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johi
Schotterrasen
Hallo Zusammen!
Ich bin neu hier und habe folgendes Problem:
Ich besitze einen kleinen ehemaligen Bauernhof im bayrischen Voralpenland. Der Innenhof hat ca 60 qm und ist mit H-Betonsteinen belegt. Dieser trostlose Anblick ist mir schon lange ein Dorn im Auge und daher würde ich gerne auf dieser Fläche einen Schotterrasen anlegen. Ich habe mich also im Internet mit der Sache befasst, aber die Infos gehen doch sehr auseinander.
Leider kann ich nicht viel Geld für die Aktion ausgeben. Was mich nun interessieren würde: Soweit ich verstanden habe benötige ich ca 3 Teile Humus gemischt mit 7 Teilen Schotter. Mein Schotterlieferant kann mir das aber nicht mischen. Kriege ich das irgendwie selbst hin ohne schweres Gerät?
Mein Plan ist die H-Steine zunächst zu entfernen. Diese haben eine Tiefe von 8 cm.
Nach Entfernung habe ich dann also ein perfektes Bett von 8 cm Tiefe. Ich habe gelesen, dass ich für Schotterrasen ein Bett von 10 - 20 cm brauche und denke mir, dass ich ja dann auf das vorhandene Bett nur ein paar cm höher gehen muss um eben diese 10 cm + zu erreichen. Ist das realistisch? Tiefer zu graben wäre ja dann schon ein erheblicher Mehraufwand...
Wenn der Schotter nebst Humus drin liegt würde ich also das Ganze mit einer gemieteten Rüttelplatte fest stampfen und danach die Saat ausbringen und diese dann noch fest walzen.
So habe ich mir das also gedacht. Irgendwelche Einwände?
Besten Gruß & schönes Wochenende,
jo
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morus nigra
Herzlich
, jo!
Wie ist denn der Unterbau unter dem Betonpflaster?
Kannst Du da mal eine "Probegrabung" machen?
Evtl. ist es schlauer, etwas mehr Humus zu ordern und diesen dann mit einer Bodenfräse in die vorhandene Schotterschicht einzuarbeiten.
Liebe Grüße
morus nigra
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johi
Servus!
Wenn ich einen Stein raus nehme, blicke ich erstmal auf Riesel. Darunter sieht's eher nach Erde aus.
Die Betonsteine haben sich ja auch Jahrzehnte in der Ebene gehalten. Insofern scheint der Untergrund solide zu sein.
Irgendwo meine ich gelesen zu haben, dass sich eine Bodenfräse mit Schotter eher schwer tut?
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Natrix
Bitte was sind denn H Steine?
Und kannst Du ein paar Fotos vom Ist-Zustand machen?
Wenn das ein Bauernhof ist, dann wurden diese Flächen vielleicht einmal befestigt, damit die schwereren Geräte darauf fahren können? Ist das nicht mehr notwendig? Ich würde gerne eine Skizze sehen, wie Du Dir das denkst.
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johi
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morus nigra
Was ist Riesel? Und wie dick ist der Unterbau?
Als Fräse brauchst Du schon was solides, musst Du wahrscheinlich ausleihen.
Liebe Grüße
morus nigra
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Natrix
So ganz verstehe ich Deinen Wunsch, dort einen Schotterrasen anzulegen, noch nicht. Dahinter sind doch Garagentore -soll das keine Zufahrt bleiben?
Meine Vorstellung von Schotterrasen oder das was sich auf einem Bankett mit der Zeit von selber bildet, z.B. die Umkehrfläche vor meinen Gartentor: dort wurde derr Boden mit Schotter befestigt, mit Splitt abgestreut und mit der Zeit hat sich dort Humus angesammelt. Darauf ist durch Samenanflug eine Art Ruderalfläche angewachsen, die 2-3 mal im Jahr abgemäht wird.
Ist es das,was Du Dir unter Schotterrasen vorstellst?
Dann würde es wohl schon genügen, wenn Du die Steine aufnimmst und das darunter liegende Sandbett mit Humus zu mischen, so hoch, bis das von Dir gewünschte Niveau ereicht ist.
Leider haben aber die darunter liegenden Steine die Tendenz, nach dem Winter aus dem Boden rauszuwachsen und an die Oberfläche zu kommen ( wie am Acker).
Willst Du die Pflastersteine anderweitig verwenden?Geändert von Natrix (19.01.2020 um 09:41 Uhr)
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johi
Schotterrasen ist eine klare Definition eines bestimmten Untergrundes. Zum Beispiel hier beschrieben:
https://www.gartus.de/schotterrasen/
Riesel ist umgangssprachlich eine feine Korngröße, zum Beispiel von Kies (Wikipedia).
Nein, die Garagen werden nicht regelmäßig befahren, sondern fungieren als Werkstatt. Und als gelegentliche Zufahrt eignet sich Schotterrasen eben sehr gut (siehe Link oben).
Besten Gruß,
jo
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Gast46973
Dann kannst du dort ja auch "Blümchen" wachsen lassen - oder?
sono_io
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Natrix
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johi
Dann zitiere ich mich jetzt mal selber:
Mein Problem ist zB. dass es einmal heißt die Schotter-Humus-Mischung sollte mit einem Rüttler verdichtet werden, in einer anderen Beschreibung heißt es dies sollte keinesfalls geschehen.
Ich hatte halt gehofft hier auf erfahrene Hilfe zu stoßen.
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Gast46973
Entschuldige, dann bleibt das alles doch so unschön wie vorher
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shogun
Ich finde diesen Platz gar nicht so unschön und würde die Steine lassen; vor allem, weil ja doch gelegentlich Autos dort stehen. Da würde ich den Platz lieber mit Kübeln und Pflanztrögen aufhübschen. So ein Schotterrasen sieht ja auch nicht unbedingt sooo toll aus.
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Gast46973
Man kann in einem Schotterrasen wie bei einer Ruderalfläche durchaus Ansprechendes wachsen lassen; das verträgt auch ab und an Autos.....
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johi
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Natrix
..... ich lese da auch, daß Du dafür nicht viel Geld ausgeben kannst.
Starke Leihgeräte kosten auch Geld. Da Du es selbermachen willst, sparst Du ja schon mal die Arbeitszeit. Die Entscheidung, wie viel Aufwand Dir das wert ist, liegt ganz bei Dir. Ich denke halt "Schotter" und "Rasen", das sind zwei paar Schuhe.
PS: im übrigen schließe ich mich shogun an. Das war/ist ja ein Bauernhof, da haben Dinge ihren Zweck.Geändert von Natrix (19.01.2020 um 10:52 Uhr)
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shogun
ja, ich weiß - man sieht das hier öfter auf den Streifen zwischen Straßen und Radwegen. Da sieht man dann viele insektenfreundliche Doldenblütler und es wird höchstens 2x im Jahr gemäht. Aber befahren würde ich das eher nicht wollen.
---------- Automatische Beitragszusammenführung ---------- ---------- Beitrag hinzugefügt ----------
du hast halt nur die Hälfte meines Beitrags zitiert.
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Florian1
Wenn ich mal meine Meinung dazu äußern darf.
Genau kann ich es nicht erkennen, aber es scheint mir versickerungsfähiges Plaster zu sein. Dann würde ich, je nachdem wie intensiv der Platz genutzt wird, das Pflaster nur an bestimmten Stellen hochnehmen, dort Mutterboden einfüllen und mit Blühstäuchern und/oder Blumen bepflanzen. Optional könntest Du dann noch hier und dort das Ganze mit Pflanzkübeln auflockern.
Ich habe das nur mal am Rand angedeutet. Welcher Platz sich am Besten dafür eignet, hängt ganz von Deinen Bedürfnissen ab.
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cami
Hallo, du kennst dann ja uch vileicht das hier schon?
https://www.naturgarten.org/service/...tterrasen.html
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morus nigra
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Gast4697320.01.2020, 14:09Hier auch auf den "Ausläufern" des Kiesbeetes
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cami20.01.2020, 14:54
aber warum sind die von Samen Zeller dann bdeutend trittfester?
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cami22.01.2020, 08:10
Maria, schade, du hast meine Frage sicher übelesen, aber das würde mich interessieren!
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Gast4697322.01.2020, 08:21
Muss nachschauen gehen, bin halt zur Zeit ein wenig verwirbelt

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cami22.01.2020, 08:24
achso ich dachte, du wüsstest das, weil du das so promt geschrieben hast!

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Gast4697322.01.2020, 08:33
Ich glaub, da liegt ein Missverständnis vor, cami.
Ich hab diese Aussaat (eigentlich egal von wem) nur den vorgeschlagenen Sedum entgegen gesetzt, weil die weichfleischigen Sedum doch bedeutend Tritt empfindlicher( v.a.
Befahr empfindlicher ) sind als die dort genannten Kräuter und Halbsträucher....
Wenn ich ich auf Sedum hier im Kiesgarten bzw. den Ausläufern trete, dann ist das schwer beleidigt.... -
cami22.01.2020, 08:44
mh, ich glaube, da geht es jetzt doch etwas durcheineinander
Auf dem Parklatz, den ich gezeigt habe, wächst so ziemlich all das, (aber natürlich angesiedelt), das auch in dem Link steht. Da wächst das Sedum auch nur da am Rand, der nicht befahren ist.
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