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fisole
Ja, eben =), deswegen ja auch die Frage nach Biozertifikaten. Da wüßte ich ja dann zumindest, dass Mindeststandards eingehalten werden müssen (Demeter zB ist ja recht tierfreundlich, soweit ich das beurteilen kann). Aber auch Schafe werden (hier in der Gegend) glaub ich generell ganz gut behandelt, so richtig Massentierhaltung scheints jedenfalls nicht zu geben … von daher kommt mir Schafwolle eigentlich ok vor. Dafür könnt ich sicher auch Bezugsquellen auftreiben, hätte nur gerne eine ungefähre Vorstellung der benötigten Mengen.
Ansonsten hab ich jetzt grad nur zwei vegane Varianten gesehen: eine mit enorm viel Aufwand hergestellte Klee-Irgendwas-Silage (nee, derart viel Arbeit mach ich mir nicht, dann sind meine Kürbisse halt 10% weniger happy), und geschredderte Ackerbohnen (oder sonstige Hülsenfrüchte; aber eben nicht die Pflanzen, sondern die fertig gekaufen Bohnen zum Essen) -- Lebensmittel als Dünger zu verwenden find ich aber ein bisschen pervers.
Ach guck -- Brennesseljauche enthält auch viel Stickstoff. Das wußte ich gar nciht, danke =)
(Steht zwar nirgends konkret, aber zumindest mal „Pflanzenjauchen wird ein hoher Gehalt an Stickstoff und Kalium nachgesagt“ (Wikipedia) und Stickstoff wird auch ansonsten öfter erwähnt. Ich hab die immer einfach so als „kann nicht falsch sein“-Allzweckmittel verwendet)Geändert von fisole (01.05.2020 um 20:52 Uhr)
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Gast8226
Dafür aber mal richtig in die Hände spucken, ist dir dann doch zu viel?
Und Gründünger ansäen und dann untergraben ist sicher auch nicht so die Arbeit nach deinem Geschmack?
Gibt da so 'ne Redensart: Wer das Eine will, muss das Andere mögen.

Aber bedenke: Stickstoff ist nicht alles an Dünger - wenn, dann müssen schon alle Wachstumskomponenten im Boden vorhanden sein, und diese dann auch im richtigen Verhältnis!Geändert von Gast8226 (01.05.2020 um 21:18 Uhr)
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TineB.
Wer hat denn jetzt schon fertige Brennesseljauche?
Ich habe meine erst vorige Woche angesetzt, bis die fertig ist, dauert noch....
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fisole
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Mina-Lina
Ich habe bereits fertige Brennesseljauche!

Du hast doch sicherlich in der Nachbarschaft und Verwandten-/Freundeskreis Hundehalter, die ihre Fellnasen bürsten. Bitte doch alle, für dich die Haare zu sammeln.
Die Schafwolle vom Bauch der Tiere bekommt man für gewöhnlich geschenkt, da sie zu verunreinigt ist um sie zu verkaufen. Googeln wo, anrufen, fragen, abholen! Evtl. mal eine Suche bei Eb.Kleinanz. einstellen.
Ich stecke bei Kohl u.ä. einfach ein Büschel Hundehaar mit ins Pflanzloch. Auch mal Brennesselblätter.
Hühnerkot kompostiere ich nicht, sondern löse ihn in Wasser auf. Ist schneller verwendbar als kompostieren. Geht auch mit Schwalbenkot, falls du jmd. kennst, der ein paar Nester unterm Dach hat. Ist quasi Guanoersatz.
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Gast52333
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fisole
Ja, Schafwolle zu bekommen ist bestimmt nicht wahnsinnig schwierig (stell ich mir jedenfalls deutlich einfacher vor, als Hundehaaresammeltouren zu veranstalten) -- da war meine Frage ja bloß, wie viel man denn davon braucht =). Nicht dass ich das Zeug sackweise rankarre und dann verschimmelts hier …
Hühner/Kleintiere gibts hier in den Gärten nicht viele (in Bremen ist Tierhaltung in Kleingärten gar nicht erlaubt), da bist du mit den Hühnern eindeutig im Vorteil! Mir fallen nur Kaninchen ein, die „oft zu Besuch“ sind, aber deren Halter kompostieren die Hinterlassenschaften sicherlich selber.
Wenn jeder schon alles wüßte, wozu bräuchten wir das Forum? Nur um doofe Sprüche abzusondern?
Geändert von fisole (01.05.2020 um 23:32 Uhr)
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Mina-Lina
Sackweise brauchst du das sicherlich nicht. Ich nehm halt pro Pflanzloch so ein Büschelchen, dass man zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger erwischt. Ich schätze mit nem blauen Sack voll biste erst mal 2-3 Sommer versorgt. ( je nachdem wieviel Starkzehrer du anbaust
) Dann 1x pro Woche mit Brennesseljauche giessen und dein Gemüse sollte glücklcih sein!
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Wachtlerhof
Solltest Du für Katzenhaare Verwendung haben, damit kann ich reichlich dienen.
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fisole
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Gast52333
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Fee 55
Hey fisole,
Pferde werden doch meist mit etwas mehr Achtung gehalten.
Und denen müssen doch auch regelmäßig die Hufe beschnitten werden.
Also, ich hab hier schon so abgeschnittenen Teile gefunden, eine TÄ hat hier eine Weide, da werden Kinder angelernt,
gut mit den Tieren umzugehen, und Reiten natürlich.
Solche Abschnitte, das wär vllt. was, müßte man nur rauskriegen, wie man die zerkleinert kriegt
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fisole
Hm, also die einzeln einzusammeln, stell ich mir recht mühselig vor. Aber hier gibts nen Pferdemetzger, da kann ich bei Gelegenheit mal fragen, was die mit den Knochenresten machen (vielleicht werden die ja irgendwo gesammelt und geschreddert?).
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shogun
na, da bist aber wieder bei ziemlich unklarer Tierhaltung und kannst genauso gut die üblichen Hornspäne kaufen.
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fisole
Hm, mit Pferdehaltung kenn ich mich nicht aus
-- was meinst du jetzt mit „unklar“?
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shogun
mit unklar meine ich die Haltung der Tiere, die auch bei Pferden nicht unbedingt optimal sein muss. Nicht jedes Pferd wird von einer begeisterten jungen Frau umhätschelt und umsorgt. Wenn ich da an Pferdesport (z.B. Polo) denke, würde ich gar nicht erst wissen wollen, wie die Tiere behandelt werden.
Dazu kommen bei Pferden oft viele Medikamente.
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cami
Mein Nachbar saß neulich in seinem Garten und hat Pferhufschnitt (hier aus dem Ort) kleingeschnippelt a´ la Hornspäne. Ein echt langwierige Aufgabe, aber er brauchte Beschäftigung...
ich sammle den Haarschnitt, der bei GG und mir anfällt, (wenn ich mir nicht gerade eine neue Dauerwelle gemacht habe, (so wie gestern). Morgen ist GG wieder dran. Ergibt gewaschenens, unbehandeltes Haar in schönen Grautönen.
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Trüffel
Frag' mal bei Haltern von Islandpferden. Bei dieser Rasse fallen im Frühjahr und Herbst zum Fellwechsel extrem viele Haare an. Ich kann ein Lied davon singen.

Viele Grüße
Petra
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Wassergärtner
Haare und Nägel sind auch eine Alternative. Haare wird wohl der Frisör gerne abgeben, Sie zersetzen sich noch etwas schneller als Hornspäne, weil sie dünner sind und damit eine größere Angriffsfläche haben.
Stallmist dagegen wird bei Zersetzung auch noch zu Humus, vor allem, wenn er noch Stroh enthält. Sein Stickstoffgehalt ist aber eher gering, dafür aber der Phosphatanteil höher. Aber man soll von all den Naturdüngern nicht zuviel erwarten. 1 kg Volldünger enthält soviel an Pflanzennährstoffen wie 75 kg Stallmist (Rinderstall). aber evtl. in einem anderen Zahlenverhältnis
MfG.
Wolfgang
Antworten
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Wenn bei mir mal was nicht funktioniert, lasse ich es liegen und probiers am nächsten Tag wieder. Meistens hilft es. Und wir sind ja auch morgen noch da. :)