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Gast42195
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Wassergärtner
Das Argument, dass Viren durch das Gewebe hindurchpassen ist zwar richtig, aber die Wassertröpfchen, in denen sie für gewöhnlich "reisen" sind schon erheblich größer. Hinzukommt, dass diese Tröpfchen durch Adhäsion überwiegend an den Fasern hängenbleiben. Zwar auch nicht restlos, aber deutlich vermindert. Und das ist doch schon was! Und so ein Mundschutz schützt in beiden Richtungen: den Träger vor seinem potentiell infizierten Gegenüber, aber auch diesen vor dem Träger. Man braucht sie auch nur zu tragen, wenn man sich anderen Menschen zu sehr nähert, nähern muss. Man sollte aber solche "Selbstgemachten" nach jedem Tragen 10 min lang in Wasser auskochen.
Und gegen Viren auf festen Gegeständen (Klinken, Geldscheinen, Geländer, Einkaufswagen hilft, häufiges Händewaschen und nicht die ungewaschene Hand mit Schleimhäuten in Berührung kommen lassen (Mund, Nase, Auge, unten rum) Unverletzte Haut ist für Viren undurchlässig!
MfG.
WolfgangGeändert von Wassergärtner (20.03.2020 um 19:59 Uhr)
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Gast16744
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Dachgärtner
Eine gute Nachricht, weil reagiert wird - aber es zeigt auch den Stress im System:
BfArM ordnet Kontingentierung von Arzneimitteln an
... Es werden jedoch nicht alle Arzneimittel kontingentiert, die Anordnung trifft die sogenannten „versorgungsrelevanten Arzneimittel“
...
Die Belieferung mit Arzneimitteln soll auf der Basis der Abgabemengen des Vorjahres erfolgen
...
Bei Arzneimitteln, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie angewendet werden, soll die Bevorratung den durchschnittlichen Bedarf von acht Wochen nicht überschreiten ...
Bei den Basismengen gibt es natürlich Ausnahmeregelungen. Die acht Wochen bei den Corona-relevanten Medikamenten sind schon das Doppelte des sonst Erlaubten, aber in einem 'dynamischen' Infektionsgeschehen können diese Reserven auch schnell schwinden.
Das Wichtigste ist und bleibt also, die 'Dynamik' zurückzunehmen.
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TineB.
Ja die Stoffmasken müssen auch oft behandelt werden, sprich ausgekocht werden.
Ich denke, dass man sie auch zwischendurch mit dem Dampfbügeleisen bügeln kann. Das dürfte auch die Viren abtöten. Oder wie seht Ihr das?
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shogun
wann und wo trägst du solche Masken?
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Gast42195
Zugespitzt, ja.
Man damit ein trügerisches Sicherheitsdenken, das nicht weiter um sich greifen muss.
Heraus kommt nämlich das, was damit beabsichtig ist: "Besser als nichts" ist das Ziel - "Ich bin sicher" ist das Ergebnis.
Und das ist nicht gewollt. Genausowenig wie Autos mit gehäkelten Airbags.
LGGeändert von Gast42195 (20.03.2020 um 21:16 Uhr)
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Dachgärtner
Ja, das Argument mit der trügerischen Sicherheit kenne ich. Bei der Frage, wie weit (bei ordentlicher, 'harter' Aufklärung, ohne die funktioniert es nicht) die Vor- und Nachteile gehen kann man natürlich verschiedener Meinung sein. Und ich sehe das auch in meinem eigenen Umfeld, wie schwer vielen Menschen das Erfassen so relativ einfacher Sachverhalte fällt.
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TineB.
Wann ich die Masken trage?
Im Moment noch nicht.
Aber die Bilder gestern aus Tschechien bringen mich schon zum Nachdenken.
Kann uns jeden Tag auch treffen.
Ich denke, in der Kaufhalle würde so eine Maske ein Sicherheitsgefühl geben.
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KrokusBin dann doch noch los, habe mir noch ein paar Salatpflanzen geholt, da ich sonst eine Durststrecke habe, wenn ich jetzt länger keine neuen nachpflanzen kann. Auch Anzuchterde habe ich mitgenommen, vielleicht geht die Ausgangsbeschränkung hier auch länger als zwei Wochen und dann muss ich meine Wassermelonen ansäen.
Und damit ich noch was zum Buddeln habe, nahm ich mir zwei Sommer-Himbeeren und eine Brombeere mit.
Beim Dehner war ordentlich was los, viele wollten jetzt noch etwas kaufen, bevor er ab morgen zu hat. Es war sogar so viel los, dass aufgrund Corona immer nur eine bestimmte Zahl an Personen in den Laden durfte. Alle paar Minuten, wenn genug die Filiale wieder verlassen hatten, wurden die Eingangstüren geöffnet und anschließend wieder geschlossen.
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shogun
....ich war letzten Samstag schon vorsorglich beim Dehner - Erde und Meisenknödel hamstern. Jetzt muss ich nur noch Klo-Papier besorgen.
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louise odier
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Gast42195
... sind ganz wichtig zur Zeit, ja.

Hinweis: Die Meisen interessiert es nicht, wenn ihr Patient Nummer 11 bei nur 10 Beatmungsgeräten seid.
Gut, im Prinzip interessiert es euch dann auch nicht (mehr), aber es müsste nur wegen Meisenknödeln ja nicht zu einer Nummer 11 kommen.
LG
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Krokus
Meisenknödel bekommst jetzt ja noch in den meisten reinen Tierläden, die bleiben ja weiterhin geöffnet.
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shogun
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Gast42195
Ja klar, die Gewohnheiten schwingen mit.
Stell dir einfach vor, es ist alles voller giftgrünem ätzenden Glibber. Da würdest du dann auch nicht reingreifen und dich selbst sehr schnell entsprechend schützen.
Oder stell dir vor, du bist auf dem Klo einer Autobahnraststätte. Da fasst man ja auch nicht alles an - oder?
( Manchmal bekomm ich da aber so meine Zweifel und hatte schon manchmal die Vermutung, dass sie die Waschbecken nur für mich alleine gebaut haben, weil in diesem Moment gefühlt 50 Mann hinter einem raus laufen und sich die verseuchte "Klinke in die Hand geben". Ab und an hat man ganz vereinzelt einen "Mitwascher" am Nachbarwaschbecken, ja. Da kann man heute schon mal Kontakte knüpfen, da man sich im Herbst dann sicher unter den paar Überlebenden wiedertrifft ... am Feuer.
)
LG
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fisole
re. Meisenknödel und der ganze andere Kram: Es ist glaub ich nciht der Sinn von Ausgangsbeschränkungen, dass alle wie blöd in die Läden rennen, um noch schnell dies und das und jenes zu besorgen.
Was ist mit den ganzen Lieferdiensten, existieren die plötzlich nicht mehr? Was spricht dagegen, den ganzen Kram halt einfach zu bestellen, wenn man ihn schon unbedingt haben muss? Das wäre einmal ein sinnvoller Anlass dafür -- noch nie konnte man so viel damit erreichen, den Hintern aufm Sofa zu parken und sich bequem alles ins Haus tragen zu lassen
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Cephalotus
Die Maske hat sehr viele positive Auswirkungen.
1. Man fasst sich nicht ins Gesicht
2. Man hustet andere nicht an
3. Man zeigt anderen, dass es hier nicht um Party geht sondern um eine Pandemie
Südkorea hat die Exponentualfunktion bei der Verbreitung rasch unterbinden können.
Unterschiede zu unserem Land:
Mehr Tests
Eine Bevölkerung die kapiert was eine Pandemie bedeutet
Alle tragen Maske und zwar angeblich "wirkungslose" Masken.
Ich selbst trage seit 3 Tagen die FFP3 Masken und eine Schutzbrille in der Öffentlichkeit. Ich bin hier in der Stadt bisher der einzige.
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Krokus
Hubert Aiwanger hat das gestern gut erklärt - man soll nicht wegen einem Glas Gurken in den Supermarkt rennen, und da hat er Recht.
Gartencenter und Baumärkte wären wohl auch offen geblieben hätten das manche Leute nicht als Ersatz-Freizeitbeschäftigung genutzt und Ausflüge mit der ganzen Familie dorthin gemacht. Wären manche Menschen nicht so dumm wie diese, könnten sie auch weiter offen bleiben. Das Infektionsrisiko ist im Lebensmittelladen aufgrund der wesentlich höheren Kundenfrequenz und den meist kleineren Läden sicherlich entsprechend höher, von daher sollte man dort nicht wegen jedem Glas Gurken, wie eingangs erwähnt, hin rennen.
Ich fahre jetzt arbeiten, mal sehen ob ich jemanden erwische, der nur wegen einem Glas Gurken einkaufen kommt
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