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Mina-Lina
Mir ist noch etwas durch den Kopf gegangen bezüglich der Zusammensetzung der Pflanzen in einem Beet. Allerdings habe ich keine Erfahrung mit der Mischung in einem Hochbeet, da ich Tomaten, Gurken und Paprika getrennt ziehe. Aber was den Wasserbedarf angeht, so sind sie doch sehr unterschiedlich. Ich giesse meine Gurken spätestens nach 2 Tagen. Paprika etwa jeden 3. Tag. Meine Tomaten hingegen bekommen selbst im Hochsommer max. einmal die Woche, da es einen Unterschied im Geschmack macht. Zuviel gegossenen Tomaten sind verwässert und haben weniger Aroma.
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*Sony*
Mina Lina, ich hab das mal ausprobiert, Tomaten im Hochbeet fast ohne gießen, also nur beim Jungpflanzen setzen etwas gewässert, zu ziehen, funktioniert Tadellos, aber halt ohne Dach drüber.
Der Regen genügt den Pflanzen vollkommen - die Tomaten suchen sich in der Tiefe des Hochbeets Wasser, ich hatte da schon Wurzeln bis zu einem Meter und mehr.
Und ja, die schmecken auch sehr gut wie ich finde - daher pflanze ich immer niedrige Sorten in mein Hochbeet.
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Mina-Lina
Ja das ist schon klar Sony, aber die Gurken müssen ja definitiv mehr gegossen werden, was wiederum bedeutet, dass die Tomaten auch immer recht feucht stehen werden und das halte ich eben für nicht förderlich für den Geschmack der Tomaten.
Entsprechend wär mein Tip diese Kombination nochmal zu überdenken.
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*Sony*
Gurken hatte ich noch nie im Hochbeet..., daher kann ich dazu nichts sagen, aber wenn die mehr Wasser brauchen, dann ist di Kombi nicht gut...
Im vorderen Bereich des Hochbeets stehen bei mir die Kräuter, dann Radieschen, Salat, Kohlrabi, Chili Paprika und ganz hinten die Tomaten - also diese Kombination hat sich bei mir bestens bewährt, auch was den Wasser bedarf angeht.
Zuccini hatte ich immer eine in der Ecke hinten, aber die wuchert das ganze Beet zu, also setze ich dort keine mehr rein..
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Tulpenfreundin
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Florian1
Hallo Namensvetter,
ich will mich hier auch einmal einklinken.
Seit Jahren habe ich mehrere Hochbeete und entsprechende Erfahrung damit gesammelt. Tomaten und Gurken würde ich nicht reinsetzen, das macht irgendwie keinen Sinn. Das Hochbeet ist ja schon hoch und dann noch hochwachsende Pflanzen?
Tomaten habe ich im Unterstand und Gurken lasse ich am Draht hochklettern.
Im Hintergrund beim zweiten Bild siehst Du den Tomatenunterstand.
Im Hochbeet habe ich sehr gute Erfahrungen mit verschiedenen Salaten, Paprika, Chilli, Sellerie und ganz besonders mit Wurzeln (Möhren) gemacht.
Spaßeshalber habe ich auch schonmal ein paar Kartoffeln reingepflanzt, auch sehr erfolgreich. Aber die brauchen natürlich Platz.
Von Zucchini würde ich abraten. Dazu ist Dein Beet zu klein, denn eine Zucchini, nicht rankend, braucht auch etwa 1 m² Platz.
Die hier angesprochene Kapuzinerkresse an der Kante entlang stelle ich mir auch sehr schön vor.
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FlorianT
Frage: 1
Düngt ihr im ersten Jahr euer Hochbeet nochmal nach für die Starkzehrer? Hab nen typischen Schichtaufbau wie so oft im Internet beschrieben denke ganz gut hinbekommen.
Frage: 2
Gibt es eine Vorteilshafte Maschenweite für Rankhilfen von Gurken? Ungefähr
Habe mich übrigens gegen die Zucchini entschieden. Belegt mir derweil noch zu viel platz
Vielleicht kommt wenn es gut läuft im nächsten Jahr noch ein Hochbeet dazu!
Geändert von FlorianT (03.02.2020 um 20:37 Uhr)
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Florian1
Zu 1. ich dünge meine Hochbeete nicht, weil die oberste Schicht bei mir aus reinem Kompost besteht. Da sind genug Nährstoffe drin.
Zu2. ich habe handelsüblichen Maschendraht, wie man ihn für Zäune verwendet. Du musst bedenken, dass die Gurken auch mal durch die Maschen wachsen und dann sollten die nicht zu eng sein, also ca. 70 - 80mm Maschenweite.
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FlorianT
Keine "normale" Erde mehr drüber als Deckschicht? Hab jetzt gerade noch kompost als letzte Schicht,is allerdings schon n paar cm abgesunken und wird noch etwas weiter sinken denk ich.
Vermute mal am Ende sind wir auf 10-15 cm die ich wieder auffüllen muss. Hab auch schon überlegt. Nehm ich n paar 70l Säcke Torffreie Erde, gesiebten Humos oder nochmal Kompost. Wobei der Kompost den ich hab nicht sooo fein ist .
Kommt vermutlich darauf an was angepflanzt wird oder...möchte e großteils Starkzehrer aber auch gerne mittleres und schwaches. Hab Bedenken das die Nährstoffe zu viel sind für die mittel bzw. schwachzehrer und die nix werden...
Deshalb tendiere ich eher zu der Bio Torffreien Erde von unserem Gärtner hier. Dachte mir das ich dann auch andere Sachen anbauen kann ohne das sie Mittel und schwachzehrer gleich überflutet werden vor lauter nährstoffen. Is das so Realisierbar??
Oder is einfach das Erste Jahr im Hochbeet ausschließlich nur für Starkzehrer geeignet?
Ja dachte ich mir schon mit der Maschenweite. Hab da schon was im Auge
Geändert von FlorianT (04.02.2020 um 18:17 Uhr)
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Gast42195
Nach Kompost decke ich auch mit gekaufter Erde ab (ein 60l-Sack je qm) ) sonst bekomm ich die Unkräuter nicht in den Griff.
Wenn beim durchsieben noch unverdautes oder zu grobes beim Kompost übrig bleibt, schieb ich das vorher ganz unten mit runter.
Falls du nicht viel bauen willst, gehen auch diese Strebe-auf-Strebe-Holzrankgitter aus dem Baumarkt für 6,50 sehr gut für Gurken.
LG
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Florian1
Ich habe zum Glück Kompost satt, auch teilweise lange abgelagert, so dass ich keine Erde kaufen muss. Ich traue denen nicht so richtig, wegen der Inhaltstoffe.
Absacken ist im Hochbeet ganz normal. Die untere grobe Füllung verrottet und sackt zusammen, so muss man von oben immer wieder nachfüllen.
Etwa alle fünf Jahre räume ich meine Hochbeete aus und setze sie neu an. Die ausgeräumte Erde verteile aufs Land.
Holzgitter für Gurken sind zwar ganz praktisch, aber leider nicht lange haltbar.
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shogun
Als Rankhilfe für Gurken werden oft ganz einfache Baustahlmatten verwendet - hab´s zwar selber noch nicht probiert, sollte aber gut funktionieren.
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Michi1
Ist nur irgendwie schwierig die nach Hause zu bekommen, wenn man nur einen PKW hat. Ein Stück Maschendrahtzaun ist halt zusammengerollt.
Antworten
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Hier (Brandenburg) treibt der Wein von nur geschwollenen Knospen (an den sehr alten Reben) bis wollig und ein Blatt eingerollt!