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Schaumberger
Beet/Erde auf Spielsand?
Hallo zusammen, meine Frau will unseren alten (2x2m) Sandkasten in ein Gemüse-/Kräuterbeet umwandeln. Ist es möglich die Erde dafür einfach auf den vorhandenen Spielsand zu geben oder muss ich da befürchten dass der Wasserhaushalt nicht funktioniert (Ich bin totaler Laie, hätte aber die Befürchtung, dass Wasser durch den Sand wie nix abfliesst, d.h. das die Erde darüber austrocknet).
Ich würde mich über eine Einschätzung freuen!
(PS: ich würde gern vermeiden den Sand entsorgen und dafür noch mehr Erde ranschaffen zu müssen, falls dies nicht nötig sein sollte)
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Gast1349
Das kommt jetzt ganz drauf an, wie hoch das jetztige Sandniveau ist und das umgebende Niveau. Ob das Beet eine Begrenzung bekommt oder schon hat und wie das neue Niveau des Kräuterbeetes aussehen soll im Vergleich zu Umgebung.
Aber grundsätzlich würde ich den Sand keinesfalls entsorgen, sondern unter die Erde mischen und anderweitig im Garten verwenden. Wie ist denn die übrige Erde im Garten beschaffen? Wenn Du lehmige Erde hast, dann hast Du unendlich Verwendung fü Sand. Ich hätte in meinem Garten Verwendung von mehreren LKW's
Geändert von Gast1349 (16.04.2018 um 11:07 Uhr)
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Schaumberger
Ui, danke! Unser Sandkasten ist ein Ex-Gartenteich, ein 1,50m in die Tiefe reichender Betonkubus. Der wurde damals unten aufgemacht (Zwecks Ablauf), mit erde gefüllt (ca. 1,2m), dann eine Schicht Backsteine, dann der Spielsand (ca. 30-40cm). Jetzt wären da noch ca. . 30cm Platz oben drauf, um den Kasten schön bündig mit Erde zu füllen.
Für die Verwendung in unserem Winz-Garten ist es eindeutig zuviel Sand. Der war damals zwar teuer, ist aber mittlerweile so alt, ich fürchte denn will niemand mehr für seine Kinder.
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cami
Hallo, die Backsteine müsstest du wahrscheinlich sowieso raus nehmen, denke ich.
Wie ist denn dein Boden beschaffen? Lehmig, sandig, trocken, feucht?
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shogun
Wir haben das schon vor vielen Jahren praktiziert und den ehemaligen Sandkasten in ein Kräuterbeet umfunktioniert.
Die Holzumrandung des Sandkastens kam weg und wir haben das Beet noch etwas vergrößert und halbrund angelegt. Wir haben den Sand über die gesamte Fläche verteilt und so tief wie möglich umgegraben und den Lehmboden mit dem Sand vermischt. Das Ganze wurde mit Granitsteinen abgegrenzt und am südlichen Ende haben wir ein Mäuerchen aus Feldsteinen aufgeschichtet um Eidechsen anzusiedeln.
Bis auf die Eidechsen hat alles gut funktioniert und viele Kräuter gedeihen dort sehr gut: Thymian, Salbei, Ysop, Oregano, verschiedene Minzen, Estragon, Pimpinelle, Johanniskraut, Bronzefenchel, Bohnenkraut, Majoran, Schnittlauch, Borretsch, Ringelblumen, Kapuzinerkresse. Rosmarin und Lorbeer stehen in Töpfen dazwischen.
Im Sommer ist das Beet ein Insektenmagnet - davon profitieren auch die angrenzend auf der Terrasse stehenden Tomaten.
Ja, die Backsteine sollten raus - vielleicht könnten sie als Umrandung dienen.
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Schaumberger
Die Erde für das Beet müsste ich sowieso kaufen. Der Rest unseres Gartens hat tendenziell trockenen Boden (? Ich denke man hat damals einfach alles in die Baugrube geschüttet was grad rumlag...
Die Backsteine im Sandkasten (möchtegern-Beet) liegen auf einer Schicht split und sind sehr locker gelegt – d.h. die sollten damals nur als Trenner zwischen Erde und Sand fungieren - Wasser geht da durch wir durch einen Sieb... (Wie tief wurzeln denn Kräuter oder einfache Gemüsesorten? Ich denke nicht dass die Backsteine da ein Problem sein könnten, ich will ja keinen Baum pflanzen
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Die Umrandung ist das Grundproblem dieses Dingens. Das ist ein 170cm x 170cm x 170cm Kasten aus Stahlbeton mit 10cm Wandstärke. Ich will ihn weg haben, meine Frau will ein Beet draus machen. Soll sie, ich frage mich nur ob wir das ganz dreckig einfach auf dem alten Sandkastensand oben drauf anlegen können, oder ob ich den Inhalt dieses Kastens erst entsorgen sollte. (Was mir widerstrebt, wenn ich mir die Arbeit machen muss, dann ist der Schritt zur Entfernung dieses unseeligen Teils nicht mehr so fern)
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cami
Bohnen und Mangold sind z.B. Tiefwurzler. Salat begnügt sich mit ein paar cm.
Wenn du trockenen Boden hast, ist noch mehr Sand kontraproduktiv.
Die Nachbarn können keinen Sand brauchen?
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Gast1349
Grundsätzlich bin ich auch dafür, alles rauszuholen, was nicht hineingehört, weil einem dieses Zeug immer wieder in die Finger kommt, wenn man ein bisschen graben muß. Aber wenn diese Ziegelsteine mindestens einen halben Meter unter der Erde bleiben würden, dann würd ich das ev. riskieren.
Ein anderes Thema ist diese Betoneinfassung. Die wegzumachen, das braucht Muckis und einen Stemmhammer. Da würd ich als Freund des Wassers im Garten schon wieder in eine andere Richtung denken....
( shogun, ich bestelle hiermit ein hübsches Smiley mit einem großen Teich!!!)
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Schaumberger
Danke für eure Antworten bis hierher.
Ich fasse mal zusammen:
– Ein Sandschicht unter der Erde scheint unproblematisch (ich hatte mir wegen der beschleunigten Versickerung von Wasser Sorgen gemacht?)
– Problematisch sind die Backsteine, da sie tiefwurzler behindern.
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TineB.
Du schreibst, dass die Steine unter dem Sand liegen. Darauf ist Sand. und dann kommt Erde.
Lass sie liegen. So tief wurzeln keine Kräuter.
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shogun
...einige schon, z.B. Liebstöckl
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Schaumberger
Richtig, wenn ich nix entferne und einfach nur Erde oben drauf kippe dann sollte es folgende Schichten haben:
von oben nach unten:
30-40cm Erde
30cm Sand
1 Schicht Backsteine (ca. 8cm hoch)
3cm Split
Erde...
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shogun
den Sand würde ich mit der Erdschicht vermischen.
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Schaumberger
Hi Shogun, auch wenn das Mischungsverhältnis quasi 1:1 wäre? Ist das nicht viel zu viel Sand?
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shogun
....kommt auf die Kräuter an. Die mediterranen mögen das eigentlich ganz gern. Wenn du nicht mischst und die Kräuter tiefer wurzeln, stehen sie im puren Sand - ist auch nicht so toll.
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Schaumberger
Danke! Ich sehe schon, es zeichnet sich ab, das ich vernünftiger Weise wenigstens einen Teil des Sandes los werde :-( Mal sehen wie ich das gedeichselt bekomme...
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Hier (Brandenburg) treibt der Wein von nur geschwollenen Knospen (an den sehr alten Reben) bis wollig und ein Blatt eingerollt!