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Gafo
#319 Logisch, alle haben Schi..ß
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fisole
Die ersten paar sind ja alles Sachen, die normalerweise/hoffentlich nicht aus Italien herbeigekarrt werden, also da würd ich nicht an Importverzögerungen denken. Da das auch alles sehr haltbare Sachen sind, tipp ich mal eher auf Hamster/Vorsichtskäufe (wobei ich das kurz vorm Wochenende auch relativ normal finde, sowas „sicherheitshalber“ mitzunehmen, wenn man noch nicht so genau weiss, was man wann kocht).
Was welcher Großhändler in deiner Region grad hat oder macht, kann aber natürlich hier niemand sagen. Der Laden von unserem Verein wird jedenfalls völlig normal beliefert, und der Markt sah auch normal aus heute (jedenfalls von der anderen Straßenseite aus).
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Dachgärtner
Manchmal ist die Logik offensichtlicher als bei anderen Gelegenheiten. Im Aldi heute fehlten Rot- und Sauerkrautkonserven sowie eingedoste Pizzatomaten, letztere waren auch beim Penny fast alle. Bei vielem anderen sieht man weniger bis nichts. Klar: Hygienetücher und 50 ml Handdesinfektion (am Bändel, daher 1,95) gab es gestern noch vor dem Müller auf dem Wühltisch, heute: Nada. Ist aber auch kein Wunder:
35 Infizierte im Kreis Heinsberg – Deutlich erhöhte Verkaufszahlen in Supermärkten
Der Kreis Heinsberg ist in Deutschland am stärksten von Covid-19 betroffen. Kritisch ist vor allem, dass die Behörden Infektionsketten nicht mehr nachvollziehen können ...
Und wenn man nicht mehr feststellen kann, über welche Kontaktpersonen sich die Krankheit verbreitet, hat man die Kontrolle erstmal verloren.
WHO warnt vor Ausbreitung des Coronavirus auf weitere Länder
Humor haben sie ja: Ein knappes Drittel der Staaten der Erde hat inzwischen mindestens einen Fall gemeldet, der einzige nicht betroffene Kontinent ist Antarktika.
Coronavirus in Deutschland: "Es gilt, den Übergang zu managen"
... "In ein paar Jahren werden wir mit einer weiteren grippeartigen Erkrankung leben, die Covid-19 heißt und gegen die wir impfen können. Jetzt gilt es den Übergang zu managen", sagte Frank Ulrich Montgomery ...
Halleluja. Noch sowas:
„Hamsterkäufe gefährden den normalen Klinikbetrieb“
Hamsterkäufe sind ein Zeichen für absoluten Vertrauensverlust. Hätte man vielleicht nicht verhindern, aber zumindest voraussehen und sich darauf vorbereiten können. Aber mit der Begründung 'Es ist alles ok und wir sind prima vorbereitet' kann man Schutzausrüstung natürlich nicht reservieren und dem allgemeinen Handel entziehen.
Interessant in dem Artikel aber auch: Wir haben auch in Europa 'single points of failure', die Versorgungsengpässe auslösen. Man kennt sie und unternimmt trotzdem nichts dagegen:
... die für unsere Kardiotechnik notwendigen Verbrauchsmaterialien ausnahmslos in Norditalien produziert. Das wurde offenkundig, als Norditalien von Erdbeben erschüttert wurde und die Produktion zum Erliegen kam. Durch die Abriegelung ganzer Städte in Norditalien wegen des Coronavirusausbruchs besteht das Risiko von Lieferabrissen, daher lagern wir einen Mehrmonatsbedarf ein
...
Aber auch die ganz banalen Abstrichtupfer, die wir beispielsweise auch für den Nachweis der Coronaviren benötigen, stammen aus Norditalien ... Wir haben wegen der Grippesaison sowieso einen erhöhten Bedarf und jetzt gleichzeitig einen Lieferengpass ... Auch hier müssen wir schon improvisieren ...
So, und was macht die Klinik bei gefährdeter Versorgung? Hamstern ...
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Joes
Unsere Politiker haben meiner Meinung nach bis jetzt nur verharmlost und vernachlässigt.
Auch jetzt, nachdem die Verbreitung offensichtlich ist, wir nur halbherzig gehandelt.
Aber Frau Merkel meint ja, dass Deutschland bestens vorbereitet ist.
Jawohl, wir schaffen das ..... oder das Virus uns.
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Gafo
Gelöscht, weil ich nix Substatielles geschrieben hatte, nur wieder Stimmungmache, allerdings pro Regierung.
Geändert von Gafo (29.02.2020 um 08:00 Uhr)
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Dachgärtner
Lassen wir also unsere Regierung zu Wort kommen:

Deutschland hat Vorkehrungen getroffen
Etwas Info, viel Blabla, aber mindestens ein wirklich nützlicher Link zu einer Datenbank des RKI, mit der man die Kontaktdaten des jeweils zuständigen Gesundheitsamtes finden kann.
Coronavirus in Deutschland: Krisenstab beschließt strengere Auflagen
Auf einem grossen Monitor die Corona-Weltkarte der Johns-Hopkins-Universität, immerhin.
... auf dem Tisch nicht nur Kaffeekannen, sondern auch Handdesinfektionsmittel ...
... und Merkel schüttelt keine Hände mehr. Wenn die Damen und Herren von ihrer eigenen Wichtigkeit überzeugt wären sollten sie allerdings Mundschutz tragen, für den Fall, dass sich vielleicht auch bei ihnen das Virus irgendwo versteckt. Webasto lässt grüssen. Und sie sind wichtig, denn ohne Weisung von oben handeln Deutsche ja nicht gerne.
... weitere Auflagen für die Einreise aus besonders betroffenen Ländern wie Südkorea und Japan beschlossen ...
Auch für Italien und den Iran gelten die 'schärferen' Bestimmungen. Allerdings ist bereits seit Tagen eine explosionsartige Ausbreitung in Südkorea, Italien und dem Iran zu beobachten, da hätte man ruhig früher (und vielleicht auch schärfer?) reagieren dürfen.
Was bekommt man in der Schule, wenn man die richtige Antwort zu spät liefert? Genau ...
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Michi1
Wenn du dich einigermaßen informiert hättest dann könntest du auch lesen, dass das mit dem Mundschutz eigentlich eine Augenauswischerei ist. Nur um ein gutes Gewissen zu haben. Helfen tun sie nur, wenn sie ein schon Betroffener trägt. Da ist es viel besser man hält 1-1,5 Meter Abstand von einem.
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Dachgärtner
Muss ich leider zurückgeben.
Genau. Und da eine Ansteckungsgefahr bereits vor den ersten Symptomen gegeben ist (und selbst ein Test in diesem Stadium mindestens unzuverlässig ist) ...
Sieh dir an, wie eng die aufeinander hocken. Konferenzen sind ein ideales Ausbreitungsgebiet.
Und von daher ist es durchaus richtig: Wenn man schon meint, Dutzende von Leuten auf engstem Raum zusammen zu führen, dann sollten eigentlich alle prophylaktisch Mundschutz tragen.
Sinnvoller wäre es, das mit den heutigen Möglichkeiten als Telefon- bzw. Videokonferenz abzufackeln, aber das gibt natürlich keine so medienwirksamen Bildchen ...
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Michi1
Deine Artikel nichts als Panikmache.
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Gafo
Ein Bild macht sagt mehr als 1000 Worte: schau dir einen Güterzug mit 100 Waggons an. Bis der Bremsdruck in den Schläuchen im letzten Wagen ankommt, dauert es. Beim Anfahren für die Zugkraft das Gleiche in umgekehrter Richtung.
In der Führung des Staates waren die Notfallpläne nach den Solllinien vorgedacht, die Ausgestaltung vor Ort nicht ideal oder wenigstens ausreichend überall vollzogen.
In der Kette von oben nach unten ist nicht der da oben oder der Ortsbürgermeister der Unterste, sonder du und ich.
(Und selber denken macht nicht dümmer.)
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Michi1
Vielleicht ist das auch unser Glück. In den Medien wird schon erwähnt, dass es so ausschaut wie, wenn sich der Virus abschwächt. Kann dann ja sei das er, wenn er bei uns ankommt auch nicht mehr viel anders ist wie der Grippevirus. Und davor hat doch keiner Angst, oder?
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Gast46973
Ich schon!
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cami
Das Virus kommt immer näher, das kann ich jetzt auch sagen. Es ist in Nürnberg und in der fränkischen Schweiz angekommen. In Nürnberg leben unsere Familien, in der fränkischen Freunde. Das macht einem schon Sorgen bzw. ein mulmiges Gefühl im Bauch!
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Schneddel62
Ich will ja Ende März eine gute Freundin südlich von Ulm besuchen, Göppingen, wo es auch schon Infizierte gibt, ist praktisch auch gleich um die Ecke, ob das noch etwas wird. Auch der Besuch bei meinem Hausarzt, steht da vielleicht auf der Kippe, da muss ich schauen, wie ich die Medikamente hierher bekomme, die ich brauche und die es hier nicht gibt. Man wird sehen.
LG Schneddel
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Gafo
Genau, hatte ich im Französischunterricht, Dativ als bonmot:
Qui vivra, verra.
Wer leben wird, wird sehen.
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Joes
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Dachgärtner
Das ist nicht auszuschliessen, bisher sind das aber bestenfalls Vermutungen, und es könnte vielleicht auch anders herum kommen? Es ist doch keine Panikmache, zunächst von der aktuellen Situation auszugehen.
Als Panikmache empfinde ich nach näherer Information die heutige Schlagzeile des hiesigen Lokalblattes, die allerdings im Internet so nicht (mehr?) zu finden ist:
Pastor ist erster Coronavirus-Patient
Freikirchliches Treffen in der Messe Karlsruhe abgebrochen
Für den aufmerksamen Beobachter ist die implizite Parallele zu Südkorea offensichtlich, aber ganz so ist es eben nicht:
Der Infizierte war zwar als Referent geladen, aber noch nicht auf dem Kongress aufgetreten. Er kommt auch nicht aus Karlsruhe, sondern aus Nürnberg (dort haben die Karlsruher hoffentlich angerufen). Allerdings hatte er Kontakt zu etwa 20 Menschen vor Ort, v.a. aus dem Organisationsteam des Kongresses (hier und hier). Deswegen wurde die Veranstaltung wohl abgesagt. Mit Daegu in Südkorea also absolut nicht zu vergleichen.
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cami
was mich mal interessieren würde, wie haltet ihr es aktuell oder demnächst mit Besuchen in Kirchen, Konzerten, Messen o.ä.?
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Gafo
immer Einzelfallentscheidung!
Wenn es dichtes Schneetreiben gibt, gehst du auch nicht auf die Skipiste. Wenn du genau prüfst, was dir wichtiger ist, findes du Deine Lösung. Nicht zu kurz, nicht zu lang nachgedacht, dann stimmt es und du brauchst dir nichts vorwerfen.
Sei deines Lebens froh!
Wenn es endet ist es immer zu früh (ausser Schwerstfall)
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Joes
Ich habe vor, sämtliche Menschenansammlungen zu meiden, wenn es geht.
Also Konzerte, Kirche und Messen sind für mich in dieser Situation zu vernachlässbar.
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