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Trüffel
Vorgekeimte Samen sind leider SEHR empfindlich was das Auspflanzen betrifft. Ich hatte es mal bei Pastinakensamen gemacht. Habe ein Backblech mit Küchenkrepp belegt und befeuchtet. Darauf habe ich die Pastinakensamen gelegt und stets feucht gehalten. Nach einigen Tagen (weiß nicht mehr, wie lange das genau dauerte) keimten die Samen. Dann mußte ich mühsam alle Samen einzeln da runter pikieren und mit feuchtem Sand vermsichen und dann säen. Von den schön gekeimten sind dann nicht mehr so viele angewachsen, aber ich hatte zumindest gesehen, dass das Saatgut was taugte.
Bohnen ziehe ich wegen der Bohnenfliege immer vor, sonst keimt da kaum was.
Den Boden wie Du habe ich auch. Weil mich das Thema "feinkrümelig" auch jedes Jahr aufs Neue beschäftigt, probiere ich öfter mal die von Opa gekauften Gerätschaften aus.
Heuer habe ich gute Erfolge gehabt wenn ich folgendermaßen vorgegangen bin. Der Boden dazu sollte relativ trocken sein. Mit der Grabegabel dünne Schollen abstechen, umdrehen und drauf klopfen. So wird das schon relativ gut. Dann mit einer Sternrolle drüber fahren. Das zerkleinert die restlichen gröberen Schollen. Auch mit einem feinen Rechen habe ich gute Arbeitsergebnisse, wenn ich den senkrecht andrücke. Dann bleiben nur noch Erdkrümel in der Stärke der Zinkenabstände übrig. Das ist dann für schweren Boden sehr fein, finde ich.
Damit die Erde nicht austrocknet, hatte ich mal DÜNN Grasmulch, was vom Rasenmähen anfällt, drüber gestreut. Darunter blieb die Erde gleichmäßig feucht und Schnecken fanden den Mulch auch uninteressant, weil er zu dünn war.
Zwischen Licht- und Dunkelkeimer mache ich keinen Unterschied. Das kommt alles in die Erde (unterschiedlich tief, so gut es halt geht) und gut ist. Irgendwann muss man die Kirche auch mal im Dorf lassen, sonst verzettelt man sich ja nur noch. Das Leben ist schon kompliziert genug.
Viele Grüße
Petra
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AntjeUnd wie machst du das im Frühjahr, wenn noch nicht genug Grasschnitt da ist? Jetzt habe ich so langsam die hälfte meiner Beete gemulcht. Und ich bekomme den Grasschnitt von mittlerweile 4 Nachbarn. Aber er ist trotzdem immer zu wenig, besonders im Frühjahr, wenn der Rasen ja erst einmal wachsen muss.
Meine Grasschnittschicht ist auch immer relativ schnell wieder weg. Ich habe anscheinend sehr hungrige Regenwürmer.
Die Anzahl der Regenwürmer ist enorm gestiegen bei mir. Als ich vor 3 Jahren anfing zu Gärnern hatte ich fast gar keine. Und jetzt kann ich kaum was graben ohne auf mindestens 10 Würmer zu stoßen.
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Trüffel
Ich habe heute mal ein paar Fotos gemacht von meinem Gemulche.
Hier ein Ganzkörperfoto vom Beet mit den Mulchstreifen:
Hier mit Gelbe Rüben:
Hier mit Pastinaken:
Viele Grüße
Petra
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Michi1
Petra, ich hab gedacht das beim Mulchen die Oberfläche komplett abgedeckt sein soll. Das wenige das du hier ausgestreut hast ist doch keine Mulch, oder sagt wer was anders ?
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Trüffel
Michi, ich weiß, richtiger Mulch ist viel dicker.
Was ich jedoch bezwecken will, funktioniert mit dem dünnen Mulch auch und hat mit dem Nachteil der Schneckenunterkunft des dicken Mulches nichts am Hut.
Der dünne Mulch (sah frisch etwas dicker aus, da werde ich nochmal was drüber streuen) dient dazu:
1. die Erde soll nicht austrocknen
2. die Erde soll nicht verschlämmen beim Gießen
Viele Grüße
Petra
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Antje
so ähnlich sieht es bei mir auch aus Trüffel, wenn meine Regenwürmer wieder mal meine doch recht dünne Mulchschicht weggefressen haben. Erst ist sie dicker, aber schnell ziemlich dünn. Aber du hast recht, sie erfüllt den Zweck und hält zumindest die Feuchtigkeit im Boden.
Problem ist nur weiterhin, dass ich im Frühjahr noch nicht genug Rasenschnitt habe.
Was ich jetzt bemerkt habe was eventuell bei diesem Problem helfen könnte:
ICh hatte im Herbst Phacelia gesät als Gründünger. Das war aber ziemlich spät, die ist nur schlecht gekommen, abgefroren und war bereits Ende Februar verrottet. Aber: Als es jetzt wärmer wurde sind noch einige Samen Phacelia gekeimt. Und diese war jezt ziemlich hoch geworden, ich brachte auch das Beet, also habe ich sie raus gerissen. Und darunter war der Boden recht feucht und deutlich leichter zu bearbeiten.
Und: ich war auch erstmals in meiner Garten "Karriere" erfolgreich im Möhren säen. Erfolgreich in dem Sinne, dass es gleih beim ersten Versuch geklappt hat, nicht wie sonst erst beim 3 Versuch. Ich habe die Möhrensamen vor Ostern 1 Woche lang in feuchtem Sand im Haus vorgekeimt. Am KArfreitag dann gesät. Und seit 2 Tagen kommen die ersten Spitzen.
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Trüffel
Ja, Karottensamen brauchen so 3 Wochen zum keimen, mit Vorquellen etwas weniger aber alles in allem hat es bei Dir ja gut hingehau'n.
Statt Mulch könntest Du auch eine Folie (vielleicht auch Vlies?) zum Abdecken nehmen. Da müsstest Du halt nach 2 Wochen öfter mal nachschau'n, ob's schon sprießt da drunter.
Übrigens, meine Gurkensamen sind auch sehr lang, trotz ausreichend Licht. Ich glaube, das ist einfach arttypisch bei der Gurke.
Viele Grüße
Petra
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Hier (Brandenburg) treibt der Wein von nur geschwollenen Knospen (an den sehr alten Reben) bis wollig und ein Blatt eingerollt!