro Tag). So gelangt er von A nach B. Je geheimer er agieren kann, umso lieber ist es ihm, er scheut das Licht. Der Holzschwamm kann innerhalb von 6-8 Wochen einen Dachstuhl zum Einsturz bringen, weil er imstande ist, in dieser kurzen Zeit das gesamte Holz der tragenden Konstruktion zu zersetzen.
    Pilze sind ein sehr interessantes Thema, weil sie so vielfältig sind und so leistungsfähig. Sie haben 1000 verschiedene Gesichter und Formen. Meine Nichte hat während des Studiums welche gezüchtet, die Altöl zersetzen sollten, es wird eifrig geforscht, welche dazu zu bringen, kontaminierte Böden von Industriegebieten zu regenerieren und zu gesunden (verschiedenste Schadstoffe zersetzen). Usw... Da würde so ein rasantes Ausbreiten und Wachstum, wie Amseline es beschreibt, auch passen.
    Die Myzeln, die mir bekannt sind, sind jedoch nicht holzig oder so wie Strauchwurzeln, sondern eher weich, schwammig, vielleicht noch zäh und faserig. Jedoch würde ich such hier die verschiedensten Arten nicht ausschießen.
    Wäre ein Pilz die Lösung, so wäre die zuständige Landwirtschaftskammer der Ansprechpartner meiner Wahl. Die sind auf Boden / Pflanzenschädlinge und Gewächse aller Art spezialisiert.

  13. Ist mein Garten verhext? # 33
    Amseline
    Die Bäume sind ungefähr 5 bis 7 Meter entfernt, so mal grob geschätzt. Und sie gehören dem Nachbarn. Aber an unser Grundstücksgrenze, wo auch der Komposthaufen ist, haben wir ja noch die Naturhecke. Eigentlich hatten wir viele blühende Sträucher gepflanzt, aber überlebt hat nur die Haselnuss. (Schatten der großen Bäume) Dann hat sich auch noch Hartriegel angesiedelt. Im Komposthaufen kann ich mir schon vorstellen, das es der Hartriegel ist, der alles zu dem undurchdringlichem Wurzelballen macht. Darum habe ich im letzten Jahr mit einem neuen Komposthaufen begonnen. Aber der ist jetzt erst ein paar Monate alt.
    Die Wurzeln im Beet sind zwar auch eine Menge, aber die Konsistenz ist anders. Weicher und so hostartig, aber die sind auch noch nicht so alt. Vielleicht würde das noch kommen. Wie gesagt, das komische ist nur, dass oben nichts rausschaut. Oder es ist eine Pflanze die erst später austreibt. Und ich ihr mit der Graberei zuvorkomme.
    LG Amseline

  14. Ist mein Garten verhext? # 34
    Michi1
    Oben hat bei mir noch nie etwas herausgeschaut. Ist bei Obstbäumen anders. Da habe ich schon mehrere Austriebe entfernt. Besonders von Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen oder Kirschen.

  15. Ist mein Garten verhext? # 35
    Gisli
    5-7m sind natürlich für solche Großbäume wie Bergahorn, Linde und Eiche keine Entfernung. Zu denen könnte es schon gehören, und ich weiß nicht, ob sie Ausläufer machen (ich meine: Aus dem Wurzelwerk irgendwo austreiben) , ich habe dergleichen noch nie gehört. Sämlinge ja, Wurzelausläufer nein. Das würde für das Unterirdische, nie Austreibende sprechen.
    Aber: Vielleicht holt er sich seine Nährstoffe aus Deinem schönen gut gepflegten und gegossenen Garten. Vielleicht ist Dein Komposthaufen für den Nachbarbaum so gut wie für uns Kraftnahrung? Dann würde ich ihn an seiner Stelle auch durchwurzeln...
    Aber für Dich ist es mies. Bäume auf der Grenze sind nicht erlaubt (bei uns in NDS muß der Baum die Hälfte seiner Höhe von der Grenze Abstand halten), aber manchmal doch schön und sicher inzwischen auch geschützt und zu fällen verboten. Wenn sie jedoch das Gärtnern verleiden, ist es gemein.
    Achje. Da hilft vielleicht, sich jedes Jahr auf die tolle Lindenblüte zu freuen, die rieche ich so gern... Und stell Dir vor, wieviele Bienen und Insekten da Nahrung finden. Jeder Baum ist ein richtiger Kosmos. Was da alles krabbelt und kribbelt und wohnt und lebt... (Vielleicht hilft Dir das, weniger verärgert oder genervt über die Bäume zu sein).

  16. Ist mein Garten verhext? # 36
    TineB.
    Amseline, Dein Garten ist nicht verhext.
    Ich kann Dir nur empfehlen, weiter zu kompostieren. Möglichst alles!

    Ich kompostiere so gut wie alles einschl. sämtlicher Küchenabfälle übers ganze Jahr. Auch alle Unkräuter,
    die ich im Verlauf eines Jahres von den Beeten entferne. Ab und an gebe ich mal eine Handvoll Kalkstickstoff drüber.
    Und wenn ich im Sommer Zugang zu Pferdeäpfel habe, kommen die auch noch drauf.
    Allerdings sollte der Kompost auch mindestens einen Sommer lang liegen. Und da im Winter wenig verrottet,
    kann er schon mal ein Jahr liegen.

  17. Ist mein Garten verhext? # 37
    Amseline
    Ach, ich bin gerührt über soviel Aufmerksamkeit und Mitgefühl. Danke nochmal an alle.
    Gisli, da kannst du wirklich recht haben mit den Pilzen. Ich habe immer wieder auf Beeten den Bovist-Pilz. Der zuerst im Kompost aufgetreten ist. Dann habe ich die Sporen bestimmt schön im Garten verteilt. Ach bin ich super. Das ganze würde dann auch Sinn geben. Die Wurzeln in den Beeten sind auch sehr feucht und an manchen Stellen bis zu Bleistift dick.

    Natürlich dünge ich auch in meinem Garten. Am allerliebsten mit Brennessel- und Beinwelljauche. Ich habe auch einen Bekannten, der gesiebten Pferdemist verkauft. Aber dieser Mist enthält keinerlei Stroh, dafür viele Maden. Ist nicht so meine Sache. Die Kompostherstellung werde ich in diesem Jahr vorrangig betreiben!!!

    Liebe Grüße
    Amseline

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