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waldopa
Danke Cami,
ich hab's 'auf dem Zettel' und schau nach bzw. mach mich schlau.
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waldopa
Triebsterben/Wurzelhalsfäule scheiden aus - dabei würden die Blätter vertrocknen, sich zusammenrollen aber an der Pflanze verbleiben.
Cami, Du meinst diesen Ast aus Bild 1 ?
Da müsste man sehen, was da oben noch d'ran ist.
Bei meinen Rhodis sieht es so aus - nicht bei allen - die anderen holen das bestimmt nächstes Jahr nach.
Anhang 203251
gelbe Blätter, gelbe Blätter, ...
Die fleckigen Triebe aus dem Vorjahr finde ich auch, nur nicht so ausgeprägt wie bei Lychnis.
Ich denk' schon, dass das der Vorgang des Verholzens ist.
Hab' ich noch nie bewusst beobachtet.
Fraßspuren vom Dickmaulrüssler sind auch da - aber da muss ich lange suchen und es sind alles ältere Blätter.
Ich glaube immer noch nicht, dass bei Lychnis was im Argen liegt. Aber ein wenig Wachsamkeit kann nie schaden.Geändert von waldopa (30.08.2016 um 18:00 Uhr) Grund: Komma
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Gast8763
Hallo Waldopa,
du gestattest hoffentlich, das ich meine Meinung zum Thema mal erkläre
, auch wenn sie nicht mit deiner überein stimmt........
sieh dir die Bilder nochmal an, ich sehe eindeutig gelbe Blätter unterhalb des neuen Austriebes, also sind es die vorjährigen Blätter
diese sollten aber der Theorie nach 3 Jahre am Busch verbleiben(so kenne ich es auch)
wenn der Austrieb des Vorjahres regelmäßig im darauffolgenden Jahr gelb wird und dann im Verlauf des Jahres (fast) komplett abfällt, kann das nicht normal sein
leider wird da durch den (meist mehrtriebigen) Neuaustrieb unterhalb der Blüte vieles kaschiert, es sieht schön grün aus und jeder glaubt,alles wäre (meistens nach Anwendung von Gegenmitteln) wieder i.O.
es ist bei mir und auch bei den Nachbarn seit Jahren so, u.a. auch wegen den schlechteren Bodenvoraussetzungen,da kann man nur machen was möglich ist,
aber auch bei vielen anderen, die wesentlich bessere Voraussetzungen in ihren Gärten haben,warscheinlich sogar bei den meisten von uns
es sollte jede(r) mal in seinem Garten seine Pflanzen kontrollieren, ich bin gespannt auf das Ergebnis
mein Fazit kann daher nur sein, das ein Problem vorliegen muss, nur welches, weiß ich auch nicht so genau
ich bringe es mit dem Auftreten der Zikade im Zusammenhang, die es ja erst seit einiger Zeit hier in Europa gibt
Gruß DaturaGeändert von Gast8763 (30.08.2016 um 21:09 Uhr)
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cami
da stimme ich datura zu, waldopa! Das runzelige ist nicht normal und zeugt davon, dass etwas nicht stimmt mit den Trieben. Und auch die Blätter dürfen nicht nach einem Jahr gelb werden.
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berliner pflanze
Hallo Lychnis,
unsere Rhodos sahen im Juli auch so aus. Auf dem Holz war an einigen Stellen weisser Belag - keine Ahnung, was das war.
Ich hatte auf eine Welke getippt - ob es das war wissen nur die Götter....
Wir haben alle betroffenen Stellen rausgeschnitten, alle welken Blätter entfernt, den Boden gelockert, Rhodo- Dünger eingearbeitet, Wasser drauf.
Inzwischen haben sie sich wieder gut erholt.
Zikaden waren es in diesem Jahr jedenfalls nicht, die sind sonst mit schöner Regelmäßigkeit nach der Blüte seit Jahren vorhanden, und werden von mir auch rigoros bekämpft.
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Lychnis
Hallo euch allen,
habe heute erst wieder Zeit gefunden an den Computer zu gehen und bin sichtlich gerührt und positiv überrascht, wie ihr versucht, mein Problem mit den Rhodis mit zu klären. DANKE EUCH ALLEN!!!
Hostafrau, auch in der von dir eingestellten Auflistung der Krankheiten und Schädlinge kommt nichts in Frage, was dieses Schadbild ausmachen könnte.
Danke dir, Waldopa - du meine Hoffnung in dieser Frage... dass eine normale Verholzung geschieht, ist mir klar, aber wie cami auch noch einmal richtig herausgestellt hat - es gibt eingesunkene Rindenabschnitte! Das halte ich für das Kranke! Ich wundere mich nur, dass die Neutriebe völlig gut aussehen und wie "unbeeindruckt" sind, ich würde mit deren Welke besser zurecht kommen und dann tatsächlich an Phytophthora denken. Aber das tun sie nicht... oder bisher wenigstens nicht!
Datura hat auch richtig gesehen... es sind zu viele junge Blätter, die abfallen!!!
Heute am Vormittag war ich bei einer Kundin, die ebenfalls Rhododendron hat. Ich habe diese vier, die alle weit voneinander entfernt stehen, sofort untersucht und an einem das gleiche Schadbild gefunden. Es lagen schon sehr viele abgefallene Blätter darunter. Der Strauch war richtig licht! Mit der Zikade hat sie nie Probleme, sagte meine Kundin.
Ich scheue mich, die Sträucher zurück zu schneiden, berliner pflanze, da der Neuaustrieb ja gesund aussieht, auch die Knospen sind grün und fest.
Ich werde wohl tatsächlich abwarten...
Falls du in Richtung Radebeul/Moritzburg unterwegs bist, Waldopa, besuche uns und schau dir das in natura an!!! Ein Trauerspiel!!!
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cami
Lychnis, die eingetrockneten Trieben würde ich auf jeden Fall bis ins gesunde Holz schneiden. Denn die regenerieren sich nicht mehr. Hattest ihr viel Frost oder mal Kahlfrost im Winter oder später?
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Gast8763
was meint deine Kundin mit "keine Probleme mit der Zikade"?
hat sie keine Zikaden an ihren Pflanzen?
die Zikade ist in erster Linie verantwortlich für die braunen Blütenknospen, sie überträgt aber auch gleichzeitig Pilze, die vielleicht sogar das von dir gesuchte Schadbild verursacht
........man sollte es jedenfalls nicht ausschließen
auch meine Rhodos sahen früher trotz schlechteren Boden wesentlich besser aus als heute,
da gab es in Europa aber auch noch keine Rhododendronzikaden
Gruß Datura
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Lacera
Ich möchte die Chance nutzen und hier kurz die ganzen Experten abgreifen

Tut mir leid, dass ich mich so einmische, obwohl ich ein anderes Problem habe. Ich glaube die Antwort zu kennen, dann würde das sehr schnell gehen....
Ist diese Azalee, oder was auch immer es genau ist, wohl noch zu retten? Sie sah jedes Jahr schlechter aus, dieses Jahr habe ich ja das Beet ausgeräumt und festgestellt, dass die Heide sie komplett umwuchert hat und scheinbar die Wurzelbildung verhindert hat. Vermutlich sind sogar Wurzeln dadurch gestorben. Ich habe sie neu eingepflanzt und hatte Hoffnung, aber sie Blätter sagen mir jetzt etwas anderes. Vermutete Antwort: Das Dingen ist hin.
Ich hoffe aber auf zuversichtliche Antworten...
Ich möchte das Dingen so gerne retten. Es hat jetzt so viele Jahre überstanden, wenn auch die letzten schon ohne Blüte. Ich will nicht das es jetzt kaputt geht, wo der Garten jetzt mir gehört.
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Lychnis
Lacera, ich glaube, da ist nichts mehr zu machen...

Ich kann dich verstehen, denn ich bin auch unentwegt fürs Pflanzenretten im Einsatz, aber hier kommt wohl jede Hilfe zu spät!
Ja, datura, ich schließe die Zikadefolgeschäden nicht aus, obwohl ich an unseren Rhodis keine braunen Knospen entdecken konnte und die Blüte im Frühjahr üppig war - das seht ihr auf den Fotos aus schöneren Tagen.
Meine heutige Kundin meinte, noch keine Zikaden entdeckt zu haben... ich bezweifle das etwas, kann ihr aber das Gegenteil nicht nachweisen und muss es erst mal so hinnehmen. Ich konnte auch keine entdecken trotz Schütteln der Pflanze...
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cami
Lacera, wenn unten am Stamm beim Kratztest nichts mehr grün ist, dann sie komplett tot.
Lycnis, sind das Kundenfotos? Die sehen aber doch echt gut aus!
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Gast8763
ich habe auch ein paar Bilder und man könnte meinen, alles in Ordnung.........
der neue frische Austrieb verdeckt die beginnenden Probleme darunter, heute sind viele Blätter vom Vorjahr gelb bzw. bereits abgefallen
Anhang 203755
Anhang 203757
Anhang 203759
Anhang 203761
Gruß Datura
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cami
ja, das könnt man anhand der Bilder wirklich meinen. Für mich sehen die auch gut aus, so fotografiert. Du solltest mal die armen Rodos hier in der Gegend sehen, oder das, was die Leute dafür halten....!
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waldopa
Nein, ich gestatte das nicht - darum bitte ich ausdrücklich!
Wie an anderer Stelle schon geschrieben ist meine Meinung nicht das Maß der Dinge. Ich habe nur meine eigenen Erfahrungen und muss auch oft nachfragen. Aber diese (befragten) Leute stehen leider nicht immer zur Verfügung
Unterschreib ich alles !
@ Lychnis:
Ich schick Dir 'ne PN.Falls du in Richtung Radebeul/Moritzburg unterwegs bist, Waldopa, besuche uns und schau dir das in natura an!!! Ein Trauerspiel!!!
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Lychnis
[QUOTE]Lycnis, sind das Kundenfotos? Die sehen aber doch echt gut aus! [/QUOTE
Nein cami, die habe ich im Frühjahr im Garten meiner Freundin gemacht, den ich auch als meinen betrachten darf. Ich habe diesen parkähnlichen Garten vor 5 Jahren für eine Kundin in weiten Teilen angelegt. Dabei haben wir gemerkt, dass wir gärtnerisch auf einer Wellenlänge liegen, uns angefreundet und heute pflegen und bearbeiten wir den Garten gemeinsam.
Das Rhododendronproblem betrifft aber nicht nur diesen Garten, aus dem aber die Fotos stammen... habe gestern noch ein neues gemacht... , sondern ich habe nun bereits 3 Kunden, die dieses Schadbild an ihren Rhodis haben!
Ich befürchte also genau wie datura, dass es etwas umgreifendes ist. Ich gehe mit ihr voll mit, dass die Zikaden irgendeinen pilzlichen Erreger übertragen haben!!!
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waldopa
Am Sonntag hab' ich mir das Elend mal vor Ort bei schönstem Regenwetter angesehen.
Ist wirklich ein jammervoller Anblick.
Die zwei folgenden Bilder zeigen die selben Pflanzen.
Frage an Lychnis: von wann ist das erste Bild?
Anhang 206461
Das ist vom Sonntag.
Anhang 206455
Die Risse am alten Holz und in der Verästelung sehen nach einem Frostschaden aus.
Anhang 206451
Für diese harten Abgrenzungen zwischen den grünen Trieben und dem braunen Bereich finde ich keine Erklärung - ...
... auch nicht für diese 'Höfe' um den Blattansatz.
Diese 'eingefallenen' / verschrumpelten Triebe sind hauptsächlich 2-jähriges Holz.
Zikaden waren gar keine zu sehen - auch nicht an den Gelbtafeln. Den Dickmaulrüssler schließt Lynchis selber aus. An den zwei Pflanzen waren auch (fast) keine Fraßspuren zu sehen.
Im Frühjahr wurde ein mal gedüngt. Das Fehlen einer zweiten Düngung nach der Blüte kann das alles nicht erklären. Meistens wird eh zu viel gedüngt.
Alle Schadbilder, welche ich von Welkepilzen gefunden habe sehen anders aus als diese hier.
Da sind als erstes immer die Triebspitzen betroffen und die blätter bleiben lange ganz zusammengerollt und braun am Zweig.
Bin gerade völlig
.
Die Bilder hab ich verschickt und warte nun auf Antwort.
Liebe Grüße nach Radebeul.
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cami
was meinst du zur schon erwähnten Pestalotia rhododenrdi oder Cercoseptoria handelii?
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waldopa
Cami mit diesen ganzen Pilzen kenne ich mich leider nicht aus.
Die beiden genannten sind nach meinen Recherchen Blattfleckenpilze.
Da wäre das Entfernen und Entsorgen des befallenen Laubes und evtl die Behandlung mit einem Fungizid ausreichend.
Die Blätter von Lychnis haben alle möglichen Bilder von Pilzbefall. Genau kann das wahrscheinlich nur ein Labor bestimmen.
Mit den verschrumpelten Ästen kommen wir nicht weiter.
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Rhodi
Oh da muss ich morgen mal bei mir genauer schauen...also viele Blätter sind abgefallen, auch einjährige Blätter, was mich wundert.
Ich bin echt gespannt Waldopa
Liebe Grüße Felix
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cami
waldopa, da wäre dann eine Laboruntersuchung wohl am sinnvollsten, stimmt.
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