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Schneddel62
hier die Bilder und Video. Sie zeigen eigentlich nur das normale Tagesgeschäft, es passiert ja nicht dauernd etwas außergewöhnliches, zum Glück. Unser Tierarzt hat immer gut zu tun mit Kastrationen von Neuzugängen und kleinen Op,s. Ansonsten im Asyl die Tiere betreuen auch mal Tabletten verabreichen. Das video ist bei Natalja zu Hause. Sie hat neben Ihrer 12 Jahre alten Retriever Hündin immer 3-4 andere Hunde zu Hause, die noch zusätzlich betreut werden müssen nach einer OP.
LG Schneddel
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Hier noch das zweite Video.
LG Schneddel
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Florian1
Schneddel, Jonny sieht aus wie unser Jule, nur dass die noch weiße Pfoten hatte.
Auch nahm sie das Gewusel nicht so gelassen hin, da machte sie dann mit.
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Schneddel62
Natalja hat so eine Art, da parieren die Hunde. Ich war ja auf der Rückfahrt von Deutschland bei Trudi in Kroatien, sie hat auch 4 Hunde im Haus. Da ist auch ein ständiges kommen und gehen. Sie hat sich ja auch etwas aus dem Forum verabschiedet aufgrund von irgendwelchen Streitereien. Genaues weiß ich ja nicht.
LG Schneddel
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meise
Das ist schade , mir ist nur aufgefallen, dass sie ganz selten schreibt und auch sehr wenig. Von Streitereien habe ich nichts mitbekommen.
4 Hunde auch eine schöne Aufgabe.
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Schneddel62
So hat Sie es mir gesagt. Sie hat aber auf Facebook eine Eigene Seite, wo Sie sehr engagiert ist. Dann haben Sie ein riesen Grundstück mit Hanglage, 2 Koikarpfen Teiche und Veranstaltungen macht Sie ja auch noch. Mir wäre das viel zu viel.
LG Schneddel
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Schneddel62
Waren Heute im Asyl. Eigentlich wollte ich Natalja die Spenden geben aber Sie mußte kurzfristig absagen, ein Todesfall in der Verwandtschaft(hier muss der Verblichene innerhalb von 24 Stunden unter der Erde sein). Ist immer viel Stress für die Familie. Hab nur paar Bilder draussen gemacht.
Immer 2 Hunde in einer Box, ein Überdachter Trockenbereich. Die Bäume sorgen im Sommer für Schatten. Nataljas Vater hat seitlich noch einen Streifen Land dazu gekauft, wollen dort noch vergrößern.
Auf der Fahrt zum Asyl sind Wir ja bei dem Šar Planinac vorbeigekommen und haben Ihn natürlich mit etwas leckeren gefüttert. Ihm ist in der Zwischenzeit wieder ein richtig dicker Winterpelz gewachsen.
LG Schneddel
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meise
Er ist wider gut für den Winter gerüstet. Dank für die Bilder!
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Schneddel62
Gestern haben Nataljas Mann, Ihr Vater und ein paar Helfer, den Feldweg der zum Asyl führt planiert, aufgekiest und verdichtet, sodass man nun gut mit dem Auto bis vor das Tor fahren kann, was Ihnen auch wieder gerade in der schlechten Jahreszeit die Anfahrt erleichtert. Sie haben holz gekauft und Heute fangen sie an, für jeden Hund eine eigene Hütte zu bauen. Natürlich ist es nicht das Beste Material aber es kostet ja trotzdem Geld und erfüllt auf jeden Fall seinen Zweck. Da sie alles aus eigenen Mitteln aufbringen, abgesehen von unseren Spenden, machen sie eben alles nach und nach aber es geht stetig vorwärts!
LG Schneddel
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Schneddel62
Hallo, Natalja hat mir vorhin wieder ein paar Bilder geschickt. Gestern Abend als sie und Snežana auf dem Weg zum Asyl waren, saßen 2 Hunde am Straßenrand, ausgesetzt. Ein Alter Retriever, leider ohne Chip und dieser kleine Welpe. Natürlich haben sie sie mitgenommen ins Asyl. Wie kann man einen Hund, der solange ein Gefährte war einfach aussetzten? Ich verstehe es nicht!
Zur Zeit müssen Wir Natalja sowieso moralisch etwas aufbauen, Sie ist sehr traurig. Ihr Ältester Hund, der Erste den Sie aufgenommen hat vor 12 Jahren und mit dem eigentlich Alles begann, hatte aus der Nase Blut genießt. Hier konnte Niemand die entsprechenden Untersuchungen machen, so dass sie bis nach Bulgarien, nach Sofia fahren mußte. Dort konnte man zwar mit den richtigen Geräten in die Nase schauen und Proben nehmen, die Befunde kommen aber aus Deutschland und das dauert noch. Im Moment bekommt der Hund Schmerzmittel und Antibiotika und es geht Ihm erstmal besser.
Die meisten von Euch haben selbst Tiere und kennen das ja. 5 Ärzte, 5 verschiedene Diagnosen und knöpfen Einem eine Menge Geld ab ohne das man weiß woran man ist.
Auf Alle sagt Sie mir jedes mal, dass ich mich bei Euch bedanken soll für die Unterstützung!
Wünsche Euch noch einen schönen Sonntag!
LG schneddel
Ps. Letzten Monat wurden übrigens u.a. von Euren Spenden 5 Hunde und 4 Katzen neu kastriert.
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Haubenmeise
Traurig und zugleich schön, weil es doch noch Menschen gibt, die ein Herz haben und ihre ganze Zeit und Energie in solche Projekte stecken.
Der arme, alte Kerl. Der versteht doch die Welt nicht mehr
Danke an alle hier, die Natalie finanziell unterstützen
Ich unterstütze schon seit ein paar Jahren ein ähnliches Projekt in Rumänien.
Sonst würde ich hier auch mitmachen.
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Schneddel62
Mittlerweile ist aus unserem Freund Jonny, dem Hund unserer Freunde, den man Ihnen als Welpe über den Zaun geworfen hat, ein stattlicher Bursche geworden aber was die Rasse angeht hab ich immer noch keine Ahnung.
Jeden Morgen um 6 Uhr wartet Er an unserem Tor auf sein Frühstück und dann geht Er mit uns und Mary die Runde. Danach trottet er nach Hause.
LG Schneddel
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eve
Lebt er sonst bei den Freunden ohne Frühstück? Schön daß sich Mary mit anderen Hunden so gut verträgt.
Der Spaziergang gefällt ihm in Gesellschaft.
Schaut lieb und knuffig aus.
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Schneddel62
Unsere Freunde kommen natürlich auch jeden Tag zu Ihrer Datsche aber Sie sind keine Frühaufsteher so wie Wir. Sie kommen erst so gegen 9 Uhr und von Abends 17 Uhr wenn sie nach Hause gehen und Morgens 9 Uhr ist eben eine lange Zeit und da hat Jonny halt "Kohldampf" und die Katzen ja auch, die füttern Wir auch mit wenn Wir dort vorbei gehen.
LG Schneddel
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eve
Das glaub ich, daß er das zeitige Frühstück gerne von euch annimmt.
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Augentrost
Hallo zusammen!
Habe jetzt das ganze Thema gelesen. Du hattest ja an anderer Stelle aufmerksam gemacht, Schneddel.
Ich freue mich, wie toll Ihr helft!!!
Gab es die städtischen Tierfänger und die Tötungsstation denn schon immer oder steht dahinter eine Entwicklung bzw. ein Ereignis?
Eigentlich können Hunde ja gut unabhängiger vom Menschen leben in einer Gruppe. Es gibt ja auch Kastrations-Projekte bei denen die Hunde und Katzen dann wieder am angestammten Ort frei gelassen werden. Ich finde das schon sehr gut, vor allem, wenn es ältere Tier mit entsprechender Erfahrung sind. Dazu wurde auch ein Buch veröffentlicht. Leider nicht billig.
Ich weiss aber auch aus Spanien sowas ist nicht überall möglich. In Spanien gibt es ja schon sehr lange Tötungsstationen und nur wenige Hunde haben die Möglichkeit längere Zeit "frei" zu leben. Die Tierfänger sind sehr aktiv. Auch ist die Verstädterung in Spanien ja teils sehr stark. Die Alternative für die Hunde, die nicht getötet werden, ist aber oft ein teils sehr langer Aufenthalt im Tierheim, oft auch lebenslang. Das finde ich ganz schlimm.
Leider sind die Vermittlungschancen in der Heimat der Hunde auch sehr schwierig bzw. gering, weil junge Hunde bevorzugt werden oder bestimmte Rassen und Farben. Viele Hunde sind auch Gebrauchshunde, die fast keine Vermittlungschancen haben.
So einen Hund haben wir aufgenommen, einen alten Jagdhund, der schon 5 Jahre im Tierheim war.
Wenn ich den Šar Planinac sehe, tut mir das in der Seele weh. Lebt er ganz allein auf dem Grundstück? Ich freue mich natürlich er ist nun gesundheitlich wieder gut dran! Ich finde er sieht so aus als hätte er schon gern mehr Kontakt mit anderen Hunden und Menschen. Im Käfig beim TA (oder Transport?) sah er richtig neugierig aus, fand ich.
Gibt es denn etwas womit man die Vermittlungsmöglichkeiten fördern könnte? Vielleicht Anzeigen in der Zeitung?
In Spanien werden die Tierheime oft immer grösser, wenn es keine bzw. kaum Vermittlungen gibt. Unser Hund kam aus einem Tierheim mit ca. 400 Hunden. Kleinere private Tierheime versuchen auch ihren Standort geheim zu halten, u.a. damit nicht so viele Hunde vor dem Tor ausgesetzt werden oder über den Zaun geworfen werden, so wie bei Euch auch. Dadurch ist natürlich die Öffentlichkeitsarbeit schwerer und auch die Durchführung von Kinder-Programmen, es sei denn die Schulen sind offen für Besuche mit Tierheim-Hunden. Sowas finde ich auch sehr wichtig, um ein Umdenken zu unterstützen.
Ich hoffe es ist o.k., was ich geschrieben habe. Bin ja noch ganz neu hier und will niemanden vor den Kopf stossen. Habe mich aber bemüht alles möglichst neutral zu schildern, es ist ja ein sehr emotionales Thema für Tierliebhaber.
Viele Grüsse
Augentrost
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Florian1
Moin Augentrost,
ja, Fragen über Fragen. Die örtlichen Gegebenheiten und auch das Empfinden für Tiere sind von Mensch zu Mensch und Land zu Land unterschiedlich.
Hier im Forum sind wir eine Gruppe von Spendern die Schneddel und Natalja in ihrem Bemühen unterstützen.
Ich glaube, mehr können wir aus der Entfernung nicht tun um das Leid der Tiere zu mindern.
Zumindest die Kastrationen sind schon ein wichtiger Schritt dazu.
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Schneddel62
Hallo Augentrost, erstmal vielen Dank für Dein Interesse! Grundsätzlich muss man leider sagen, Tierschutz bzw. Tierhilfe ist überall schwierig, in solchen Ländern wie hier auf dem Balkan noch viel mehr als in reicheren Ländern wie Deutschland z.B. Im Prinzip ist es ganz einfach, je schwieriger die Lebensumstände der Menschen sind, desto weniger Mitgefühl haben sie für die Tiere, weil Sie mit sich selbst beschäftigt sind.
Umso höher bewerte ich das Engagement von solchen Menschen wie Natalja und Ihrer Familie oder Snežana, die deutlich mehr für die Herrenlosen Tiere tun, als die meisten Menschen in den reicheren Ländern. Sie "horten" auch keine Tiere, haben genau erkannt wo die Grenze liegt. Im Schnitt sind das in unserem Asyl 40 Hunde, mehr können sie nicht betreuen. Finanziell nicht und auch nicht vom Arbeitsaufwand her. Bis vor kurzem lebten die Hunde auf dem Gelände frei im Rudel, es hat sich aber gezeigt, dass sie Ihre Geschäfte dann auch überall erledigen und das sauber zu halten, ist praktisch nicht möglich, deshalb hat man Boxen gebaut für jeweils 2 Hunde, jeder hat seine eigene Hütte, es ist zur Hälfte überdacht und betoniert. Das Gelände ist Ihr Privateigentum und sie bezahlen das alles von Ihrem eigenen Geld. Unsere Spenden, die sich seit Februar bis heute bei ca. 200 Euro pro Monat eingependelt haben, sind hauptsächlich dafür da, Kastrationen durchzuführen, bei kranken-und verletzten Tieren Nothilfe zu leisten und wenn etwas übrig ist, Futter davon zu kaufen.
Was Wir absolut ablehnen, ist die Vermittlung von Tieren in die EU, weil das einfach viel zu aufwendig und teuer ist und man natürlich dann auch z.B. in Deutschland einen Verein haben müßte, der die Tiere an Pflegestellen endvermittelt. Das würde dann einfach ausufern und die paar Spenden, die man zur Verfügung hat, würden für Dinge drauf gehen, wie Papiere z. B. Das Geld ist hier vor Ort, viel sinnvoller eingesetzt. Natürlich ist es hier nicht einfach Tiere zu vermitteln aber es klappt doch ab und zu. Unser Tierarzt, mit dem Wir zusammenarbeiten, hat eine ganze Wand voller Fotos mit unseren Hunden und erst im August haben Leute aus Slowenien, die hier im Urlaub waren, einen Hund adoptiert.
Der nächste Punkt ist das städtische Tierasyl, dort leben im Schnitt 600 Hunde, die städtischen Tierfänger sorgen im Stadtgebiet ständig für Nachschub und dann werden dort natürlich auch ständig Hunde getötet um Platz zu schaffen.
Seit einiger Zeit ist es ebenfalls gesetzlich verboten, Hunde anzufüttern und an festen Plätzen zu füttern. Natalja und Snežana machen das natürlich trotzdem wo immer sie Tiere sehen, haben dafür aber auch schon mehrfach Strafe bezahlt weil sie von schlechten Menschen angezeigt wurden.
Abschließend kann man sagen, Sie machen Ihre Arbeit mehr als gut, opfern sich auf für die Tiere. Ich schaue mir das Regelmäßig an, rede Ihnen aber in die Arbeit nicht rein. Ich würde selber gern noch mehr für sie tun als "nur" Spenden zu sammeln aber leider sind meine Frau und ich gesundheitlich nicht mehr ganz fit, dann haben Wir selbst 4 Fundtiere(Einen Hund und 3 Katzen), Haus und Garten zu versorgen, so dass die Zeit auch einfach knapp ist. Da Wir nur eine kleine Gruppe Gleichgesinnter sind, kann ich auch dafür garantieren, dass jeder Cent im Asyl ankommt, Unkosten gibt es nicht!
Ich hoffe, die meisten Deiner Fragen sind beantwortet, ich stehe aber immer zur Verfügung und nicht zuletzt freuen Wir uns über jeden Euro der zusätzlich herein kommt.
LG Schneddel
Ps. Wir sind auch auf Facebook unter "Tierfreunde Pirot" zu finden
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Schneddel62
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Florian1
Wunderbar Schneddel.
Es gibt also doch noch mehr Menschen, die auf eurer Seite sind.
Schön für die Tiere.
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Schneddel62
Ich möchte Alle Diejenigen, die hier mithelfen wollten, daran erinnern, dass diesen Monat erst 3 Leute etwas gespendet haben. Seit Februar, seit Wir Natalja und Ihre Helfer unterstützen, hat es bis jetzt ganz toll geklappt, dass man Ihr eine gleichmäßige Summe, die wirklich nicht zu großzügig bemessen ist, zur Verfügung stellen konnte aber leider muß ich sagen, dass das nur Einigen wenigen Helfern zu verdanken ist. Natürlich ist mir klar, dass nicht Jeder jeden Monat etwas geben kann. Andererseits haben Wir hier auch Spender, die per Dauerauftrag monatlich 5 Euro spenden. Würden das die fehlenden 10 Leute auch so machen, wären das nach Adam Riese schon 50 Euro und das wäre dann schon eine beachtliche Summe!
Eigentlich wollte ich das nicht schreiben aber Natalja und Ihre Helfer zerreißen sich jeden Tag für die Tiere und da sollten Wir auch unseren Beitrag leisten.
Wer da nicht mehr mitmachen möchte, soll mir das doch bitte mitteilen, ich hab für Alles Verständnis! Aber auch ich möchte Natalja keine leeren Versprechungen machen und möchte wissen, womit ich rechnen kann oder eben nicht.
Ich hoffe, ich bin Niemanden auf den Schlips getreten aber ich denke eben in erster Linie an die Tiere, die können schließlich nicht selbst in ein Geschäft gehen und sich was zu fressen kaufen oder ein warmes Bett machen. Nichts für Ungut!
LG Schneddel
Antworten
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Ja die Klimaerwärmung muss ich auch nicht haben. Bedenkt man, dass sich heute eisbedeckte Flächen 81! mal schneller erwärmen werden wenn sie eisfrei sind kann einem das gruseln kommen. Und ein...