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BunteTomaten
Tomatenstängel stärken (ökologisch)
Guten Tag,
ich habe ein paar Tomatenkerne gepflanzt und die Triebe gehen auch recht gut. Nur sind die Tomatenpflanzen bei uns im Heiz"keller", der tatsächlich ein sehr lichtdurchfluteter Raum im Dachgeschoss ist. Es ist dort sehr warm und mein Eindruck ist, dass die Tomaten sehr dünne Stängel bekommen und daher eher instabil sind. Da ich demnächst zehn Tage nicht zuhause bin und mich nicht darauf verlassen kann, dass meine Mitbewohner bei Frost die Tomaten reinstellen, kann ich die auch nicht jetzt schon auf den Balkon stellen. In die Wohnung, wo normale Zimmertemperatur herrscht, möchte ich die Tomaten nicht packen, da (erträglicher) Trauermückenbefall. Bzw. da bekäme ich dann Stress mit den Mitbewohnern, die sich zwar über frischgepflückte Bio-Tomaten freuen aber keine Trauermücken in der Wohnung haben wollen.
Die Trauermücken sind aber nicht das Problem, das ich besprechen will, mir geht es in erster Linie darum, wie ich es hinbekomme, dass die Stängel an Kraft gewinnen.
Danke sehr!
P.S.: Nachgereicht noch die Info, dass ich die meisten Triebe bereits in größere Töpfe gepflanzt habe und sie durchaus ca. ein bis anderthalb Zentimeter tiefer gepflanzt habe, als sie urspünglich im Keimtopf waren.Geändert von BunteTomaten (15.03.2018 um 11:13 Uhr)
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Michi1
Einfach nur pikieren dann kann man sie tiefer setzen.
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cami
Hallo und willkommen hier im Forum! Da man nicht weiß, wie hoch die Pflänzchen schon waren, kann man zur Pflanztiefe ja nix sagen. Wenn sie z.B. schon 5 cm hoch waren, kannst du sie gut die Hälfte tiefer setzen. Und halt etwas kühler stellen, anders geht es nicht. Wer gießt die denn, wenn du 10 Tage nicht da bist?
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BunteTomaten
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cami
alle zwei Tage wäre wahrscheinlich zu viel. Die feinen Würzelchen kann man ein kleines Stück abknipsen, damit sie sich besser verzweigen.
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Gast8226
Guckst du hier ->
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BunteTomaten
Okay, dann habe ich meine Tomaten wohl "vergeilt".
In die Wohnung dürfen sie wegen der Trauermücken nicht, auf dem Balkon ist ihnen zu kalt (für spätere Leser: der Winter ist in diesem März noch mal zurückgekehrt) und im Treppenhaus ist es zu dunkel. Auf die Temperaur in unserem Heizungs"keller" habe ich keinen Einfluss, die habe ich gestern nachgemessen, die lag bei 28°. Einige Tomaten habe ich gestern noch etwas tiefer gepflanzt, allerdings bin ich jetzt weg und die Pflege der jungen Pflanzen hängt jetzt an den Mitbewohnern.Geändert von BunteTomaten (18.03.2018 um 02:16 Uhr)
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cami
das ist schon echt sehr warm. Kein Wunder, wenn die in die Höhe schießen. Zur Not musst du halt nochmal aussäen, wenn du wieder zurück bist.
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Michi1
Habt ihr nicht gelesen das die "bunte Tomate" schon weg ist. Es helfen keine Tip´s mehr.
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Garten_Silvi
Hallo BunteTomaten,
ich habe es bisher immer so gemacht (mal bei einem Gärtner gesehen), dass ich beim Pikieren der Tomaten von der Saatschale in ihr erstes Töpfen mit dem Finger ein Loch in die Erde drücke und die Pflanze dann so "reindrücke" (natürlich vorsichtig), dass der Stängel einen kleinen U-förmigen Bogen bildet. Ich hab mal versucht, es zu zeichnen:
Dadurch kriegt man die Pflänzen etwas tiefer in die Erde und angeblich sollen sich an dem U-Bogen auch gut neue Wurzeln bilden können. Expertin bin ich da zwar nicht, aber bisher hatte ich mit den Tomaten eigentlich immer großen Erfolg.
Vielleicht kannst du es ja mit einem Teil mal ausprobieren und ggf. aber auch nochmal zur Sicherheit neu aussähen.
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cami
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Michi1
Dann ists aber für diese Tomaten zu spät.
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cami
es ist erst Mitte März....?!!
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Michi1
Ich meinte ja nur für die die schon so lang eingepflanzt wurden. Wenn sie jetzt 14 Tage von der Nachbarin gegossen werden und nicht gestützt werden kann es leicht sein das sie dann umgefallen sind.
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cami
ja, da hast du wahrscheinlich Recht. Dann eben neu säen oder gleich kaufen.
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BunteTomaten
Moin z'samme,
meine Mitbewohner haben sich wider Erwarten gut um die Pflanzen gekümmert (hoffen wohl darauf, dass bei der Ernte etwas für sie abfällt
).
Ich habe nach meiner Rückkehr einige Pflanzen tiefer gesetzt und das Erdniveau in den Töpfen gleichzeitig erhöht, in der Hoffnung, dass sich neue Wurzeln bilden. Bei Youtubefilmchen habe ich dabei gesehen, dass man die Wurzeln auch verletzen soll, um das Wurzelwachstum anzuregen. Das habe ich getan und es hat den Pflanzen nicht geschadet. Eine Pflanze habe ich über Nacht auf dem Balkon stehen lassen, die hing dann nur noch welk. Ich habe dann die meisten Blätter entfernt und allmählich scheint das Leben in sie zurückzukehren, mal schaun, was daraus passiert.
Grundsätzlich habe ich eine Idee, aber dazu wollte ich mal die Meinungen von euch hören. Angenommen, ich schneide alle Tomate über der zweiten oder dritten Vergabelung ab: Tu ich ihnen damit einen Gefallen oder biete ich damit nur Krankheitserregern ein Einfallstor? Eine Tomate, die über den Keimblättern abgebrochen war (ich habe versucht das obere Stück zu retten, aber es zog einfach keine Wurzeln), hat nun neben der Bruchstelle zwei Seitentriebe entwickelt, wächst aber vergleichsweise langsam - was vielleicht gar nicht schlecht ist.
ist es also eine Lösung, die vergeilte Tomaten zu kürzen?
Antworten
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Hier (Brandenburg) treibt der Wein von nur geschwollenen Knospen (an den sehr alten Reben) bis wollig und ein Blatt eingerollt!