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Michi1
Es ist ja auch so das man die Töpfe die früher in Verwendung waren zuvor ein paar Minuten einweichen sollte das sie Wasser ansaugen und wieder abgeben können. Ein glasierter kann das nicht mehr. Auch habe ich gelesen, ich habe mich Heute mit dem Thema befasst, das ein älterer Römertopf irgendwann Patina ansetzt und dann auch nicht mehr so funktioniert wie am Anfang da dann die Poren dicht sind.
Ist jetzt alles nur Theorie, praktisch habe ich keine Erfahrung.
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cami
das waren schon ein paar Stunden einweichen, damit sich die Poren komplett mit Wasser vollsaugen konnten.
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Michi1
cami, ich hab ja geschrieben das ich das nur gelesen habe. Dort stand etwas von 15-20 Minuten. Es kann ja sein das das Internet nicht immer recht hat.
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cami
mag sein, denn damals, als ich meinen gekauft habe, gab es das ja noch nicht
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Gast46973
Mein großer Römertopf ist von 1976 (war ein Hochzeitsgeschenk) und ist bereits innen glasiert.
In Anleitung /Kochbuch dazu (von 1970) steht, dass er vor dem ersten Gebrauch eine halbe Stunde gewässert werden muss, (ganz im Wasser stehend) dann reichen jeweils 15 Minuten. Ganz wichtig ist natürlich, dass der Deckel, der ja nicht glasiert ist, mit gewässert wird. Von dort tritt nämlich der meiste "Dunst" aus.
Aber auch aus den Poren des glasierten Teils. Deshalb darf man nie mit Scheuermilch reinigen (verstopft die Poren), gegen Reinigung mit Pril etc plus Bürste spricht dagegen nichts.
Und dann wird noch empfohlen, das nach etwa hundertmaligem (!) Gebrauch der Topf eine Stunde lang in Wasser ausgekocht werden soll, damit wieder aller Poren frei und atmungsaktiv werden.
Wie schon gesagt: wir haben zwei, diesen alten und für uns beide seit ein paar Jahren einen kleineren, den verwende ich v.a. fürs Gemüse; zu zweit essen wir ja kaum Flesich.
Wen es interessiert: es gibt auch einen speziellen Fisch-Römertopf
LG
sono_io
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rossi
Ich hatte auch lange Zeit immer wieder mal einen Römertopf und damals waren die wirklich nicht so sehr teuer und ich habe den/die gerne verwendet. Nun hab ich mir vor zwei Jahren wieder einen gekauft, der ist innen glasiert und bislang habe ich ihn nur einmal hergenommen. Ich finde das "Einweichen" lästig.
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urmel
Bei meinem ist das Unterteil innen glasiert. Wässern muss man beide.
Gefüllte Paprikaschoten, Rinderrouladen, Pichelsteiner, Braten...und vieles mehr, alles schon gemacht. Funzt
Ich hab den großen Familientopf ohne Griffe, die braucht es nicht, machen den Topf nur sperrig.
Shogun hat Recht, ohne Topflappen geht garnix
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tree12
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Gartenwichteline
Tree, das wirst Du nicht bereuen

Nimm einen, der Dir gefällt, aber besser mit abgerundeten Ecken. Beim Trend sind die Ecken sehr markant und somit abschlaggefährdet. Du willst ja lange Freude dran haben !
Die funktionieren alle gleich, sind alle aus Ton, haben alle ein porös glasiertes Unterteil zum einfacheren Putzen. Manche sind im Unterteil am Boden geriffelt. Es klebte bei mir ohne diese aber noch nie was an. Achte drauf, daß die Höhe mit Knauf auch in den Ofen paßt ! Ein Knauf ist aber auch wieder was zum Anschlagen... und beim Wässern störend. Man braucht wirklich keine Griffe. Beim Rausholen faßt man an die beiden Enden des Unterteiles - mit Topfhandschuhen. Beim Öffnen greift man links und rechts an die Deckelenden. Ich stell dazu den Topf auf einen Korkuntersetzer auf dem Ceranfeld vor der Fliesenwand ab. Davor liegt ein zweiter Korkuntersetzer. Ich greif behandschuht an die Deckelenden und heb hoch und zieh währenddessen zu mir heran. Dabei dreh ich ihn schon. Ich beschreib das, weil beim ersten Öffnen wirst Obacht geben müssen, es kommt sehr heißer Dampf heraus. Man muß also auf die Arme aufpassen.
Wässern ist heute übrigens zeitsparend, weil mit stark saugendem Ton hergestellt wird. Finde ich persönlich nicht so gut. Der saugt ja dann auch beim Putzvorgang.Geändert von Gartenwichteline (29.12.2018 um 17:12 Uhr)
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Gast46973
Ich hab die Original-Töpfe ohne Ecken und Kanten und Vorstehendes (ich glaub, das ist daran Schuld, dass der große so alt geworden ist, bin sonst ein Meister im "Anecken"
)
Ich würde auch noch darauf achten, dass er nicht zu viel Platz im Schrank einnimmt und man ihn wirklich in der Küche verstauen kann - sonst gerät er schnell in Vergessenheit.
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shogun
ja - der Platz ist es hauptsächlich, was mich von einer Anschaffung zurückhält.
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Gartenwichteline
Um den Topf platzsparend im Schrank unterzubringen, verpacke ich ihn nach dem gründlichen Trocknen wieder ineinandergestellt in seine Schachtel. Das schützt ihn vor Anschlagen und man kann was drauflegen.
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Gast46973
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Gartenwichteline
Wenn da Bedarf besteht und Du den Klassiker für 4 Personen hast, könnt ich Dir eine abtreten
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Gast45662
Ganz blöd mal gefragt, wie ist das beim Römertopf mit den unterschiedlichen Garzeiten?
Tut man Gemüse und Fleisch gleich zusammen rein ?
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Gartenwichteline
Mein erstes Mal war ein Stück vom Hals. Das habe ich rundum gesalzen, gepfeffert und mit Edelsüßpaprika gepudert. 2 rote Paprika in groben Stücken drumherum gelegt und 1 geviertelte Tomate. Deckel drauf und ab in den kalten Ofen. Kurz bevor die 2 Stunden um waren, habe ich Nudeln gekocht. Lecker !
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Gartenwichteline
Oder Du machst Hühnerbeine auf Kartoffelgemüsebett.
Gut wallnußgroße Kartoffelwürfel in den gewässerten Topf legen. Etwas salzen. 2 mittelgroße Zwiebeln in Viertel dazwischen, ebenfalls 3 rote Tomaten. Darüber gewürzte Hühnerbeine mit Rückenanteil legen. Die letzten 10 Minuten ohne Deckel, damit es noch etwas knuspriger wird.Geändert von Gartenwichteline (29.12.2018 um 20:06 Uhr)
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Gartenwichteline
Du kannst auch Frikadellenteig machen und Paprikaschoten damit füllen. Übrige Fleischmasse legst einfach als Klößchen drum herum. Die Deckel von den Paprika würfeln und auch drumherum streuen. Noch 1 Tomate grob würfeln und auch mit dazu. Dann brauchst nur noch Reis kochen.
Und wenn Du die Schoten stellst, nicht legst, dann paßt auch mehr davon in den Topf.Geändert von Gartenwichteline (29.12.2018 um 20:19 Uhr)
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Gartenwichteline
Ich habe auch schon einen ganzen Topf voll Wirsingrouladen gemacht.
Frikadellenteig machen. In das Innere eines Wirsingblattes 1 gehäuften EL Fleischteig geben. Den überstehenden Kohl an den 4 Seiten eng über die Fleischmasse ziehen, so daß viereckige Päckchen entstehen. Diese mit der Verschlußseite nach unten in den Topf schichten. Ganz unten und zwischen den einzelnen Schichten streue ich rotweiße Speckwürfel. Nicht unten, sondern zwischendrin streue ich auch Zwiebelwürfel.Ganz unten geb ich aber 1 Stück Butter rein. Oben decke ich mit rotweißen Speckscheiben ab.
Dann brauchst nur noch Salzkartoffeln kochen oder Kartoffelpüree machen.
Was nicht gegessen wird, kommt in den Froster.
Übriger Kohl wird zu Gemüse mit Speck und Zwiebeln verarbeitet.Geändert von Gartenwichteline (29.12.2018 um 20:37 Uhr)
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Bei Trauermücke schwöre ich ja auf Nemathoden, dir haben noch immer geholfen. Dieses Jahr hatte ich auch einen schlimmen Befall und sie damit in den Griff bekommen.