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Gast27413
Ich meine die "Gewächshaus" Weiße Fliege.
Gestern war ich auch auf diesem Link.
Ich habe mittlerweile sehr sehr viele davon. Sie siedelt auf den Unterseiten der Blätter. Wenn man die Pflanzen berührt, fliegt sie auf.
Ich werde wohl chemisch dagegen vorgehen. Geht ja nicht anders. Sonst hab ich dieses Jahr alles umsonst gepflanzt.
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Sharky1
Jetzt habe ich eine neue Plage. Eine Art Käfer mit kleinen Rüssel... finde aber nicht was es sein könnte. Diese Käfer sind jetzt eigtl auf allen Pflanzen zu sehen , breiten sich aber auf den Rosenkohl extrem aus.
Geändert von Sharky1 (12.06.2018 um 19:46 Uhr)
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morus nigra
Dickmaulrüssler?
Hast Du mal ein Foto?
Liebe Grüße
morus nigra
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Sharky1
Also die sind nur gut 3mm groß daher schwer davon ein Foto zu machen , meine Freundin hatte es versucht und ich werd mir mal die besten davon geben lassen und einstellen. Ich denke ich habe auch diese Plage mit Neemöl und Kaliseife im Griff da heute viele auf den Blättern lagen und nix mehr machten. Ich denke auch das diese Art Käfer auch kurz fliegen konnte da sie mich auch bekrabbelten.
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Sharky1
https://encrypted-tbn0.gstatic.com/i...AEMTXinyoaVaJQ also das könnte er sein....also was das mit den rüsselkäfer schonmal richtig....
Geändert von Sharky1 (13.06.2018 um 20:53 Uhr)
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Gast43353
Als ich noch das Haus im Grünen hatte, wurden meine Chilis und Kräuter gelegentlich gerne von Weißen Fliegen befallen. Das war ein großes Grundstück mit ausgedehnten Blumenbeeten rundherum und dort wie auch auf den Steinhängen wuchsen nur Pflanzen, die sich selbst dort angesiedelt hatten und sogar teilweise unter Naturschutz standen. Diese blühten ständig zu verschiedenen Zeiten und im Gegensatz zu den "Strebergärten" ringsrum summten und brummten die Insekten wie in den kanadischen Wäldern. Das Öko-System war dort vollkommen intakt.
Wenn meine kultivierten Pflanzen trotzdem von Schädlingen befallen waren, dann kamen sofort unzählige Schwebfliegen, Schlupfwespen und sogar Käfer und räumten derart schnell mit dem Viehzeug auf, dass Weisse Fliegen nicht mal dazu kamen, ihren üblichen Honigtau abzusondern. Pflanzen, die mit Spinnmilben rausgestellt wurden, wurden quasi über Nacht komplett davon befreit. Lediglich von den Blattläusen wurden immer ein paar wenige von den Marienkäfern und deren Larven übrig gelassen, vermutlich um sich diese wiederkehrende Nahrungsquelle zu sichern. Biologische oder gar chemische Mittel waren dort nicht erforderlich.
Wenn also bestimmte Schädlinge im Freiland überhand nehmen, dann befindet sich das Öko-System dort vermutlich nicht im Gleichgewicht. Als "Quellbereinigung" sollte man evtl. dort zuerst ansetzen.
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Gast27413
Danke für den Tipp.
Ich bin am Südhang. Es gibt viele Bäume, so daß die Luft durchgängig, diesen Sommer erst recht, Gewächshausqualität hat. Heiß und feucht, der Boden ist knochentrocken.
Daran läßt sich so ohne weiteres nichts ändern. Weder kann ich den Südhang ändern, noch das Wetter. Ich meine, das Wetter würde ich gerne verändern, dieses Gartenjahr ist nämlich ein Gartenjahr zum Abgewöhnen. Hier hat es seit mehreren Wochen nicht mehr geregnet, ich befinde mich in der trockensten Gegend Deutschlands. Da hilft auch Wässern nicht mehr viel, weil der Garten sehr groß ist und ich damit an meine Grenzen komme. Noch spendet der Brunnen Wasser. Es ist die Frage, wie lange das noch so ist. Meine Gartennachbarn können gar nicht wässern, weil sie keinen Brunnen haben; dort vertrocknet alles.
In meinem Garten, ich habe vier Apfel- und vier Zwetschenbäume, fällt mittlerweile massenweise Obst von den Bäumen, die Bäume beginnen, welk zu werden.
So etwas habe ich noch nie erlebt. Und ich habe schon länger Gärten, immer wieder mal.
Klar trat da auch immer mal die Weiße Fliege auf. Aber nicht in Massen, wie es derzeit ist. Die Fliege geht auch an andere Gehölze, stark betoffen ist meine junge Buche.
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Sharky1
@Buchenlaub wir wohnen nicht weit voneinander entfernt . Bei uns hat es auch noch nicht geregnet.
@Spreusel Im Garten wachsen Blumen Streucher Bäume und Gemüse für alle Tiere also etwas da . Gestern saßen Spatzen unter dem Rosenkohl und ich nehme an das sie die auch vertilgen . Ich nehme aber auch an, dass durch die Trockenheit das Gleichgewicht sich selbst etwas aus der Waage bringt.
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Gast43353
Eure Situation lässt sich gut mit meinem damals gemieteten Grundstück vergleichen. Der ausgedehnte Garten befand sich am Südhang, der kleinere ebene Vorgarten an der Nordseite des Hauses.
Die Blumen bzw. Pflanzen, die sich angesiedelt hatte, vertrugen mediterrane Dürre und waren gleichzeitig winterhart. Ich brauchte sie nie zu gießen. Jedes Jahr wurde es dort wärmer und schwüler und die Wasserversorgung der Gemeinde verbot in fast jedem Jahr, die Gärten zu bewässern oder gar die Autos zu waschen. Auf dem Rasen und an der Grundstücksgrenze standen uralte Obstbäume (Apfel, Birne, Pflaume, Kirsche), die trotz des Klimawandels in jedem Jahr reichlich Früchte trugen. Ich hatte das Glück, dass sich hinter der Grenze ein großer und tiefer Karpfenteich befand, der über einen Schieber immer wieder aufgefüllt wurde. Dadurch war offenbar genug Grundwasser vorhanden und auch meine selbst gepflanzte Nippon Tanne erreichte eine unglaubliche Höhe, ohne Mangelerscheinungen zu zeigen. Die Bäume zeigten durchweg keinen Schädlingsbefall.
Aber jetzt kommt der interessante Teil. Ich hatte ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn und wir tauschten uns bei jeder Gelegenheit aus. Ständig gingen dort Pflanzen ein und öfter hörte ich z.B. "heuer haben wir aber besonders viele Schildläuse". Ich habe bis heute noch nie eine Schildlaus aus der Nähe gesehen; offenbar werden geschwächte Pflanzen eher von allen möglichen Schädlingen befallen. Ich war vor ein paar Jahren umgezogen und seitdem verändert sich das Klima weiter. In diesem Jahr fiel kaum noch Regen in unserer Gegend und wenn, dann so viel, dass dieser an der Oberfläche ablief ohne in den Boden einzudringen. Ich bezweifele deshalb, dass sich das Grundstück in diesem Jahr noch im selben guten Zustand befindet wie ich es damals verlassen hatte.
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Gast43353
Das kann ich nur bestätigen. Weil der Garten nicht so steril und übersichtlich war wie die Gärten in der Nachbarschaft, hatten sich dort zahlreiche Tiere niedergelassen, die sich zudem als ausgesprochen zahm erwiesen.
Bleiben wir nur mal bei den Vögeln, die nisteten und brüteten in der Hecke. Die hüpften beim Rasenmähen um meine Füße herum, um die Würmer aus dem gemähten Rasen zu zupfen. Einige meiner Chilis waren Ur-Chilis, die früher (nur) von Vögeln verbreitet wurden. Diese Chilis wurden gerne von Vögeln gefressen, während ich daneben sass. Dieselben Vögel hockten dann oft in den Chilis und Paprikas und liessen sich irgendwelche Schädlinge schmecken. Damals hatte in dem Garten irgendwie alles gut zusammen gepasst.
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Gast27413
Ich hab jede Menge Vögel. Vor allem Amseln, die wühlen regelmäßig alles um. Aber auch andere Vogelarten, die ich gar nicht kannte, wie zb. Gartenrotschwanz. Sogar Spechte gibt es hier, die mögen die alten Obstbäume. Also daran liegt das nicht.
Bei mir ist auch nichts sortiert oder geordnet.
Es ist halt einfach das Klima.
Der Garten ist allerdings auch lange Zeit nicht bearbeitet worden, dh. es handelt sich mehr oder weniger um einen alten Obstbaumhang mit einem Stück Acker.
Die Wiese mach ich langsam weg und verwandel das wieder in Acker, da, wo es geht, aber der Boden scheint mir sehr mager und steinig zu sein. Disteln wachsen hier gut. Aber so soll das ja nicht bleiben.
Die Bäume sind alt und vernachlässigt und voller Ungeziefer. Hier wurde halt länger nichts getan. Was für mich auch wiederum ein Beweis dafür ist, daß die Natur "so etwas" eben nicht von alleine regelt, im Sinne von "ins Gleichgewicht bringt".
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Gast43353
Ich denke nicht, dass wir hier wirklich weiterkommen. Nach 25 Jahren mit einem Garten, bei dem alles im Gleichgewicht war, kann ich nur bei meinem Standpunkt bleiben. Die alten Obstbäume wurden von mir regelmäßig zurückgeschnitten und ansonsten wüsste ich nicht, was ich noch hätte machen sollen. Sie trugen jedes Jahr und reichlich, nur die Pflaume trug erinnerlich nur jedes 2. Jahr. Wie gesagt, die Versorgung der Bäume mit Grundwasser war durch den benachbarten Zuchtteich gesichert.
Mir ist durchaus klar, dass der von uns Menschen verursachte und immer weiter fortschreitende Klimawandel von der Natur irgendwann nicht mehr kompensiert werden kann. Aber was soll man dir jetzt raten?
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Gast27413
Man muß ja nichts raten. Es ist halt, wie es ist. Die Möglichkeiten, da etwas zu verändern, sind sowieso begrenzt.
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Sharky1
Man möchte ja Erfahungen sammeln , dazu ist ein Forum ideal. Das die Erfahrungen auch abweichen ist normal man muss halt das beste für sich finden. Die Käfer sind fast alle weg, aber jetzt habe ich bemerkt das sich so ne kleine rote Essigfliege ausbreitet.... und immer fängt es im Rosenkohl an
macht die was ?
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Gast27413
Rote Essigfliege sagt mir gar nichts...
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marco74
Nochmal zurück zur weißen Fliege und dem Rosenkohl :
ich habe es in diesem Jahr mit einem Gemüseschutznetz versucht. Bisher keinerlei Schädlingsbefall.
Das Gemüseschutznetz ist so denke ich eine absolut sichere und nebenbei auch ökologische Möglichkeit Schädlinge abzuhalten.
Und man kann durchgießen...
Wenn ich Gifte ausbringen müßte, könnte ich ja gleich zum ALDI gehen und mir da ein Netz Rosenkohl holen.
Vor allem wegen dem Kohlweißling nutze ich die Netze. Meine Pflanzen sind jetzt noch recht klein, aber wie gesagt bisher kein Schädling dran gewesen...
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Gast27413
Ist das so ein feinmaschiges Netz, ähnlich der Fliegenschutzgitter, die man für Fenster verwendet?
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marco74
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Gast27413
Ich hab noch so Reste von Fliegenschutzgewebe, damit habe ich es mal probiert, hält zumindest den Kohlweißling fern. Die weißeFliege ist ja eh schon an der Pflanze.
Ich würde mal spritzen, wenn sich das Wetter nochmal normalisiert (wir haben große Trockenheit) und dann die Gewebe über die einzelnen Pflanzen tun, wegen meiner Katzen; die müssen nicht unbedingt mit den gespritzten Pflanzen in Berührung kommen.
Auf dem Foto von dir sehen die Pflanzen aber sehr "gedrückt" aus. Ich habe noch so kurze Stäbe in den Boden gesteckt, damit da so eine Art Hohlraum entsteht.
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passiflora
In meinem Gewächshaus habe ich eine Invasion von weißen Fliegen. Auf den Tomaten, auf den Gurken. Paprikas meiden sie eher. Dazwischen habe ich mehrere "Stauden" Nicandras. Da sind die Blattunterseiten voller Fliegen - ärger als bei Gurken und Tomaten. Die Nicandra (Giftbeere) vertreibt diese Lästlinge nicht, sie vergiftet sie angeblich.
Antworten
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