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oeli12002
Unkraut im Salat
Hallo,
ich habe im Garten Feldsalat gesät und habe festgestellt das dort wo ich gesät habe mehr Unkraut wächst wie Salat. Den Salat erkennt man so gut wie gar nicht.
Kann mir jemand erklären was es damit auf sich hat? Vielen Dank für eine Antwort im voraus.
Gruss Peter Ohl
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Natrix
ja, so ist das. Es wird hauptsächlich Vogelmiere sein.
Da müsstest Du schon vorher mit einem Herbizid über die Erde gehen und das wär völliger Blödsinn-
Ichmach es so: ich rechne erst mit einer Ernte im Frühjahr. Bis dahin hole ich das größere Unkraut mit der Hand oder dem Krail raus. Im Frühjahr ist es dann einfach, mit einem kleinen Grubber durchzugehen, weil sich der Feldsalat mit seinen Wurzeln gut festhält und die Miere mit ihren langen Ausläufern sich gut rausziehen lässt.
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shogun
wobei die Vogelmiere (falls es denn eine ist) tatsächlich mindestens so gesund und wohlschmeckend ist wie der Salat.
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Gast16744
https://www.kostbarenatur.net/anwend...he-vogelmiere/
einheimisches Superfood, da braucht man keine Ciasamen und anderes einmal um die Erde einfliegen lassen
. Einheimisch, kostenlos, wohlschmeckend und gesund....
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fisole
Seh ich hier ein Bild nicht oder wissen wir gar nicht, was da im Beet wächst? Finde es ein wenig vorschnell, zum Verzehr zu raten, ohne zu wissen, um welche Pflanzen es sich überhaupt handelt =/
Zur Frage des TE: um für bessere Aussaatbedingungen für Feldsalat, Spinat etc zu sorgen, kann die Taktik des „falschen Saatbeets“ hilfreich sein: Beet vorbereiten und dann so behandeln, als hätte man was ausgesät (i.e. wässern, mulchen, was man halt normalerweise machen würde, aber nicht jäten) -- nach zwei oder drei Wochen kann man dann einmal den kompletten Wildwuchs rausholen (möglichst wenig die Erde aufwühlen dabei) und dann erst aussäen. Also mit anderen Worten, man lässt erstmal den ganzen Wildwuchs keimen, der in der Erde schon drin ist, damit man den dann rechtzeitig entfernen kann.
Die richtige „Saatdichte“ (weiß grad nicht wie man das nennt … dass der Abstand zwischen den Pflanzen nicht zu klein und nicht zu groß ist) spielt da auch eine Rolle, insbesondere bei Feldsalat -- zu dicht gesät bleiben die Pflanzen klein, es wächst aber auch sonst kaum was; zu „dünn“/sporadisch gesät bleibt zwischen den Pflanzen viel Platz für Wildwuchs. Wenn du oft Feldsalat pflanzt, kann es sinnvoll sein, damit ein bisschen zu experimentieren (groben Sand oder Füllmaterial untermischen, Aussaatgeräte probieren etc).
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Michi1
Ich mache Saatrillen, in denen ich ganz normale Blumenerde hinein gebe und sähe dann in diese.
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shogun
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Gast16744
@fisole du hast es sicher gut gemeint, aber ich finde deine Warnung jetzt etwas übertrieben. Oehli hat eine Frage gestellt, Natrix hat vermutet (jetzt im Herbst lässt sich Unkraut das noch wächst doch stark eingrenzen) das es Miere ist. Shogun hat darauf hingewiesen das Vogelmiere essbar ist und ich hab dann den Steckbrief der Vogelmiere gepostet und den Hinweis wie wertvoll dieses Unkraut ist. Ich seh das als Austausch, Oehli kann jetzt, wenn er will, recherchieren ob es Vogelmiere ist, wenn ja hat er schon viele Infos die er so vielleicht noch nicht gewusst hat und geht mit mehr Wissen aus dem Thema oder in die Küche/Kompost. Ich geh jetzt nicht davon aus das jemand Infos von Laien unreflektiert umsetzt und jedes Kraut einfach so mal isst oder verarbeitet nur weil es geschrieben wurde. Wenn das so wäre müssten wir unter jedem Beitrag dazu schreiben "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker..."
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Antje
oeli12002,
falls du hier noch mitliest...
ich habe mal folgendes irgendwo gelesen, keine Ahnung wo, aber es funktioniert bei mir super.
Ich ziehe Feldsalat in Anzuchtpaletten vor. Aber welche mit recht kleinen Kästchen. Dazu mache ich immer 5-7 Samen zusammen in ein Kästchen. Wenn diese dann gekeimt sind und ein bisschen gewachsen, wird ausgepflanzt. Immer alle im Kästchen zusammen lassen, dafür im Abstand von 10x10cm. Diese 5-7 Pflanzen zusammen bilden dann eine richtig fest zusammengewachsene Einheit. In dieser Einkeit keimt kein Unkraut mehr, dazwischen lässt sich gut jäten. Und auch bei der Ernte ist e s recht einfach. Solch eine Einheit lässt sich super gemeinsam auf einmal mit der Schere abschneiden. Man hat recht viele Pflanzen auf einmal, nur wenig Erde dran und keine Wurzeln, das erleichtert das putzen sehr.
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passiflora
Ich mache es auch so wie Antje. Zudem kann man im Herbst entscheiden, wo man seine Pflänzchen setzt.
Da das Gewächshaus erst spät frei wird, ist diese Methode auch dort ideal.
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Antje
Genau, erst einmal säen und wachsen lassen, und dann in Ruhe überlegen wo er hin kommt.
Das einzigste was mir an der Methode nicht so gefällt ist, dass das Auspflanzen körperlich sehr anstrengend ist und bei einer 120er Palette ziemlich lange dauert. Da wünsche ich mir regelmäßig ich hätte ein Hochbeet.
Aber im Vergleich zum Unkraut frei halten und ernten früher ist diese Methode trotzdem angenehmer. Damals hatte ich gesagt, feldsalat mache ich nie wieder, das ist so viel Arbeit mit Jäten und ständig ist doch wieder Unkraut zwischen dem Salat nach der Ernte.
Jetzt ist zwar das Pflanzen anstrengend, aber die Pflege und Ernte ist deutlich einfacher. Und manchmal erbarmen sich meine älteren Kinder und pflanzen den Feldsalat aus.
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Tempel-Hof-Gärtner
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Hier (Brandenburg) treibt der Wein von nur geschwollenen Knospen (an den sehr alten Reben) bis wollig und ein Blatt eingerollt!