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Gast8982
Hallo cami, ich behandle meine Rosen auch vorbeugend, allerdings nur Pflanzenstärkungsmitteln, Chemie: nein.
Und mit diesen (meinen) Methoden lässt sich STR sicher nicht bekämpfen. Ich spritz dann im Verlauf des Jahres immer wieder Stärkungsmittel direkt auf die Blätter, die neu ausgetriebenen sehen dann wieder für etliche Zeit sehr gut aus.
Im Endeffekt wirst du aber, wenn du makellose Rosen(blätter) haben willst, nicht ohne Chemie auskommen.
Bzgl. deines Arbeitsgartens würde ich die Chefin erst mal fragen, was ihr lieber ist.
Meine Rosen werden nicht mit einem Sprenger übersprüht, den gibt es schon lange nicht mehr im Garten, ich gieße nur auf die Wurzeln. Meine Rosen stehen nicht dicht, gibt immer Durchzug, also Gelegenheit zum Abtrocknen der Blätter.
UNd: Um die Düngung von meinen Rosen kümmere ich mich - im Gegensatz zu der der Stauden - akribisch.
Aber: gegen den Regen von oben in den Sommermonaten können wir doch alle nichts unternehmen - außer Gift spritzen. Da nehm ich lieber gerusste und gefleckte Blätter in Kauf.
LG urmel50
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cami
Urmel50, ich habe da schon ein paar Mal mit Frau Chefin drüber geredet. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich noch nie so kranke Rosen gesehen habe! Und auch, dass ich daheim nicht spritze und es auch dort nicht möchte. Sie war einverstanden, dass ich den Mulch entferne und auf Spritzungen verzichte. Da aber die Rosen dermaßen krank sind und ich so keine Chance habe, die im nächsten Jahr gesund zu bekommen, werde ich wohl doch spritzen müssen. Die Rosen müssen nicht makellos sein, aber zwischen makellos und nackt ist doch ein kleiner, aber feiner Unterschied!
Den Sprenger konnte ich ihr allerdings noch nicht ausreden.
Schade, dass mir die Mulcher noch keine Tipps gegeben haben oder konnten, wie man die Blätter da raus bekommt.
Es gibt ja User hier, die ihre Rosen auch mulchen. Oder lasst ihr kranken Blätter da drin?
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Gast8982
cami, ist doch ganz logisch, dass bei deiner "Chefin -Gärtnerei" andere Prioritäten gelten als im Privatgarten

LG urmel50
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cami
Urmel50, das ist ja auch ein Privatgarten, nur sind Chef´s halt mittelständische Unternehmer und das Grundstück ein bisschen größer als ein Hausgarten.
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Hostafrau
An ganz ungünstigen Stellen kommt der Laubsauger zum Einsatz.
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cami
daran dachte ich auch schon, aber nimmt der nicht den Mulch mit? Oder bei der Blasfunktion, weht es da den Mulch nicht mit weg?
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Hostafrau
Das ist eben der Nachteil, der Mulch muss erneuert werden.
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cami
dann ist das keine so gute Option!
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Hostafrau
Ich kenne leider keine andere...
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Hostafrau
Ich wusste es! ...ja Maria ab und an lässt es sich nicht vermeiden!!!
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cami
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Hostafrau
Du meinst sicher explizit Rindenmulch cami?
Es gibt ja auch Möglichkeiten anders zu mulchen.
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cami
ja, vorrangig schon.
Mulchst du denn deine Rosen, und womit?
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Hostafrau
Ich habe Rindenmulch auf den Beeten und um die Rosen herum nun alles offen.
Wenn sich der Rindenmulch "aufgelöst" hat- ist alles eingewachsen und der Boden hat auch eine bessere Struktur.
Das ist meist nach 2-3 Jahren der Fall.
Eine Nachbarin bringt ihren Rasenschnitt fasst immer auf den Beeten unter.
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cami
das mit dem Rasenschnitt hab ich auch für dort schon überlegt, denn GG mäht dort ja einmal die Woche. Aber damit bleibt auch immer noch das Problem, kranke Blätter da raus zu pfriemeln....
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dornröschen5
Ich finds auch so schwierig. Hab Stauden und Bodendecker drum herum und kriege das da auch nicht raus. Finde es aber auch nicht so schön, wenn die Rose unten so kahl ist.
Mal was anderes. Ich möchte gerne noch so 2-3 Rambler in den Garten holen. Kann jemand was zu "The Lady of the Lake" sagen? Ist eine David Austin Rose.
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morus nigra
Ja, die "Lady of the Lake" . . .

Ich finde die Blütenfarbe sehr schön, und die recht kleinen, offenen Blüten sehr charmant und bienenfreundlich. Erfahrungen werden Dir nur wenige liefern können, das ist eine sehr neue Züchtung. Die Aussagen über die Austinrosen allgemein reichen von empfehlenswert bis extrem zickig.
Wenn Du in einer Weinbaugegend gärtnerst, würde ich es an Deiner Stelle probieren, ansonsten gut überlegen. Ich habe mich wegen unserer rauen Winter noch nicht an Austin getraut.
Liebe Grüße
morus nigraGeändert von morus nigra (20.10.2017 um 19:30 Uhr)
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shogun
Ich kenne diese Rose zwar nicht, aber eine Reihe anderer Austin-Rosen, die hier gut gedeihen - und wir haben hier alles andere als ein Weinbauklima, sondern teilweise richtig strenge Winter (wie den z.B. den vergangenen). Ich habe bisher keine Austin-Rose durch Frost verloren.
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cami
dornröschen, du bist die einzige, die zu meiner Frage was geschrieben hat, danke dir!
Leider kann ich aber zur Lady of the Lake nix beitragen, den ich kenne sie noch nicht. Sie sieht der Scepter´D Isle sehr ähnlich. Wenn das ein Elternteil von ihr ist, ist sie bestimmt sehr robust. Die hab ich nämlich und sie ist eine meiner besten Rosen.
Antworten
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Ja Shogun, das ist die Pflanze, dankeschön.