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  1. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 1
    palma

    Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich?

    Hallo,

    ich habe bis jetzt Tomaten, Salate und Gewürze mit normaler Blumenerde aus dem Discounter (1-2€/Sack) gezogen. Alles in großen Kübeln oder Balkonkästen.

    Ist das unbedenklich wg. der Inhaltsstoffe in der Blumenerde? Oder sollte man da ähnlich wie bei Dünger auch darauf achten, dass hier die Absicht zum Verzehr der Früchte vorliegt und somit z. B. nicht jeder beliebige Dünger verwendet werden kann?

    Grüße
    palma

  2. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 2
    flexi3
    Hmmm. ich denke da nicht so viel drüber nach und nehme torffreie Blumenerde, wenn ich meine Tomaten das erste Mal umtopfe.
    Was sollte da schädliches drin sein?
    Habe aber auch schon Tomatenerde spendiert.

  3. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 3
    cami
    ich nehme lehmige Gartenerde, dazu gekaufte Pflanzenerde und Blumenerde, alles gemischt.

  4. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 4
    palma
    Ich denke mir halt, dass in Blumenerde evtl. Blumendünger drin ist. Und dann hätten wir indirekt den Fall, dass z B die Tomaten mit normalem Blumendünger gedüngt werden. Das kann je nach Dünger ungesund sein, oder?

  5. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 5
    TineB.
    Heute gab es beim Aldi schon Geranienerde zu 99 Cent je 20 Liter. Sie ist nicht so torfhaltig. Fühlt sich sehr gut an. Aber es wird kein Dünger weiter drin sein.
    Kannst Du auch für die Tomaten verwenden. Musst die Erde aber aufwerten, mit Kompost oder Pferdemist. Falls nichts greifbar, dann zumindest Langzeitdünger. Irgendwas muss rein - von nichts kommt nichts.

  6. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 6
    shogun
    Zum Pikieren meiner Tomaten nehme ich Bio-Gemüseerde - später werden sie in eigenen Kompost gepflanzt.

  7. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 7
    Margit H.
    ...Tomaten und Co in gedüngte Blumenerde oder gedüngte Pflanzerde zu pikieren bringt nichts, denn das passt ihnen lt. meinen Erfahrungen schon mal gar nicht.... da kann man die kleinen Pflanzen auch relativ schnell ins Jenseits befördern...

    Ich spendieren ihnen wieder Bio-Tomatenerde den an Komposterde komme ich noch nicht ran weil alles noch zu sehr gefroren ist.... die ist ja sehr ergiebig wenn man sie nur fürs Pikieren verwendet. Komposterde bekommen sie dann beim Auspflanzen
    Geändert von Margit H. (12.03.2018 um 20:29 Uhr)

  8. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 8
    Gast8226
    Ich pikiere meine Tomaten prinzipiell immer auch in Anzuchterde (z.B. die von Lidl - 10 Liter zu 1,29 €) und beginne erst dann ganz schwach (0,1% mit Hakaphos Rot) und das nur aller 2 Wochen, wenn das erste Blattpaar ausgebildet ist.

  9. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 9
    Margit H.
    ... ist Hakaphos Rot ein Kunstdünger?

  10. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 10
    Gast8226
    Ja, Hakaphos Rot (und auch alle anderen Hakaphos-Dünger) ist/sind Kunstdünger.
    Weil ich es mir einfach abgewöhnt habe, die Tomaten (und auch die Gurken) die ich in der Wohnung (resp. Keller) vorziehe, mit BIO-Dünger zu düngen - weil die Erde dann mit der Zeit anfängt zu stinken weil die paar Mikroorganismen in dieser Erde es in 2 - 2 1/2 Monaten nicht schaffen den BIO-Dünger in Dünger (so das er von der Pflanze auch aufgenommen werden kann) umzusetzen.
    Dann im Freiland dünge ich mit BIO-Dünger (Substral, Neudorff...) und mit Rasenschnitt.

  11. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 11
    cami
    mh, ging´s jetzt darum, in welche Erde man pikiert oder auspflanzt? Ich pikiere auch in normale Blumenerde und hatte noch keine Pobleme damit. Der darin enthaltene Dünger reicht auch erstmal aus. Später dünge ich flüssig mit Biodünger nach.

    Aber eigentlich ging die Frage ja nach den Düngeinhaltsstoffen der Blumenerde? Ich habe aktuell eine von Kaufland, die aus Torf und aus pflanzlichen Stoffen aus der Forstwirtschaft besteht. Darin enthalten Stickstoff (N) 250 mg/CaCI2, Phosat (P2=5) 230 mg/L CAL, Kaliumoxid (K2O2) 320 mg/L CAL, Magnesium (Mg) 169mg/L CaCI2, Schwefel (S) 120 mg /L CaCI2. Ob dir die Angaben jetzt weiterhelfen?

  12. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 12
    palma
    Danke für die Beiträge!

    Mir ging es allgemein darum, ob ich mir mit Blumenerde unerwünschte Stoffe in die Früchte hole. Auf einem bestimmten Sack Blumenerde habe ich auch mal etwa gelesen, dass die Erde nicht zum Anbau von Gemüse geeignet sei. Ich führte dies darauf zurück, dass da einfach ein Dünger drin ist, der nicht "zum Verzehr geeignet" ist.

    Wenn ich mir mit normalem Blumendünger die Tomate dünge, ist das doch bestimmt nicht gesund, oder?
    Und wenn ich nun davon ausgehe, dass in Blumenerde Blumendünger drin ist bzw. so drin sein kann, dass es nicht gesund ist, dann folgere ich zumindest, dass Blumenerde nicht grundsätzlich geeignet ist.

    Mit "Blumenerde" meine ich das Zeug in Säcken, was man meist auch im Discounter bekommt und die Aufschrift "Blumenerde" trägt.

  13. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 13
    cami
    in solchen Erden schwanken die Inhaltsstoffe oft sehr stark. Was in einem Jahr gut ist, ist im nächsten oft schlecht bewertet von den Testreihen.. guck mal z.b. hier

    https://www.testberichte.de/testsieg...erde_1079.html



    ich hab mir mal die Mühen gemacht und geguckt, ob ich irgendwo Auflistungen von Düngeinhaltstoffen finde. Aber wie z.B. auch hier

    https://www.pflanzenfee.de/compo/bio...de-torffrei#t0

    ist da nix genaues zu finden. Da muss man also schon so einen Sack in der Hand haben und genau drauf gucken.

    Da die meisten hier wohl in normale Blumenerde pflanzen, und das bisher scheinbar nicht gesundheitsschädlich war, gehe ich davon aus, dass es da keine gravierenden Unterschiede zu normaler Blumenerde gibt.

  14. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 14
    palma
    Zitat Zitat von cami Beitrag anzeigen

    Da die meisten hier wohl in normale Blumenerde pflanzen, und das bisher scheinbar nicht gesundheitsschädlich war, gehe ich davon aus, dass es da keine gravierenden Unterschiede zu normaler Blumenerde gibt.
    Das könnte ein Trugschluss sein! Dazu müsste man ja vmtl. eine wissenschaftliche Langzeitstudie machen mit den "interessanten" Stoffen, so es sie gibt. Aber führt zu weit weg.

    Jedenfalls komme ich auch auf anderen Gebieten mit den Testberichten oft etwas durcheinander. Was im letzten Jahr noch gut war, gilt wenig später schon als potentiell gefährlich. Olivenöl ist z B so ein Produkt...

    Am besten frage ich mal bei den Agrarleuten an der Uni nach, ob die irgendwelche Erkenntnisse haben.

  15. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 15
    cami
    das liegt eben daran, dass sowas Naturprodukte sind... oder gepanscht wurde...

  16. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 16
    Gast8226
    @palma,

    kaufe dir doch einfach vom den Discountern bis hin zu den Gärtnereien deines Vertrauens jeweils einen Sack Erde und lass selbige in einem Labor deiner Wahl auf Schadstoffe analysieren (und nebenbei auch noch der Eignung für z.B. Tomatenanbau zertifizieren lassen)... Entweder du glaubst was auf den Säcken steht, oder halt eben nicht. Wo bitte ist jetzt dein Problem?

    Und Testberichten glaube ich schon lange nicht mehr!
    Geändert von Gast8226 (13.03.2018 um 13:35 Uhr)

  17. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 17
    TineB.
    Das ist ja jetzt echte Krümelkackerei.
    Warum sollte ich zum pikieren nicht eine ordentliche Pflanzenerde nehmen?
    Bio hin oder her - aber man kann es auch übertreiben.

    Da könnte man ja überhaupt nichts mehr aus den Geschäften essen.
    Müsste sich seine Kuh halten und aus der Milch seine Butter machen. Aber aufpassen, was die Kuh frisst.

    Unsere Lebensmittel werden so streng überwacht. Irgendwann muss man auch mal Vertrauen haben und kann nicht alles infrage stellen.

  18. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 18
    palma
    Zitat Zitat von jege2309 Beitrag anzeigen
    @palma,

    kaufe dir doch einfach vom den Discountern bis hin zu den Gärtnereien deines Vertrauens jeweils einen Sack Erde und lass selbige in einem Labor deiner Wahl auf Schadstoffe analysieren (und nebenbei auch noch der Eignung für z.B. Tomatenanbau zertifizieren lassen)... Entweder du glaubst was auf den Säcken steht, oder halt eben nicht. Wo bitte ist jetzt dein Problem?

    Und Testberichten glaube ich schon lange nicht mehr!
    Der Aufschrift auf den Säcken glauben, aber Testberichten kategorisch "schon lange nicht mehr"?
    Aufschrift auf dem Sack: "Blumenerde." Soll ich glauben? Gut, dann glaube ich, dass es sich um Erde für Blumen handelt. Tomaten sind keine Blumen. Das ist nicht das "Problem", sondern Gegenstand meines Interesses.

    Danke für die Beiträge.

  19. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 19
    TineB.
    Das ist ja jetzt echte Krümelkackerei.
    Warum sollte ich zum pikieren nicht eine ordentliche Pflanzenerde nehmen?
    Bio hin oder her - aber man kann es auch übertreiben.

    Da könnte man ja überhaupt nichts mehr aus den Geschäften essen.
    Müsste sich seine Kuh halten und aus der Milch seine Butter machen. Aber aufpassen, was die Kuh frisst.

    Unsere Lebensmittel werden so streng überwacht. Irgendwann muss man auch mal Vertrauen haben und kann nicht alles infrage stellen.

  20. Balkontomaten und anderes Balkongemüse - welche Erde empfiehlt sich/ist unbedenklich? # 20
    palma
    Zitat Zitat von TineB. Beitrag anzeigen
    Das ist ja jetzt echte Krümelkackerei.
    Warum sollte ich zum pikieren nicht eine ordentliche Pflanzenerde nehmen?
    Bio hin oder her - aber man kann es auch übertreiben.

    Da könnte man ja überhaupt nichts mehr aus den Geschäften essen.
    Müsste sich seine Kuh halten und aus der Milch seine Butter machen. Aber aufpassen, was die Kuh frisst.

    Unsere Lebensmittel werden so streng überwacht. Irgendwann muss man auch mal Vertrauen haben und kann nicht alles infrage stellen.
    Mir ging es hier nicht um "Alles" - und auch nicht nur ums Pikieren. Sondern um die Frage, ob Blumendünger mglw. zum "indirekten Verzehr" ungeeignet ist und ob daraus folgt, dass Blumenerde, die diesen Dünger (deklarationspflichtig oder nicht?) beinhaltet für den Gemüseanbau (im kleinen stil wie bei mir auf dem Balkon) ungeeignet ist.
    Geändert von palma (13.03.2018 um 14:03 Uhr)

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  • Gast822615.03.2018, 09:04

    ...aber ganz oben steht geschrieben "...für alle grünen und blühenden Pflanzen...." Und von explizit 'nicht für den Gemüseanbau geeignet' kann ich da auch nichts lesen...
    Aber davon ab würde ich diese Erde - aufgrund des mMn sehr hohen Torfanteils - eh nicht kaufen.

    Geh in eine Gärtnerei und lass dich lieber dort beraten und dann bist bestimmt auf der sicheren Seite.

  • shogun15.03.2018, 09:31

    ...da steht doch "nur für den Zierpflanzenbereich geeignet".

  • cami15.03.2018, 10:10

    das schließt aber nicht aus, dass es für andere Bereiche nicht geht und ist das typische "Juristendeutsch", um sich gegen irgendwas abzusichern. Denke doch nur mal an einen Rosmarin oder Lavendel, auf dem steht "Nur zu Dekozwecken". Wenn es wirklich nicht für Gemüse benutzbar wäre, müsste das auch so draufstehen.

  • palma15.03.2018, 11:47

    Zitat Zitat von cami Beitrag anzeigen
    das schließt aber nicht aus, dass es für andere Bereiche nicht geht und ist das typische "Juristendeutsch", um sich gegen irgendwas abzusichern. Denke doch nur mal an einen Rosmarin oder Lavendel, auf dem steht "Nur zu Dekozwecken". Wenn es wirklich nicht für Gemüse benutzbar wäre, müsste das auch so draufstehen.
    Müsste es das? Wenn ich eine derartige Deklarationspflicht -(wird wohl EU-Recht sein) einsehen kann, ist meine Frage ja eindeutig theoretisch beantwortet. (Praktisch wird es darauf ankommen, wie diese Pflicht durchgesetzt wird)

    Das "nur" hat in der Juristerei wie in der Alltagssprache ausschließende Wirkung (- wenn es nicht quantitativ wertend ist). Daher steht da meiner Lesart nach implizit, dass man das nicht für Gemüse nehmen "soll" (wobei Sollen in der Juristerei wiederum =Müssen - würde hier aber wiederum bedeuten, dass man es nicht nehemn darf im Sinne der Gesundheit). Was soll es sonst bedeuten? Man müsste sich dann eher fragen, was unter "geeignet" zu verstehen ist. Ungeeignet für alles/vieles andere, weil das Wachstum nicht so toll ist - oder weil es im Nahrungskreislauf gar schädlich für Mensch und Tier sein kann (->Inhaltsstoffe).

    Es ist doch spätestens hier zu fragen, ob es eine Deklarationspflicht gibt, die diese (mangelnde) Eignung abgrenzt z B gegen eine Warnung wie "nicht zum Verzehr geeignet!". Aber: Wie wäre denn Letzteres zu interpretieren? Ist die mangelnde Eignung einer dringenden med. Warnung gleichzusetzen?

    Ich sehe ein, dass sich das hier nicht klären lässt. Werde da mal interessehalber dranbleiben. Gärnter, Verbraucherzentrale, Uni etc., irgendjemand wird es hoffentlich wissen.

  • cami15.03.2018, 11:56

    ja, ich glaube, da bist du mit deiner Frage besser aufgehoben. Hier ist halt niemand Naturwissenschaftler oder Jurist mit chemischen Wissen, soweit ich weiß.

    Aber mir fällt gerade der Wassergärtner hier ein, der solche Zusammenhänge vielleicht erklären könnte. Schreib doch den mal per PN an?

  • palma17.03.2018, 15:36

    Ich war gestern in anderer Sache im Baumarkt. Der hat auch ne große Gartenabtlg., mit einer immensen Vielfalt an Erden. Da gibt es ja Sachen! 40l-Sack für fast 20€!

    Habe aber auch bei der günstigen Erde was gefunden: Pflanzerde (wurde im Strang glaube ich schon erwähnt), die ausdrücklich auch für Gemüse geeignet sei. 40l 2€! Wollte ich gleich 3 Säcke mitnehmen, präventiv für April/Mai...Nur waren alle (hunderte!) Säcke dank ihres "klug" gewählen Aussenlagers ohne klug gewählte Überdachung völlig mit Wasser vollgesogen, teilweise mit Moosbewuchs. Dazu so schmutzig, dass ich das nicht ins Auto legen wollte.

    Wäre denn eine solche Erde noch brauchbar, wenn sie schon lange fast triefend nass herumliegt?
    Es geht ja jetzt erst mal mit Aussaaterde los (vmtl. morgen), daher habe ich mit der Erde für die Kübel noch etwas Zeit...

    Grüße + schönes Wochenende!

  • cami18.03.2018, 09:16

    so eine Erde würde ich nicht mehr kaufen. Die ist deutlich überlagert und mögl. schon übersäuert durch die Nässe.

  • Michi118.03.2018, 09:19

    cami, kann Erde durch Nässe übersäuert werden ? Wäre sie dann sogar geeignet für Rhododendron oder Heidelbeeren ?

  • cami18.03.2018, 09:24

    naja, damit man nicht "sauer" im klassischen Sinn, wie es Rhodoerde ist. Du weißt doch sicher, wie Erde riecht und aussieht, wenn sie zu lange nass gestanden ist im Kübel? Das ist der Zustand, der damit gemeint ist.

  • Antje02.04.2018, 22:38

    Zitat Zitat von cami Beitrag anzeigen
    ich nehme lehmige Gartenerde, dazu gekaufte Pflanzenerde und Blumenerde, alles gemischt.
    Zitat Zitat von shogun Beitrag anzeigen
    Zum Pikieren meiner Tomaten nehme ich Bio-Gemüseerde - später werden sie in eigenen Kompost gepflanzt.
    Zitat Zitat von flexi3 Beitrag anzeigen
    Hmmm. ich denke da nicht so viel drüber nach und nehme torffreie Blumenerde, wenn ich meine Tomaten das erste Mal umtopfe.
    Was sollte da schädliches drin sein?
    Habe aber auch schon Tomatenerde spendiert.
    Ich sehe schon, drei Gärtner drei unterschiedliche Erden.

    Pikieren tue ich gar nicht da ich meine Tomaten sofort in Einzeltöpfe säe. Wenn ich sie dann aber im April in größere Töpfe umpflanze nehme ich ein Gemisch aus Anzuchterde und etwas gekauftem Kompost.
    Mein Problem:
    Ich überlege gerade welche Erde ich dann im Mai für meine 13 Tomatenkübel nehmen werde. Letztes Jahr hatte ich sie in reinen gekauften Kompost gesetzt. Das mochten sie aber irgendwie nicht so.
    Ich hatte gleich mehrere Probleme. Darum werde ich das mit dem reinen Kompost dieses Jahr wahrscheinlich nicht mehr machen.

    Zuerst hatte ein Teil der Pflanzen im Juni Staunässe. Darum werde ich dieses Jahr eine Drainageschicht aus 2 bis 3 cm großen Steinen unten einfüllen. getrennt durch ein Gartenvlies von der Erde.
    Dann hatte ich vergangenen Sommer als es dann richtig heiß wurde noch das Problem gehabt dass die Erde das Gießwasser gar nicht richtig aufnehmen konnte. es ist beim Gießen einfach ganz schnell unten rausgelaufen. Wisst ihr dafür vielleicht eine Lösung?

    Und außerdem ist mir aufgefallen dass die Pflanzen im Vergleich zu den Pflanzen im Beet viel schwächlicher waren. viel weniger Ertrag hat und vor allen Dingen die großen Tomaten so gut wie gar keinen Ertrag im Kübel hatten die in den Beeten dagegen schon. Ich hatte die Kübelpflanzen nicht zusätzlich gedüngt außer mit Brennnesseljauche weil ich davon ausgegangen bin dass der reine Kompost ausreichen Nährstoffe für das ganze Jahr liefert. Sollten Tomaten im Kübel regelmäßig gedüngt werden?
    Dieses Jahr hätte ich vielleicht sogar eine größere Menge eigenen Kompost zur Verfügung aber ich bin mir noch nicht sicher ob ich die Pflanzen wirklich wieder in reinen bloß diesmal eigenen Kompost setzen möchte

  • Gast822602.04.2018, 23:25

    Zitat Zitat von Antje Beitrag anzeigen
    ...Dann hatte ich vergangenen Sommer als es dann richtig heiß wurde noch das Problem gehabt dass die Erde das Gießwasser gar nicht richtig aufnehmen konnte. es ist beim Gießen einfach ganz schnell unten rausgelaufen. Wisst ihr dafür vielleicht eine Lösung?
    Du meinst damit die Pflanzen im Kübel?
    Wenn ja, dann solltest du mulchen - also z.B. Rasenschnitt obendrauf packen (hält dann die Verdunstung in Grenzen). Und dann auch in quasi Etappen gießen - also Schluck für Schluck (halben Liter gießen und ein Weilchen warten und dann wieder einen halben Liter gießen) bis es dann unten rausläuft... Oder über die Untersetzer gießen - dazu Untersetzer mit einem ca. 4 - 5 cm hohen Rand nutzen...
    Und bedenke, dass, wenn du zu viel gießt, du dir dann die Tomaten auch im Supermarkt kaufen kannst (die schmecken dann nämlich genau so wie von dort)...

    Und außerdem ist mir aufgefallen dass die Pflanzen im Vergleich zu den Pflanzen im Beet viel schwächlicher waren. viel weniger Ertrag hat und vor allen Dingen die großen Tomaten so gut wie gar keinen Ertrag im Kübel hatten die in den Beeten dagegen schon. Ich hatte die Kübelpflanzen nicht zusätzlich gedüngt außer mit Brennnesseljauche weil ich davon ausgegangen bin dass der reine Kompost ausreichen Nährstoffe für das ganze Jahr liefert. Sollten Tomaten im Kübel regelmäßig gedüngt werden?
    Dieses Jahr hätte ich vielleicht sogar eine größere Menge eigenen Kompost zur Verfügung aber ich bin mir noch nicht sicher ob ich die Pflanzen wirklich wieder in reinen bloß diesmal eigenen Kompost setzen möchte
    Tomaten sind Starkzehrer! Und gerade die Kübelkultivierung sollte resp. muss man nachdüngen - aber nicht zu viel und auch nicht zu wenig!
    Denn im Freiland können die mit den Wurzeln in alle Richtungen auf Nahrungssuche gehen, was im Kübel natürlich nur (minimal) bedingt geht.
    Und versuche es im Kübel gar nicht erst mit Bio-Dünger - denn dieser muss erst durch das Bodenleben in aufnehmbare Bestandteile umgewandelt werden, aber dafür reicht das Bodenleben im Kübel nicht aus! Und schon gar nicht in gekaufter Erde, denn diese ist erhitzt (gedämpft) worden (um z.B. Unkrautsamen abzutöten - und somit wird dann auch 'der Rest' abgetötet)! Es gibt aber auch effektive Mikroorganismen (flüssig) zu kaufen (Google) mit diesen du dann die Blumenerde im Kübel 'aufpeppen' kannst (habe ich aber keine Erfahrungen damit)...
    Ansonsten bleibt dir dann nur der mineralische Dünger (Düngestäbchen oder auch Langzeitdünger (z.B. Basacote)).

  • Antje02.04.2018, 23:58

    In Etappen gießen werde ich dieses Jahr mal probieren das eine gute Idee wobei das natürlich in der einen Woche wo wir im Sommer in den Urlaub fahren nicht möglich sein wird da wässere ich über die Bewässerungsanlage und das vermutlich einmal am Tag und dann halt eine größere Menge weil die Bewässerungsanlage für den ganzen Garten geht... es sei denn natürlich es ist zufällig der eine Nachbar in der Woche nicht verreist dann kann ich ihn bitten nach dem Garten zu gucken aber darauf verlassen will ich mich natürlich nicht darum auch die Bewässerungsanlage

    Über die Untersetzer gießen schreibst du noch Untersetzer habe ich keine... ich verwende 20 l mörteleimer für meine Tomaten ich wüsste jetzt nicht wo es kostengünstig Untersetzer für diese Größe geben könnte.... vielleicht hat ja jemand eine Idee? Diese mörteleimer nehmen ja einige als kostengünstigen Kübel Ersatz

    Wegen dem Dünger :

    Ich hatte jetzt schon sowas befürchtet das der reine Kompost nicht ausreicht und habe mir aus dem Discounter einen Tomatendünger gekauft siehe Foto unten ein 20 Liter Kübel wie viel Quadratmeter entspricht denn der wegen der Dünger Empfehlung die auf der Packung steht?

    Kein Bio Dünger für die Kübel schreibst du heißt das Brennesseljauche bringt da gar nichts? Wie sieht es aus mit Hornspänen?

  • Gast822603.04.2018, 00:31

    Zitat Zitat von Antje Beitrag anzeigen
    Wegen dem Dünger :

    Ich hatte jetzt schon sowas befürchtet das der reine Kompost nicht ausreicht und habe mir aus dem Discounter einen Tomatendünger gekauft siehe Foto unten ein 20 Liter Kübel wie viel Quadratmeter entspricht denn der wegen der Dünger Empfehlung die auf der Packung steht?

    Kein Bio Dünger für die Kübel schreibst du heißt das Brennesseljauche bringt da gar nichts? Wie sieht es aus mit Hornspänen?
    Eimerdurchmesser = Fläche (also Eimer hat einen Durchmesser von 40cm dann ist die Fläche ca. 0,4m²).
    Und dein gekaufter Dünger ist ein organisch-mineralischer Dünger, also für die Kübeldüngung quasi nur bedingt geeignet.
    Hornspäne werden wenn dann eh nur in Stickstoff umgewandelt und Brennesseljauche ist quasi reiner Stickstoffdünger (da fehlen dann noch Phosphor (für z.B. Wurzelwachstum), Kalium (für z.B. Blütenbildung) und nicht minder wichtig für Tomaten ist Calcium (zur Verhinderung von Blütenendfäule)!) Und Magnesium und Schwefel etc. pp nicht zu vergessen. Tomaten sind - wie bereits erwähnt - nicht umsonst als Starkzehrer bezeichnet!

  • cami03.04.2018, 08:26

    also ich tue in jedem Topf, (aber auch die Tomaten im Beet bekommen sie), frische Brennnesseln direkt mit zur Erde dazu, etwas zerkleinert. Und dann noch Fruchtgemüsedünger. Die letzten Jahre vorher hatte ich immer flüssigen Biodünger genommen. Aber damit musste ich einmal wöchentlich düngen, was mir inzwischen zu teuer ist und zweitens nicht ganz pratikabel, wenn der Topf nicht gegossen werden muss, weil es schon geregnet hat.

  • shogun03.04.2018, 09:43

    Ich verwende für die Tomaten in Töpfen perlierten Bio-Tomatendünger, der sich nicht sofort auflöst und mit dem Gießwasser verschwindet. Da ich die Pflanzen in reinen, eigenen Kompost pflanze, dünge ich später nur 1 - 2x nach.

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