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Gast1349
Eve, Deine Komposter und meine sind nah verwandt
Mich würde jetzt interessieren, ob die Ecken aus Kanthölzern bestehen und eingegraben sind, oder wie ihr verhindet, daß er auseinandergedrückt wird, und ob die Bretter in U Führungsschienen laufen? Ich finde diese Art am allerpraktischsten, nur die Bretter wünsch ich mir etwas dauerhafter. Da hab ich schon drüber nachgedacht, ob es nicht Terrassendielen gibt, mit Plastikzusatz und unverrottbar???
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eve
lady, die Ecken sind m. Pfosten 7x7cm in Erdspießschuhe drinnen, ca. 50-60cm tief in der Erde .
Die 2cm starken Bretter sind in U-Führungsschienen, von denen hatte er restliche Stücke die er irgendwann mal gesammelt hat.
Nur die mittlere Schiene auf der Rückseite ist aus 2 Holzleisten, weil keine U-Schiene mehr da war.
Es ist alles zusammengeschraubt.
Das ganze Holz hat er geflämmt aber eigentlich der Optik wegen.
Wir werden sehen wie lange es hält.
Hatte vorher diese zusammensteckbaren v.Baumarkt, die sind imprägniert, ich glaub den hab ich 25Jahre locker gehabt, damals dachte ich nicht so an die Giftabgabe. In den letzten Jährchen war eh keine Imprägnierung mehr drauf.
Was du meinst, sind die WPC Terrassendielen. Das ist irgendein Kunststoff mit viel Holzanteil drinnen, hält sicher lange aber ewig ?.
Lärchen oder Eichenbretter halten auch seeehr lange. Wir haben z.B. im TEICH "unter" Wasser ein dickeres Eichenbrett als Trittstufe seit 14 Jahren, das hält und hält...
Hier noch ein paar Bilder m. Nahansicht. Haben an Material verwertet was da war. (Mit Deckel muß ich erst ein Foto machen.)
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Kugelblitz
Ganz ordentlich stabil und praktisch gebaut. Mit Deckel wie jeder gute Komposter. Prima! Aber der Mücke ist besser.
Im ersten Bild links oben, die grüne Kunststoff Juwel Kiste - hast du diesen Komposter noch aktiv in Verwendung?
LG Kugelblitz
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eve
ja den Juwel hab ich auch noch im Gebrauch, da sammle ich jetzt das was nur sehr langsam verrottet, z.B. die Blätter vom Miskanthus.
Du hast geschrieben, daß du den fertigen Kompost dann in Säcke abfüllst, das würde ich auch gerne tun aber im Moment ist er nass, weil da noch kein Deckel drauf war. Jetzt überlege ich, daß ich ihn ja in den Juwel umschaufeln könnte. Und die Blätter in einen Sack gebe.
Dein Mücke schaut schon gut aus u. ist sicher praktisch.
Ich würde den jedenfalls den Plastikkompostern vorziehen, denn die halten wirklich nicht sehr lange. Kommt drauf an wieviel Geld man ausgeben kann/will.
Vertreibst du die selber, es gibt sicher viele die keinen Holzkomposter wollen weil er zu rustikal ausschaut.
Bei uns passt er gut in die Natur hinein, weil er ja nicht versteckt steht. Den Zweck erfüllt er genauso.
Hab jetzt nochmals dein Foto angeschaut was du einmal eingestellt hast u.gesehen, daß der Deckel direkt auf der Kompostschicht liegt.(?)
Das wird bei meinem nicht so sein, der ist nur oben auf, damits nicht rein regnet.
Ich gehe täglich mehrmals zum Komposter u. schmeiß was rein, da muß er zwischendurch offen sein u.nicht Deckel rauf u.runter.
Zeig nochmal ein Foto hier, wenn du ihn so lobpreist, dann muß man nicht immer suchen und andere können sich auch ein Bild machen.
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Kugelblitz
Mit dem Kompost in Säcke abfüllen habe ich vor einigen Jahren versuchsweise begonnen. Vorerst hatte ich befürchtet, daß der reife, bröselig trockene Kompost in den Säcken zu faulen beginnt. War nicht der Fall. Der Kompost schaut im Frühling genau so aus wie im Herbst eingefüllt.
Nein,eve, ich vertreibe keine Komposter.
Den Rietberg Komposter habe ich seit gut 34 Jahren in Verwendung. Er wird aus nur zwei unterschiedlichen Steckblechen aufgebaut. Nun sind, vor Allem im unteren Bereich, einige dieser Steckbleche durchgerostet. Und da rinnt der rieselfreudige Kompost heraus. Das bedeutet dieser Komposter hat ein Ablaufdatum.
Der Mücke Komposter ist übrigens noch Tipp-Topp in Ordnung. Auch der Boden und der Deckel!
Nun hatte ich die Idee, die vor Jahren eigestellte Herstellung dieser Komposter wieder "anzuleiern". Also suchte ich nach einer Firma die Bleche verarbeitet, und gewillt war, diese Komposter zu fertigen.
Ich stellte die Unterlagen und die 1:1 Modelle bei. ( stehen ja bei mir im Garten). So entstanden also "Stocki 1.0" und "Stocki 2.0". Erstmalig wurden "Stocki 1.0" und Stocki 2.0 auf der BIOEM in Groß-Schönau (Österreich) vorgestellt. Dort gab es auch die ersten Prospekte. Diese Firma fertigt übrigens auch Hochbeete aus Blech. Mir persönlich gefällt ein Hochbeet aus Holz besser.
Der "Stocki 2.0" hat folgende Maße: LxBxH= 84x84x65 cm. Ein "Stocki ......." ist geplant, mit den Maßen:120x120x72 cm.
Und ich werde sicher der erste sein der den kauft.
Nun zum Deckel des Rietberg Komposters: so gut dieser Komposter auch ist, er hat weder Deckel noch Boden. In der Orginal Aufbauanleitung sind als Abdeckung Steckbleche vorgesehen. Das hilft zwar gegen direkte Sonneneinstrahlung aber nicht gegen den Regen. Also baute ich aus einer Kunstoff Stegplatte eine verschiebbare Abdeckung mit einer Klappe an der Vorderseite über die ganze Komposterbreite. Einfache Sache. Aber meine Frau ist von der Klappe begeistert.
Der Deckel des Mücke Komposters bleibt immer aufgelegt. Nur zum Füllen, Mischen und Entleeren wird er abgenommen.
Ich werde einige Fotos reinstellen. Ein altbekanntes Sprichwort : ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.
LG Kugelblitz
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eve
danke für deine Schilderung und ich wünsche dir und der Herstellerfirma daß der Stocki seinen Weg macht....
Ein anderer User der einen tollen Gemüsegarten hat, sammelt den fertigen Kompost auch in Säcken u. ich glaube er hat geschrieben, daß er die dann in den Keller stellt, bei mir müssten sie in den Schuppen.
Gut wenn man Ideen hat u.basteln kann, mit der Klappe die du gemacht hast.
etwas OT: Die Hochbeete hat auch mein Mann selber gebaut, u. dieses Jahr hat er sogar eine Abdeckung aus Policarbonat-stegplatten gebaut, die ich komplett auflegen kann oder auch schräg hochstellen kann. Er hatte ein höhenverstellbares Dreibein von einem nichtfunktionrenden Nivelliergerät u. diese hat er verwendt dafür.
Das kleinere Hochbeet hat einen Aufsatz , wo 3 Seiten zu sind, die vordere kann ich abnehmen u. den Deckel hochstellen.
Ich kann jetzt alles auch als Frühbeet verwenden.
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morus nigra
OT
eve, die Hochbeete sehen so klasse aus! Das hat Dein Mann aber wirklich toll gebaut
Liebe Grüße morus nigra
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Kugelblitz
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cami
eve, das sind echte Schmuckstücke!
Kugelblitz, ich habe jetzt nicht rückwärts gelesen, aber die Dinger sind gar nicht mal so schlecht. Da wird es bestimmt heißer drin als in einem Plastikkomposter.
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Hagestolz
Warum? Der einzige Vorteil den ich sehe, ist die längere Haltbarkeit. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum der Kompost in dieser gelochten Blechkiste schneller durchgemischt sein soll als in irgendeiner anderen vernünftigen Konstruktion.
Wenn ich wählen dürfte, würde ich die Kompostanlage von Eve aussuchen.
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eve
danke euch für das Lob, werds meinen Mann weitergeben

danke für die Bilder Kugelblitz, also daß sich deine Frau über die Klappe freut, glaub ich gern, ist ja so viel praktischer und dir gut gelungen.
Die Mücke in diesem Maß u.mit dem Deckel ist sicher auch in einem kleineren Garten ideal, wo ein offener Kompost stören könnte.
Jeder macht seine Erfahrungen und ich finds gut hier über verschiedene Varianten zum kompostieren + sieben zu lesen, schliesslich ist ja der Kompost des Gärtners Gold.
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Kugelblitz
Hallo Hagestolz,
Ja, warum,was kann die gelochte Blechkiste noch:
platzsparend würfelförmig, handlich, stabil, langlebig, glatte Wände, mit Boden + Deckel (wer hat das noch), Ratten-,Mäuse-,Wühlmaus-,und Mardersicher, bei Bedarf mitwachsend (dann allerdings nicht mehr "Tiersicher"), auf-bzw. abgebaut in wenigen Minuten, leicht zu transportieren, geringes Transportvolumen, Heißrotte im Sommer bis an die 70°C, hochziehbare Wände,bequeme Kompostentnahme von unten und oben, wenn es sein muß schafft sie (2...3)m³ Abfälle im Jahr,......
Die "Stocki" Nachbauten 1.0 und 2.0 sind gartengrün.
eve,
dein letzter Beitrag ist wirklich sympatisch wogenglättend. Es gibt am Ende nur Gewinner.
LG Kugelblitz
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Gast8763
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Kugelblitz
datura,
woher weißt du was der Komposter kostet?
Kugelblitz
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Hagestolz
Ich mag dir deinen "Mücke" ja nicht madig machen, aber all das das beantwortet meine Frage nicht,warum dein
Komposter besser sein sollte? Boden und Deckel haben oft selbst preiswerte Plasteboxen, ebenso wie Eves Holzkonstruktion. Die Form - Quader, Würfel und fast jede andere beliebige Form, sind beliebig auch aus Holz herzustellen, haben aber keinerlei Einfluß auf die Qualität des Kompostes,oder die Dauer des Komostierungsvorgangs.
Das gleiche gilt auch für glatte Wände. Stabil sind andere Konstruktionen auch, bleibt die Haltbarkeit und die sollte
man bei dem Preis auch erwarten können.
Die Heißrotte ensteht aber nicht durch die Art des Behälters, sondern durch die richtige Befüllung bzw. Mischung.
Dazu braucht es nicht einmal einen Behälter.
Das macht die "Kisten" vielleicht schöner, aber nicht besser. Es geht ja darum Kompost zu gewinnen und nicht einen
Designpreis.
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Kugelblitz
Hagestolz,
du pickst dir da aus meiner Aufzählung (die bei weitem nicht vollständig ist) ein paar Rosinen heraus, die es auch bei anderen Kompostern gibt. Beim Mücke sind diese alle in einem Gerät vereint.
Der Mücke Komposter ist nicht schön. Er lässt sich nicht aus Holz herstellen.
Der Sinn der quaderförmigen bauweise ist das dadurch erreichbare gröstmögliche Volumen. Jede andere Form hätte bei gleichem Durchmesser ein kleineres Volumen.
Die glatten Seitenwände lassen sich - bei Bedarf - hochziehen und ermöglichen das "Mitwachsen" des Kompostes.
Nur zur Information:
Der "Mücke" wurde ursprünglich für den Klein-bzw. Hausgarten von Hr. Diplomgärtner Karl-Heinz Mücke in langjährigen Tests entwickelt.
Es gab auch ein Büchlein über den Mücke Komposter: "Kompostfibel Lehrmeister Bücherei Nr.: 635 von Joachim Breschke: "Boden fruchtbar machen und Hausmüll sinnvoll beseitigen nach dem System "Mücke".
Übrigens: eve´s Zwillingskomposter mit den schön braun geflämmten Brettern hat keinen Boden.
Gruß Kugelblitz
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Hagestolz
So richtige "Rosinen" habe ich da leider nicht gefunden, deshalb ja meine Frage was denn nun das Alleinstellungsmerkmal deines Komposters ist, das diesen besser als andere Behälter macht.
Diese Frage hast du leider immer noch nicht beantwortet.
Also habe ich mir mal die Mühe gemacht selbst nach Argumenten dafür zu suchen und habe in meiner Bibliothek gestöbert. Im Buch "Kompost und Wurmhumus" von Robert Sulzberger werden, neben vielen anderen Kompostbhältern, auch der Mücke und der Rietberg beschrieben. Beide werden als "bewährte Systeme" erwähnt.
Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
Gleichzeitig wird aber auch geschrieben:
"Einfache Metallbehälter unterliegen allerdings starken Temperaturschwankungen, was dem Rotteprozess eher abträglich ist."
Diese Aussage finde ich durchaus einleuchtend.
Interessant finde ich auch im Leitfaden der Versuchsanstalt Weihenstephan zur Kompostierung die Aussage unter
dem Punkt 3.3.1 zu den Behältern aus verzinktem Stahlblech.
Leitfaden
Das ist doch einfach nur Mathe, Länge x Breite x Höhe ?
Stimmt.
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waldopa
Das größtmögliche Volumen hat immer noch eine Kugel. *Klugschei*errmodus aus*

Kugelblitz, ich hätte mal eine Frage.
Pflanzt Du in Deinem Garten auch irgendetwas an, oder kompostierst Du nur?
In all Deinen Beiträgen ist von diesen Blechdingern die Rede.
@ eve, Eure Komposter sind klasse !
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eve
Hagestolz danke für den Leitfaden, ist wirklich alles gut beschrieben.
@Waldopa danke, ich denke es ist ein normaler Komposter so wie viele andere auch haben, soll ja nur seinen Zweck erfüllen
Geändert von eve (08.11.2016 um 14:00 Uhr) Grund: Tippfehler
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Hagestolz
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Doch, das kann schon sein! liebe Grüße morus nigra