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Ara
Lupo, das mit den Walnüssen ist mir neu. Ich dachte die sind so gesund? Bist Du Dir da sicher?
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Ara
Ich nehme für mein Müsli auch immer Hafermilch/drink, da ich meinen Milchkonsum einschränken möchte. Milch soll man ja zB. nicht mit Blaubeeren zusammen zu sich nehmen, da sonst die positiven Eigenschaften der Blaubeere zerstört werden, genauso bei grünem Tee. Zum anderen geht es mir auch ums Tierwohl. Also lieber weniger Milchprodukte und dann drauf achten woher. Leider gibt es diese Getränke immer nur im Tetrapak, nicht in Glasflaschen.
Bei uns hat der dm-Markt Bio-Haferdrink aus deutschem Hafer. Soja- und Mandeldrinks sind ja meistens aus dem Ausland.
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tree12
Daß Walnüsse (für Leute ohne Allergie dagegen) plötzlich nicht mehr gesund sein sollen, ist mir auch ganz neu... Ich gucke eigentlich, daß ich jeden Tag eine Handvoll (unterschiedlicher) Nüsse zu mir nehme.
Mandeln mag ich auch total gerne, aber da muß man schauen, wo sie herkommen. Die berühmten "kalifornischen Mandeln" werden unter massivem Wassereinsatz produziert, der Rest der Landschaft dort vertrocknet, weil alles Wasser für die Mandelbäume gebraucht wird. Und soweit ich mich erinnere, werden dort im Frühjahr Bienenstöcke hingebracht, die nur für die Bestäubung zuständig sind. Wenn sie ihren Job erledigt haben und es keine Blüten mehr gibt, sind sie dazu verdammt elend zu verhungern. Es kümmert sich dann niemand mehr um sie... unfaßbar.
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dornröschen5
Ich mag gerne Mandeln und Nüsse im allgemeinen sind häufig in begangen Gerichten. Ich schaue da immer, dass ich welche aus Spanien bekomme.
Ich habe mir sogar eine Bio-Plantage mal in Spanien angeguckt. Zugegeben eher aus Zufall. Die war aber sehr schön. Ziemlich kleinteilig. In Spanien gibts wohl im Bio Bereich ganz viele Bauern mit kleinen Plantagen die nicht nur Mandeln anbauen.
Mandeln aus Kalifornien versuche ich zu meiden.
Ich mache Mandelmilch manchmal selbst. Wenn ich irgendwo die Mandeln verwenden kann. Ich jage die Mandeln in den Mixer, gebe sie in ein Tuch, kippe Wasser dazu. Lasse das Wasser abseien und schmeiße die gemahlenen Mandeln ins Curry.
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dornröschen5
Hmm, ne. Das stimmt so eigentlich nicht ganz.
In den USA sind die Bienen eigentlich hauptberuflich Bestäuber.
Die werden von Imkern aus dem ganzen Land eingeflogen und nach der Blüte der Mandeln reisen die dann weiter und werden zB in Apfelplantagen gestellt.
Problematisch ist das auf jeden Fall. Zum einen, weil es einfach absurd ist Bienen im Flugzeug durchs Land zu schicken. Zum anderen aber auch, weil die Blüte so früh ist, dass viele Bienen noch gar nicht "fit" sind und sich überanstrengen. Zudem sterben viele wegen der Pestizide.
Vergessen werden sie aber normaler Weise nicht. Sind ja das Kapital dem Imker.
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fisole
Stimmt, das müßte man ja eigentlich mit anderen Nüssen auch machen können, oder? Bleibt die Milch dann „milchig“ oder muss man die gleich trinken, bevor sich das Nußmehl wieder absetzt?
Ist aber auf jeden Fall nen Versuch wert =) (Mandelmilch mag ich zwar nicht so besonders gern, aber mit Haselnüssen stell ich mir das lecker vor)
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Lupo
Die Walnüsse an sich sind gesund - nur beinhalten wohl alle(!) Walnüsse Pilze bzw. Pilzsporen, welche Magenkrebs auslösen können(!).
Und die nimmt man mit den Nüssen zu sich.Geändert von Lupo (08.12.2019 um 13:32 Uhr)
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Lupo
Tumorboard des NCT/UCC des Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden.
Adressen, Ansprechpartner, Telefonnummern etc findest Du auf der entsprechenden Website.
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fisole
Gehts ein bisschen konkreter? Zitat, Link, irgendwas? Was für Pilzsporen sollen denn das sein, und wieso sind die in jeder Walnuss? Nur in Walnüssen oder in Nüssen generell? Oder meinst du einfach Schimmel ganz im Allgemeinen?
https://www.uniklinikum-dresden.de/d...ner/tumorboard -- da steht zu "Tumorboard lediglich "Wenn Sie einen Patienten zu einem Tumorboard anmelden möchten, schicken Sie uns bitte folgende Unterlagen" etc pp, das kann ja keine Quelle sein. Meinst du eine Studie / Veröffentlichung, die dort irgendwo abrufbar ist?
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Lupo
Nein - du wolltest eine Quelle und ich hab Dir meine Quelle genannt.
Willst DU darüber mehr wissen, musst DU schon etwas dafür tun und nicht erwarten dass andere für Dich die Arbeit machen und Dir Ergebnisse auf dem Silbertablett servieren.
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fisole
Also du hast irgendwas irgendwo aufgeschnappt und wir sollen dir das unhinterfragt glauben … alles klar.
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Dachgärtner
Man kann dem Rest der Welt Arbeit ersparen, die man selbst bereits investiert hat - oder man kann erwarten, dass jeder die Arbeit selbst noch einmal macht. In manchen Fällen ist das sogar sinnvoll, in anderen eher nicht.
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Lupo
Ich hab lediglich die Angaben und Aussagen vom og Board an dem ich mehrmals teilgenommen habe, wiedergegeben. Ich werde weder irgendwelche Unterlagen, Krankenakten, Studien oder sonstiges an irgend jemanden weitergeben. Es war lediglich eine Info. Punkt.
Wem das nicht passt oder wer was wie glaubt - Sorry...juckt mich nicht.
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dornröschen5
Bei Infos die stark von der sonstigen Wissenschaftlichen Ansicht abweichen wäre es aber schon ganz schön die konkrete Quelle zu kennen, um die Glaubwürdigkeit prüfen zu können.
Uniklinik-Dresden ist ja an sich nicht wirklich eine Quelle.
Das ist in etwa so nachprüfbar wie "Habe ich im Studium gelernt". Es mag alles richtig sein. Evtl. sogar neu und interessant. Ich will auch kein Forschungsergebnis anzweifeln. Aber der Name der Studie wäre schon wichtig, um die Infos auch in einen Zusammenhang stellen zu können.
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Ara
Ich habe gerade mal im Internet gestöbert.
Ja, Nüsse können Mykotoxine enthalten. Hier mal ein Link: https://www.laves.niedersachsen.de/s...and-92254.html
Aber sie können auch Krebs entgegen wirken. Hier ein Link: https://www.aerzteblatt.de/nachricht...szellen-hemmen
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dornröschen5
Danke Ara.
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fisole
… lustigerweise wurden da in diversen anderen Nüssen (Erdnüsse, Mandeln …) Mykotoxine gefunden, aber nicht in Walnüssen.
Nüsse sind außerdem nur ein kleiner Teil der potentiell belasteten Lebensmittel; aus der dort verlinkten Infoseite https://www.laves.niedersachsen.de/s...ne-153451.html :
Der Großteil der Mykotoxine wird über den Verzehr pflanzlicher Lebensmittel aufgenommen.
Aflatoxine: Erdnüsse, Schalenfrüchte, Trockenfrüchte, Getreide, Gewürze
OTA: Getreide, Trockenfrüchte, Kaffee, Wein, Bier, Traubensaft, Kakao, Gewürze, Süßholz
Patulin: Früchte, vorwiegend Apfel
Fusarientoxine: Getreide und Mais
Ergotalkaloide: Getreide
Alternariatoxine: Tomatenprodukte
Citrinin: Reis, Nahrungsergänzungsmittel
Die Aufnahme von Mykotoxinen über die Nahrung stellt die wichtigste Quelle einer Mykotoxinbelastung dar. Eine weitere Kontamination kann aber auch durch Inhalation von Pilzsporen (z. B. aus verschimmelten Wänden, Müll) erfolgen.Geändert von fisole (08.12.2019 um 17:01 Uhr)
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Lupo
Doch das ist meine Quelle - schrieb ich ja bereits.
Wer andere Daten oder Quellen haben will, muss sich halt selber bemühen. Oder er/sie glaubts nicht und gut ist.
Aber ist ja auch nur das Nationale Zentrum für Tumorerkrankungen und Universitäts-Krebs-Centrum; das kann man natürlich nicht mit dem geballten Wissen eines Forums vergleichen.
@Ara
Ja - jedes Ding hat zwei Seiten. Ich hab ja nirgendwo geschrieben, dass man zwingend ein Magenkarzinom bekommt, wenn man Nüsse isst. Auch tragen ca. 30% aller erwachsenen Menschen in Deutschland das Bakterium Helicobacter in sich; aber längst nicht alle erkranken daran - obwohl es die Hauptursache für Magenkarzinome ist.
Ich will auch niemand seine Walnüsse oder Milch vermiesen - ich selber habe beides in rauen Mengen genossen. Es war lediglich ein Hinweis und eine Info.
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