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  1. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 401
    Michi1
    Ich habe zwar keine IKea Möbel aber ein bis zwei Mal im Jahr bummeln wir immer bei Ikea durch. Die Wege sind ja vorgegeben und man "muss" eigentlich immer alles anschauen aber da gibt es schon schöne Möbeln die mehrere Klassen billiger sind als in Möbelhäuser. Wir gehen dann auch nicht ohne einkaufen aus dem Laden. irgend Kleinigkeiten wie Kerzen oder vielleicht Blumenvasen kommen immer mit nach Hause.

  2. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 402
    Ara
    Ich glaube darauf zielen sie ab. Deshalb gehe ich besser gar nicht erst hin. Die Verlockung ist zu groß. Als Ikea noch relativ neu in Deutschland war, war das für meine Familie ein richtiger Ausflug. Das Kinderparadies war sehr verlockend. Ich war leider schon zu alt und durfte nicht in diese tollen Bälle, nur mein kleiner Bruder durfte noch rein. Wir haben dann dort auch immer was gegessen im Restaurant und die schwedischen Haferkekse mitgenommen. Im Wohnzimmer bei uns dteht noch ein kleiner Kieferncouchtisch aus diesen Zeiten. Bestimmt schon über 30 Jahre alt, immer noch sehr stabil.

  3. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 403
    Lupo
    Wir haben einiges bei IKEA gekauft - z.B. die kplt Küche. Ich sehe es nicht ein, irgendwelchen "Küchenstudios" mit zig tausenden €uros zu sponsoren. Unsere Küche kam ca. 6000,-€ ohne Einbaugeräte und selber aufgebaut. 2 vergleichbare Angebote sg. "Profis" lagen bei >35000,-€! Da hört bei mir jegliches Verständnis auf - Preis/Leistung liegt hier oft jenseits von gut und böse.

    Allerdings gefallen mir viele der ausgestellten Möbel bei IKEA nicht so - sicher gut für junge Leute; mir ist das oft zu "extravagant". Obwohl oft viele interessante Lösungen oder Ideen zu sehen sind.
    Ansonsten kaufen wir ab und an bei IKEA Küchenutensilien oder -zubehör bzw. die LED-Lampen sind gut und preiswert.

  4. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 404
    eve
    Ikea macht seit einiger Zeit Möbel aus recycelten PET Flaschen u.noch anderes wie Gardinen etc.
    Ich selbst bin nicht so ein Ikeafreund weil mich der vorgegebene Labyrinthweg nervt.
    Hab aber dort schon gekauft, eher Utensilien.

  5. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 405
    tree12
    Es ist einfach so, daß man durch jeden Kauf bei Ikea deren Praxis unterstützt, die letzten Urwälder Europas, die wir in Osteuropa haben, dem Erdboden gleichzumachen. Denen ist das egal, ob die Wälder unter Naturschutz stehen oder nicht. Der illegale Holzeinschlag ist ein lohnendes Geschäft... :-(

    Ich habe mir vor 25 Jahren eine wirklich gute Küche ausgesucht, zwar kein Massivholz durch und durch, nur die Fronten sind (wenigstens teilweise) massiv. Diese Küche hat drei große Umzüge mitgemacht, wurde jedesmal von meinem Mann dem neuen Raum angepaßt.

    Besucher wollen kaum glauben, daß die Küche schon soviele Jahre auf dem Buckel hat. Die Spüle ist dreiteilig und aus Edelstahl und kann immer mal wieder gut aufpoliert werden. Nur Herd und Kühlschrank wurden im Laufe der Jahre austauscht. Irgendwann werden wir auch einen neuen Backofen brauchen.

    Diese Küche kann uns nochmal 25 Jahre erhalten bleiben. Da kommt kein Ikea-Zeugs mit - ein Freund von uns hat seine Ikea-Küche neulich entsorgt, die war nach wenigen Jahren Schrott.

  6. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 406
    Korn-Blümchen
    Ich habe eine tolle Ikeaküche mit einer Eichemassivholzplatte. Preis Leistung stimmt auf jeden Fall, man bekommt übrigens 25 Jahre Garantie auf die Küche und 5 Jahre auf alle Geräte.
    Das mit den Urwäldern hab ich auch schon mit bekommen.

    Ich glaube mit gutem Gewissen kann man kaum in einem Möbelhaus einkaufen. Und eine komplette Hauseinrichtung vom örtlichen Schreiner kann sich kaum einer leisten.. Und ein neues Haus ausschließlich mit gebrauchten Sachen zu möblieren ist sicher nicht einfach und auch nicht jedermanns Sache.

  7. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 407
    roswitha63
    tree, ich glaube nicht nur Ikea, weiß kaum wo das Holz für die Möbel her kommt, es ist wohl überall so. Egal ob Marke oder Ikea.
    Unsere Küche ist auch fast 20 Jahre alt du wurde hier in die neue Wohnung wieder eingebaut, gut ein paar kleine Macken hat die schon, aber die bleibt trotzdem.
    Alles beim örtlichen Schreiner anfertigen lassen, das kann sich kaum jemand leisten.

    Ich denke bei Möbeln muss man nicht jedem Trend hinter her laufen, auch da ist Nachhaltigkeit gefragt.

  8. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 408
    Michi1
    Ich habe mir einmal den Luxus erlaubt einen Schuhschrank in Echtholz von einem Schreiner anfertigen zu lassen. Ich hab den auf einer Ausstellung gesehen. Für das geld kaufen sich andere eine ganze Küche, natürlich ohne die Einbaugeräte. Ich hab das schnell wieder vergessen und such mir die Sachen in einem Möbelhaus aus, ist immer noch teuer genug. Wo die ihr Holz herbekommen ????

  9. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 409
    Korn-Blümchen
    Ja das ist wie bei fast allem, der Verbraucher hat wieder kaum einen Einblick, woher das Material stammt und wo es wie verarbeitet wurde.
    Selbst wenn man beim Küchenbauer fragt, von welcher Marke denn die geplante Küche ist, geben manche nicht mal eine Auskunft, und drucksen herum. Weil eh jeder seine Eigenmarken hat, die aber doch alle wieder zu den großen Küchenbauern gehören. Das ist so ein Wirrwarr.

    Ich finde Ikea hat einfach tolle Ideen und die Qualität ist gut, und der Service erst. Da kann sich fast jeder Laden ne Scheibe davon abschneiden. Bei uns wären die Alternativen dann Rieger, XXL Lutz oder Inhofer. Oder Poco. Denke das man da leider bei keinem weiß woher was kommt.

    Aber ich hatte mal am Rande was gesehen mit den Urwäldern und Ikea, ist schon erschreckend, dass Naturschutzgebiete nicht besser geschützt werden, auch von den Staaten. Aber so richtig tief drin in diesem Thema bin ich nicht.

    Da bekommt man oft das Gefühl, dass man gar nichts mehr richtig machen kann. :/

  10. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 410
    Haubenmeise
    Ich bin mir sicher, das IKEA genau weiss, wo das Holz für ihre Möbel herkommt....
    Gelesen habe ich davon auch schon.

  11. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 411
    Korn-Blümchen
    Das wissen sicher alle Möbelhersteller, aber der Kunde kann es nicht nachvollziehen.
    Fakt ist, dass das illegale Holz, meist aus der Ukraine, überall zu finden ist. Nicht nur in Ikeamöbeln. Auch in Baumärkten, in Papier etc.
    Es liegt da eher in der Hand der Staaten dasillegale Fällen konsequent zu unterbinden, aber die verdienen ja mit daran.

  12. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 412
    Michi1
    Das andere ist so das sich viele auch Aufegen würden wenn das ganze Holz aus unseren Wäldern geschlagen würde. Das Sturm oder Borkenkäferholz ist dazu nicht geeignet.

  13. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 413
    Korn-Blümchen
    Das finde ich einen komischen Ansatz: Lieber anderswo illegal fällen, als hierbei uns zu viel Holz zu schlagen?

    Es geht um nachhaltige Forstwirtschaft. Natürlich leben Länder mit hohen Waldanteil davon, Holz zu schlagen und zu exportieren, in Länder die weniger Waldflächen haben. Aber es sollte eben nicht illegal geschehen oder es über 5 Ecken so laufen das einem Unternehmen 30.000h Wald in einem anderen Land gehören.
    Oder das ökologisch wertvolle Urwälder, die nicht gefällt werden dürfen, trotzdem gefällt werden.

  14. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 414
    Michi1
    Du hast aber bestimmt noch nichts gehört oder gesehen wie unsere Wälder die letzte Zeit schon geschädigt wurden. Dann noch zusätzlich einen Einschlag machen für Möbel ????

  15. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 415
    cami
    ja, Michi... oder halt einfach alte Möbel länger behalten... Thema Nachhaltigkeit...

  16. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 416
    Korn-Blümchen
    Und die Trockenheit und Käferbefall bei uns rechtfertigen dann illegale Abholzung? Macht für mich immer noch keinen Sinn.

    Ich laufe nicht blind durchs Leben, ich bin oft im Wald und weiß wie es da aussieht. Und man bekommt es ja überall auch mit. Aber ich denke die Trockenheit der letzten Sommer mit all ihren Folgen spürt man auch in anderen Ländern in Europa. Deswegen spreche ich ja von nachhaltiger Waldwirtschaft. Bei uns und in anderen Ländern, dabei sollte dann auch auf den Einfluss von Krankheiten und anderen Schäden in den Wäldern eingehen.

    Mir ist schon klar das ein Land wie Deutschland das nicht mehr viel Wald hat seinen eigenen Bedarf nicht decken kann. Hab aber auch nirgends gesagt, dass wir kein Holz aus anderen Ländern importieren sollen. Es ging nur um die illegal gefällten Bäume, die importiert werden, das ist ein Unding.
    Geändert von Korn-Blümchen (04.11.2019 um 08:45 Uhr)

  17. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 417
    shogun
    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Das andere ist so das sich viele auch Aufegen würden wenn das ganze Holz aus unseren Wäldern geschlagen würde. Das Sturm oder Borkenkäferholz ist dazu nicht geeignet.
    warum sollte dieses Holz dafür nicht geeignet sein? Es wird auch für Dachstühle und andere Zimmererarbeiten verwendet, die einer wesentlich größeren Belastung ausgesetzt sind als Möbel. Aber was ist denn an Möbeln schon wirklich Massivholz - vor allem bei Küchen? Für die verwendeten Press-Platten muss es nicht die allererste Qualität sein.
    Merkwürdigerweise wird ein großer Teil des Schadholzes aus unserer Gegend nach Österreich verbracht - keine Ahnung, was dort damit gemacht wird.

  18. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 418
    Michi1
    shogun, ich kann mir das nicht vorstellen. So Holz müsste doch gerade Momentan erheblich billiger sein als Holz das aus dem Ausland transportiert wird. Mann hört immer das es bei diesen Mengen an Holz das zur Zeit anfällt keine Abnehmer gibt.

  19. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 419
    shogun
    Ich sehe hier oft solche Holz-Transporter mit österreichischem Kennzeichen fahren. Wenn du mal die Brennerautobahn fährst, kommst du in Tirol an riesigen Sägewerken vorbei, die solches Holz aufkaufen und bearbeiten. Was dann mit denn dort erzeugten Brettern, Balken u.s.w. weiter geschieht entzieht sich meiner Kenntnis.
    Der Waldbesitzer kriegt zwar zur Zeit für sein Holz (auch wenn es kein Schadholz ist) zum Teil weniger als die Bergung aus den Wäldern kostet - aber kauf dir mal im Baumarkt ein Brett! Da siehst nicht am Preis, dass für dieses Holz eigentlich gar nichts bezahlt wurde. Irgendwer verdient sich daran dumm und dämlich!

  20. Der Ökofaden mit Verbrauchertipps und Diskussion # 420
    fisole
    Zitat Zitat von shogun Beitrag anzeigen
    Merkwürdigerweise wird ein großer Teil des Schadholzes aus unserer Gegend nach Österreich verbracht - keine Ahnung, was dort damit gemacht wird.
    Hab mal kurz nachgelesen, weil mich das jetzt auch interessiert hat -- hier ist ein ganz interessanter Artikel dazu: https://www.nachrichten.at/oberoeste...n;art4,3115287 . Da gehts zwar nicht um Bayern, sondern um Tschechien, aber dass Holz regional auch über die Landesgrenzen hin- und hergefahren wird zum Lagern und Verarbeiten, scheint jedenfalls dort normal zu sein. Sehr weit wird das wohl eh nicht transportiert, weil sich das nicht lohnen würde (zum Glück).

    Momentan wird glaub ich überall in Zentraleuropa viel Holz aus den Wäldern rausgeschafft, wegen der Borkenkäfer (Hauptursache: Klimazerstörung =/) … vielleicht sind die nähergelegenen Lager bei euch alle schon voll, deshalb wird es weiter weg gebracht?

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