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TineB.
Habe im Frühjahr eine Canna bekommen. Hätte 3 Blüten.
Wenn ich hier die schönen Blüten sehe packt mich der Neid. Werde im Frühjahr die Sache neu angehen. Möchte auch so schöne Canna.
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Lothar
Leider nein, Tory. Außer mir hatte niemand Cannas mitgebracht. Insofern war ich konkurrenzlos und habe so 15 - 20 Rhizome an den Mann bzw. die Frau gebracht. Meine Frau hat sich dann drei andere Pflanzen ausgesucht.
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Tory
Lothar – das ist natürlich schade. Ich hatte dir fest die Daumen gedrückt, dass du ein paar tolle neue Sorten bekommen würdest.
Tine – nicht neidisch sein. *knuffel*
Ich habe auch zum ersten Mal drei Cannas und freu mich immer noch wie doof darüber, dass sie so schön geworden sind. Nun hoffe ich, dass ich die Hübschen gut über den Winter bringen werde. Noch stehen sie draußen und blühen nach wie vor. Die hohen Wände, die meine Außenbereiche umschließen, bieten noch entsprechenden Schutz. Aber es dauert sicher nicht mehr lange, bis ich sie runterschneiden und reinholen muss.
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Lothar
Heute habe ich nun die allerletzte Canna aus der Erde geholt. Für sie hatte ich mir extra lange Zeit gelassen. Es war die, die ziemlich in die Breite gegangen war und als Solitär-Pflanze mitten auf einem Beet wuchs.
Ich glaube ich habe eine gute halbe Stunde gebraucht bis ich sie heraus hatte. Es war aber auch ein ganz schöner Wurzelballen, und ich wollte ja auch nichts verletzen.
Nun lass ich sie noch abtrocknen und dann werd ich sie wohl teilen und in den Keller bringen. Ich würde sie ja gerne an einem Stück lassen, aber das wird wohl zu gewaltig.
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TineB.
Wenn ich die Fotos sehe komme ich zu der Feststellung, dass Canna am besten im Freiland wachsen.
Werde meine Canba nächste Woche zur Überwinterung vorbereiten.
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Tory
Es würde mich nicht wundern, wenn dem so wäre, Tine. Aber das ständige aus- und einbuddeln geht sicher gut in den Rücken.
Meine drei stehen noch immer draußen in ihren Pötten und blühen fröhlich vor sich hin. Wann sollte man sie denn spätestens reinholen?
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Gast8763
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Lothar
Genau so sehe ich das auch. Ich glaube, dass wir hier den absolut passenden Boden haben. Leichter, wasserdurchlässiger Sandboden, bei dem keine Staunässe entsteht. Den Boden dann noch mit Komposterde verbessern und beim Auspflanzen Hornspäne als Langzeit-Dünger mit ins Pflanzloch geben. Während der Blütezeit natürlich auch ab und zu etwas düngen, damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Ich bin also auch ein Freiland-Fan, obwohl ich dieses Jahr auch eine Pflanze im Kübel hatte, die sich toll entwickelte. Allgemein kann ich sagen, dass ich hier keinen Unterschied bei den verschiedenen Sorten feststellen konnte.
Der Standort liegt von morgens 10:00 bis abends 18:00 Uhr in der vollen Sonne und bewässern kann ich so lange ich will oder solange es sein muss, da ich einen Brunnen auf dem Grundstück habe. Ich habe das Riesenglück, dass hier alles gut zusammenpasst.
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Bachs
Ich hab heut Vormittag meine Musafolia Grande ausgegraben und in die Schubkarre gelegt damit die Erde bissl noch abtrocknen kann.
Alle meine Cannas stehen abgeschnitten in der Garage.Habe paar Töpfe kontrolliert,die Erde unten ist noch leicht feucht und es sind keine Engerlinge drinn.
. Morgen kommen sie in den Keller dort können sie noch abtrocknen.
Hoffe damit sie diesen Winter besser wegstecken.Im Frühjahr dieses Jahres hatte ich fast 50 % Verluste.
Keine Ahnung ob sie Verfault sind weil die Erde zu nass war oder die Engerlinge drann schuld waren in jeden Topf waren fast eine Handvoll Engerlinge drinn.
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Lothar
Hallo Bachs,
so wie ich dich verstehe, lässt Du die Erde an den Rhizomen dran. Ich habe mir die Methode angewöhnt, die Erde so weit wie irgend möglich abzuschütteln, abzubürsten, abzustreifen, also irgendwie von der Pflanze weg zu bekommen. Am liebsten wäre es mir, wenn ich die Rhizome blitzblank in die Holzsteige legen könnte. Dann wie schon beschrieben, bis über die Ohren mit Torf abdecken. Ich verspreche mir davon evtl. die Probleme, die du auch beschreibst (Schädlinge, Engerlinge, Fäulnis und auch noch Reste der alten Wurzel) zum einen genauer erkennen zu können und zum anderen besser zu behandeln. Ich weiß nicht, ob ich mit meiner Methode jetzt unbedingt absolut richtig liege, bis jetzt ist es halt einfach gut gegangen.
Ich wünsche dir alles Gute und deinen Pflanzen einen guten, erholsamen Winterschlaf.
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Bachs
Lothar.
Ja.ich lasse noch Erde dran an den Rhizome,es dient zum schutz gegen austrocknen.
Was ist eigentlich der unterschied zwischen Torf und normaler Blumenerde?
Lose Rhizome lege ich in Blumenerde ein, mal schaun ob ich sie durchbekomme.
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Tory
Hm, jeder scheint es anders zu machen.
Ich glaube, ich hatte es bereits früher erwähnt. Als ich meine Rhizome bekam, packte ich diese in Pötte mit normaler Pflanzenerde und dann ab ins Winterquartier. Natürlich immer geschaut, ob sich ein Zipfelchen grün zeigte und war dann stolz wie Oscar, als sich irgendwann neues Leben zeigte.
Will sagen: ich werde meine nur runterschneiden, bodennah und dann so, wie sie sind, ins Winterquartier stellen.
Torf hat - glaube ich zumindest - eine andere Zusammensetzung als Pflanzen-/Blumenerde. Aber sicher bin ich nicht, sorry.
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Sharandra
Ich dachte man überwintert die wie Dahlien ganz ohne Erde?
Meine stehen noch draussen in ihren Töpfen bis es Frost gibt.
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shogun
Man kann auch Dahlien in Töpfen überwintern.
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Bachs
Moin.
Heute hatten wir den 1 Nachtfrost um 7 Uhr waren es -1 Grad,die Wiesen sind ganz weiß.
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Frau Spatz
Ich tackere mich hier mal fest, damit ich was über Cannas lerne!
Habe seit 2 Wochen erstmalig Cannas.
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Lothar
Jeder hat so seine Methode. Das bedeutet natürlich auch, dass nicht nur eine richtig und alles andere falsch ist. Meine Überlegung bei der Überwinterung mit gereinigten Pflanzen unter einer Torfschicht ist folgende:
!. Eventuelle stärkere Feuchtigkeit, die zu Fäulnis führen könnte, wird vom Torf aufgenommen. Falls der Torf zu trocken wird kann ich durch Besprühen einen Ausgleich schaffen.
2. Durch das sofortige säubern der Rhizome sehe ich auch gleich welche Pflanzen sich zur Weiterzucht eignen und welche evtl. von Schädlingen befallen oder gar krank sind. Diese kann ich gleich aussortieren.
3. Ich kann gleich erkennen, ob sich noch Reste der alten wurzel an der Pflanze befinden und diese vor dem Überwintern entfernen. Sie können evtl. Ausgangspunkt für Fäulnis sein.
4. Ich erhalte einen guten Überblick, wie ich die Rhizome im nächsten Frühjahr zur Vermehrung teile und mit wie vielen Pflanzen ich rechnen kann. Entsprechend weiß ich dann auch wie viele Pflanzen ich in meinem Garten unterbringe und wie viele ich verschenken kann.
5. Durch das Herausnehmen aus der Pflanzerde und das Einsetzen in den nährstoffneutralen Torf verhindere ich, dass der Wachstumstrieb weitergeht und die Canna evtl. zu früh austreibt. Zu früh bedeutet bei mir, dass ich die Pflanze zu lange im Keller lassen muss, bevor sie wieder an Luft und Licht kommen kann. Da dadurch der Stängel nicht hart und fest genug wird, kommt es zu Umknicken oder gar Abbrechen von Pflanzenteilen. Ich kann also den Zeitpunkt des neuen Austreibens etwas besser steuern.
6. Wenn ich im Frühjahr die Pflanze teilen will, muss ich sowieso die Erde entfernen um zu sehen, wo ich den Schnitt setze. Also kann ich auch gleich jetzt die Erde entfernen.
7. Außerdem leuchtet mir der Tipp eines Canna-Gurus ein der sagt: Ein Einsetzen im Frühjahr in komplett frische Pflanz- bzw. Blumenerde steigert ungemein den Wachstumstrieb und die Blühfreudigkeit.
Wie gesagt, das sind so meine Überlegungen zum Überwintern meiner Cannas. Ich erhebe keinesfalls den Anspruch, dass dies die allein richtige Methode ist. Jeder hat halt seine Erfahrungen und da dies bei mir bisher gut funktioniert hat, halte ich es mit der alten Fußballerweisheit: "Never change a winning team."
Eins noch. Ich habe in diesem Jahr so ca. 500 Samenkugeln gesammelt, die ich im Frpühjahr aussäen will. Wenn auch nur die Hälfte aufgeht (Erfahrungswert aus diesem Jahr) werde ich wohl von Cannas überschwemmt. Falls jemand dann Interesse an jungen Pflanzen hat, von denen man allerdings nicht weiß in welcher Farbe sie blühen, darf sich gerne melden.
Ich glaube, ich habe es schon mal erwähnt: Obwohl zum glewichen Zeitpunkt eingesetzt blühten die Cannas aus Samen vier Wochen früher als die aus Rhizomen.
Wünsche euch einen schönen Feiertag.
Lothar
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Tory
Moin!
Lothar – das war aber mal ein ausführlicher Bericht von deiner Seite. Danke dir dafür! Du züchtest Cannas aber auch, wenn ich nicht irre? Dass du dann anders vorgehst, ist einleuchtend.
Ich habe zum ersten Mal Cannas und muss erst mal meine Erfahrungen mit ihnen machen.
Sharandra – ich vermute, dass einige ihre Cannas im Freiland haben, also nicht in Kübeln. Und da sie nicht winterfest sind, müssen sie dann ausgebuddelt werden.
Meine stehen auch noch draußen. Wenn es dann heißt, es gäbe Frost, werden sie runtergeschnitten und kommen ins Winterquartier. Zusammen mit Oleander und Hammerstrauch.
shogun – danke dir für den Hinweis mit den Dahlien. Vielleicht hole ich mir nächstes Jahr doch noch mal eine oder zwei oder …
Bachs – ihr hattet schon Frost???? Uiii, wir hier noch nicht.
Spätzchen – Glückwunsch zu deinen ersten Cannas!!!!! Magst uns Bilder zeigen?
Euch allen einen schönen Feiertag und Happy Halloween!!!!
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Lothar
Tory Nein, Tory, als Züchter möchte ich mich nicht bezeichnen. Dazu bräuchte ich ein Treibhaus, das ich nicht habe. Ich verfolge auch kein Zuchtziel, um evtl. einen bestimmten Farbschlag, oder eine besonder Blattfarbe und -form herauszukitzeln. Nein, alles nur aus Spaß an der Freude und dem tollen Gefühl, wenn im Garten alles schön grünt und blüht.
Bis vor ein paar Jahren sah unser Garten noch fürchterlich aus. Damals setzten wir (meine Frau und ich) andere Prioritäten. Wir hatten Hunde, Neufundländer, drei Stück gleichzeitig. Auch nur hobbymäßig, keine Zucht. Und ein schöner, einigermaßen gepflegter Garten und drei solche Bären schließen sich gegenseitig aus. Beides geht halt nicht. Aber damals waren uns die Hunde wichtiger. Inzwischen sind wir beide im Rentenalter, ich werde nächstes Jahr 70 und in diesem Alter sich nochmal einen Hund zuzulegen der auch so ca. 10 - 12 Jahre alt wird, ist schon gewagt. Wenn sollte es ja wieder ein solcher Bär sein. Ich behaupte einmal: Wer einmal einen Neufundländer hatte, will keine andere Rasse mehr.
Nun gut, so begann ich dann den Garten - früher Hundeauslauf - herzurichten. Erst einfach ein Beet in der Mitte, später Rasen drumherum und danach kam erst die Idee mit den Cannas. Ich hatte früher, so 40 Jahre zurück, schon einmal welche. Irgendwann sind sie mir erfroren , das war es dann für lange Zeit. Dann aber bekam ich einige Rhizome und einige Samenkugeln und nach dem ersten Jahr machte mir das ganze so einen Spaß, dass ich dabei blieb und - Orinal-Ton meiner Frau - zum "Canna-Lothar" wurde.
Besonders die Nachzucht aus Samen hat es mir angetan, weil man nie vorhersagen kann was daraus wird. Es ist schon interessant, wenn sich die ersten grünen Spitzen zeigen und man einige Zeit später an der Blattfarbe so ungefähr erraten kann, welchen Farbton dann wohl die Blüte haben wird. Und bitte verratet es nicht meiner Frau: ich habe schon die Fensterbänke in Wohn- und Esszimmer ausgemessen, um zu sehen, wie viel Pflänzchen da hin passen.
Tja, ein Hobby braucht der Mensch. Nur im Zimmer sitzen, fern zu sehen evtl. ein Bier nach dem anderen in sich rein schütten, nee, das ist nichts für mich. Außer dem Garten spiele ich noch aktiv in einer Mannschaft Tischtennei, betreibe so ein wenig Ahnenforschung und habe Spaß an Hobby-Astronomie.
So, jetzt wisst ihr ein wenig mehr von mir.
Also, bis bald wieder, tschüss.
LotharGeändert von Lothar (31.10.2017 um 12:26 Uhr)
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