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Dachgärtner
Wo liegen da deine Bedenken?
Was der Bauer draufgeworfen hat wird ja weiter verdünnt, und das meiste hat man schon gegessen.
Je nach Wachstumsbedingungen kann der Vitamin- und Nährstoffgehalt natürlich unterschiedlich sein ('Wasserkultur' ist sicher nicht optimal), aber das ist auch sonst so.
Manche Pflanzen produzieren nach Verletzungen Abwehrstoffe, wobei mir nichts bekannt ist, was hinterher gut schmeckt und für Menschen trotzdem nicht bekömmlich sein sollte.
Erforscht wird das frühestens, wenn es sich kommerziell lohnt oder grossflächig notwendig wird - wobei ich mir ersteres schwer vorstellen kann (Samen sind ja billig), und die Nachwachsraten für mehr als ein kleines Zubrot wohl meist zu gering sind.
Ganz witzig könnte es gelegentlich zur Samengewinnung sein, leider werden bei vielen Pflanzen die Sorten (und ob die Pflanzen samenfest oder F1 sind) selten bis nie angegeben. Sind ja auch nur zum Verzehr gedacht.
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Florian1
Es gibt eine alte Weisheit:
„Es ist alles schon mal da gewesen.“
Ich kenne das noch von meinen Großeltern, die das bereits vor 70 Jahren so machten. Kohlköpfe wurden nicht raus gezogen, sondern über dem unteren Blattkranz abgeschnitten. Aus den Achseln wuchs der Kohl wieder neu aus und wurde verwendet. Ebenso mit Lauch, Grünkohl wurde abgeblättert und wuchs oben weiter und bei Rosenkohl wurden die Röschen einzeln geerntet, soviel wie man gerade brauchte.
Aber heute meint man, man müsse das Rad neu erfinden, gibt ihm einen englischen Namen und hofft, dass das eine Geschäftsidee ist und genug Leute darauf reinfallen.
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cami
genau die Aussage deines letzten Satzes ist der Grund für diesen Trööt, Florian!
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cami
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shogun
das Grün von ausgetriebenen Zwiebeln verwende ich auch - ist aber nicht das, was man unter Regrowing versteht; denn die Zwiebel selber kannst du in diesem Zustand vergessen.
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Frau Spatz
Ich kenne das "Regrowing" noch aus meiner Kindheit.
Da habe ich bereits mit viel Freude Reststücke von Pflanzen nachwachsen lassen und geerntet.
Bei mir wächst immer mal wieder was aus Reststücken, entweder im Garten oder auf der Fensterbank.
Es macht mir immer noch Freude zu sehen, wie sich die Stücke entwickeln.
Aktuell: 2 x Lauch und 2 x Schwarzwurzeln.
Ganz neu seit gestern: 1 Avocadokern
Wie Flo richtig formuliert:
Ist genau so in der Mode, da kommt auch alles irgendwann mal wieder und wird als neuer Trend und schick verkauft.Geändert von Frau Spatz (17.12.2018 um 08:18 Uhr)
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Päonia Strauch
Letztendlich ist es mir eigentlich egal, ob alt oder neu... Für mich ist es eine Erinnerung, jetzt im Winter wieder etwas Grün auf der Fensterbank zu ziehen, auch wenn es nur geringe Mengen sind, die aber einen Salat oder ein Butterbrot schmackhafter machen können. Ichwürde michfreuen über ein paar Erfahrungen, wa da noch gut klappt, denn außer bei Frühlingszwiebeln, Lauch, Möhren- und Zwiebelgrün hat bei mir noch nichts weiter funktioniert.
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cami
du kannst im Prinzip alles nehmen, was einen Strunk hat.
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Gast45662
Ich weis nicht ob es hier hergehört, aber mir fällt grade ein, das ich als Kind immer versucht habe Ananas aus den Kopfblättern zu ziehen.
Es hat geheißen, wenn man die Kopfblätter mit etwas Schale zusammen abtrennt und in Erde stellt, wird wider eine Pflanze draus.
Gelungen ist mir das nie, obwohl meistens unter diesen Blättern versteckt, schon kleine Würzelchen sind
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shogun
doch, das mit der Ananas kann schon funktionieren - haben wir immer mit Kindern gemacht.

Eine essbare Ananas kommt dabei allerdings nicht zustande.
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Gast45662
Ach schade
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cami
ja, das habe ich früher auch genauso gemacht, aber mit mäßigem Erfolg. Später habe ich dann mal gelesen, man muss den Strunk erst ein bisschen eintrocknen lassen, zwei Tage etwa. Erst dann einpflanzen und wenig gießen.
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Gast46973
Cami, scheint wirklich "neue" Mode zu sein. Ich kauf mir ab und an "gartenspaß" und da ist im Januarheft über 4 Seiten Regrow (Recycling für Gemüse) Thema.
LG
sono_io
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Frau Spatz
Mit Ananas hatte ich nie Glück, egal wie ich vorgegangen bin. Und trotzdem versuche ich es immer wieder.
Aktuell steht eine Ananas am Küchenfenster. So richtig glücklich sieht sie nicht aus.

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cami
Frau Spatz, "never give up" wäre da jetzt ein guter Slogan dazu

sono_io
und, steht das was drin, was wir noch nicht wissen?
Antworten
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Hier (Brandenburg) treibt der Wein von nur geschwollenen Knospen (an den sehr alten Reben) bis wollig und ein Blatt eingerollt!