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balkongemuese84
Kein Erfolg mit Gurken und anderen Kürbisgewächsen
Hallo,
ich hab eigentlich einen halbwegs grünen Daumen und jährlich eine reiche Ernte an Tomaten und anderen Gemüsen. Die Pflanzen ziehe ich immer selbst auf.
Fast jedes Jahr hab ich es auch mit Gurken versucht. Die keimen und wachsen immer sehr gut, meist hab ich sie sogar bis zur Blüte oder bis zu ersten Frucht-Ansätzen gebracht - und dann sind sie mehr oder weniger plötzlich gestorben. Das war bisher am Balkon bzw. einer rundum geschlossenen Loggia.
Seit letztem Jahr hab ich ein Haus mit kleinem Garten und heuer hab ich mich wieder an der Aussaat von Gurken und diesmal auch Zucchini probiert.
Beide sind erst recht stark in die Höhe geschossen, also etwas vergeilt. Die Zucchinis sind dann aber doch noch in die Breite gewachsen. Die Gurken haben sich ca 2 Wochen gar nicht mehr weiter entwickelt. Seit paar Tagen wachsen endlich die zweiten Blattpaare. Sehr langsam allerdings. Und inzwischen nur noch bei einer der beiden Pflanzen, die andere war ohne Vorwarnung innerhalb von 12 Stunden komplett tot.
Jetzt fängt auch noch eine der beiden Zucchini-Pflanzen an kaputt zu gehen. Anbei ein Foto.
Was meint ihr könnte sie haben?
Und woran könnte es liegen, dass ich noch NIE Erfolg mit Gurken hatte?
Sie stehen bisher noch in Aussaat-Erde am Küchenfenster. Gedüngt hatte ich allerdings mal, mit Flüssigdünger. Kann es daran liegen?
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fisole
Kann es sein, dass die Pflanze auf dem Foto viel zu viel gegossen wurde?
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balkongemuese84
Auffällig sind die Punkte, sowohl dunkelgrün als auch weiß.


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balkongemuese84
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balkongemuese84
Und die Punkte, worauf könnten die hindeuten?
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Natrix
möglicherweise Mosaikvirus. Mußt mal googeln und vergleichen. Am Acker kommt der aber immer später im Jahr.
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Gast42195
Die kleinen Punkte schauen aus, wie Bisslöcher, wahrscheinlich Spinnmilben.
Die befallenen Blätter sollten entfernt werden und die restliche Pflanze behandelt. Da hilft z.B. Neem (kann auch innen verwendet werden) oder Spruzit (sollte nur außen verwendet werden). Du musst vor allem die Blattunterseiten einsprühen, generell aber am Besten alle Pflanzenteile. Sicherheitshalber nach ein/zwei Wochen nochmal und nach weiteren ein/zwei Wochen auch nochmal wiederholen, damit du die später schlüpfenden erwischt.
LG
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balkongemuese84
Spinnmilben sind definitiv keine dran. Sind nur so kleine schwarze Mückchen unterwegs, die man oft in der Erde hat.
Der Mosaikvirus schaut auch anders aus.
Aber danke für eure Hilfe!
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Gast42195
Die sind anfangs so klein und unsichtbar, dass du die nur mit starker Lupe erkennst.
Ansonsten - du hast die ja drinnen stehen? - könnten es auch Thripse sein, die diese Bisspunkte hinterlassen. Die müsstest du aber auch dort finden und sehen können. Es sei denn, sie sind an anderen Zimmerpflanzen und hüpfen nur mal kurz rüber zu den Gurken.
Trauermücken würde ich auch direkt bekämpfen. Die Larven schädigen die Wurzeln.
LG
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TineB.
Ich ziehe meine Gurken nicht.vor.
Die nächsten Tage werde ich die auf mein Hügelbeet säen.
Habe auf dem Beet vor Wochen angrotteten Pferdemist aufgebracht. Darauf Komposterde. Säe die Sorte Vorgebirgsgurken. Habe damit immer Erfolg.
Auch in 500 m Höhenlage.
Gefährlich können Schnecken werden.
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balkongemuese84
Hm, dann probiere ich es nächste Woche draußen nochmal, wenn es noch nicht zu spät ist.
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TineB.
Nein, noch nicht zu spät. Bei der gegenwärtigen Kälte liegen die Samen nur tot in der Erde.
Ich habe sie auch noch nicht ausgelegt.
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Trüffel
Wie oft gießt Du die eigentlich und wieviel?
Auch ohne ein längeres Bad im Stausee können Pflanzen ersaufen. Die Wurzeln bekommen einfach zu wenig Luft und ersticken.
Leider kann man das Foto nicht einfach durch Anklicken vergrößern, weil es wo anders hochgeladen wurde. Ist immer angenehmer, wenn Du die Fotos direkt hier im Forum hochlädst.
Aber das sind solche Torftöpfe? Falls ja, die saugen sich gerne voll und so mancher hat sie dadurch unfreiwillig ertränkt.
Viele Grüße
Petra
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balkongemuese84
Eigentlich gieße ich nur wenn sie trocken sind, aber wird dann schon so sein, dass sie zu nass waren. Hab sie jetzt seit dem nicht mehr gegossen, die kranken Blätter weg und das einzig verbliebene schaut zumindest noch gut aus. Mitte bis Ende der Woche kommen sie wieder raus und Beet, zusammen mit neuen Samen als Reserve.
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Kovács
Am 26. April hatte ich wie jedes Jahr Gurken- und Zucchinipflänzchen ins Gemüsebeet ausgepflanzt, die ich auf dem Wochenmarkt gekauft hatte. Zum ersten Mal sind dieses Jahr alle Pflänzchen eingegangen, auch die eine Zwergtomate. Ich weiß nicht, warum. Die tiefste Temperatur war 3,5° C. Bringt das solche Pflänzchen schon um? Ziemlich windig war es auch.
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shogun
Ja, das ist für diese Gewächs zu kalt - die sind unter 10° schon beleidigt; besonders die Gurken.
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Trüffel
Da kamen auch drei Stressfaktoren zusammen: Umpflanzen, Kälte, Wind.
Hier hat der Nachbar auch eine Gurke rausgepflanzt, die sieht aber noch gut aus. Es war zwar kalt hier, aber sie stand relativ windgeschützt. Vielleicht noch andere Sortenwahl und bei der einen geht's, bei der anderen nicht.
Viele Grüße
Petra
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Michi1
Ich will keinen eigenen Beitrag aufmachen den ich glaube das Thema passt hier rein. Ich habe Gurken und Zucchini am selben Tag ausgesät. Während ie Gurken schon werden hat sich die Zucchini noch nicht sehen lassen. Ist das normal.
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Trüffel
Bei mir sind die Zucchini schneller gekeimt als die Gurken, aber nur minimal. Ich würde das somit unter der Rubrik "kann passieren und ist bedeutungslos" heften.

Viele Grüße
Petra
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balkongemuese84
Ja von wegen...
Du hattest natürlich Recht, es sind Spinnmilben dran, jetzt seh ich sie auch. So ein Mist.
Bissl Hoffnung hatte ich noch, aber jetzt werd ich wohl doch alles direkt im Freiland nochmal neu säen und die bestehenden wegwerfen, bevor weitere Pflanzen befallen werden.
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Hier (Brandenburg) treibt der Wein von nur geschwollenen Knospen (an den sehr alten Reben) bis wollig und ein Blatt eingerollt!