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Gast42195
Schnell wachsende Gründüngung?
Hallo zusammen,
gibt es eine Gründüngung, die schneller als Franzosenkraut zulegt und dieses dabei auch unterdrücken kann?
Probiert habe ich schon:
- Senf
- Lupine/Wicke-Mix
- Rotklee
- Phacelia
Leider ist hier immer das Franzosenkraut schneller da, schneller groß und irgendwie auch dichter. Das macht eine Gründüngung schwierig, da das Franzosenkraut nicht zur Blüte kommen darf und es einfach zu viel ist, um es jedesmal aus der Fläche zu zupfen (wobei dann auch die Gründüngung breit getreten würde).
Hat da vielleicht jemand eine Idee, was sich eignen könnte und so agressiv breit macht, dass nichts anderes eine Chance hat?
Danke schon mal!
LG
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Augentrost
Noch nicht selber probiert, aber Perserklee soll in 3 Tagen keimen und schnell wachsen. Übersicht zur Gründüngung von Bingenheimer Saatgut finde ich davon ab sehr gut.
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Gast51250
Getreide keimt auch recht schnell.
Gerste, Weizen, Roggen...breitwürfig gestreut wird die Fläche auch rasch grün. Einfach mal ausprobieren, vielleicht unterdrückt das ja das Franzosenkraut.
Lieben Gruß, Cop
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Gast42195
Ah, okay, den Perserklee habe ich noch nicht probiert, das wäre noch ein Versuch. Prima -danke!

Hmm - bei Getreide bin ich mir nicht so sicher. Das ist ja eher dünnhalmig, da wird das Franzosenkraut wohl eher unten drunter weiter wachsen?
Hier mal ein Bild, wie das so ausschaut nach dem durchharken (allerdings ohne Saat auf leerer Fläche):

LG
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Augentrost
Von Bingenheimer gibt es auch eine Mischung, die Schneller Bodendecker heisst. Man kann sowas ja auch zwischen den Gemüsereihen in Reihen aussähen. Dann ist das Jäten einfacher ohne den Gründünger umtreten zu müssen.
Was ist denn das kleine unter dem Franzosenkraut, sieht aus wie Gras?
Im Frühjahr hatte ich eine Invasion von Roter Taubnessel und etwas das hier Springkraut genannt wird. Damit es sich möglichst nicht aussamt, hab ich bevor ich irgendwas andres gemacht hab, alles mit so einer geraden scharfen Hacke abgeschlagen bzw. -geschnitten und vom Beet gerecht. Das ging flott und hat geholfen.
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fisole
Lein wächst bei mir rasend schnell, ist allerdings eher zierlich …*aber dicht gesät könnt’s vielleicht funktionieren?
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MamaJanchen
Ich würde die Fläche umstechen und dann mit Folie abdecken. Das über den Winter so lassen und im Frühjahr sollte das dann kaum ein Problem mehr sein.
Ich glaube kaum, dass du bei der Dichte an Franzosenkraut etwas findest, was das unterdrückt. Aber ich lasse mich gern des Besseren belehren.
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Gast51250
Das ist ja fast eine geschlossene Fläche an Franzenkraut, die funktioniert ja schon wie eine Gründüngung; warte doch bis kurz vor der Blüte und grab die Fläche dann einfach um. Wozu noch einmal Gründüngung jetzt extra einsäen?

Lieben Gruß, Cop
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shogun
Da die Pflanze einjährig ist, ist sie ja nicht sooo schwer zu bekämpfen.
Da Franzosenkraut gut essbar und gesund ist, würde ich das Kraut einfach abernten wie Spinat und in der Küche verarbeiten. Wichtig ist, es nicht blühen und absamen zu lassen.
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Gast42195
Kurz vor der Blüte ist leider schon unter 10 cm Höhe, da ist keine richtige Masse erzielbar, auch sind die Wurzeln da noch recht winzig.
Umschubsen muss ich das Franzosenkraut ja eh regelmäßig, damit sich die Plage in 10 Jahren oder so mal erledigt hat.
Von einer echten Gründüngung mit Biomasse erhoffe ich mir hauptsächlich ein positive Einflüsse auf den Boden durch Durchwurzelung / Humus. Der Boden ist recht lehmig.
LG
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Gast46973
Lehm: da würde ich wieder Lupinen als Gründüngung nehmen. Mit ihren Pfahlwurzeln lockern sie den Boden.
sono_io
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Gast42195
Naja, einige gaben wohl deswegen schon ihren Garten auf...
Gegen Franzosenkraut sind Giersch, Knöterich oder Ackerwinde eine wahre Erholung, die kann man mal eine Weile wachsen lassen, ohne, dass es dadurch großartige schlimmer wird. Franzosenkraut blüht in dieser Zeit viermal und samt extrem aus.
Hier hat der Vorgänger einiges wachsen lassen: Wenn man den Boden eine Weile nur oberflächlich jätet, sind irgendwann alle aufkommenden Sämlinge umgeschubst und es wird weniger - wirdklich frei habe ich aber dadurch auch nichts.
Sobald man aber irgendwie tiefer geht - mit einem Sauzahn oder Lüfter oder Grubber zum Beispiel - holt man zig Samen aus der Tiefe nach oben und alles ist wieder zu. Irgendwann muss man ja mal etwas einarbeiten und den Boden tiefgründig lockern ...
Ehrlicherweise habe ich am Anfang die kleinen lustigen Knopblümchen leider nicht gekannt und nicht so beachtet.
LG
Antworten
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Hier (Brandenburg) treibt der Wein von nur geschwollenen Knospen (an den sehr alten Reben) bis wollig und ein Blatt eingerollt!