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Tempel-Hof-Gärtner
Sachen gibts (hier: Markt für Giga-Kürbis-Samen)...!

Sandversuche KÖNNTE ich sicherlich theoretisch / natürlich selber machen, aber: Da ich keine 2 Gärten und vor allem neben dem "eigentlichen" Garten nicht auch noch einen extra-"Versuchsgarten" zur Verfügung habe, sondern meine Forschungs-Leidenschaften auf weniger als einem Zehntel nur Deiner Versuchsgartenfläche ausleben muss, ist diese begrenzte Fläche VÖLLIG mit Docht-Experimentierfläche ausgefüllt. - Insofern habe ich gar nix gegen das "Outsourcing" von gewissen Aspekten...
4 Tage bis zum Tomatenkeimen (unter DEN Rahmenbedingungen): Das ist wie mit 200- oder 800-Kg-Kürbissen: Eher was für "Spezialisten"... *gg* - Nehme ich aber als potentielle Rekordmarke zur Kenntnis.
Tensiometer: Werte mit der Maßeinheit kPa kenne ich nicht; bar eigentlich auch nicht, sondern Millibar (siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Tensio...enfeuchte%29);.
Ist ein bisserl seltsam mit diesen unterschiedlichen Wert-Benennungen, aber nicht kriegsentscheidend: Im Wesentlichen geht es ja unter anderem Namen um dieselben Werte: 20-100 mBar / hPa (bzw. 0,1 bar / kPa) = SEHR feucht, bis 200 / 0,2 = ausreichend feucht, bis 300 / 0,3 = grenzwertig.
Solche Werte wird es bei Dir aber vermutlich erst gar nicht geben - außer im Kräuterbeet... - Wie lange empfieht der Hersteller Deines Gerätes zu messen, bis der Wert valide sein soll (bei meinen sind es 2 - 3 Stunden / Messstelle, die empfohlen werden; ist aber für nen "guten" Wert nur relevant, wenn der Boden schon nahe am Abkippen in die objektive Trockenheit ist; ansonsten reichen auch deutlich kürzere Zeiten [ich messe standardmäßig immer nur 30 Minuten]).
Naja, viel Vergnügen erstmal beim Eintauchen in die batterie-freie Bodenfeuchte-Messwelt...Geändert von Tempel-Hof-Gärtner (16.04.2020 um 23:31 Uhr)
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Chris Arndt
Was die Kürbisse anbetrifft ist nach oben noch viel Luft. Dem werde ich mich nähern.
Der Sandversuch ist demnächst angedacht. Noch vor Mitte Mai werden die Eimer fertig gemacht.
Eigentlich ist mein Versuchsgarten viel zu klein. Ich muss mich eben einschränken.
Ich sehe die Zeitdauer bis zum Eintopfen nur als eine Orientierung, worauf ich mich einstellen muss.
Durch die schnelle Keimung ist es mir möglich, statt mit zwei Brutkästen und womöglich noch
Einsätzen, mit einem Brutkasten hin zu kommen.
Wenn das Messgerät einigermaßen gut funktioniert, ist die Art der Maßeinheit eigentlich egal. Die
Maßeinheit lässt sich ja nach Wunsch umrechnen oder kann so genutzt werden, wie es angegeben ist.
Ich bin natürlich etwas misstrauisch, ob das Tensiometer überhaupt verwertbare Ergebnisse liefert.
In der Beschreibung steht: "Deswegen dauert es zwischen einer Stunde und etwa einen Tag, bis das
Tensiometer die ersten aussagekräftigen Messwerte liefern kann."
Sicher sind die digitalen Messwerte genauer. Oft ist aber die Tendenz oder ein angenäherter Wert
ausreichend.
Derzeit werden die Blätter meiner Paprikapflanzen angeknabbert, ohne einen Urheber zu entdecken.
Da muss ich gegensteuern.
LG Chris
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Tempel-Hof-Gärtner
Oh, Du Ärmster... - mein Mitleid ist Dir gewiss...

Wie groß ist eigentlich Dein "eigentlicher" Garten noch...?
(Aber zu Deinem Trost: Am Ende des Tages wirft ja auch der Versuchsgarten außer Forschungsarbeit & Hochleistungsfrüchten für den bleibenden Ruhm in der Gartenfachwelt hier und da auch noch Dinge ab, die auch zum ESSEN verwendet werden können - ggf. sogar MÜSSEN - Tomaten zum Beispiel...
Insofern sollte es doch nicht ganz so schlimm sein mit den Einschränkungen in Sachen Produktivität / Selbstversorgung, die durch die arg kleine Versuchsgartenfläche verursacht wird...
)
Wie reaktions-empfindlich ein / DAS analoge Tensiometer ist, für das Du Dich entschieden hast, kann ich natürlich nicht sagen.
Hatte / Habe auch zwei Analog-Tensiometer (von Stelzner), die ich mal vergleichend getestet habe. Ergebnis: Pi mal Daumen ähnlich schnell & in den Mess-Aussagen vergleichbar zum Blumat-Digital-Tensiometer. Setze sie aber nicht mehr ein, nachdem eines wg. der im Vergleich zum Blumat geringeren Robustheit kaputt ging (Tonzelle am Schaft abgebrochen).
Wenn man also mal davon ausgeht, dass Dein analoges Tensiometer so gut ist wie das von Stelzner, dann sollte man auch hier von einer vergleichbaren Schnelligkeit der Messergebnisse ausgehen können.
Und das heißt: Einen ganzen Tag auf einen validen Wert warten, ist Unsinn² - es sei denn, der Boden ist quasi 100% ausgetrocknet, dann dauert es natürlich schon auch mehr als 3 Stunden (= empfohlenen Maimal-Messzeit beim Blumat-Digital) bis der wirklich finale Wert feststeht.
Für alle normalen Anwendungsfälle reichen wie gesagt auch 30 Minuten zumeist aus, um zumindest ne Tendenzaussage zu bekommen - bei WIRKLICH feuchten Böden (also Deine Dochteimer) wird sich der Wert vielleicht schon nach 15 Minuten nicht mehr groß verändern...
Alles Gute beim Entdecken der Bösewichter im Parika!
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Chris Arndt
Mein Versuchsgarten hat eine Größe von etwa 430 m² . Die anderen beiden Gärten habe auch etwa
die gleiche Größe. Für einen Riesenkürbis braucht man schon mal eine Fläche von 60 - 80 m².
In meinen Versuchsgarten gibt es auch Tomaten, Himbeeren und Brombeeren.
Ich nehme mir die Freiheit und lasse mir in meinen Versuchsgarten von niemanden etwas vorschreiben.
Mein Tensiometer zeigt im Baueimer, in dem Paprikapflanzen ohne Pflanztöpfe stehen, einen Wert von
0 kPa an. Der pH - Wert beträgt, wie erwartet 7 in der Komposterde. Das Absinken des pH - Wertes erfolgt
erst in Laufe der nächsten Monate.
Zu der Frage, wo ich den vielen Kompost her nehme? Ich habe heute Rasenschnitt vom Sportplatz geholt.
Da brauche ich nur etwa 200 m mit der Schubkarre fahren. Das habe ich 12 mal gemacht.
LG Chris
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Tempel-Hof-Gärtner
Heidewitzka...

Was Du da mit einer Karre an Stickstoff anschleppst, ist ja mehr als meine ganze Jahresproduktion an Grasschnitt...
Und woher stammen die passenden Mengen Kohlenstoff-Anteile...? - Transportband-Anschluss ans Sägewerk...???
Die anderen beiden Gärten: Jeweils oder zusammen nochmal die gleiche Größe...?
Tensiometer-Anzeige Null: Ungewöhnlich (und noch nen Vorteils-Punkt für die batterie-betriebene Variante... *gg*): Das gibts bei diesem "fein-sinnigen" Kollegen natürlich nicht (es sei denn, ich hänge das Tensiometer in ein Wasserbad): Selbst unter den feuchte-gesättigsten Zuständen - also in quasi klatschnasser Erde - sollte da ein Wert von 0,02 hPa / kPa zu sehen sein (kann natürlich sein, dass die Anzeige bei Deinem Edelteil dafür ein bisserl zu grob-strukturiert ist...).
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Chris Arndt
Ich musste mich auch erst mal an die Menge Rasenschnitt gewöhnen. Die Menge Rasenschnitt
liegt nun öfters vor. Mit Rasenschnitt wollte ich schon öfters Experimente machen.
Der Rasenschnitt war dieses Mal zwar etwas geruchsintensiv. Das lässt sich aber beeinflussen.
Der Rasenschnitt lagt auf einem Haufen abholbereit. Der Rasenschnitt enthält fast keinen
Unkrautsamen.
Jeder Garten von mir hat eine etwaige Größe von 430 m².
Das ist durchaus möglich, dass durch die geringe Anzeigeabweichung sich der Zeiger
nicht bewegt. Auf dem Blumenbeet habe ich einen Wert von -200 kPa ermittelt.
Der Wert im Baueimer bei den Paprikapflanzen kann schon stimmen. Es liegt eben viel Wasser an.
Da es meinen Pflanzen gut geht, stelle ich die Behauptung auf, dass die Vorgaben falsch sind.
LG ChrisGeändert von Chris Arndt (19.04.2020 um 09:15 Uhr)
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Tempel-Hof-Gärtner
Bin manchmal etwas schwer von Kapee:
"Jeder Garten" heißt also auf gut deutsch: Garten 1 + Garten 2 + Versuchsgarten, korrekt...?
Das Rasenschnitt, zumal von einem vermutlich ja gedüngten - Sportrasen "geruchsintensiv" ist, liegt normalerweise ja auch nicht an der Vielzahl der aromatischen Beikräuter... *gg* - und beantwortet leider auch nicht die Frage nach der Herkunft der ja geradezu gigantischen Mengen von Kohlenstoff, die diese bemerkenswerten Mengen von Stickstoff-Überschuss für eine "glückliche" Kompostierung erfordern - wie schon gesagt: Immer aus der StiNo-Perspektive des Normalanwenders ohne Extra-Versuchsgarten gefragt...
MINUS 200 kPa verstehe ich nicht. Habe mich ja inzwischen mal schlau gemacht, was diese bislang unbekannten "kPa" eigentlich für Einheiten sind. Antwort: Kilopascal - wobei das Umrechnungsverhältnis 1:100 (Bar zu Kilopascal) gilt - siehe https://www.unitjuggler.com/pressure...-nach-kPa.html.
Da solche Werte aber in der Erde praktisch nicht vorkommen (1 Bar / 100 KPa wäre vielleicht der Feuchtigkeitgehalt von Wüstensand... *gg*) bewegen sich die Blumat-Tensiometer im Millibar-Bereich und können theoretisch bis 750 mBa anzeigen (hatte ich aber noch nie; das trockenste je gemessene Substrat hatte "nur" rund 500 mBa / 0,5 Bar / 50 KPa).
Ob die Angabe dieses Wertes nun "positiv" ist oder "negativ" erfolgt, kann ich nicht sagen: Kann schon sein, dass es wissenschaftlich exakter ist, die Zahl als negative Zahl anzugeben, da ein Tensiometer ja die SAUG-Spannung des umgebenden Bodens im Vergleich zur unzweifelhaft 100%-ig wassergesättigten Tonzelle misst, mithin also den UNTERdruck, den diese Saugspannung im Manometer des Tensiometers erzeugt (das Blumat-Tensiometer macht bloß diesen Erklärungsschritt nicht, insofern kenne ich bislang nur positive (Unter)Druckangaben und stopere erstmal über das Minuszeichen.
ABER: 2 HUNDERT kPa im Blumenbeet und den Blumen gehts gut: Läßt mich auch vermuten, dass hier irgendwelche "Vorgaben" falsch sind: Würde aber eher die des Chris A. aus A. im Verdacht haben wollen...
Also, langer Rede, kurzer Sinn: Wenn meine Recherche zur Umrechnung (m)Ba / kPa korrekt ist, müßte der korrekt angegebene Wert fürs Blumenbeet also (minus?) 20 kPa sein und das ist ein sowohl realistischer als auch (noch) guter Wert für eine (grenzwertig) ausreichende Bewässerung (optimal wären eher (-)15 kPa / (-)150 mBa. - Baueimer mit ja eh angenommenen 20 - 30 Millibar sind vermutlich bei dieser Art der Anzeige eben gar nicht mess- bzw. sichtbar (schick doch mal nen Foto von der Messanzeigerfläche).
Die weiter-führende Frage, warum - lt. Tensiometer-Idealbewässerungsbereich-Vorgaben - (viel) Wasser evtl. gar nicht so "gut" ist, daran kaue ich auch noch rum; denn das Gegenmodell Hydroponic / Aquakultur / AWR (in Wissenschaftskreisen übliches Akronym für Arndt'sche WasserRinne
) zeigt ja, das viel auch "gut" sein kann...
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