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shogun
...sauber arbeiten? Solches Zeug gehört fachgerecht entsorgt - und sonst nix!
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Wühlmaus
Ich muss mich berichtigen. Früher Rasenhedonal, heute Rasenhedomat und ist noch überall zu bekommen.
https://www.unkrautvernichter-shop.d...at-240-ml.html
Ich verdünne es in einer Sprühflasche und stelle sie auf Strahl, suche die Stellen wo Unkräuter sind. Nehme an, dass es auch auf Portulak wirkt, denn es ist gegen großflächige Blätter anzuwenden und wirkt nicht auf Rasen. Das Unkraut wird welk und geht langsam ein.
Natürlich muss man mit allen Spritzmittel sorgsam umgehen. Ob es krebserregend ist, kann ich nicht nachvollziehen. Habe bis jetzt immer einen guten Erfolg gehabt.
Hoffe, ich konnte dir mit meiner Info helfen.Geändert von Wühlmaus (16.08.2019 um 21:58 Uhr)
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Wühlmaus
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shogun
wenn etwas schon mal als krebserregend eingestuft ist, würde ich das keinesfalls in meinem Garten ausbringen.
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Dachgärtner
Die Inhaltsstoffe sind wohl etwas andere als beim Vorgängerprodukt.
Wobei in der Werbung im Shop kein 2,4-D erwähnt wird, in der Zulassungsdatenbank ist es aber beim einzigen Bayer-Mittel für Rasen mit MCPA mit dabei (und es sind insgesamt vier Inhaltsstoffe statt zwei, mit anderen Konzentrationen).
Alles etwas seltsam. Zum Glück hab ich keinen Rasen.
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Wühlmaus
Ich glaube nicht, das Rasenhedomat dann als Krebserreger verkauft würde. Da müsste ich mich auch erst fachkundig machen. Außerdem inhaliere ich das Zeug nicht, sondern spritze es nur auf das Unkraut. Mit anderen Giften muss man ja auch vorsichtig umgehen. Jedenfalls habe ich noch keine Gesundheitsschäden festgestellt-.
Ach ja, da fällt mir noch ein Krebserreger ein, --Nikotin--.
Geändert von Wühlmaus (16.08.2019 um 23:11 Uhr)
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shogun
ich hab auch keinen Rasen - in einer kurz gemähten Wiese braucht es keinen Unkrautvernichter; nicht mal für Portulak...
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Wühlmaus
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shogun
das ist mir wurscht, was da wächst - Hauptsache es ist dicht und grün. In den heißen und trockenen Phasen ist das reine Rasengras als erstes dürr und trocken, wenn man nicht unentwegt gießt.
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dornröschen5
Dass ich auch ein absoluter Gegner von der Anwendung von Giften im Garten bin, ist ja hinlänglich bekannt.
Mir ist bewusst, dass ich hier wohl vermutlich keinen bekehren kann. Trotzdem fällt es mir schwer, nichts dazu zu schreiben.
Die genaue Wirkung der meisten Herbizide ist unbekannt. Zwar bestätigen die meisten Test, dass es nicht direkt auf den menschlichen Organismus wirkt, allerdings gibt es wohl immer mehr Erkenntnisse zur Wirkung auf Bakterien. Und davon haben wir jede Menge im Körper.
Es ist also ziemlich wahrscheinlich, dass es gesundheitsschädlich ist. Wann man Schäden feststellen wird, ist eine andere Frage.
Dass Gifte sich negativ auf das Bodenleben und Insekten auswirken und außerdem häufig ins Grundwasser gelangen, ist ein Punkt der die Allgemeinheit etwas angeht. Das betrifft nicht nur die Nachbarn und die nächste Generation, sondern uns alle.
Mir fehlt in vielerlei Hinsicht das Verständnis. Über Generationen haben die Menschen versucht die Gärten fruchtbar und ertragreich zu bekommen.
Und jetzt wird ein immenser Aufwand betrieben um den Garten möglichst tot und naturfern zu bekommen.
Gift klingt erstmal nach einer Arbeitserleichterung. Aber ein Golf-Rasen ist ein irrer Aufwand. Der muss fast täglich gewässert werden. Mehrmals die Woche gemäht werden. Er muss gedüngt werden. Vertikutiert.
Wir starten in Deutschland Petitionen zum Artenschutz und verurteilen unsere Bauern, de uns ernähren, um dann im Garten genau so zu handeln, nur ohne Grund? Nur damit ein theoretisches Bild einer Perfektion erreicht wird?
Woher kommt dieser plötzliche Wunsch nach monotonem Einheitsrasen? Warum müssen Gärten plötzlich aussehen wie Wohnzimmer? Woher diese Entfremdung?
Vorne Kies, hinten Einheitsrasen. Und im Sommer dann in Urlaub fliegen, weil die Natur da so schön ist.
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shogun
nicht mal ein Golfrasen muss aus monotonem Einheitsgras bestehen - hier ganz in der Nähe auf einem großen Golfplatz ist dies nicht der Fall. Ich habe mir diesen Rasen ganz genau angesehen und festgestellt, dass er fast genau dieselben Pflanzen enthält wie meine Wiese - nur regelmäßiger und kürzer gemäht. Es gibt dort keine Unkrautvernichter und gedüngt wird mit irgendeinem Mittel aus Algen. Das Bewässern hält sich sehr in Grenzen, weil das bei solch einer Wiese nicht nötig ist. Es gab dafür auch schon Preise für die ökologische Gestaltung. Es geht also ohne diese Gifte, wenn man nur will!
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Michi1
shogun, hast du auch schon mal den Mäher gesehen. Ist bestimmt ein Spindelmäher mit dem wöchendlich 2x gemäht wird und gegossen wird der Rasen auch öfters als in anderen Gärten.
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Gast42195
Darum geht's in der Ausgangsfrage ja gar nicht.
Dort geht es um einen Problemfall der aktuell - wenn ich das richtig gelesen habe - stellenweise auftritt.
Nun kann man ihm dazu raten, die Sache zu beobachten, den Portulak zu streicheln, sich ihn ihn zu verlieben, weil er so schön ist oder auch eine Runde blühen zu lassen, um was gutes für die Insekten (welche?) zu tun. Da freut sich auch der Portulak über soviel Verständnis und Liebe, startet mal so richtig durch und blüht voller Freude, was das Zeug hält. Wenn noch etwas "Glück" in Form eines milden Winters dazu kommt, hat der Fragende nächstes Jahr vielleicht eine 1-A-Portulak-Plantage für den internationalen Export.
Knackpunkt 1: Das wollte er aber gar nicht. Er wollte einen Rasen.
Wie zufrieden ist wohl jemand, der ein schickes Auto erträumt, bestellt und dann nach ein paar Wochen vom Autohaus einen Holzroller geliefert bekommt, mit einem Klaps auf die Schulter und dem Kommentar "Ist gesünder für dich und auch besser für die Umwelt"?
Knackpunkt 2: Wir reden hier über ein recht invasives Kraut. Dort, wo es sich breit macht, gibt's bald nichts anderes mehr. Die Verwertbarkeit für Wildbienen liegt bei Null. Portulak wird als invasiver Neophyt geführt.
Wenn man realistisch bleibt, ist die frühe (jetzt) Bekämpfung mit geschätzt 5-50ml Unkrautvernichter rein auf die betroffenen Stellen bezogen (vielleicht im nächsten Sommer nochmal, falls noch Samen aufgehen) um den Faktor 100 umweltschonender, als jetzt bei der Verbreitung zuzuschauen. Dann werden nämlich Liter statt Milliliter in den nächsten X Jahren jährlich verbraucht. Nehmen wir 400qm Rasenfläche, dann macht das bei zweimaliger Totalanwendung ingesamt 800ml im Jahr mal 5 Jahren dann also 4l Unkrautvernichter - juhu. (Vielleicht sind's auch nur 200qm, dann kommen wir immer noch auf 2l oder 100qm, dann ist's "nur" 1l -egal, es ist zu viel) Anzunehmen, dass man eine Portulak-Plantage statt eines Rasen dort belässt, ist nicht realistisch.
Dazu kommt, dass dann schnell auch alle umliegenden Flächen, Beete und die angrenzenden Grundstücke irgendwann etwas davon haben. Also kann zu den oben genannten Mengen Unkrautvernichter auch noch der Gifteinsatz der Nachbarn dazu gerechnet werden, welcher sich möglicherweise auch noch ver-X-facht, wenn einer der Nachbarn nicht gleich reagiert und der Portulak sich dann von dort auf die weiteren Nachbargrundstücke ausbreitet.
Zusammengefasst: Jetzt schnell und entschlossen partiell bekämpfen ist besser für die Umwelt als alles andere.
LGGeändert von Gast42195 (17.08.2019 um 12:10 Uhr)
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dornröschen5
Naja. Mal könnte ihn auch einfach mähen. Dann Versamt er sich nicht, wird mit der Zeit weniger und relativiert sich in der Gesamtfläche.
Dass ein neu angesäter Rasen Unkraut enthält ist nunmal so.
Klar kann man das auch alles abtöten. Dann ist es halt nächstes Jahr nicht der Portulak sondern Klee oder Vogelmiere oder was weiß ich.
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Gast42195
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Wühlmaus
Tron, ich stimme dir zu und ich bin auch sehr mit Giften sparsam. Wie du schon schreibst, wende ich das Hedomat nur für die einzelne Pflanze sehr sparsam an. Über Ansichten der Gestaltung von Rasen und unverantwortliche Bodenvergiftungen kann man verschiedener Meinung sein. Ich bin jedenfalls keiner, der unnötig mit Giften herumspritz, schon gar nicht bei Lebensmittel.
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dornröschen5
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Kalle123
Hallo zusammenm,
vielen Dank für die zahlreichen Hinweise auf Methoden. Ich werde nun estmal versuchen die größeren Pflanzen zu ziehen, dann vertikutieren und direkt mit Dünger neuen Rasen anlegen. Hoffe dieser wächst noch anständig und hält den Winter durch.
Im Frühjahr werde ich erneut kräftig düngen und das Rasenwachstum fördern. Zu allerletzen Not muss ich halt partiell (chemisch) nachhelfen.
Auffällig ist, dass ich in Teilbereichen des Gartens einen super Rasen habe. Hier ist kein Portulak - wirklich nur in den Bereichen - wo der Rasen relativ spät keimte....
Ich bin beruhigt in vielen Zeitungsartikeln zu lesen, dass dieser Somme "perfekt" für ein Portulak Wachstum ist und ganz ganz viele Personen hiermit ein Problem haben..
Einen schönen Restsonntag
Geändert von Kalle123 (18.08.2019 um 10:17 Uhr)
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