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Nachtschattengewächs
Nun, ich will Dir nicht zu nahe treten aber einen deutschen Sommer haben wir hier in Deutschland einigermaßen regelmäßig

Von daher würde ich den Freilandanbau in unseren Gefilden nicht ohne "aber" empfehlen.
Dieses Jahr sieht der Freilandanbau tatsächlich sehr gut aus. Habe selbst welche draußen. Aber sonst? Da habe ich irgendwie keine Lust darauf genau dann wenn die Tomatenschwemme eigentlich los geht die Pflanzen wegen Braunfäule zu entsorgen.
Gruß
Andi
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Akinom
Sorry Schneddel,
habe eben erst gesehen das Du in Serbien lebst. Dort sind die Wetterverhältnisse ja auch ganz anders. Du schreibst selber, ihr hattet einen "deutschen" Sommer. Aus diesem Grunde baue ich eben den grössten Teil im GWH an.
Leider standen bis vor 2 Jahren bei Stark regen meine GWH ständig auch unter Wasser. Seitdem ich dort aber eine Abwasserpumpe in einem Fass habe ist alles bestens.
Ich kann auch mit Superfrüchten dienen.
Nur ein paar Beispiele
LG. Monika
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Schneddel62
Ich hab auch mal in Deutschland gelebt und Wir haben beides gemacht. Freilandanbau für uns privat und mehrere GWH für den Verkauf. Zu DDR Zeiten ein wirklich gutes Geschäft.
War das Wetter damals anders oder die Sorten widerstandsfähiger? Ich weiß nur, dass Wir auch von den Freilandtomaten immer zu ernten hatten, bei jedem Wetter.
Allerdings muss ich zugeben, mein Vater war ein sehr großer Freund von BI58, ich glaube das gibt es sogar Heute noch. Das hat Er überall sehr großzügig vernebelt, vor Allen im Gurken GWH wegen der weißen Fliege. Was er mit den Tomaten gemacht hat weiß ich nicht mehr aber damals gab es solche Begriffe wie Bio nicht und das benutzen von Giften ganz normal.
Auch deshalb gibt es bei nur noch ganz striktes Bio.
Mein Boden ist zumindest so gesund, dass ich auch bei täglichem Regen und nur 18° im Schnitt seit Mai bis vor ein paar Tagen, von 30 Pflanzen lediglich 20 Früchte mit Blütenendfäule und Braunfäule entsorgen mußte. In meinen Garten nichts herein ausser Blätter im Herbst und verrotteten Mist den Wir das Jahr über sammeln(Gülle ist hier noch ein Fremdwort) und es geht auch nichts hinaus. Ich habe eigene Brennnesseln und auch Beinwell für die Jauche, Holzasche von meiner Heizung und eigenen kompost. Schon seit einiger Zeit spritze auch nichts mehr auch keine natürlichen Sachen. Ich lasse der Natur ganz Ihren Lauf, auch in solch einem Jahr. Ich tue nur Alles um einen gesunden Boden zu haben und meine Pflanzen zu stärken und Nützlinge zu fördern.
Natürlich ist mir auch klar, dass das nicht Jeder so machen kann.
Und noch eins, bis Auf die rote Spitzel sind alle meine Sorten, hier vom Balkan und aus Bulgarien und eine Russische Cocktailtomate, die Veseniji Mieurinski, die Allerdings dieses Jahr am meisten gelitten hat aber ein paar hab ich da ernten können.
Man kann immer argumente haben warum etwas nicht geht aber man sollte eher mutig sein und nachhaltig gärtnern und natürlich! Und wenn man wegen Braunfäule die Lust verliert, dann sollte man vielleicht ganz mit Tomatenanbau aufhören oder sich vielleicht mal damit beschäftigen, was man machen kann, andere Sorten, anderer Standort, vielleicht einen Regenschutz etc.
LG Schneddel
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shogun
...was heißt hier mutig sein? Frühere Versuche, Tomaten im Freiland anzubauen haben immer in früher Braunfäule und sehr wenig Ernte geendet. Jahrelang habe ich deshalb gar keine Tomaten mehr gepflanzt. Erst seit ich sie in Töpfen pflege und vor Regen geschützt aufstelle, macht das wieder Spaß und seither habe ich keinerlei Braunfäule mehr.
Direkt ins Freiland werde ich keine Tomate mehr pflanzen.
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Nachtschattengewächs
Was früher alles gespritzt wurde wollen wir besser nicht wissen.
Wahrscheinlich Kupfer in allen Lebenslagen und die weitere Brühe war sicherlich kein Smoothie.
Das erklärt den ersten Teil.
Der zweite Teil erklärt sich in der Tatsache, daß die Phytophtora infestans in den 80ern einen genetischen Schritt gemacht hatte der eine schnellere Anpassung ermöglichte.
Das deckt sich auch mit der Erfahrung im elterlichen Garten. Erst Ende der 80er hatte mein Vater begonnen Tomaten unter Dach zu stellen. Weil sie plötzlich nicht mehr auch nur ansatzweise in den August oder gar September wollten.
Als Gärtner hatte er da natürlich seine Quellen. Das Internet war ja noch nicht erfunden und viele Hobbygärtner darbten und gaben die Tomaten zeitweise gar auf.
Deutscher Sommer reloaded
Gruß
Andi
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flexi3
Bisher hatten wir im Garten Glück, erstmals dieses Jahr nicht! Braunfäule hatten wir noch keine, aber erstmalig BEF, das ja nicht ein Freilandproblem ist.
Nur 3 Tomatenpflanzen auf dem Balkon stehen unter einem minimalen Dachvorsprung, die anderen vier Pflanzen ganz ohne Schutz.
Da habe ich wohl bisher Glück gehabt. Allzu viel hat es halt bei uns in den letzten Jahren auch nicht geregnet..
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*Sony*
Meine Tomaten stehen alle im Freien ohne Überdachung und das klappt bei uns ganz gut. Heuer natürlich ein Super Tomatenjahr....!
Ausfälle wegen Braunfäule gabs bisher nur einmal, ab und zu BEF, aber die auch nur bei den ersten Früchten.
Ich machs wie Schneddel, die unteren Blätter sind fast schon alle entfernt, mir ist wichtig, dass die Tomaten an der Staude reifen und ich eine gute Ernte habe.
Wie die Blätter aussehen ist mir da nicht wichtig, sie sind auch gelb, gefleckt, braun - aber alles im grünen Bereich.
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Nachtschattengewächs
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Akinom
Ihr solltet euch mal das Wetter der letzten Jahre in Norddeutschland ansehen.
Nur verregnete Sommer
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Tamina
Ich hab für`s Freiland hauptsächlich Sorten aus Irland.
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Akinom
Ich habe Sorten aus der ganzen Welt.
Eine Forenfreundin aus einem anderen Forum versorgt mich damit.
Sie meint, was in "Schwäbisch-Sibirien" wächst, wächst auch in Hamburg.
LG. Monika
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Tamina
Und ich sag: was in Irland ohne Dach wächst, braucht nirgendwo ein Dach.
Meine Tomaten aus dem warmen und trockenem Ausland dürfen in`s GH.
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atsiz77
Tomaten 2018
Gestern habe ich meine 1. Große Tomaten Ernte gehabt. Noch habe ich die nicht verkostet, lass die noch ein wenig Zuhause nach reifen.
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morus nigra
In Sachsen-Anhalt klappt es mit dem Freilandanbau von Tomaten meist ganz gut, In NRW würde ich es nicht versuchen.
Dieses Jahr hätte auch in NRW funktioniert und letztes Jahr war auch in Sachsen-Anhalt zu verregnet, da hatten wir übel Braunfäule.
Aber normalerweise ist Sachsen-Anhalt viel günstiger für Tomaten im Freilandanbau, die Regenmenge ist nur die Hälfte oder ein Drittel, mehr Sonnenstunden, mehr Temperatur, das passt den Tomaten einfach besser.
Liebe Grüße
morus nigra
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shogun
....man kann also nicht verallgemeinern, wie man die Tomaten am besten anbaut, da die Bedingungen von Gegend zu Gegend doch recht verschieden sind.
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Michi1
Ich baue schon bestimmt 10 Jahre immer 12 Tomatenstauden an. 6 unter Dach und 6 im Freien. Bis jetzt isz immer alles gut gegangen. Ich kann auch Heuer keinen Unterschied feststellen. Die Fleischtomaten sind bei mir schon fast Abgeerntet.
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morus nigra
Bei mir sind die kleinen Cocktails noch in der Überzahl, aber die ersten Großen konnten wir auch schon verkosten. Wir haben auch mehrere später reifende dabei, damit nicht alles auf einen Schwung kommt.
Liebe Grüße
morus nigra
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cami
und von Sommer zu Sommer....
---------- Automatische Beitragszusammenführung ---------- ---------- Beitrag hinzugefügt ----------
es gibt eine Sorte, die ich nun schon jahrelang mit großem Erfolg anbaue, die Sweet Million. Schöne Erträge, auch bei nicht optimalem Sommerwetter, bis weit in den Herbst hinein.
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Michi1
Ich habe gete Erfahrung mit der "Dasher" gemacht. Ist zwar eine F1 Hybride aber wenn man Samen selber nimmt bekommt man immer noch schöne und ertragreiche Tomaten. Der Geschmack bleibt gleich nur die Tomate wird ein wenig länglicher.
Hier eine die aus selbst gewonnen Samen gezogen wurde und im Freien steht.
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cami
die Dasher habe ich im ersten Arbeitsgarten angebaut, und mir davon einen Ableger mit heim genommen. Der Geschmack ist für mich nicht soo überragend, aber o.k.
Deine sehen sehr gut aus, Michi!
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:willkomm3: Es ist schwierig, die Mangopflanze dauerhaft im Haus zu pflegen. Luftfeuchte denke ich, ist vor allem winters das Problem. Bei uns hat es nie sehr lange geklappt, dass die Bäumchen...